Erste Wiener Schule und Zweite Wiener Schule

Konzerte der Reihe „musica suprimata“ in Temeswar, Klausenburg und Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2615

Die Geigerin Marianne Boettcher.

In diesem Jahr bald, Ende März bis Anfang April, wird die Reihe „musica suprimata” wieder im Lande sein: In Temeswar, in Klausenburg und in Hermannstadt. Was heißt eigentlich „musica suprimata“? Das changiert zwischen zwei Bedeutungen: Rumänisch bedeutet es „unterdrückt“. „Verfemt“ heißt es in Deutschland, wo im Nationalsozialismus alles begonnen hatte, die „undeutsche“ Musik mundtot zu machen. Gründlich und für immer. Aber eine kleine Veränderung, nur ein einziger Buchstabe, macht deutlich, um was es sich da gehandelt hat und für immer handelt, nämlich um Musik der höchsten Qualität. Inzwischen weiß es das Publikum in Siebenbürgen ebenso wie im Banat: Da kommt Musik auf’s Podium, der man gespannt zuhören sollte. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2615

 

Zwei neue Ehrenbürger; Buchvorstellung; Museumseintritt frei; Konsulat heute geschlossen; Neue Bücher von Wittstock und Fabini; Seniorentreffen im Palais; Bilderbuchkino; Comics-Wettbewerb; Volontäre gesucht; Methode Unfall; Vertreterinnenversammlung; Schauspieler nominiert; EU-Gipfel schließt Schulen; IKGS plant Tagung in Klausenburg; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Es ging (nicht nur) um die Wurst

Gastronomisches Wochenende im Hermannstädter Lazarett-Viertel
Ausgabe Nr. 2614

 

Die Gewinner der Kategorie „Profis“ beim Wurstwettbewerb (v. l. n. r.): Marinel Dima, Dragoș Pădurariu und Călina Varga) präsentierten stolz ihr Produkt bevor es in der Bratpfanne landete.   
Foto: Cynthia PINTER

„Wurst ist eine Götterspeise. Denn nur Gott weiß, was drin ist.” Dies sagte der Schriftsteller und Dichter Jean Paul schon im 18. Jahrhundert. Bei der Wurst, die man aus dem Supermarkt kauft, trifft dieser Spruch manchmal zu, weil man selten entziffern kann, was in ihr steckt. Das Geheimnis der Wurst wurde am Sonntagnachmittag (24. Februar) im Rahmen der Veranstaltung „Gusturile iernii“, in der Redal Expo-Halle in Hermannstadt gelüftet, wohin die Veranstalter vom Konsortium „Europäische Gastronomieregion Hermannstadt“ eingeladen hatten.Weiterlesen

Schreiben als Virtuosität

Hommage zum 120. Geburtstag von Erwin Wittstock

Ausgabe Nr. 2614

 

Erwin Wittstock

Eine Hommage an Erwin Wittstock (geb. am 25. Februar 1899, Hermannstadt) erinnert den Laien und Lehrling der Schriftkunst mit tiefer Melancholie an den Untergang der siebenbürgischen Bildungsmittelschicht und an die Erkenntnis, dass die Wurzeln unserer Identität als Volk tief in der Erde ihre Nahrung zu suchen haben. In großem Schaffensdrang und in Tuchfühlung mit allen gesellschaftlichen Ereignissen und Persönlichkeiten seiner Zeit, verstarb der Autor der Romane „Bruder, nimm die Brüder mit“ (1933), „Die Freundschaft von der Kokelburg“ (1935), „…Abends Gäste…“ (1938) oder des bekannten „Das jüngste Gericht in Altbirk“ (1971, aus dem Nachlass) sowie des umfangreichsten „Januar ’45 oder Die höhere Pflicht“ (ebenfalls aus dem Nachlass, 1998), umgeben von Schreibprojekten und unvollendeten Werken, 1962 in Kronstadt, aufgrund einer längeren Krankheit.Weiterlesen

Wichtige Brückenfunktion

Workshop: „Entdecke das Lehrmittelzentrum”

Ausgabe Nr. 2614

 

Vorstellungsrunde der Teilnehmer (v. r. n. l.): Ada Tănase, Ana-Maria Viscrean, Hans E. Tischler und Laura Părăian.           
Foto: Ruxandra STĂNESCU

Im Rahmen eines Workshops für Deutschlehrerinnen stellte das Deutsche Kulturzentrum Hermannstadt vergangenes Wochenende ihr Lehrmittelzentrum vor. Teilgenommen haben Lehrerinnen aus Siebenbürgen, die Deutsch als Muttersprache und als Fremdsprache unterrichten. Weiterlesen

Eine „gestandene” Banaterin

Interview mit Reiseverkehrskauffrau Ramona Lambing

Ausgabe Nr. 2614

Ramona Lambing.
Foto: Werner FINK

Auf der Worschtkoschtprob“, dem Redaktionsfest der Banater Zeitung,das Mitte Februar in Busiasch stattgefunden hatte, trafen wir die Reiseverkehrskauffrau Ramona Lambing. Als eine echte Banaterin und damit eine Kennerin des hier typischen Geschmacks war sie ein anderes Mal sogar die Jurypräsidentin. Lambing ist seit mehr als 25 Jahren in der deutschen Reisebranche tätig und spezialisierte sich nun auf die Destination Rumänien. In den Büros ihrer Firma PASSAGE Travel Concepts GmbHin Saarbrücken und Temeswar entstehen maßgeschneiderte Gruppen- und Sonderreisen, vor allem für den deutschsprachigen Markt. Mit Ramona Lambing führte der HZ-Redakteur Werner F i n k folgendes Gepräch:Weiterlesen

