Die Störche haben auch Orlat ,,entdeckt“

Ausgabe Nr. 2675

Einige Storchennester mehr als im Vorjahr kann man in Orlat sehen. Die Hochburg der Störche aber bleibt nach wie vor Großau. Hier sind alle Horste auf den Aufsätzen auf den Masten entlang der Hauptstraße besetzt und in einigen sind schon die Jungen geschlüpft. Hoffentlich überstehen alle das nasskalte Wetter. Unser Bild: Sogar auf dem Dach des Rathauses mitten in Orlat nistet ein Storchenpaar. 

Foto: Beatrice UNGAR

Vorläufig nur im Netz zu sehen

Ausstellung zum 100. Geburtstag von Paul Celan

Ausgabe Nr. 2675

Die Gedenkplatte  (kleines Bild) ist auf einem Sockel unmittelbar neben (am Fuße) der Platten-Säule des Celan-Denkmals aus 1992 in Czernowitz aufgestellt. Die Säule krönt eine Celan-Porträt-Skulptur. Foto: Luzian GEIER

Unter dem Titel ,,CELAN 100 – Printre cuvinte/Unter den Wörtern“ veranstaltet das Bukarester Bürgermeisteramt im Nationalmuseum der Rumänischen Literatur (Muzeul Național al Literaturii Române) in Bukarest eine Ausstellung zum 100. Geburtstag des Dichters Paul Celan (1920-1970). Weiterlesen

Schlüssel zum gelingenden Leben

Ein Wort aus Hermannstadt zur Tageslosung

Ausgabe Nr. 2675

Die Arbeiten an der Südfront der evangelischen Stadtpfarrkirche sind gut vorangekommen. So sah sie am 2. Juni aus.                     Foto: Fred NUSS

Jesus Christus spricht: „Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft vollendet sich in der Schwachheit.“ (2. Korinther 12,9 – Tageslosung für Freitag, den 5. Juni 2020)

Lebens- versus Glaubenserfahrung,

Sprich- versus Bibelwort !?

„Kann alleine !“  – wenn das aus dem Mund einer Erstklässlerin kommt, dann darf ein Lehrerherz höher schlagen, das heißt, man darf die Früchte der erzieherischen Bemühungen an den Schülern entdecken. Erfolg und Resultate werden als Indikatoren für die Effizienz erzieherischer, beruflicher, wirtschaftlicher und sonstiger Aktivitäten gesehen. Aber in der Welt der Wirtschaft und Politik oder im Leistungssport z.B. ist nicht viel Raum für Schwache, sprich Erfolgslose. Andersrum: wenn wir in einem Disput auf die Durchsetzung unserer eigenen Sicht verzichten, aus Rücksicht, Bedacht oder wegen Konfliktvermeidung im Sinne von „Der/die Klügere gibt nach“ dann wird das als Schwäche interpretiert im Sinne der Erweiterung des Sprichwortes „Der Klügere gibt nach, … wenn er der Schwächere ist“.  Und… wer ist schon gerne schwach? Wer ist gerne von anderen abhängig? Wir hören das immer wieder: „Herr Pfarrer, alles ist zu ertragen, auch das Altwerden, solange wir nicht auf die Hilfe Anderer angewiesen sind…“ Wie bringt man dann als Seelsorger das Gespräch auf die Zusage Gottes durch Christus, dass gerade in den Schwachen sich Gottes Kraft als wirksam erweist?Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2675

In eigener Sache

Angesichts der im Zusammenhang mit der Covid 19-Pandemie erfolgten Ausrufung des Alarmzustands in Rumänien und der damit verbundenen Lockerungen und weiterhin bestehenden Einschränkungen bitten wir unsere Leserinnen und Leser um Verständnis, dass wir in der HZ-Redaktion vorläufig keinen Publikumsverkehr haben. Wer Abonnements und Anzeigen bezahlen möchte, kann das per Banküberweisung oder zwischen 9 und 14 Uhr   am 2. Fenster links vom Redaktionseingang. Bleiben Sie gesund und zuversichtlich!

