Schreiben zwischen Nachruf und Neubeginn

Ausgabe Nr. 2769

Zur leidigen Frage um das Sein oder Nicht-Sein rumäniendeutscher Literatur

Dr. Carmen Elisabeth Puchianu (am Rednerpult) spricht über rumäniendeutsche Literatur, Autor Thomas Perle (rechts) hört zu. Foto: Beatrice UNGAR

Von rumäniendeutscher Literatur im Spannungsfeld von Sein und Nicht-Sein sprechen zu wollen oder zu müssen erweist sich als durchaus müßig, solange Joachim Wittstock schreibt, solange Eginald Schlattner schreibt, solange Balthasar Waitz schreibt, solange meine Wenigkeit schreibt. Ich beginne, womit ich enden wollte: Wo wir sind, ist rumäniendeutsche Literatur. Und zwar in ihrer vollkommen authentischsten und autochthonsten Form. Sie lässt sich an unseren Gedichten, an unseren Erzählungen und Romanen, an unserem ganzen Leben und Werken ablesen. Sie ist, was sie ist. Sie ist, was wir sind.Weiterlesen

Idylle trügt  

Ausgabe Nr. 2769

Ein schöner Nachmittag im April an einem der Fischteiche bei Mândra, der früher als Anglerparadies bekannt war. Heute erinnern noch ein Aufsichtsturm und runde Tischchen am Ufer daran, dafür gibt es am Ufer Müll, Bauschutt usw. Von hier aus seien die Landmöwen nach Hermannstadt gezogen, heißt es. Wahrscheinlich gibt es auch weniger Fische. Früher waren das u. a. Silberkarauschen, Karpfen, Marmorkarpfen, Ukeleien, Flussbarsch, Rotaugen.                                                                                                                                              Foto: Beatrice UNGAR

Zwischen fremd und vertraut

Ausgabe Nr. 2769

Jürgen van Buer stellt erneut im Teutsch-Haus aus

,,Unbestreitbar: Die Welt Siebenbürgens war für einen Berliner Fotografen anfangs fremd. Sind aber die eingefangenen Augenblicke eines Fremden für einen geborenen Kronstädter oder Hermannstädter vertraut? Was anfangs fremd war, kann sehr schnell vertraut werden,  aber auch das Vertraute kann fremd erscheinen.  Die Fotografien von Jürgen van Buer verbinden beides in sich.  Die Schwarz-Weiß-Fotografien sind für sehr viele a priori fremd.  Andere fühlen sich gerade von dieser Welt angezogen.“ Mit diesen Worten stellte die Leiterin des Teutsch-Hauses, Dr. Gerhild Rudolf die Ausstellung „FREMD : VERTRAUT. Hermannstadt : Kronstadt. Zwei Städte in Siebenbürgen“ vor, die am 5. Mai im Terrassensaal des Hauses eröffnet wurde und daselbst bis zum 25. Oktober d. J. zu besichtigen ist.

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8. Mountainbike-Rennen in Freck und Umgebung

