Sport in den Mittelpunkt gestellt

2611

Der Hermannstädter Kreisrat würdigte erstmals Sportler und Trainer

Die Initiatorin der Sportgala, die stellvertretende Kreisratsvorsitzende Christine Manta-Klemens (links), und die Trainerin Dora-Maria Hanga vom Sportklub IPPON Mediasch, Zweitplatzierte in der Kategorie Trainer nichtolympische Sportarten, die den Karate-Sportler Cătălin Bogdan Păturan betreut, der bei der Gala den ersten Platz in der Kategorie nichtolympische Sportarten erzielt hat. Foto: Anamaria MĂTUȘOIU

 

„Der Trainer verliert sich in der Geschichte des Sports, bloß der Sportler bleibt in der Erinnerung“, sagte der langjährige Trainer der rumänischen Mädchenriege Octavian Bellu in einem der Zeitung Gazeta Sporturilorgewährten Interview. Er war offensichtlich nicht bei der Sportgala des Kreises Hermannstadt dabei gewesen, bei der am Donnerstag, dem 31. Januar, nicht nur die Sportler, sondern auch die Trainer gewürdigt wurden. Insgesamt 45 Sportler, Trainer und Mannschaften aus dem Kreis Hermannstadt erhielten Geldprämien.

Weiterlesen

„Leichtfüßig und leicht zugänglich“

2611

Frauenchor und Kammerorchester konzertierten am Marientag


Die Gesamtleitung des Konzerts hatte die Stadtkantorin Brita Falch-Leutert (am Dirigentenpult) inne, als Solistinnen traten Melinda Samson (links außen) und Elisa Gunesch (rechts außen) auf. Foto: Fred NUSS

Ein ganz besonderes musikalisches Erlebnis gab es am vergangenen Wochenende zunächst am Samstag in der reformierten Kirche in Hermannstadt und am Sonntag danach in der evangelischen Margarethenkirche in Mediasch. Der Frauenchor, gebildet aus Sängerinnen des Hermannstädter Bachchors und des Jugendchors der evangelischen Kirchengemeinde Hermannstadt, brachte u. a. die Vesper für Frauenchor, Streichinstrumente, Orgel und zwei Solostimmen von Michael Haydn auf, dem jüngeren Bruder des bekannten Joseph Haydn, zu Gehör.

 Weiterlesen

Endlich auch in Berlin

2611

Geta Brătescus Kunst im Neuen Berliner Kunstverein

 

Geta Brătescu in ihrem Atelier in Bukarest. Foto: Ștefan SAVA

 

Auf der Sao Paulo Biennale und in New York war ihre Kunst zu sehen, im Nationalmuseum für Gegenwartskunst in Bukarest, in der Tate Modern in London, auf der Triennale in Paris, auf der Biennale in Venedig ebenfalls. Die Tate Modern in Liverpool und die Hamburger Kunsthalle zeigten ihre Kunst in den Jahren, zur Documenta in Kassel und Athen wurde sie eingeladen und nun endlich auch nach Berlin! In einer kleinen, aber feinen Ausstellung im Neuen Berliner Kunstverein (NBK), neben dem berühmten Dorotheenstädtischen Friedhof, einen Katzensprung vom Literaturforum im Brechthaus in Berlin – Mitte entfernt, konnten vom 27. September 2018 bis zum 25. Januar 2019 künstlerische Werke von Geta Brătescu (1926-2018), der Altmeisterin der rumänischen zeitgenössischen Kunst, betrachtet werden.

 Weiterlesen

„Diejenigen, die Brücken schaffen“

50 Jahre seit der Wiederaufnahme des Urzellaufes im Jahr 1969

Ausgabe Nr. 2610

 

50 Jahre seit der Wiederaufnahme des Urzellaufes im Jahr 1969 in Agnetheln feierten mehr als 270 Urzeln beim 13. Urzellauf nach 2006. 
Foto: Werner FINK

Insgesamt 261 Urzeln nahmen am vergangenen Sonntag am Urzellauf in Agnetheln teil, dem in diesem Jahr eine besondere Bedeutung zukam. 50 Jahre sind es her, seit der Brauch 1969 wieder aufgenommen wurde. „50 Jahre sind es nun her, seit in Agnetheln ein neuer politischer Wind wehte”, erinnerte Doris Hutter in ihrer Urzeln-Ansprache. Hutter begüßte die Anwesenden im Namen der Heimatsortsgemeinschaft Agnetheln sowie der Urzeln aus Nürnberg. Weiterlesen

Grippeepidemie ausgerufen

54 Personen sind bereits an Grippe gestorben, Anzahl der Erkrankten nicht bekannt

Ausgabe Nr. 2610

Gesundheitsministerin Sorina Pintea hat am Mittwoch, dem 30. Januar, die Grippeepidemie ausgerufen. Seit drei Wochen steigt die Anzahl der Erkrankten, bisher sind 54 Personen gestorben. 49 davon litten auch an anderen Krankheiten. Die beste Methode, sich gegen die Grippe zu schützen, ist die Impfung, die für mehrere Risikogruppen kostenlos ist, so Pintea.Weiterlesen

Mauern der Gleichgültigkeit einreißen

Maria Mădălina Turza will im EU-Parlament für Menschen mit Behinderung kämpfen

Ausgabe Nr. 2610

Maria Mădalina Turza (rechts außen) wird von Mugur Frăţliă (mit Mikrophon) vorgestellt.                                                 
Foto: Ruxandra STĂNESCU