Die Redaktion

 

EU-Corona-Hilfen vorgeschlagen

Brüssel/Bukarest. – Einen Wiederaufbaufonds in Höhe von 750 Milliarden Euro hat die EU-Kommission am 27. Mai zur Milderung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise vorgeschlagen. Das sei „Europas Moment“ – kein Land könne die Folgen der Krise „allein bewältigen“, nötig seien Investitionen in beispiellosem Ausmaß, sagte Kommissionschefin Ursula von der Leyen, derzufolge 500 Milliarden Euro als nicht rückzahlbare Zuwendungen und 250 Milliarden Euro als Kredite fließen sollen. Dafür sollen im Namen der Europäischen Union über Anleihen Kredite am Kapitalmarkt aufgenommen und gemeinsam bis 2058 über den EU-Haushalt getilgt werden.

Rumänien soll nach Angaben des Europaabgeordneten Siegfried Mureșan (EVP/PNL) mit 33 Milliarden Euro unterstützt werden, davon wären 19 Milliarden Euro nicht rückzahlbare Zuschüsse. Demzufolge würde das Land von den mittel- und osteuropäischen EU-Mitgliedstaaten nach Polen (64 Milliarden Euro) am zweitstärksten von den EU-Corona-Hilfen profitieren.

Der „Marshall-Plan“ der EU-Kommission für die europäische Wirtschaft benötigt allerdings die einstimmige Billigung der 27 EU-Staaten, weswegen wochenlange Debatten erwartet werden. (BU)Weiterlesen

Weitere Lockerungen ab dem 1. Juni

Anzahl der Neuerkrankungen an Covid 19 ist in Rumänien leicht gestiegen

Ausgabe Nr. 2674

Mit einem Großplakat an der Unteren Promenade/Bdul Corneliu Coposu dankt die Stadt den Ärzten und dem medizinischen Personal für ihren treuen Einsatz.                    Foto: Beatrice UNGAR

Frühestens ab dem 17. Juni d. J. wird es Flüge nach und aus Italien, Spanien, Deutschland, Frankreich, Österreich, Belgien, der Schweiz, Großbritannien, den Niederlanden, der Türkei, den USA und dem Iran nach Rumänien geben. Dazu gibt es Ausnahmen, Arbeitgeber dürfen z. B. Charterflüge für Saisonarbeiter organisieren. Ab Juni sind auch weitere Lockerungen geplant, ab August könne man ein „fast ganz normales Leben führen”, erklärte Gesundheitsminister Nelu Tătaru im Laufe dieser Woche. Weiterlesen

,,Wirtschaft unterstützt, Arbeitsplätze erhalten”

Hermannstädter Bürgermeisteramt hat weitere Baustellen in der Stadt eröffnet

Ausgabe Nr. 2674

Die Pflasterung der Honterusgasse/Str. Alexandru Papiu Ilarian hat begonnen. Die gesamte Straße ist für den Kfz-Verkehr gesperrt. Bis zum Abschluss dieser Straßenbauarbeiten dürfen die Pkws im Schritttempo durch die Fußgängerzone in der Harteneckgasse/Cetății (zwischen der Reißenfelsgasse/Str. Gheorghe Lazăr und der Honterusgasse) fahren.Foto: Beatrice UNGAR

Wer einen Spaziergang durch Hermannstadt macht, kann vielerorts Baustellen beobachten. Einige betreffen Straßenbauarbeiten, wie z. B. im Theresianum-Viertel an der Eschile-Straße, andere die Stadtmauer an der Unteren Promenade/Bd. Coposu. Am Volksbad sind die Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten bald abgeschlossen, im Strand-Viertel wird gerade eine neue Baustelle eröffnet. Auch eine neue Brücke über den Zibin befindet sich sozusagen in den Startlöchern. Durch Investitionen habe man, so Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor, ,,die lokale Wirtschaft unterstützt und Arbeitsplätze erhalten“. Weiterlesen

Keine Basketballspiele

Basketballmeisterschaft eingefroren, Saison beendet

Ausgabe Nr. 2674

Es heißt, in Hermannstadt gäbe es die größte Basketballfangemeinde des Landes. So wie auf dem Foto fieberten sie bei jedem Heimspiel von CSU Sibiu mit.                                                            Foto: Cynthia PINTER

Traurig sind die zahlreichen Basketballfans im Land, denn der Rumänische Basketballverbands hat am Dienstag, dem 19. Mai, beschlossen, alle Wettkämpfe zu annullieren und die Saison 2019/2020 zu beenden. Schuld ist die Coronavirus-Pandemie. Somit schließt die Mannschaft die Saison auf Platz 3 der Wertungstabelle nach U-BT Klausenburg und CSM Großwardein. Der Hermannstädter Basketballklub CSU Sibiu versucht, sich bei den Fans, die ein Jahresabo gekauft haben, mit Preisnachlässen und Geschenken zu revanchieren.   Weiterlesen

