Urlaub auf Balkonien oder Gardenien?

Perspektiven auf die Sommerferien 2020 in Frage gestellt

Ausgabe Nr. 2669

Entspannter Sommerurlaub auf Balkonien.                       Foto: Maja POP

Die Dominikanische Republik, Türkei, Griechenland, Bali, Dubai, USA, Mauritius, Israel und Thailand. Das waren die beliebtesten Reiseziele der Rumänen im vergangenen Jahr. Heuer hat der Coronavirus gerade erst den Osterurlaub über den Haufen geworfen. Nun gerät der Sommerurlaub auch in Gefahr, vor allem für jene, die ins Ausland reisen wollten. Da bleibt nur noch, den Urlaub auf Balkonien oder Gardenien zu genießen.Weiterlesen

,,Gut Ding will Weile haben“

Neues aus der Schulbuchwerkstatt des Deutschen Forums

Ausgabe Nr. 2669

Die schon übersetzten Bücher erscheinen alle auf manuale.edu.ro als PDF und können dort eingesehen bzw. heruntergeladen werden.Alle, bis auf das Informatikbuch für die 7. Klasse (unser Bild), das im Litera-Verlag herausgegeben worden ist.

Wie das laufende Schuljahr angesichts der Coronakrise abgeschlossen werden kann, steht in den Sternen. Niemand kann genau absehen, wie sich die Epidemie entwickeln und welche Folgen das kurz- oder langfristig, hier und weltweit, für Wirtschaft, Bildung, Gesundheit, Kultur, Soziales oder Politik haben wird. Die Medien berichten über allerhand pessimistische Szenarien, aber auch über hoffnungsvolle Forschungsergebnisse, letztlich jedoch kommt man über Mutmaßungen nicht hinaus. Die Unsicherheit ist groß, und COVID-19 bestimmt unser momentan etwas eingeschränktes Leben.Weiterlesen

Von Mauer zu Mauer hüpfen

Neue, unbekannte Sportarten (V) / Von Cynthia PINTER

Ausgabe Nr. 2669

So kann ein Hindernisparcours aussehen.                    Foto: LDA Partners

Fußball, Basketball, Box, Tennis, Schwimmen oder Eishockey. Das sind einige der bekanntesten Sportarten der Welt. Aber es entstehen immer wieder neue Sportarten. Meistens sind es Abwandlungen alter Sportarten, manchmal aber auch total neue Disziplinen. In dieser Reihe stellen wir einige der im letzten und diesen Jahrhundert erschienenen Sportarten vor. Heute geht es um Parkour.Weiterlesen

Heimat – Identität – Glaube

 Ein wichtiger Beitrag zur Zeitgeschichte / Von Hermann PITTERS

Ausgabe Nr. 2669

Am 8. Juli 2019 wurde Hartmut Koschyk mit der Goldenen Ehrennadel des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien geehrt. Die Laudatio hielt der DFDR-Abgeordnete Ovidiu Ganț. Unser Bild: Hartmut Koschyk (links) präsentiert das Diplom, die Auszeichnung überreichte der DFDR-Vorsitzende Dr. Paul-Jürgen Porr (rechts).                           Foto: Fred NUSS

In der Zeit zunehmender Globalisierung scheinen die Begriffe „Heimat“, „Identität“, „Glaube“ wenig, vielleicht gar keine Bedeutung zu haben. Immer mehr Menschen  werden entwurzelt, finden ihren Arbeits- und Lebensplatz irgendwo, weit weg von ihrem ursprünglichen Zuhause und tauchen in ein ganz anderes sprachlich-kulturelles Umfeld ein, in dem ihre Identität mehr und mehr verwischt und ihre Glaubens- uns Werteüberzeugungen relativiert und als unwichtig angesehen werden. Da erscheint eine Buchveröffentlichung unter dem Titel „Heimat, Identität, Glaube“ als wenig zeitgemäß, ja, vielleicht als rückgewandt und überholt. Weiterlesen

Ein weltberühmtes Dichterleben

Zum 50. Todestag von Paul Celan (1920-1970)

Ausgabe Nr. 2669

Paul Celan 1963 in Paris.                                              Foto: Lütfi ÖZKÖK

Der Filmemacher Frieder Schuller, Pfarrerssohn aus Katzendorf/Cața in Siebenbürgen, drehte 1988 unter schwierigen Bedingungen mit westlichen Schauspielern in Bukarest einen umwerfenden, großartigen Spielfilm über die zwei Bukarester Jahre Paul Celans (1945-1947). Am 18. April 2020 sollte dieser Film – „Im Süden meiner Seele“ – in Berlin gezeigt werden, doch die Kinos sind für uns geschlossen, der Virus verschiebt unser aller Leben. Der Filmtermin wurde auf den 5. September 2020 verschoben. Dr. Ingeborg Szöllösi vom Deutschen Kulturforum östliches Europa in Potsdam und das Bundesplatz-Kino in Berlin werden zusammen diesen Film- und Gesprächsnachmittag veranstalten. Die Erinnerung an Paul Celan ist in diesem Jahr bedeutungsvoll, seinen 100. Geburtstag würde der weltbekannte deutschsprachige jüdische Lyriker aus Czernowitz in diesem Jahr feiern und am 20. April 2020 war sein 50. Todestag. Weiterlesen

Für eine unsterbliche Liebe

Cellosonaten von Beethoven online im Spiegelsaal

Ausgabe Nr. 2669

Makcim Fernandez Samodaiev, Karina Fernandez Samodaiev und Monica Florescu (v. l. n. r.).                                                                   Foto: Privat

