Sehr anstrengend aber schön

Ausgabe Nr. 2880

Drei Gedichtbände von Traian Pop Traian liegen auf Ungarisch vor

Traian Pop Traian: Abszolút hatalom (Putere absolută/Absolute Macht). Gedichte, ungarische Fassung Mandics Györgyi Írástudó Könyvkiadó Budapest 2023, 116 Seiten, ISBN 978-615-01-6993-4.

Drei Gedichtbände des Schriftstellers, Herausgebers und Verlegers Traian Pop Traian wurden  in den letzten zwei Jahren ins Ungarische übersetzt. Es geht um die Gedichtbände  „Abszolút hatalom“ (rumänischer Originaltitel „Putere Absolută”), in der ungarischen Fassung von Mandics Györgyi, 2023 veröffentlicht im Budapester Verlag Írástudó Könyvkiadó, „Hamuszerda” (rumänischer Originaltitel „Miercurea de cenușă”) in der Übersetzung von Zoltán Böszörményi, herausgegeben von Irodalmi Jelen Könyvek, 2024, und um „Ökörszem“ (rumänischer Originaltitel „Ochiul Boului”) in der Übersetzung von Lorand Pethő, erschienen im AB ART Verlag Budapest, 2024.Weiterlesen

Franzos und sein Siebenbürger Freund

Ausgabe Nr. 2880

Zur rumänischen Übersetzung der Erzählung ,,Der kleine Martin“

Karl Emil Franzos: Micul Martin. Rumänische Fassung Ana-Maria Alb, Selbstverlag Demokratisches Forum der Deutschen Gura Humorului 2024, 167 Seiten Seiten, ISBN 978-973-0-40092-2

Anlässlich der Feier zum 30. Jahrestag der Gründung des Lokalforums Gura Humor/Gura Humorului der Buchenlanddeutschen wurde als Neuerscheinung die von Ana-Maria Alb verfasste Übersetzung ins Rumänische der Erzählung von Karl Emil Franzos „Der kleine Martin“ vorgestellt.Weiterlesen

Treffen aller ,,Neustädter“ – ein Erfolg

Ausgabe Nr. 2880

Drei sehr gut besuchte Veranstaltungen in der ,,nova civitas“ im Burzenland

Die Delegation aus Neustadt an der Donau vor der Ringmauer mit den Wappen der einzelnen Ortschaften „Neustadt in Europa“. Foto: Rareș RUSU

Insgesamt 37 Städte, Gemeinden und Ortsteile mit dem Namen „Neustadt“ von Holland bis Rumänien, von Polen bis Österreich, bilden seit 1975 eine Arbeitsgemeinschaft, auch Städtegemeinschaft genannt. Die alte lateinische Bezeichnung nova civitas trifft auf Neustadt/Cristian im Burzenland zu, eine neue Stätte, die 1377 erstmals als solche urkundlich erwähnt wurde. Auf der Karte Siebenbürgens von Johannes Honterus aus dem Jahre 1532 ist neustatneben corona zu sehen. Ein historischer Beweis dafür, dass nova civitas = neustat (Neustadt/Cristian, deutsch-rumänisch) da steht.

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Eine Ausnahmeathletin

Ausgabe Nr. 2880

Die Olympiasiegerin Mihaela Peneș ist tot

 

Mihaela Peneș 1964 bei ihrem Siegeswurf.

Als sie am 16. Oktober 1964 zum Finale im Speerwerfen bei den Olympischen Spielen in Tokio antrat, war Mihaela Peneș 17 Jahre alt. In der Qualifikation am Vormittag hatte Jelena Gortschakowa aus der Sowjetunion mit 62,40 m einen neuen Weltrekord aufgestellt. Sie warf den Speer im ersten Versuch auf 60,54 m. Dieser Wurf reichte zum Olympiasieg vor der Ungarin Márta Rudas und Gortschakowa. Nun ist Mihaela Peneș am 29. August d. J. in Bukarest gestorben.  

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50 Lieder für 50 Jahre

Ausgabe Nr. 2880

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Als die Kindergärtnerin zu mir kam und mich fragte: „Ihr Kind singt so schön. Wollen Sie es nicht im Kinderchor der evangelischen Kirchengemeinde mit ihm versuchen?” erwiderte ich „Aber wir sind orthodox.” Darauf beruhigte sie mich „Das hat doch mit der Sache nichts zu tun.”

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Nachrichten

Ausgabe Nr. 2880

100 Jahre Hermannstädter Philatelistenverein

Hermannstadt. – Aus Anlass seines 100. Gründungsjubiläums veranstaltet der Verein der Philatelisten aus dem Kreis Hermannstadt im Foyer im Trakt B der Astra-Bibliothek vom 6. bis 8. September eine Landesausstellung unter der Schirmherrschaft des Rumänischen Philatelistenverbands und mit Unterstützung seitens des Hermannstädter Bürgermeisteramtes, der Astra-Bibliothek und der ASTRA-Vereins. Die Aussteller kommen aus allen Regionen Rumäniens und aus der Republik Moldova. Die Vernissage der Ausstellung findet heut, den 6. September, 11 Uhr, statt.

Bei dieser Gelegenheit wird ein Ausstellungs-Katalog vorgestellt, ein Sonderbriefumschlag mit Sonderstempel, eine Medaille und ein Abzeichen.

