Reussener Treffen

Ausgabe Nr. 2443
 

Wenn die Reussener etwas anpacken, dann wird es auch" stellte Dechant Dietrich Galter in seiner Ansprache im Festgottesdienst zum Heimattreffen der Reussener am Samstag fest. Damit meinte er den Einsatz der Reussener, die durch ihr Engagement in ihrem Heimatort ein Vorbild für viele Gemeinden sein können. Besonders hervorzuheben sei, dass immer auch die Jugend eingebunden werde, damit die Tradition weitergeführt werden könne. Pfarrer Michael Reger, der die Predigt in der Mundart der Reussener Siebenbürger Sachsen hielt, stellte stimmig fest: In Reussen steht nur der Turm schief. In anderen Gemeinden steht vielleicht der Haussegen schief, hier ist alles richtig." Die Reussener wüßten auch, dass man auch etwas dafür tun müsse, damit das Himmelreich unser Schatz wird", stellte Reger fest. Bei dem anschließenden geselligen Beisammensein im hergerichteten Pfarrhaus bewiesen die Reussener erneut, dass sie es verstehen zu feiern. Unser Bild: Gruppenbild mit Trachtenträgern und Ortspfarrer Klaus Dieter Untch vor der Kirche. 

Foto: Beatrice UNGAR

 

Flüge, Musik und Spiele

Ausgabe Nr. 2442
 

15.000 Besucher hatte die zweite Auflage des Airfield Festivals in Heltau

 

„YR-OIL. Yanke Romeo – Oscar India Lima. Ersuche die Erlaubnis, über Heltau zu fliegen“. Erlaubnis erteilt. Die Rotorblätter drehen sich immer schneller und der Hubschrauber hebt sich langsam vom Boden. Sandi Oprișor, der Pilot des Bell 206B3 Jetranger steuert den Hubschrauber über die Wiesen und Wälder rings um Heltau und dann sind gleich die Michelsberger Burg und das Dorf zu sehen. Die Menschen winken uns von der Dorfstraße zu und Kopilot Sever Vuap winkt gelassen zurück. Eine Helikopterfahrt konnte jeder, der schwindel- und höhenangstfrei war und das nötige Kleingeld mitbrachte, beim diesjährigen Airfield-Festival, das vom 30. Juli bis 2. August auf dem Flugplatz Măgura bei Heltau stattfand, miterleben.Weiterlesen

Nachrichten

2442

Zum 40. Mal Lieder der Berge"; Lesung und Verkostung; Holzstock rockt Holzmengen; 2. Kirchenburgen-Radtour; Michelsberger Spaziergänge; „Flauto dolce" in Rosenau; Hermannstädter Rallye; Arbeiten von Kurt Leonhardt (1911-2012); Fotoausstellung im Forum; Laufende Straßenreparaturen; Siebenbürgische Düfte; ProEtnica im August; Antiquariatsmarkt; Reussener Treffen; „Nie wieder Krieg"; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache; Radio Neumarkt auf Deutsch.Weiterlesen

Teufelsgruß und lange Mähnen

Ausgabe Nr. 2442
 

Jubiläumsauflage des Artmania-Rockfestivals am Großen Ring gefeiert

 

We love rock'n roll, schreit ein langmähniger Mann aus der ersten Reihe, als seine Lieblingsband Apocalyptica die Bühne betritt. Dann hebt er die rechte Hand zum sogenannten Teufelsgruß, bei dem der Zeigefinger und der kleine Finger von der Faust abgespreizt werden, während der Daumen auf ihr bleibt. Die Menschenmassen auf dem Großen Ring tun ihm dies nach. Für die Hermannstädter ist eines klar: Artmania hat begonnen.Weiterlesen

Sachsentreffen in Freck

Ausgabe Nr. 2442
 

Eröffnet haben den geselligen Teil beim ersten Sachsentreffen in der Brukenthalschen Sommerresidenz in Freck am Freitag der Vorwoche einige Paare von den Tanzgruppen der Brukenthalschule sowie des Hermannstädter Jugendforums (im Bild). Das großräumige Veranstaltungszelt neben der Orangerie erwies sich als sinnvoll, da es an diesem Tag fast ständig regnete. Leider hielt wohl der Regen viele Interessierte davon ab, bei dem Treffen dabei zu sein, zu dem der Bürgermeister Arnold Klingeis eingeladen hatte. Klingeis hatte auch den Kerzer Pfarrer Michael Reger gebeten, zum Auftakt des Festes einen Gottesdienst in der evangelischen Kirche von Freck zu gestalten. Die Kirchenburg ist eine der ältesten Siebenbürgens, um 1200 wurde die Ringmauer gebaut, die ursprüngliche romanische Basilika in der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts. Nach dem Gottesdienst ging es im Festzelt fröhlich zu, dafür sorgte auch das Trio Saxones, gebildet aus den Pfarrern Andreas Hartig, Alfred Dahinten und Dietrich Galter.

Foto: Beatrice UNGAR 

„Grenzübergreifende Gemeinschaft“

Ausgabe Nr. 2442
 

Mehr als 370 Hetzeldorfer und ihre Gäste feierten ihr 3. Heimattreffen

 

Zum Auftakt des Festgottesdienstes beim Hetzeldorfer Heimattreffen am Sonntag sang der Kirchenchor „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen" unter Leitung des früheren Hetzeldorfer Pfarrers Georg Schmidt, zum Abschluss präsentierte Schmidt, der 1993 ausgewandert war und bis 2013 in einer Kirchengemeinde in Deutschland tätig gewesen ist, eine Statistik der Gemeindeglieder. 1.396 Evangelische seien es zu den besten Zeiten gewesen, 2015 zähle die evangelische Kirchengemeinde 40 Seelen. Wenn man allerdings die 30 Bewohner des anliegenden Altenwohnheims hinzuzählt, sind es 70, stellte der zuständige Pfarrer und Dechantstellvertreter Ulf Ziegler fest.Weiterlesen

Der älteste Oberösterreicher stammte aus Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2442
 

Industriepionier Günter Fronius ist tot

 

Der gebürtige Hermannstädter Günter Fronius, bedeutender Wirtschaftskapitän und langjähriger Förderer der Gemeinschaft ausgewanderter Siebenbürger Sachsen in Österreich, ist am 21. Juli 2015 in Pettenbach in seiner oberösterreichischen Wahlheimat verstorben. Kommerzialrat Fronius war zum Zeitpunkt seines Todes mit 107 Jahren der älteste Einwohner Oberösterreichs, wie der Österreichische Rundfunk (ORF) berichtet.

 

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