Den richtigen Standort gefunden

Erster Spatenstich zum Bau des ILLIG-Montagewerks in Kleinscheuern gesetzt

Ausgabe Nr. 2620

Die Vertreter der Firma ILLIG, der lokalen Behörden und die Vertreter der Baufirmen CONA und MPS setzen den ersten Spatenstich zum Start der Bauarbeiten am neuen ILLIG-Produktionswerk. Zu sehen sind u. a. Bürgermeister von Kleinscheuern, Valentin Ristea (5. v. r.), Heinrich Sielemann, ILLIG –Geschäftsführer (4. v. r.), Mihai Talabă, Geschäftsführer von ILLIG Rumänien (3. von rechts), Hans-Peter Roth, zuständig für die weltweite Produktion bei ILLIG ( 2.  v. r.).                   Foto: Werner FINK

„Zum einen haben wir einen Standort, der für unser Wachstum der richtige ist und zum anderen einen Standort, der die Werte unseres Familienunternehmens weiterträgt”, unterstrich Heinrich Sielemann, Geschäftsführer von ILLIG,im Rahmen der feierlichen Setzung des ersten Spatenstiches zum Baustart des neuen ILLIG-Montagewerkes in Kleinscheuern/Șura Mică. ILLIG ist ein weltweit führender Anbieter von Hochleistungsanlagen und Werkzeugen zum Thermoformen von Kunststoffen und von Lösungen für die Verpackungsindustrie. Im Industriepark in Kleinscheuern soll nun auf einer Grundfläche von rund 60.000 Quadratmetern ein modernes Produktionswerk für technisch anspruchsvolle Maschinen sowie eine Verwaltungseinheit entstehen.

Anwesend war im Rahmen des feierlichen Anlasses u. a. auch der Bürgermeister von Kleinscheuern, Valentin Ristea.Weiterlesen

Buntes Sammelsurium

XXII. Tagung der Kronstädter Germanistik

Ausgabe Nr. 2620

Bei der Premiere des Stückes „Hades. Carpatesca cum figuris statt“ machte der Hermannstädter Schriftsteller Joachim Wittstock (vorne links), mit. Nach dessen Erzählung „Hades“ hatte das Kronstädter Ensemble „DIE GRUPPE“ unter der Spielleitung von Carmen Elisabeth Puchianu diese „kollagierte Reminiszenz“ einstudiert.

Am 4. April des Jahres war es wieder soweit. Die XXII. Internationale Tagung der Kronstädter Germanistik unter dem Motto „Gesehenes, Gehörtes, Erdachtes. Kulturelle, literarische und sprachliche Paradigmen und Strategien der (rumänien)deutschen Postmoderne“ vereinte für zwei volle Tage 27 Germanisten zum gegenseitigen Austausch und Präsentieren ihrer neuesten Forschungsergebnisse. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2620

Vertreterversammlung des DFDR; Osterbasare am Samstag; Parkplätze geschlossen ; Musikalischer Abschied; Parade der Oldtimer; Ausstellung am Flughafen; Karrieremesse in der Uni; Filmfestival beginnt; Brunches am Wochenende; Maifest am 18. Mai; Karten fürs Theaterfestival; Musikalische Woche; An fünfter Stelle im Land; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Vom Institut zum Studiengang

70 Jahre Protestantisch-Theologisches Institut in Hermannstadt gefeiert

Ausgabe Nr. 2619

 

Gruppenbild mit den Teilnehmenden vor dem Eingang in das Gebäude des ehemaligen Landeskirchlichen Lehrerseminars, in dem heute der Studiengang untergebracht ist.                                 
Foto: Beatrice UNGAR

Für ihren Dienst bedarf die Kirche unabdingbar der Theologie. Die Schaffung einer eigenen Theologenausbildung war vor 50 Jahren eine Lebensfrage der Kirche“, sagte der damalige Dekan Prof. Dr. Hermann Pitters in seinem Festvortrag am 30. Oktober 1999. Diese Aussage hat 20 Jahre danach, im Jahr des 70. Gründungsjubiläums des Theologischen Instituts nichts an Aktualität eingebüßt, ganz im Gegenteil. So sagte Reinhart Guib, Bischof der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, in seinem Grußwort beim Tag der Offen Türen am Samstag: So lange hier an diesem Ort Christus gelehrt, geliebt, gehofft wird, haben wir und unsere Kirche eine Zukunft.“Weiterlesen