Auf Initiative der Hermannstädter Philatelisten hat die Rumänische Post auch eine Sonder-Postkarte herausgegeben, die alle Teilnehmenden an der Vernissage kostenlos mitnehmen und ebenso verschicken können. Ebenfalls wird auch der 100. Geburtstag des ältesten Mitglieds des Rumänischen Philatelistenverbands, des Hermannstädters Dipl.-Ökonom Ec. Mircea Țața gefeiert. (BU)

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Goran und Delia im Erlenpark

11. Auflage von ,,Focus In The Park“ war ein Erfolg

Ausgabe Nr. 2879

Goran Bregovic im Focus: Seit 17 Jahren hat Goran Bregovic nicht mehr in Hermannstadt konzertiert. Nun war es wieder soweit. Mit seinem „Wedding and Funeral Orchestra“ trat er am Freitagabend bei der 11. Ausgabe des Musikfestivals Focus In The Park auf und brachte die Besucher/innen mit seinen balkanischen Rhythmen zum Tanzen. Hits wie „Mesecina“, „Ederlezi“ oder „Kalasnjikov“ erklangen im Erlenpark. Focus in The Park fand von Mittwoch bis Sonntag statt, lesen Sie mehr dazu auf Seite 4.                                       Foto: Cynthia PINTER

„Kommt alle herbei! Ich will euch tanzen sehen, wir wollen eine gute Zeit miteinander verbringen und eine Party feiern!“, schrie Barry Ashworth von den „Dub Pistols“ am Sonntagabend in die Menge. Es war eine gute Wahl mit einer Londoner Big Beat Band das „Focus In The Park“ Festival zu beenden, das vom 21. bis 25. August im Erlenpark in Hermannstadt stattgefunden hat. Ihre Musik, eine Mischung aus Reggae, Ska und Dub Step lud so richtig zum tanzen und feiern ein. Weiterlesen

,,Denkbar wäre eine Broschüre”

Zu Joachim Wittstocks romanhafter Chronik siebenbürgischer Schicksale

Ausgabe Nr. 2879

Joachim Wittstock, einer der treuesten Teilnehmer, liest 2021 bei den Deutschen Literaturtagen in Reschitza.                         Foto: DFBB

Joachim Wittstocks neuer Roman hat lange auf sich warten lassen. Immer wieder bot sich seinem Autor Gelegenheit, bei Literaturtreffen beispielsweise kürzere oder längere Auszüge eines angekündigten größeren Werkes vorzulesen, so etwa bei den Deutschen Literaturtagen in Reschitza gut vor Ausbruch der Corona Pandemie und danach. In wenigen persönlichen Gesprächen wurde auch mal die Rede auf das Romanprojekt gelenkt und immer wieder hieß es, es sei noch nicht genug gereift, es sei noch manches zu recherchieren, zu sichten und auszuformen. Man konnte auf jeden Fall gespannt sein. Und das war ich, denn die wenigen Happen, die Kostproben oder Teaser, wie man das neuzeitlich in der Kulturwerbung nennt, die man zu Gehör bekommen hatte, hatten gewisse Erwartungen geweckt, die zum einen mit inhaltlichen Details, wie etwa der Kronstädter Szenerie zu tun hatten, zum andern mit dem Wissen, dass das Erscheinen des jetzt vorletzten Romans von Wittstock, „Die uns angebotene Welt” (Bukarest, 2007) schon viel zu viele Jahre zurücklag. Weiterlesen

Kirchenburgen 4.0

,,Hermannstädter Gespräche“ erstmals in Holzmengen

Ausgabe Nr. 2879

Bryan David, Stefan Vaida, Winfried Ziegler, Paul Dărășteanu und Johannes Klein (v. l. n. r.). Foto: Mihai CIOBANU

Das Diskussionsformat „Hermannstädter Gespräche“ des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) fand in diesem Jahr bereits zweimal statt. Dabei hat man jedes Mal das Forumsgebäude verlassen: Austragungsort des ersten Gesprächs war die Aula des Theologischen Institutes und der zweite der Gemeindesaal der alten Schule auf dem Gelände der Kirchenburg in Holzmengen/Hosman. Die zweite Diskussion fand am 17. August in Verbindung und in Kooperation mit dem Holzstock-Festival (16. bis 18. August) statt. Weiterlesen

Spielen auf dem Papierklavier

Dagmar Dusil stellte ihren Roman ,,Das Geheimnis der stummen Klänge“ vor

Ausgabe Nr. 2879

Die Pianistin Irisa Filip, die Schriftstellerin Dagmar Dusil und die Moderatorin der Abends, Beatrice Ungar (v. l. n. r.).        
Foto: Elisabeth DECKERS

Ihren ersten Roman, der im Pop Verlag Ludwigsburg unter dem Titel „Das Geheimnis der stummen Klänge“ erschienen ist, stellte die bekannte in Hermannstadt geborene Schriftstellerin und Übwersetzerin Dagmar Dusil am Samstag im Spiegelsaal des DFDH dem Hermannstädter Publikum vor.Weiterlesen

Balletttheater erhält eigenen Vorstellungssaal

Ausgabe Nr. 2879

Der Hermannstädter Stadtrat hat in seiner gestrigen Sitzung den Bau eines Vorstellungssaales für das städtische Balletttheater genehmigt. Dabei handelt es sich um eine Investition von schätzungsweise 24,6 Millionen Lei. Das Gebäude mit Untergeschoss und Erdgeschoss soll neben dem Gebäude des städtischen Kulturhauses (im Bild rechts), wo das Balletttheater seine Übungsräume hat, auf dem Gelände des ehemaligen Sommerkinos im Jugendpark errichtet werden.                          Foto: Beatrice UNGAR