Gastronomie und Strategien

Der Kreis Hermannstadt auf der ITB 2019

Ausgabe Nr. 2616

In der Rumänischen Botschaft Berlin präsentierten am Montag alle bei der Vernissage der Ausstellung „Zwei Regionen in Europa – Die Region Mitte und das Land Brandenburg“ vertretenen sechs Landkreise der Region Mitte in Rumänien für ihre Region typische Produkte. Unser Bild (v. l. n. r.): Bürgermeister Horațiu Răcuciu (Săliște), Daniela Stoica (Investitionschefin, Kreisrat Hermannstadt), Chefkoch Radu Zărnescu, Kreisratsvorsitzende Daniela Cîmpean, Botschafter Emil Hurezeanu, Ioana Leca (öffentliche Verwalterin der Stadt Hermannstadt), stellvertretende Kreisratsvorsitzende Christine Manta-Klemens und Bürgermeister Mircea Dragomir (Birthälm) am Stand mit Leckerbissen aus dem Kreis Hermannstadt.                     
Foto: www.sibiugastronomia.ro

Alle Hände voll zu tun hatten die von Chefkoch Radu Zărnescu koordinierten Köche und Köchinnen aus Hermannstadt, die gemeinsam mit dem Tourismusverein des Kreises Hermannstadt, Vertreter der Stadt und der Fachfirmen Carpathian Travel Center, Inter Pares, Sibiu Reisen, Siebenbürgen Reisenvom 4. bis 8. März bei der Internationalen Tourismusbörse in Berlin den Kreis Hermannstadt als Europäische Gastronomieregion 2019 vorstellten. Weiterlesen

Angesagte kulinarische Zeitreise

Buch über Geschichte der gehobenen Küche in Hermannstadt erschienen

Ausgabe Nr. 2616

Gudrun-Liane Ittu, Constantin Ittu, Ioan Bondrea: Aus der Geschichte der gehobenen Küche von der Renaissance bis zur Gegenwart mt Bezug auf Sibiu/Hermannstadt.  Editura Universității „Lucian Blaga“ din Sibiu, Hermannstadt, 2018, 129 Seiten, ISBN 978-606-12-1611-6

Wie schon oft in unserer Zeitung berichtet, dreht sich dank der „Europäischen Gastronomieregion Hermannstadt“ im Jahr 2019 alles in Hermannstadt und Umgebung um Kulinarik. Es hätte also keinen treffenderen Zeitpunkt geben können für die Herausgabe des Buches „Aus der Geschichte der gehobenen Küche. Von der Renaissance bis zur Gegenwart“. Das Buch wurde mit Bezug auf Hermannstadt von den Autoren Gudrun-Liane Ittu, Constantin Ittu und Ioan Bondrea verfasst, vom Verlag der Lucian Blaga-Universität Hermannstadt herausgegeben und vom Bürgermeisteramt gefördert. Eines kann im Vorfeld schon über das Buch gesagt werden: Es sollte aus keinem Haushalt in Hermannstadt fehlen.Weiterlesen

„Von der Farm auf den Teller“

Neuer Lebensmittelladen mit Produkten von Albota

Ausgabe Nr. 2616

Bei der Einrichtung und Ausstattung des neuen Lebensmittelladens auf der Kleinen Erde war man auf jedes Detail bedacht.    
Foto: Werner FINK

In dem neuen Albota-Lebensmittelladen auf der Kleinen Erde/Str. Filarmonicii, rechts von dem Hermania-Restaurant, werden die Kunden täglich mit frischen Produkten erwartet, die direkt von der Forellenzucht, Schlächterei, Käserei und Küche von Albota kommen. „Alle Waren werden aus hauseigenen Produkten hergestellt gemäß unserem Motto ‚Von der Farm auf den Teller’“, unterstrich Direktorin Roxana Dobrilă. Die Idee bei der Einrichtung des Lebensmittelladens sei gewesen,  den Hermannstädtern eine breitere Palette an natürlichen, „handwerklich“ hergestellten Produkten von Albota anzubieten, Produkte die zahlreiche Kunden, die über die Türschwelle der Albota-Forellenzucht in Arpașu de Sus und des Hermania-Restaurants getreten sind, bereits kennen.Weiterlesen