Ausgabe Nr. 2769

Die 8. Auflage des Radrennens Triada MTB Avrig hat vom 6. bis 8. Mai in Freck und Umgebung stattgefunden. Neben den regulären Etappen wurden auch Wettkämpfe für Kinder und Familien organisiert. Teilgenommen haben 500 Radsportler. Bei den Profis – ,,Stage Race“ – haben die Sportlerinnen und Sportler an den drei Wettkampftagen insgesamt 150 Kilometer, bei einem Höhenunterschied von 1.400 m, zurückgelegt. Bei den Herren setzte sich Ede Molnar vom Team Dinamo-BikeXpert-Superbet an allen drei Tagen durch und folglich wurde er auch Sieger in der Gesamtwertung. Bei den Damen belegte Salome Bondor (ACS Living Bike) den ersten Platz in der Gesamtwertung, gefolgt von Suzanne Hilbert (NoMad Merida CST) und Roxana Rîmniceanu (HPM Pro Mountains). Am dritten Tag gab es auch Rennen über 30 und 45 Kilometer aber auch ein Family-Rennen über 20 Kilometer (ein Erwachsener und ein Kind). Das 30-km-Rennen der Herren gewann Andreas Hozat (CSU Scott), bei den Damen setzte sich Alexandra Albu durch. Das 45-km-Rennen der Junioren gewannen Elias Hozat (CSU Scott) bzw. Raissa Costea (Dinamo-BikeXpert-Superbet), bei den Kadetten siegte Dragoș. Die Veranstalter mit dem Radrenn-Profi Tudor Oprea an der Spitze können mit den Ergebnissen zufrieden sein und planen schon die nächsten beiden Etappen des Wettkampfes, die internationale Etappe Triada MTB Păltiniș (6. und 7. August auf der Hohen Rinne) und E-MTB Experience für E-Biker vom 16. bis 18. September. Alle Ergebnisse in allen Kategorien und Rennen finden Sie unter www.triadamtb.ro/www.cronometraj.ro. Bild oben: Auf das Siegerpodium der Herren in der Gesamtwertung stiegen Ede Molnár (1. Platz), sein Teamkollege Bogdan Duca (2. Platz) und Răzvan Grec (3. Platz); Bild unten: Insgesamt 130 Kinder beteiligten sich an dem ihnen zugedachten Rennen, alle erhielten Preise.                                                                                          Fotos: Tibi HILA

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2769

 

Altdechant  erneut gewählt

,,Zwischen Gebrauch und Deko“

Hermannstädter Netzwerk

100 Jahre Doinaș

Lange Nacht der Museen

Begegnung auf dem Huetplatz im Mai

FITS-Karten zum Verkauf

Thematischer Wandertag

Achtung: Vipernalarm!

Büchervorstellung

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,,Etwas ganz Neues, Schwervorstellbares“

Streiflichter von der Jubiläumstagung der Evangelischen Akademie Siebenbürgen

Ausgabe Nr. 2768

Maiblasen mit der Neppendorfer Blaskapelle:  Gemeinsam mit dem  EAS-Vorstandsvorsitzenden Dietrich Galter (2. v. r. Bassflügelhorn) bot die Neppendorfer Blaskapelle nach dem Festgottesdienst in der Neppendorfer evangelischen Kirche am 1. Mai ein Ständchen. Zunächst auf dem Kirchhof, danach im Hof des EAS-Tagungshauses und schließlich in den Gassen von Neppendorf.                                              Foto: Beatrice UNGAR

Über drei Tage verteilt beginnend am vergangenen Freitag feierte die Evangelische Akademie Siebenbürgen (EAS) gemeinsam mit dem Demokratischen Forum der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) als Mitveranstalter ihr 30. Jubiläum. Pandemiebedingt fand die Tagung ein Jahr verspätet statt, aber bei schönem Wetter und in der Gesellschaft vieler langjähriger Vorstands- und Vereinsmitglieder sowie Freundinnen und Freunden der Akademie. Auch das 20-jährige Bestehen des „Hans Bernd von Haeften” Tagungs- und Konferenzzentrums wurde zelebriert. Weiterlesen

Ehrennadel des DFDR für Peter Miroschnikoff

Ausgabe Nr. 2768

Ehrengast der ,,Hermannstädter Gespräche“ zum Thema „Ein anderes Rumänienbild in deutschen Medien“ war am Dienstag Peter Miroschnikoff (links), langjähriger ARD-Korrespondent für Mittel- und Südosteuropa. Unser Bild: Für seine Verdienste um die ausgewogene Berichterstattung über die deutsche Minderheit in der Öffentlichkeit der Bundesrepublik Deutschland überreichte ihm im Anschluss der DFDR-Vorsitzende Dr. Paul-Jürgen Porr (rechts) die silberne Ehrennadel des DFDR.     Foto: Benjamin JOZSA

 

Innovation war und bleibt Familientradition

Wie die Optiker-Familie Kovats von Hermannstadt nach Baden kam

Ausgabe Nr. 2768

Carlo Kovats in seiner Werkstatt in der Heltauergasse Nr. 2 kurz vor seiner Auswanderung nach Deutschland, die 1969 erfolgte.

