Eine künstliche Welt

Premiere am Gong-Theater war ein Erfolg

Ausgabe Nr. 2619

Es ist inzwischen zur Tradition geworden, dass der Welttheatertag, am 27. März, am Gong-Theater für Kinder und Jugendliche mit einer Premiere gefeiert wird. Dieses Jahr wurde das Kunstmärchen „Privighetoarea“ (Des Kaisers Nachtigall) nach Hans Christian Andersen in rumänischer Sprache aufgeführt. Die Regie führte Gavriil Pinte, der in den vergangenen Jahren öfter hier inszeniert hatte, u. a. die Stücke „Harap Alb“ und „Povestea lui Rapunzel“. Weiterlesen

„Bitte die Csárdásfürstin!“

Operettenabend mit Budapester Solisten im Thaliasaal

Ausgabe Nr. 2619

Újhelyi Andrea, Oszvald Marika und Peller Károly (v. l. n. r.)
Foto: Werner FINK

Einen Operettenabend mit Solisten des Operettentheaters aus Budapest konnte das Hermannstädter Publikum am vergangenen Freitagabend in Hermannstadt erleben. Die drei Künstler befanden sich auf Siebenbürgen-Tournee und traten zum ersten Mal in Hermannstadt auf.  Weiterlesen

Ein Beitrag zur Vielfalt

Wiedereinweihung der Synagoge in Deva

Ausgabe Nr. 2619

In neuem Glanz erstrahlt außen und innen die um 1897 nach Plänen des Architekten Ignaz Mahler gebaute Synagoge in Deva, die fast 60 Jahre lang eine Ruine war. 
Foto: Beatrice UNGAR

Ein Fest der Freude feierte am Sonntag die jüdische Gemeinde in Deva mit zahlreichen Gästen aus dem In- und Ausland. Die Wiedereinweihung der sanierten Synagoge war der Anlass, zu dem der Vorsitzende der Föderation der Jüdischen Gemeinschaften in Rumänien (FCER), Aurel Vainer, und der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Deva, Liviu Lăcătușu, eingeladen hatten.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2619

Osterbasar im Presbyterialsaal; Deutsche Literaturtage in Reschitza; Chiriac im Dialog mit Pleșu; Mitgliederversammlung; Schule anders”; Bilderbuchkino; Fotoausstellung;  Osterbasar; Brunch in Sibiel; Vertreterversammlung des DFDR; Musikalischer Abschied; Deutschkurse für Kids; Haushalt veröffentlicht; Jazzfestival im Mai; Karten fürs Theaterfestival; Ausstellung in Jena ; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

2021 wieder Großes Sachsentreffen

Das 29. Sachsentreffen findet vom 20. bis 22. September 2019 in Bistritz statt

Ausgabe Nr. 2618

 

Der Vorsitzende Martin Bottesch und seine beiden Stellvertreter: Thomas Șindilariu und Radu Nebert (v. l. n. r.).               
Foto: Beatrice UNGAR

Gleich drei Tage sind für das von dem Siebenbürgenforum in diesem Jahr zum 29. Mal veranstaltete Sachsentreffen anberaumt, das vom 20. bis 22. September d. J. in Bistritz stattfinden werde, gab der Vorsitzende Martin Bottesch bei der Vertreterversammlung am Samstag in Hermannstadt bekannt. Das Motto lautet: „Gemeinsam. Gedenken. Aufbauen“. Weiterlesen

„Keine Spielwiese für Hobbyhistoriker“

Gespräch mit dem Architekten Dr. Hermann Fabini rund um die Denkmalpflege

Ausgabe Nr. 2618

 

Dr. Hermann Fabini an seinem Arbeitstisch.      Foto: Cynthia PINTER

Der Architekt, Autor und Verleger Dr. Hermann Fabini blickt auf 55 Jahre Tätigkeit zurück. Am 8. Oktober 2018 hatte der in Kronstadt Geborene seinen 80. Geburtstag gefeiert. Nach der Matura 1955 in Mediasch studierte Hermann Fabini von 1955 bis 1962 an der Architekturhochschule „Ion Mincu“ in Bukarest. Nach Abschluss des Studiums war er in chronologischer Reihenfolge Architekt und Stadtarchitekt in Mediasch (1962-1968), Leiter der Bauabteilung des Landeskonsistoriums der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien (1968-1971), Projektchef im Rahmen der Direktion für Denkmalpflege Bukarest (1971-1977), Leiter des Planungsbüros des Kommunalunternehmens des Kreises Hermannstadt (1977-1987) und Kulturreferent des Landeskonsistoriums (1987-1990). Seit 1990 ist er als Gründer und Inhaber des Architekturbüros ABF in Hermannstadt tätig. Mit Dr. Hermann Fabini sprach die HZ-Redakteurin Cynthia P i n t e r.Weiterlesen

Ein weiteres Puzzlestück

Filmpremiere bei den ersten „Hermannstädter Gesprächen“ des Jahres

Ausgabe Nr. 2618

 

Der Filmemacher Günter Czernetzky mit dem Moderator des Abends, dem DFDR-Geschäftsführer Benjamin Józsa.                     
Foto: Beatrice UNGAR

Bei der ersten Veranstaltung der von dem Demokratischen Forum der Deutschen in Hermannstadt veranstalteten Reihe „Hermannstädter Gespräche“ in diesem Jahr, feierte am Dienstag im Festsaal des Bischofshauses der Dokumentarstreifen „Die Gründer. 30 Jahre DFDR“ Premiere.

