,,Zuhause ist für mich in Siebenbürgen“

Die Deutschen und ihr Siebenbürgen – ein Podiumsgespräch in München

Ausgabe Nr. 2774

Podiumsdiskussion mit Beatrice Ungar, Nadine Konnerth-Stanila, Karin Gündisch und Dr. Florian Kührer-Wielach (v. l. n. r.).                                                                                                          Foto: Privat

Wie lebt es sich in Deutschland als Siebenbürger Sachse? Wo findet sich die siebenbürgisch-sächsische Kultur noch heute? Und was bedeutet eigentlich Heimat? Diesen Fragen stellten sich die aus Heltau stammende, in Hamburg lebende Kinderbuchautorin Karin Gündisch, die Landesjugendleiterin der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend (SJD) in Bayern Nadine Konnerth-Stanila, und die Chefredakteurin der Hermannstädter Zeitung Beatrice Ungar. Das Podiumsgespräch, eine Kooperationsveranstaltung der Münchner Volkshochschule, des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS), des Adalbert Stifter Vereins München und des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, fand am 19. Mai im Adalbert-Stifter-Saal im Sudetendeutschen Haus in München statt. Als Moderator fungierte der Direktor des IKGS, Dr. Florian Kührer-Wielach.Weiterlesen

Umfangreich, einmalig und wertvoll

Heimat- & Ortsfamilienbuch von Schaal/Șoala ist erschienen

Ausgabe Nr. 2774

 

Horst-Siegfried Fink & Johanna Ziegler: Heimat- & Ortsfamilienbuch 1575-1995 der evangelischen Gemeinde A. B. Schaal/Soala. BoD-Books on Demand, Norderstedt, 2021, 456 Seiten. ISBN 9783755768074. Titelbild & Cover: Kirchenburg Schaal, Zeichnung von Gerth N. Ziegler.

„Gut Ding will Weile haben“  heißt es in einem bekannten Sprichwort, welches in diesem Fall voll und ganz zutrifft. Es ist den Autoren Horst-Siegfried Fink und Johanna Ziegler nach langjähriger Arbeit gelungen, das „Heimat- & Ortsfamilienbuch Schaal“ zu vollenden und zu veröffentlichen. Im Dezember 2021 war es dann soweit. Das Buch (456 Seiten im DIN A4-Format) erschien im Verlag ,,Books on Demand“  in Norderstedt, vorerst in einer kleinen Auflage und hat sehr großen Anklang gefunden.

Die in Schaal geborene Johanna Ziegler widmete das Buch in Dankbarkeit ihren Eltern Sara Johanna geb. Gunnesch und Johann Josef Rampelt anlässlich des 100. Geburtstages ihres Vaters.Weiterlesen

Ernährung genauso wichtig wie Training

Gespräch mit dem Bodybuilder Robert Mihai Frățilă

Ausgabe Nr. 2774

Robert Mihai Frățilă beim Training im Fitnessstudio.                                                           Foto: Privat

Der Hermannstädter Robert Mihai Frățilă hat am letzten Wochenende im Mai (27.–28. Mai) in Dej den Rumänienpokal in der Kategorie 75 kg im „Classic Bodybuilding“ gewonnen und belegte Platz 2 in der Kategorie „Culturism +70 kg“. Der 18-Jährige ist Schüler der 12. Klasse des Onisifor Ghibu-Lyzeums. Er ist Mitglied des Șoimii Schulsport-Clubs und betreibt Körperkulturistik seit einem Jahr. Über seinen Werdegang als professioneller Bodybuilder sprach Robert mit der HZ-Redakteurin Cynthia P i n t e r:

Herzlichen Glückwunsch zu deinem Sieg beim Rumänienpokal! Wie hast du dich dabei gefühlt?

Dankeschön, vor meinem Auftritt war ich sehr aufgeregt. Danach war ich sehr stolz auf meine Errungenschaft.Weiterlesen

,,Rumänien tut mir gut“

Birgit van der Leeden und ihr neuestes Buch

Ausgabe Nr. 2774

Birgit van der Leeden: Rumänien – armes reiches Land. Schiller Verlag Bonn – Hermannstadt, 2022, 296 Seiten. ISBN 978-3-949583-05-6. 99 Lei. Das Buch liegt in Hermannstadt in der Schiller-Buchhandlung und im Erasmus-Büchercafé auf und kann bestellt werden unter erasmus@schiller.ro

„Rumänien armes reiches Land“, der Titel des gebundenen Buches ist sowohl als Frage wie auch als Feststellung zu verstehen. Die Autorin Birgit van der Leeden ist bekannt geworden als Verfasserin von Kurzprosa, Essays sowie einem landeskundlichen Porträt über Schweden. Seit 2005 reiste sie immer wieder nach Rumänien, lebte und arbeitete auch zwischen 2013 bis 2020 in Hermannstadt als von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen entsandte Fachberaterin.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2774

Kronenfest 2018.                                    Foto: Fred NUSS

Kronenfest in Kerz

Kerz. –  Am Sonntag, dem 26. Juni d. J., organisiert das Hermannstädter Forum zusammen mit der Evangelischen Kirchengemeinde A. B. in Kerz das alljährliche Kronenfest. Im Mittelpunkt der wichtigsten Begegnungsveranstaltung der Sachsen aus dem Kreis Hermannstadt stehen der Gottesdienst um 12 Uhr und der Umzug mit der siebenbürgisch-sächsischen Volkstanzgruppe der Brukenthalschule mit Blasmusik ab 14 Uhr. Mitfahrgelegenheit: Anmeldungen bei Helmut Lerner bis 22. Juni, 14 Uhr, unter 0726-559015. Abfahrt 9.30 Uhr vom Parkplatz Thalia-Saal. (BU)Weiterlesen