„Alle meine Entchen…

Ausgabe Nr. 2674

…schwimmen auf dem See“: Auf dem See mitten im Freilichtmuseum im Jungen Wald haben die Enten Nachwuchs, der jetzt, wie auf dem Bild zu sehen ist, fleißig die Enten-Schwimmschule besucht… Es ist auch ein Bild der Hoffnung, denn dank der Lockerungen ist das Freilichtmuseum für das Publikum geöffnet.

Foto: Fred NUSS

Schlüssel zum gelingenden Leben

Ein Wort aus Mediasch zu Pfingsten

Ausgabe Nr. 2674

Ihren ersten Gottesdienst im Alarmzustand feierte wie auch andere Gemeinden die evangelische Kirchengemeinde Neppendorf am Sonntag Exaudi auf dem Kirchhof.                                               Foto: Beatrice UNGAR

„Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.“(Sacharja 4,6)

Das Pfingstfest ist das Geburtsfest der Kirche.

Zum Geburtstag blickt man machmal zurück und erinnert sich auch gerne wie es in Jahren davor war. Es ist ganz besonders, wenn man einen runden Geburtstag begeht und diesen auch im Kreise der Lieben feiern kann. Und dann wagt man vielleicht auch einen Ausblick, bei allen guten Wünschen die man bekommt, und wünscht sich selber was für die Jahre die kommen. Das Pfingstfest ist das Geburtstagsfest der Kirche. Darum dürfen wir alle, die wir Glieder einer Kirchengemeinde sind, uns heute besonders freuen. Wenn wir zurückblicken, muss festgehalten werden: Alles begann in Jerusalem. Von dort breitete sich die christliche Gemeinde über die ganze Welt aus. Auf allen Kontinenten, in allen Ländern verbreiteten sich und wuchsen christliche Gemeinden. Pfingsten ist das Fest der Erinnerung an die Herabkunft des Heiligen Geistes und damit ist die Geburtsstunde der Gemeinde Jesu verbunden. Gottes Geist mobilisiert weltweit Menschen für das Reich Gottes; bis in die weitestesten Sprachen und Völker hinein!Weiterlesen

Die Grande Dame des Klavierspiels

40 Jahre seit dem Tod von Mitzi (Maria) Klein-Hintz

Ausgabe Nr. 2674

Mitzi Klein-Hintz (1891-1980).Foto: Horst BUCHFELNER

Am 14. Mai 1980 versammelte sich eine stattliche Trauergemeinde in der Kapelle des Hermannstädter Waldfriedhofs, um von Mitzi Klein-Hintz, einer bedeutenden siebenbürgischen Künstlerin Abschied zu nehmen. Zwei Tage vorher war die 88-Jährige den Folgen eines Schlaganfalls und chirurgischen Eingriffs erlegen. „Landesbischof Albert Klein hielt die Trauerrede, der Bachchor sang und die Philharmonie spielte“, berichtet der Sänger Ernst Herbert Groh, der zu den treuen und langjährigen Lebensgefährten der Verstobenen zählte. 40 Jahre nach ihrem Ableben sollte nun an diese Künstlerin erinnert werden, die „ein ruhmreiches Kapitel Siebenbürgischer Kunstgeschichte geschrieben hat“, so der damalige Berichterstatter.Weiterlesen

„Rumänien ist ein Land mit starken Frauen“

Gespräch mit der Autorin Dr. Monika Herrmann

Ausgabe Nr. 2674

Dr. Monika Herrmann

Die Rezension des Buches „Abenteuerreisen mit Usch“ von Dr. Monika Herrmann ist schon vor bald einem Jahr in der HZ erschienen. Die Rezensentin, Ljuba Osatiuc, hat inzwischen in Bonn ein Interview mit der früheren Leiterin des Referats Frauenpolitik bei der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn von 1990 bis ca. 2000, mit dem Schwerpunkt „Osteuropa und ehemalige DDR“, geführt und dabei erfahren, dass sie an einem neuen Buch arbeitet, in dem sie nach eigener Angabe ,,mutige Frauen“ zu Wort kommen lässt. Weiterlesen