Einer ,,unsterblichen Liebe“, der Gräfin Anna Maria Erdödy, hat Ludwig van Beethoven seine Cellosonaten Nr. 4 in C-Dur, op. 102, Nr. 1, und Nr. 4 in D-Dur, op. 102, Nr. 2 gewidmet, die 1818 bei Simrock veröffentlicht wurden. Weiterlesen

Kulturgeschichtliche Vermutungen

Zu Joachim Wittstocks Erzählung ,,Die dalmatinische Friedenskönigin“

Ausgabe Nr. 2669

Joachim Wittstock: Die dalmatinische Friedenskönigin. Zwei Erzählungen aus südöstlichem Zeitgeschehen. Skarabæus-Verlag, Innsbruck, 1997, 132 Seiten, ISBN: 978-3706621427.

Die Erzählung ,,Die dalmatinische Friedenskönigin“ von Joachim Wittstock ist ein wenig rezipiertes, jedoch ein für die neuere Geschichte des Balkans sehr aufschlussreiches novellistisches Produkt der Wittstockschen Erzählkunst, dessen historische und kunstgeschichtlichen Zusammenhänge hier erläutert werden.

Der Terminus und Brennpunkt der Servituten wird anhand von Beispielen in der Erzählung erklärt und beleuchtet. Es kommt zu handgreiflichen Aggressionen zwischen Minderheiten und Mehrheit der kroatischen Küsten-Kleinstadt. Einzelschicksalen wird ebenso nachgespürt wie Landschaften und Gebäuden.

Der Ich-Erzähler behält seinen Standpunkt zwischen innerer Abgeschiedenheit und Distanz und daraus resultiert eine spannende Erzählung über einen Sommerurlaub auf der Insel Hvar (lateinisch Pharina, italienisch Lesina, in der Antike griechisch Pharos) in der Adria vor der dalmatinischen Küste, nach dem Modell der großen deutschen Urlaubsliteratur.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2669

In eigener Sache

Angesichts der im Zusammenhang mit der Covid 19-Pandemie erfolgten Ausrufung des Notstands in Rumänien und der damit verbundenen Einschränkungen bitten wir unsere Leserinnen und Leser um Verständnis, dass wir in der HZ nicht alle Aspekte dieser Notlage beleuchten können und bitten Sie, sich möglichst aus offiziellen Quellen zu informieren.

Dazu hat die rumänische Regierung eine online-Plattform unter stirioficiale.ro ins Leben gerufen, auf der man auch die Echtheit von Nachrichten prüfen kann.

Bleiben Sie gesund und zuversichtlich!

Die HZ-Redaktion

 

Nachrichtentitel im Überblick: ,,Eine Bilderbuch-Übergabe“; Infos für deutsche Staatsbürger in Rumänien; Pflegekräfte gesucht; Zahlung verschoben; Pflegemütter gesucht; Konzert im Wohnzimmer; Konzerte im Livestream; Bücher online; Folklorefestival erst 2021; Hilfe im Alltag; Arbeiter da geblieben; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Notstand bis zum 16. Mai verlängert

Bis Dienstag Mittag wurden in Rumänien 182 Covid 19-Tote und 460 Geheilte gemeldet

Ausgabe Nr. 2668

Der Tag der NATO (laut dem Gesetz Nr. 390/2004 wird er in Rumänien jeweils am ersten Sonntag im April begangen) wurde am Sonntag, dem 5. April, auf dem Sportplatz der ,,Nicolae Bălcescu“-Bodentruppenakademie in Hermannstadt von einem kleinen Aufgebot und mit Befolgung der derzeit gültigen Vorschriften gefeiert.                                   Foto: oradesibiu.ro

Staatspräsident Klaus Johannis hat angekündigt, dass er den Notstand für einen weiteren Monat, bis zum 16. Mai, verlängern wird. Er habe zusammen mit dem Krisenstab der Regierung die Entwicklung der Epidemie analysiert und beschlossen, dass eine Lockerung der Einschränkungen verfrüht sei. Die Spitze der Epidemie sei in Rumänien Mitte-Ende April zu erwarten. Weiterlesen

Setzt euch und nehmt wahr!

Osterbotschaft von Bischof Reinhart GUIB

Ausgabe Nr. 2668

Der Engel spricht: „Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier…. Und sie (die Frauen) gingen hinaus und flohen von dem Grab; denn Zittern und Entsetzen hatte sie ergriffen.“ (Markus 16,6.8)

Liebe Osterfreunde!

Botschaften, die Menschen zum Zittern und Entsetzen führen haben wir vorerst wohl satt! Im Februar die Nachrichten aus China von einer wütenden und Menschenleben einfordernden Epidemie! Im März  die täglichen zunehmenden Horrorbotschaften von Tausenden von gestorbenen und sterbenden Menschen  infolge des Coronavirus von Westeuropa bis zu uns, vom Fernen Osten über den Nahen Osten bis in den fernen Westen, in Amerika!                                                                                                                       Im April nun die Nachricht: Die gemeindlichen Gottesdienste der Karwoche und der Festgottesdienst zu Ostern können nicht wie gewöhnlich stattfinden!                                                                                                             Nun auch noch diese biblische Botschaft, die von Zittern und Entsetzen erzählt und das schon beim ersten Osterfest überhaupt! Weiterlesen