Beeindruckend und perfekt organisiert

Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor bei Konferenz in Israel

Ausgabe Nr. 2615

 

Handschlag in Tel Aviv: Die 34. Internationale Bürgermeisterkonferenz hat vom 24. bis 28. Februar d. J. in Tel Aviv/Israel stattgefunden. Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor war dazu eingeladen. Unser Bild: Der frühere Boxweltmeister Vitaly Klitschko, seit 2014 Bürgermeister von Kiew/Ukraine, mit den beiden Teilnehmern aus Rumänien: Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor (Bildmitte) und ihr Amtskollege aus Buzău, Constantin Toma.  
Foto: Presseamt der Stadt

Beeindruckend und perfekt organisiert war alles“, sagte Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor gegenüber der Hermannstädter Zeitungnach ihrer Rückkehr aus Israel, wo sie auf Einladung des American Jewish Congress und des israelischen Außenministeriums an der 34. Internationalen Bürgermeisterkonferenz, die vom 24. bis 28. Februar d. J. in Tel Aviv und Jerusalem stattgefunden hat, teilgenommen hatte.  Astrid Fodor war die einzige Dame in der Delegation der Bürgermeister.

Übrigens werden von 103 Munizipien in Rumänien  lediglich vier von Frauen „regiert“, einschließlich Bukarest…

 

Bei der in Zusammenarbeit mit dem Verband der israelischen Lokalbehörden veranstalteten Konferenz trafen sich Bürgermeister aus mehreren Ländern mit Vertretern von israelischen und multinationalen Unternehmen aus den Bereichen High-Tech, Energie und Kybernetik sowie mit Fachleuten in Sachen Stadtentwicklung, um über die Zukunft der Städte angesichts der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu diskutieren.

In den Workshops wurden die wirtschaftliche Entwicklung der Kommunen thematisiert sowie die Sicherheit der Bevölkerung,  aber auch die Art und Weise, wie sich Entscheidungen auf nationaler Ebene lokal auswirken.

Teilgenommen haben die Bürgermeister von Banja Luka /Bosnien-Herzegovina, Batumi/ Georgien, Belgrad/Serbien, Beverly Hills/USA, Buzău/Rumänien, Blantyre/Malawi, Celje/Slowenien, Cotonou/Benin, Entebbe/Uganda, Imperia/Italien, Montevideo/Uruguay, Lalitpur/Nepal, Kiew/Ukraine, Belmopan/Belize, Pittsburg/USA, Portland/USA, Sabac/Serbien, San Pedro/Belize, Soaw/Burkina Faso, Taipei/Taiwan, Tirana/Albanien, Vicente Lopez/Argentina, Veron Punta Cana/Dominikanische Republik.

Der Vorsitzende des American Jewish Congress, Jack Rosen, und dessen Stellvertreter Munr Kazmir, begleiteten die Delegation der Bürgermeister während der gesamten Konferenz. Empfangen wurden die Bürgermeister und die Bürgermeisterin in Jerusalem von Bürgermeister Moshe Lion und in Tel Aviv von Bürgermeister Ron Huldai. Lion und Huldai präsentierten ihren Amtskollegen, wie sie diese Städte verwalten und wie die Stadtwerke funktionieren. In Tel Aviv besuchte die Delegation z. B. das Kommandozentrum für die öffentliche Sicherheit.

Auf dem Programm stand auch ein Erfahrungsaustausch mit der Bürgermeisterin von Haifa, Einat Kalisch-Rotem, und eine Begegnung mit dem Ex-Premierminister Ehud Olmert.

In einer Pressemitteilung sagt Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor: Es war eine nützliche Erfahrung, da die Vorträge der teilnehmenden Bürgermeister praxisbezogen waren. In den Gesprächen mit den gastgebenden Bürgermeistern konnte ich erneut erkennen, welche Bedeutung die Dezentralisierung für die Verwaltung auf lokaler Ebene hat und wie viel in Rumänien noch  in diesem Bereich  zu tun ist. Ein Bürgermeister muss die Freiheit haben, die für die Gemeinschaft passendsten Entscheidungen zu treffen, angepasst auch an die Realitäten und das Spezifische der Stadt, der er vorsteht.“

Ein Tag war der Begegnung mit Vertretern von Unternehmen vorbehalten, die auf der Muni Expo stattfand, wo mehr als 100 Firmen digitale Lösungen für öffentliche Dienste anboten aber auch funktionale Ausstattungen für öffentliche Räume.

Am letzten Tag besuchten die Konferenzteilnehmer das Peres-Zentrum in Tel Aviv und den Tel Nof“-Stützpunkt der Israelischen Luftwaffe.

Beatrice UNGAR

 

 

 

 

 

 

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