„Kovats – seit 1870“ ist auf dem Schild an einer Hausfassade im Schweizer Städtchen Baden zu lesen. An der „Weiten Gasse“ in der Altstadt betreibt die Familie Kovats ihren Laden. Seit mehreren Generationen gibt es ihr Optik- und Fotofachgeschäft in der heute knapp 20.000-Seelen-Stadt. Im Inneren des Betriebs blicken die Ahnen der Familie von Porträts auf ihre Nachfahren und deren Kundschaft. Eröffnet wurde das Badener Geschäft 1935, der Anfang der Familiengeschichte spielte sich jedoch weit entfernt von der Stadt und der Schweiz ab. Die ersten Generationen der Kovats-Optikspezialisten wirkten während beinahe 100 Jahren in Hermannstadt.Weiterlesen

,,Alles Liebe zum Muttertag“

Ausgabe Nr. 2768

Das Muttertagskonzert „Alles Liebe zum Muttertag“, eine musikalische Umarmung von Pfarrer Alfred Dahinten und seiner Trio Saxones Band, wird am Sonntag, dem 8. Mai, um 18 Uhr deutscher Zeit (Mitteleuropäischer Sommerzeit)  bzw. um 19 Uhr rumänischer Zeit als Videostream auf dem YouTube-Kanal des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland (www.siebenbuerger.de) und auch auf der Facebook-Seite des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V., auf der Facebook-Seite von Radio Siebenbürgen und auf dem YouTube-Kanal des Siebenbürgenforums (Demokratischen Forums der Deutschen in Siebenbürgen) gesendet. Mehr dazu unter https://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/kultur/22714-videostream-alles-liebe-zum-muttertag.htmlWeiterlesen

,,Gedruckte Bücher sind attraktiv“

Interview über den Welttag des Buches mit der Konsulin Kerstin Ursula Jahn

Ausgabe Nr. 2768

Die Deutsche Konsulin Kerstin Ursula Jahn (rechts) im Gespräch mit der stellvertretenden Chefredakteurin der HZ, Ruxandra Stănescu, in der Bibliothek des Deutschen Kulturzentrums Hermannstadt.                                                                                                       Foto: Roxana STOENESCU

Das Deutsche Kulturzentrum Hermannstadt (DKH) hat zum Welttag des Buches, der am 23. April gefeiert wurde, einen Wettbewerb organisiert, der vom Konsulat der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt unterstützt wurde. Über Bücher und den Welttag des Buches hat Konsulin Kerstin Ursula Jahn mit der HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u gesprochen, im Anschluss wurden auch die Gewinner ausgelost. Das Interview und die Liste der Gewinner sind auch auf der Internetseite des DKH zu finden.Weiterlesen

Eine tolle Gelegenheit an unserer Schule

Eine DSD-Alumna berichtet über ihre Erfahrungen mit dem Deutschen Sprachdiplom

Ausgabe Nr. 2768

Evelyn Tohati bei dem online geführten Gespräch.                              Foto: screenshot

Evelyn Tohati hat 2016 die DSD II Prüfung auf C1 Niveau bestanden. Sie wurde an ihrer Schule, dem Hermannstädter Samuel von Brukenthal-Gymnasium von Anfang an gut vorbereitet. Bereits in der 9. Klasse war allen SchülerInnen bekannt, dass sie in der 12. Klasse die Prüfung zum Deutschen Sprachdiplom (DSD) ablegen werden. In der 10. Klasse wurde mit der DSD-Vorbereitung begonnen. Neben den regulären Deutschstunden gab es ergänzende DSD-Stunden, um alle geforderten Kompetenzen ausreichend zu trainieren. Hören, Lesen, Schreiben, Sprechen. Ein spezielles DSD-Lehrbuch half ebenfalls beim Sprachtraining. Weiterlesen