„Am besten lassen Sie Ihr Kind hier im Krankenhaus, gehen nach Hause und zeugen ein anderes.” Das sagte der Arzt zu Maria Mădălina Turza vor 14 Jahren, kurz nach der Geburt ihrer Tochter mit Behinderung, Clara. Nach vielen Jahren, in denen die Mutter für die Rechte ihrer Tochter und Tausenden Kindern mit Behinderung gegen die Gesellschaft und den Staat kämpfte und auch oft gewann, fasste sie den Entschluss, von oben nach unten die öffentliche Politik zu ändern, als parteilose Europaabgeordnete. Ich bin ein starker Partner, Allierter und Fürsprecher für Gleichberechtigung“, lautet ihre Devise.Weiterlesen

Mit offenen Armen empfangen

Ein Film über Erfolgsgeschichten in Siebenbürgen

Ausgabe Nr. 2610

Zuwanderung nach Siebenbürgen. Erfolgsgeschichten.  Ein Film von Florin Besoiu. FB Filmproduktion 2018. Bestellungen unter fbfilmproduktion@gmail.com

Birthälm, Michelsberg, Mediasch. Aus der Vogelperspektive werden Bilder von Kirchen aus der Hermannstädter Umgebung eingeblendet. Es erklingen die ersten Töne des Siebenbürgenlieds und dann ist der Titel des neuesten Dokumentarfilms von Florin Besoiu „Zuwanderung nach Siebenbürgen. Erfolgsgeschichten“ zu sehen.  Nach seinen ersten beiden Dokumentarfilmen „Die Albtraumreise“ und „Die Überlebenden im Winter. Erinnerungen aus der Deportation“, die von der Deportation der Rumäniendeutschen nach dem Zweiten Weltkrieg handelte, ist das Thema des 2018 erschienenen letzten Films ein sehr positives. Portraitiert werden Einwanderer, Rückkehrer aber auch junge Siebenbürger, die im Land geblieben sind, um hier wirtschaftlich oder kulturell etwas aufzubauen. Die Erfolgsgeschichten sind im 45-minütigen Dokumentarfilm zu sehen. Weiterlesen

„Eine Art Wegweiser”

Mozartabend im Spiegelsaal des DFDH

Ausgabe Nr. 2610

Sie konzertierten zu Ehren von Mozart (v. l. n. r.): Makcim Fernandez Samodaiev, Monica Florescu, Gabriel Silișteanu, Karina und Rafaela Fernandez Samodaiev, Ciprian Dancu, Oana Bădescu, Mihai Andrițcu und Alina Stavăr.                                                                     
Foto: Beatrice UNGAR

Ein Mozartabend zum Geburtstag des Komponisten am 27. Januar fand im Rahmen der von dem Demokratischen Forum der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) unterstützten Kammermusik-Reihe „Florescu-Fernandez&Friends” am Sonntag im Spiegelsaal des DFDH statt. Der Saal war bis auf den letzten Platz besetzt.Weiterlesen

„…mit Recht eine musikalische Stadt”

180 Jahre Hermannstädter Musikverein, 70 Jahre Hermannstädter Staatsphilharmonie

Ausgabe Nr. 2610

Postkarte von 1900 mit Blick auf das Musikvereins-Gebäude (heute Hermania-Restaurant) auf der Kleinen Erde (heute Str. Filarmonicii).

„Hermannstadt kann man mit Recht eine musikalische Stadt nennen, denn in jedem Hause ist gewiss jemand, der wenigstens ein Instrument zu spielen weiß“, schrieb 1828 ein Wiener Schriftsteller über die Pflege der Hausmusik. Elf Jahre danach, am 20. Januar 1839, findet die Gründungsversammlung des Hermannstädter Musikvereins – übrigens der erste überhaupt in Hermannstadt gegründete Verein – statt, 121 Jahre danach, am 1. Januar 1949, wird die Hermannstädter Staatsphilharmonie gegründet. In diesem Jahr dürfen sich die Hermannstädter Musikliebhaber auf zwei Jubiläen freuen: 180 Jahre seit der Gründung des Hermannstädter Musikvereins und 70 Jahre seit der Gründung der aus dem 1935 aufgelösten und 1943 neu gegründeten städtischen philharmonischen Orchester hervorgegangenen Hermannstädter Staatsphilharmonie. Aus diesem Anlass drucken wir in der neuen Rechtschreibung Auszüge aus einem Beitrag des letzten Vorsitzenden des Hermannstädter Musikvereins, dem langjährigen Professor und Direktor am Landeskirchlichen Lehrerseminar Dr. Hans Tobie, ab, der in der Hermannstädter ZeitungNr. 53 vom 24. Januar 1969 veröffentlicht worden ist.Weiterlesen

Reparaturarbeiten an Stadtmauer

Ausgabe Nr. 2610

Insgesamt 8,9 Millionen Lei hat der Stadtrat in seiner Sitzung gestern für zwei Projekte veranschlagt, die Reparaturarbeiten an der Stadtmauer an der Unteren Promenade (Coposu-Boulevard), einschließlich Hallerbastei und Einfahrt Reissenfelsgasse/Str. Gheorghe Lazăr, sowie an den so genannten Hartenecktürmen – Armbrusterturm, Töpferturm und Zimmermannsturm –  betreffenUnser Bild: Blick auf den Töpferturm von der Oberen Promenade, wo sich auch die Walk of Fame des Hermannstädter Internationalen Theaterfestivals befindet.                      

Foto: Fred NUSS