Ein Spießrutenlaufen

Premiere mit „Jerusalem” am Radu Stanca-Theater

Ausgabe Nr. 2614

Szenenfoto mit (v. l. n. r.) Cătălin Pătru, Ioan Paraschiv, Florin Coșuleț und Mihai Roman.                                              Foto: Dragoș DUMITRU

Er sei bei der Inszenierung des Stückes „Ierusalim“ von Jez Butterworth „durch die Hölle gegangen“, sagte der Regisseur Bogdan Sărătean. Für die Premiere-Besucher am Samstag war es ein echtes Spießrutenlaufen wobei ihnen nahezu unentwegt deftige Flüche um die Ohren schwirrten, zweideutige Bemerkungen, sexistisches Gelaber allenthalben. Weiterlesen

Historisches Konzert

Ausgabe Nr. 2614

Ein für das Forumsgebäude historisches Konzert veranstaltete am Sonntag das Demokratische Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) im Rahmen der Kammermusikreihe Florescu-Fernandez& Friends. Es war das letzte Konzert vor dem Beginn der Sanierungsarbeiten in diesem Saal, die seit Montag in vollem Gange sind und Anfang Mai abgeschlossen werden sollen. Das nächste Konzert der Reihe wird am 31. März in der Johanniskirche stattfinden, teilte eingangs der Cellist und Mitorganisator Makcim Fernandez Samodaiev mit. Unser Bild: Die beiden Violonisten Vlad Răceu und Francesco Ionașcu  von der Gheorghe Dima-Musikakademie Klausenburg brachten Violinen-Duette von Ignaz Pleyel, Delphin Alard und Sergej Prokofjew zu Gehör.                             Foto: Beatrice UNGAR

 

„Ich gehe und gehe…”

Oana Pellea und Mihai Gruia Sandu waren in Hermannstadt zu sehen

Ausgabe Nr. 2614

 

Oana Pellea (rechts) und Mihai Gruia Sandu.                            Foto: TFC

„Seit 24 Jahren spielen wir dieses Stück”, sagt die Bukarester Schaupielerin Oana Pellea ihrem Bühnenkollegen Mihai Gruia Sandu. Das ist nicht nur eine Replik des Stückes, sondern auch die Wahrheit, denn auf den ersten Postern des Stückes „Mă tot duc…” (Ich gehe und gehe…), sind die beiden Bukarester Schauspieler viel jünger. Das Stück, frei nach William Shakespeare und Marc Doré ist allerdings zeitlos und wurde vergangene Woche auf der Bühne des Ion Besoiu-Kulturzentrums gezeigt.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2614

Vortrag und MuseumsCard; Walburgafest und erster Spatenstich; Werkstätten für Frauen; Bikini Race; Fasching des Diakoniewerkes; Kärnten Dokumentation; Männerfrühstück am 9. März; Doku über Nina Cassian; Hackathon; Bilderbuchkino; Seniorentreffen im Palais; Vertreterinnenversammlung;Aus Alt mach Neu; Dagmar Dusil liest; Michael Bolton in concert; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Fassbare Form gewordenen Glaubens

Gespräch mit dem Hermannstädter Stadtpfarrer Kilian Dörr

Ausgabe Nr. 2613

Stadtpfarrer Kilian Dörr.            
Foto: Rareș HELICI

Der Hermannstädter Stadtpfarrer Kilian Dörr ist 1966 in Hermannstadt geboren, hat 1985 die Brukenthalschule absolviert und studierte danach Theologie in Hermannstadt, Jena und Berlin.  Nach dem Abschluss 1993 machte er sein Lehrvikariat 1993-1994 in Mediasch, wo er 1994 als Pfarrer ordiniert worden ist und bis 1999 diente. 1999 wählte ihn die Gemeindevertretung der evangelischen Kirchengemeinde A. B. Hermannstadt zum Stadtpfarrer.   Im Gespräch mit der HZ-Redakteurin Cynthia P i n t e r lässt Kilian Dörr die zwanzig Jahre Revue passieren.Weiterlesen

„Ein begehrtes Sportevent”

8. Auflage des Skicups des Österreichischen Honorarkonsulats

Ausgabe Nr. 2613

 

Als hätte er mindestens den Weltcup im Riesenslalom gewonnen, so freute sich Sorin Antochi über seinen Sieg in der Kategorie Herren Ü60 beim achten Skicup des Österreichischen Honorarkonsulats Liqui Moly, der am Samstag in der Arena Platoș auf der Hohen Rinne stattgefunden hat.  Unser Bild: Die ersten fünf in der Kategorie Cristian Dudu (Platz 5), der Österreichische Honorakonsul und Hauptorganisator Andreas Huber (Platz 4), Nicolae Balea (Platz 3), Sorin Antochi (Platz 1) und Florin Ioan (Platz 2) bei der Siegerehrung.
Foto: Beatrice UNGAR

Gleich  vier Diplomaten waren der Einladung zum 8. Skicup des Österreichischen Honorarkonsulats Hermannstadt gefolgt, einer machte beim Wettkampf mit, Karol Mistrik, der Botschafter der Slowakischen Republik in Bukarest, ein erfahrener Skifahrer, der in der Kategorie 35-59 den vierten Platz belegte und sich so freute, als hätte er den Sieg davongetragen. Die anderen drei Diplomaten waren: Isabel Rauscher, Botschafterin der Österreichischen Republik in Bukarest, die übrigens am Montag bei der offiziellen Eröffnung des Eishotels am Buleasee dabei gewesen ist, der Deutsche Konsul Hans Erich Tischler  und der Slowakische Honorarkonsul Miroslav Iabloncsik, der in Großkarol/Carei das Hotel Slavia betreibt.Weiterlesen