Menschenhandel und Digitalisierung

Band 34 der „Kärnten Dokumentation“ in Hermannstadt vorgestellt

Ausgabe Nr. 2616

(V. l. n. r.): Mag. Udo Puschnig, Mag. Dr. Wolfgang Platzer, Raul Rognean, Prof. Dr. Zeno-Karl Pinter.
Foto: Fred NUSS

Die Kärnten Dokumentation“, deren 34. Band am Freitag im Bischofpalais vorgestellt worden ist, ist eine jährlich erscheinende Publikation, die seit sechs Jahren nicht mehr „nur“ ein Sammelband mit den Beiträgen des jeweiligen Volksgruppenkongresses ist, sondern „eine mit äußerst interessanten Sonderthemen erweiterte Ausgabe“. Dies betonte Mag. Udo Puschnig, Unterabteilungsleiter und provisorischer Leiter des Flüchtlingswesens in der Abteilung 1 der Landesamtsdirektion im Amt der Kärntner Landesregierung, in seinem Grußwort.Weiterlesen

Sie passte in keine Schublade

Gedanken zu einem Filmportrait der Dichterin Nina Cassian

Ausgabe Nr. 2616

Nina Cassian (1924-2014).                                           
Foto: mediafax.ro

Wo beginnt und wo endet das Leben einer Dichterin? Beginnt es mit ihrem ersten Gedicht, endet es mit ihrem letzten Vers? Beginnt es mit dem ersten Atemzug, mit dem ersten reflektierenden Blick auf die Welt, auf sich selbst? Endet es mit dem letzten Schnörkel, den der Bleistift auf das Papier schreibt, mit dem letzten Punkt, mit der letzten Metapher?

Diese Fragen drängten sich mir auf nach der am Samstag im Gong-Theater erfolgten Vorstellung des ausgezeichneten Dokumentarstreifens „Distanța dintre mine și mine“ (Die Entfernung zwischen mir und mir) von Mona Nicoară (Regie) und Dana Bunescu (Schnitt), der ein Portrait der Autorin Nina Cassian (1924-2014) zeichnet, die sich schwer einordnen lässt.Weiterlesen

„Wie Superman gefühlt”

Neue Kinderbuchreihe im Hanser-Verlag erschienen

Ausgabe Nr. 2616

Silke Schlichtmann: Mattis und das klebende Klassenzimmer. Mit Illustrationen von Maja Bohn. Empfohlen ab 7 Jahren. Hanser Verlag, 2019, 64 Seiten, ISBN 978-3-446-26220-1

Mattis ist acht Jahre alt und seine Mutter glaubt von ihm, dass er Schwerverbrecher wird. Sein Papa ist Optimist und weiß, dass Kinder mit originellen Ideen es weit im Leben bringen. Denn im Kinderbuch Mattis und das klebende Klassenzimmervon Silke Schlichtmann, mit Illustrationen von Maja Bohn, erschienen dieses Jahr im Hanser-Verlag, setzt Mattis eine seiner besten Ideen um und wird prompt von den Kollegen geschätzt und von den Lehrern missverstanden.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2616

Die Nibelungensage in Bildern; „Hermannstädter Gespräche”; Einschreibungen nur heute; Straßenarbeiten fortgesetzt; Online-Zahlungen fallen aus; Straßenarbeiten im Kreis; Lokalpolizei zieht um; Neuer medizinischer Direktor; Michelin-Sterne für Astra; Neuer Flug nach Deutschland; Projekt in Bukarest gewonnen; Geld für Kindernotaufnahme; Gespräch über Erfolg; Vertreterversammlung; Kein Wasser am Dienstag; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

„Dem lebendigen Gott anvertraut“

Walburgafest und erster Spatenstich für Restaurierung in Heltau gefeiert

Ausgabe Nr. 2615

 