Unentwegt mit der Welt gehadert

Der Schriftsteller Dieter Schlesak ist tot

Ausgabe Nr. 2619

Dieter Schlesak hat diese Welt, die er so geliebt und deswegen unentwegt mit ihr gehadert hat, am 29. März 2019 verlassen. Uns bleibt nur, sein Werk weiterhin zu begleiten und zu verbreiten. Es ist eine Herkules-Aufgabe, aber wir finden sie zwingend notwendig, da er nicht nur vieles hinterlassen, sondern uns Zeit seines Lebens so viel Lesens- und Bedenkenswertes geschenkt hat: „Vaterlandstage“, „Capesius, der Auschwitzapotheker“ und „TranssylWAHNien“, um nur drei seiner besten Romane zu nennen, sowie unzählige Gedichte und Essays (die von uns geplante Werkausgabe wird mehr als 23 Bände haben).Weiterlesen

Abschied von Bojin

Staatsphilharmonie hat Direktor ad interim

Ausgabe Nr. 2619

Der scheidende Philharmoniedirektor Ioan Bojin (rechts) dankt dem treuen Gastdirigenten und Freund François-Robert Girolami.
Foto: Beatrice UNGAR

Bahnt sich zum 70. Gründungsjubiläum dieser Einrichtung eine Führungskrise an der Hermannstädter Staatsphilharmonie an? Nachdem der Direktor Ioan Bojin ab 1. April d. J. in Rente gegangen ist und im Vorfeld kein Kandidat das Rennen für die Besetzung des Direktorenposten geschafft hatte, ist der Pressereferent Laurențiu Străuț zum Direktor ad interim ernannt worden. Bojin hatte es abgelehnt, auf Bitte der Kreisratsvorsitzenden das Amt ad interim zu bekleiden.Weiterlesen

„Lesefüchse International 2019”

Fogarascher Lyzeaner gewinnt Lese- und Debattewettbewerb in Mediasch

Ausgabe Nr. 2619

Lesefüchse-Finale in Siebenbürgen: Birgit van der Leeden (1. v. r.) und Konsul Hans Erich Tischler (2. v. l.) mit dem Gewinner Paul Sofonea (3. v. r.) und den anderen Finalisten.                Foto: Ruxandra STĂNESCU

Die schlauesten und wortgewandtesten lesenden Lyzeaner in Siebenbürgen trafen sich am Samstag in Mediasch und besprachen vier Bücher im Rahmen der Endrunde des Lese- und Diskutierwettbewerbs „Lesefüchse International“. Der Gewinner kam aus Fogarasch, Paul Sofonea fährt im Herbst nach Berlin. Der zweite Preis ging an Nathalie Zalanyi aus Klausenburg, die ein internationales Preisträgerstipendium erhalten hat. Der dritte Platz ging an die Hermannstädterin Mara Bardac. Die vier Bücher für den kommenden Wettbewerb stehen schon fest, werden aber noch nicht verraten, so Birgit van der Leeden, die Fachberaterin in Siebenbürgen der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA).Weiterlesen

Eine künstliche Welt

Premiere am Gong-Theater war ein Erfolg

Ausgabe Nr. 2619

Es ist inzwischen zur Tradition geworden, dass der Welttheatertag, am 27. März, am Gong-Theater für Kinder und Jugendliche mit einer Premiere gefeiert wird. Dieses Jahr wurde das Kunstmärchen „Privighetoarea“ (Des Kaisers Nachtigall) nach Hans Christian Andersen in rumänischer Sprache aufgeführt. Die Regie führte Gavriil Pinte, der in den vergangenen Jahren öfter hier inszeniert hatte, u. a. die Stücke „Harap Alb“ und „Povestea lui Rapunzel“. Weiterlesen

„Bitte die Csárdásfürstin!“

Operettenabend mit Budapester Solisten im Thaliasaal

Ausgabe Nr. 2619

Újhelyi Andrea, Oszvald Marika und Peller Károly (v. l. n. r.)
Foto: Werner FINK

Einen Operettenabend mit Solisten des Operettentheaters aus Budapest konnte das Hermannstädter Publikum am vergangenen Freitagabend in Hermannstadt erleben. Die drei Künstler befanden sich auf Siebenbürgen-Tournee und traten zum ersten Mal in Hermannstadt auf.  Weiterlesen

Ein Beitrag zur Vielfalt

Wiedereinweihung der Synagoge in Deva

Ausgabe Nr. 2619

In neuem Glanz erstrahlt außen und innen die um 1897 nach Plänen des Architekten Ignaz Mahler gebaute Synagoge in Deva, die fast 60 Jahre lang eine Ruine war. 
Foto: Beatrice UNGAR

Ein Fest der Freude feierte am Sonntag die jüdische Gemeinde in Deva mit zahlreichen Gästen aus dem In- und Ausland. Die Wiedereinweihung der sanierten Synagoge war der Anlass, zu dem der Vorsitzende der Föderation der Jüdischen Gemeinschaften in Rumänien (FCER), Aurel Vainer, und der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Deva, Liviu Lăcătușu, eingeladen hatten.Weiterlesen