…und dann sauste ich über die Ziellinie

Persönliche Erfahrungen beim Internationalen Hermannstädter Benefizmarathon

Ausgabe Nr. 2773

Freudensprung:  Hurra, es geht bergabwärts! Dies scheint dem Marathonläufer mit seinem Freudensprung ausdrücken zu wollen. Bei dem diesjährigen Benefizmarathon ging es mal hinauf mal hinunter auf unterschiedlichen Unterlagen, mal auf Asphalt, mal auf Kopfsteinpflaster usw.  Auf jeden Fall gaben die zahlreichen Fotografen den Teilnehmenden Aufwind. Für ein Foto setzen sie sich in Pose auch wenn sie nahezu erschöpft waren, das konnte man immer wieder feststellen.                                                                                                                                  Foto: Adrian LUCA

4.630 Läufer haben sich für die 11. Auflage des Internationalen Benefizmarathons der Hermannstädter Gemeinschaftsstiftung (Fundația Comunitară Sibiu) eingeschrieben und sich damit für eines der 34 Projekte eingesetzt. Das ist praktisch der größte Benefizlauf in Rumänien, wenn man die Anzahl der Bevölkerung und die Anzahl der Läufer betrachtet. Die Wettläufe der Erwachsenen haben am Samstag, dem 4. Juni stattgefunden, die Kinder sind am Sonntag, dem 5. Juni, gelaufen.Weiterlesen

Nur mit Schwimmweste

Sport- und Erholungsraum am Bindersee eröffnet

Ausgabe Nr. 2773

Wakeboarding auf dem Bindersee: Seit dem 1. Juni ist der städtische Sport- und Erholungsraum am Bindersee in Hermannstadt in Betrieb. Unser Bild: Im reichhaltigen Angebot an Wassersportarten gibt es auch Wakeboarding, das Kabel soll das längste in Siebenbürgen sein.                                                                    Foto: Werner FINK

Am Kindertag, dem  1. Juni wurde der Bindersee eröffnet als der neueste Sport- und Erholungsraum in Hermannstadt. Durch die Investition von 12,4 Millionen Lei hat das Bürgermeisteramt Hermannstadts es geschafft, ein Randgebiet in einen attraktiven Raum zum Verbringen von Freizeit umzuwandeln. Ausgeübt werden können hier die verschiedensten Aktivitäten. Weiterlesen

Sudetendeutsche ehren Staatspräsidenten

Ausgabe Nr. 2773

Die Landsmannschaft der Sudetendeutschen hat bei ihrem traditionellen Pfingsttreffen in Hof zwei Staatspräsidenten mit dem Europäischen Karlspreis ausgezeichnet: Wolodymyr Selenskyj und Klaus Johannis. Mit diesem Preis würdigt die Sudetendeutsche Landsmannschaft seit 1958 den Einsatz für die Völkerverständigung und Zusammenarbeit in Europa. Weiterlesen

Im Weinberg des Herrn

150 Jahre seit der Geburt des Pfarrers und Liederdichters Carl Reich

Ausgabe Nr. 2773

Pfarrer Carl Reich auf dem Heldenfriedhof in Kerz 1930.

Am 4. Juni waren es 150 Jahre seit der Geburt des Pfarrers und Liederdichters Carl Reich (4. Juni 1872 – 11. März 1953). Seine vielfache Begabung und sein umfassendes Wirken als Lehrer und Seelsorger, als Wirtschaftsmann und Heilkundiger und insbesondere als Liederkomponist wirkt bis heute nach und lohnt, betrachtet zu werden. Manche seiner Lieder sind Volksgut geworden. So gehört sein Lied „Angderm Lirber såß ech ist“ zum Liederschatz der Siebenbürger Sachsen, aber kaum jemand weiß, wer der Schöpfer des Liedes war. Wer war dieser Carl Reich? Sein Urenkel Prof. Heinz Acker erkundet im Folgenden dessen Lebensweg.Weiterlesen

Die Synagoge als Subjekt und Muse

Die US-Amerikanerin Sarah Brown auf theatralischer Spurensuche in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2773

Probenfoto mit Antonia Dobocan, Cristina Ghinieș und Patricia Buraga (v. l. n. r.). Foto: die Verfasserin

,,Geh auf sie zu, wenn du das sagst”, erklingt es von der Bimah im Zentrum des Raums. An der Stelle, wo die Torah vom Rabbi vorgelesen würde, steht jetzt Sarah Brown, ebenfalls mit Skript in der Hand. Die amerikanische Professorin, Theaterautorin, Regisseurin und Darstellerin jüdischer Herkunft kennt den Text am besten. Sie hat das Drehbuch verfasst, spezifisch für die Synagoge. Ihr Stück „A Secret About Joy“ (deutsch: Ein Geheimnis über die Freude) wird im diesjährigen Hermannstädter Internationalen Theaterfestival in der Synagoge gezeigt. Nachdem sie drei Monate mit dem Schreiben verbrachte – „ein neuer Rekord für mich“, so Brown – hat sie die Proben im Mai begonnen. Brown korrigiert die Aussprache der Darstellerinnen – die englische Sprache sei eine weitere Herausforderung – und gibt zusätzliche Hinweise. Die Schauspielerinnen setzen sie um, bevor Brown zur Pause aufruft. „Ihr habt hart gearbeitet“, meint sie begeistert.Weiterlesen

Nachwuchs im Schwalbennest

Ausgabe Nr. 2773

In dem Schwalbennest über dem Bewegungsmelder in der Toreinfahrt des Hauses Nr. 12 in der Wiesengasse/Tipografilor, in dem sich die HZ-Redaktion befindet, sind vor kurzem vier Junge geschlüpft, die nun rundum gefüttert werden müssen…                              Foto: Cynthia PINTER