Der erste Spatenstich für die Arbeiten an dem EU-Projekt „Reparatur und Konservierung der Heltauer Kirchenburg und deren Einführung in das touristische Angebot der Region“ erfolgte am Sonntag. Unser Bild: StadtpfarrerZorán Kézdi (Bildmitte mit roter Krawatte) bat Presbyter, Gemeindevertretung, Bauleute, Projektmanager sowie Gäste zum Gruppenbild.                          
Foto: Beatrice UNGAR

„Jene Menschen, die vor etwa 850 Jahren in eine neue Heimat aufgebrochen sind und hier in der Villa Ruetel, in Heltau eine neue Heimat gefunden haben, vertrauten ihre Lebenswege dem lebendigen Gott an. Sie, die aus Flandern kamen, wuchsen hier zu einer Gemeinschaft zusammen und errichteten zur Ehre Gottes eine Kirche in der Mitte der Ortschaft, welche sie der heiligen Walburga geweiht haben. Von damals bis heute war und ist es das wichtigste Bauwerk unserer Stadt. Viele ‚Bauleute‘ haben im Laufe der Jahrhunderte an dieser Kirche gebaut, und ich meine nicht nur jene, die tatsächlich Stein auf Stein gelegt haben und jene, die dieses Bauwerk gotisch umgestaltet haben oder die Kirche in Zeiten der Not wehrbar gemacht haben, sondern auch und insbesondere jene, die mit ihren Gebeten und Liedern den Glauben wachgehalten, ihrem Kummer und ihrer Freude Ausdruck verliehen haben.“Weiterlesen

Prachtvolles Ambiente zum Heiraten

Ausbau der Schule Nr. 6 / Sanierungsarbeiten am Haus Kleiner Ring 22 beendet

Ausgabe Nr. 2615

 

Ein prachtvolles Ambiente zum Heiraten hat die Stadtverwaltung in dem Haus Nr. 22 am Kleinen Ring geschaffen. Davon konnten sich die Vertreter der Medien bei der Pressekonferenz am Dienstag überzeugen. Unser Bild: In dem Raum, wo ab sofort Eheschließungen stattfinden sollen, fand die Pressekonferenz statt.                                                    
Foto: Werner FINK

Einen Vertrag zur Finanzierung aus EU-Mitteln des Baus eines neuen Traktes sowie eines Turnsaales an der Nicolae Iorga-Schule (früher Schule Nr. 6) im Hippodrom-Viertel unterzeichneten am Dienstag Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor und Simion Cretu, der Generaldirektor der Regionalen Entwicklungsagentur Mitte (ADR Centru) im Rahmen einer Pressekonferenz im frisch sanierten Haus am Kleinen Ring Nr. 22, das gleich neben dem Schatzkästlein steht und das ab sofort als „Heiratshaus“ (Casa Căsătoriilor) genutzt werden soll.Weiterlesen

Beeindruckend und perfekt organisiert

Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor bei Konferenz in Israel

Ausgabe Nr. 2615

 

Handschlag in Tel Aviv: Die 34. Internationale Bürgermeisterkonferenz hat vom 24. bis 28. Februar d. J. in Tel Aviv/Israel stattgefunden. Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor war dazu eingeladen. Unser Bild: Der frühere Boxweltmeister Vitaly Klitschko, seit 2014 Bürgermeister von Kiew/Ukraine, mit den beiden Teilnehmern aus Rumänien: Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor (Bildmitte) und ihr Amtskollege aus Buzău, Constantin Toma.  
Foto: Presseamt der Stadt

Beeindruckend und perfekt organisiert war alles“, sagte Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor gegenüber der Hermannstädter Zeitungnach ihrer Rückkehr aus Israel, wo sie auf Einladung des American Jewish Congress und des israelischen Außenministeriums an der 34. Internationalen Bürgermeisterkonferenz, die vom 24. bis 28. Februar d. J. in Tel Aviv und Jerusalem stattgefunden hat, teilgenommen hatte.  Astrid Fodor war die einzige Dame in der Delegation der Bürgermeister.

Übrigens werden von 103 Munizipien in Rumänien  lediglich vier von Frauen „regiert“, einschließlich Bukarest…Weiterlesen