Der Regisseur Günter Czernetzky war offensichtlich genauso aufgeregt und gespannt wie alle Anwesenden, die den Saal bis auf den letzten Platz belegt hatten. Es ging ja um Zeitgeschichte, so wie sie die Männer und Frauen der ersten Stunde, die das Demokratische Forum der Deutschen in Hermannstadt in unsicheren Zeiten aber voller Zuversicht aus der Taufe gehoben haben, erlebt haben.Weiterlesen

Ein „Lego für Erwachsene“

Ziegler-Feuerwehrfahrzeuge werden bald auch in Hermannstadt gefertigt

Ausgabe Nr. 2618

 

Das eigens für die Veranstaltung überführte Ziegler-Tanklöschfahrzeug.
Foto: Werner FINK

Die Partnerschaft zwischen der MHS Holding und der Albert Ziegler GmbH, einem der weltweit bedeutendsten Hersteller von Feuerwehrfahrzeugen wurde am Dienstag auf dem Gelände der MHS Truck& Bus SRL (MAN-Vertretung) in der zukünftigen Fertigungshalle von Ziegler-Feuerwehrfahrzeugen von René Pol, CSO und Vorstandsmitglied der Albert Ziegler GmbH, Gerd Schneider, Direktor der MHS Holding und Erdinç Akbay, Geschäftsführer der aus der Partnerschaftsschließung hervorgegangenen MHS-Ziegler Rumänien offiziell verkündet. Durch diese Partnerschaft wird unter Verwendung der hochwertigen Komponenten und der reichen Erfahrung des deutschen Traditionsherstellers hier eine Fertigung von Feuerwehrfahrzeugen geplant. Als Ehrengast dabei war Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor.Weiterlesen

Unterschiedliche Erlebniswelten

In einem neuen Dokumentarfilm kommen Zeitzeugen zu Wort

Ausgabe Nr. 2618

Auf dem Plakat des Filmes sind die Protagonisten abgebildet: Christoph Klein, Paul Philippi, Walther Gottfried Seidner (obere Reihe v. l. n. r.), Inge und Heinz Galter, Frieder Schuller (untere Reihe, v. l. n. r.).

In den Jahren 2014-2016 führte der frühere Pressereferent der Evangelischen Akademie Siebenbürgen, Manuel Stübecke, 15 Interviews mit Vertretern der deutschen Minderheit in Rumänien im Rahmen seines Zeitgeschichte-Projekts „Erinnerungen und Entwicklungen in Siebenbürgen“. Es sammelte sich ein so reichhaltiges Material an, dass es für einen einzigen Film zu viel war. Der erste Teil trägt den Titel „Der Vogel träumt vom Maismehl/Vrabia mălai visează“ und beinhaltet Interviews mit Angehörigen der älteren Generation, Stübecke arbeitet an einem zweiten Teil, in dem die jüngeren Protagonisten zu Wort kommen sollen.Weiterlesen

Häusliche Gewalt bleibt ein Thema

Eine Notrufnummer für Opfer von häuslicher Gewalt müsste eingerichtet werden

Ausgabe Nr. 2618

Doina Solomon (vorne, links) und Ioana Creţu (vorne, rechts) bei der Eröffnung des Seminars.                                     
Foto: Ruxandra STĂNESCU

Der Hermannstädter Frauenverein hat am 11. März das Internationale Seminar „Gemeinschaft, Institutionen und NGOs: Aktivitäten für die Vorbeugung der Aggressivität und der Diskriminierung” organisiert. Eingeladen wurden VetreterInnen der Institutionen und NGOs aus Hermannstadt und aus Cugir, die sich insbesondere um Opfer von häuslicher Gewalt kümmern. Weiterlesen

Keineswegs eine leise Zeit in Siebenbürgen

Fünfte Dorfschreiberin von Katzendorf blickt zurück /Von Roland BARWINSKY

Ausgabe Nr. 2618

Die Vorstellung des Dorfschreiberbuches von Dagmar Dusil (links) übernahm Gert Weisskirchen.                                           
Foto: Roland BARWINSKY

Dagmar Dusil, eine aus Hermannstadt stammende und jetzt in Bamberg lebende Literatin, war die fünfte Dorfschreiberin von Katzendorf/Cața. Einem Ort in Siebenbürgen/Rumänien, der sich vielleicht irgendwo, aber auf jeden Fall in der Nähe von Kronstadt/Brașov in ihrem Heimatland befindet. Über ihre dortige Zeit, berichtet sie nun in einem Buch, das unter dem Titel „Auf leisen Sohlen“ im Pop-Verlag Ludwigsburg erschienen ist. Weiterlesen

Hunderttausendfache Begeisterung für das Buch

286.000 Besucher und 3.400 Veranstaltungen auf der Leipziger Buchmesse 2019

Ausgabe Nr. 2618

Die diesjährige Leipziger Buchmesse vom 21. bis 24.März konnte einen neuen Besucherrekord melden.  
Foto: Roland BARWINSKY

Hunderttausendfache Begeisterung für das Buch, spannende Autorenlesungen und Podiumsgespräche und nicht zuletzt das 15. Jubiläum des Pop-Verlages, eines feinen Nischenanbieters konnte man auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse erleben. Besonders hervorzuheben ist im Zusammenhang mit der rumänischen Literatur, dass gleich zwei Übersetzungen von Werken rumänischer Autoren – Liviu Rebreanus Roman Wald der Gehenkten“ (Pădurea spânzuraților) in der Neuübersetzung von Georg Aescht und Gabriela Adameșteanus Verlorener Morgen“ (O dimineață pierdută) in der deutschen Fassung von Eva Ruth Wemme für den Übersetzerpreis nominiert worden waren.Weiterlesen