Diesmal zwei Auflagen

Herbstauflage von „Schön. Keramisch. Nützlich”

Ausgabe Nr. 2691

Karla Roșca (links) und Mihaela Mondoc haben das in Tontöpfen auf offenem Feuer gekochte Essen verteilt.                       Foto: Beatrice UNGAR

Im Freilichtmuseum hat am Wochenende die Herbstauflage des Töpfermarktes „Schön. Keramisch. Nützlich.” stattgefunden. Die andere Art Töpfermarkt, bei dem die Keramikobjekte nicht nur vorgestellt und verkauft, sondern auch hergestellt und benutzt werden – im Rahmen von Workshops und Kochvorstellungen – wurde von der Museografin Karla Roşca organisiert, die auf einige Fragen der HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u geantwortet hat. Die Sommerauflage des Marktes hat im Juli stattgefunden, die HZ berichtete darüber (Ausgabe Nr. 2683/31. Juli 2020, bzw.www.hermannstaedter.ro/2020/07/im-museum-getoepfert-und-gekocht/)Weiterlesen

Im Zeichen der Multikulturalität

Ungarn- und rumäniendeutscher künstlerisch-literarischer Dialog in Stuttgart

Ausgabe Nr. 2690

Gert Fabritius: Der Sprung über den Stein, ein vergebliches Hoffen auf die Erfüllbarkeit des Seins. Holzschnitt, 2010

Vor genau 30 Jahren hatte das Kulturinstitut der Republik Ungarn seine Tore in Stuttgart geöffnet. Vor 30 Jahren hatte dann auch die Zusammenarbeit mit der Donauschwäbischen Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg begonnen: Nach dem Mauerfall und der Grenzöffnung wollte man gemeinsam ungarndeutschen Kulturschaffenden auf dem Weg nach Europa eine Plattform bieten, ihre Schöpfungen bekanntzumachen. Zu dem Zeitpunkt beschränkte sich der Förderbereich der Stiftung allein auf die deutsche Minderheit in Ungarn.Weiterlesen

Von Hunger, Diebstahl und Verrat

Ausstellung über Siebenbürger Sachsen in sowjetischen Arbeitslagern 1945-1949

Ausgabe Nr. 2687

Frauen in Arbeitskleidung – Pufaika und Schapka. Donbas 1945

Eine Ausstellung zur Russlanddeportation der Siebenbürger Sachsen hat das Siebenbürgische Museum in Zusammenarbeit mit dem Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e. V. und gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien erstellt. 75 Jahre nach Beginn der Verschleppung nimmt die Ausstellung unter dem Titel „Skoro damoi! Hoffnung und Verzweiflung. Siebenbürger Sachsen in sowjetischen Arbeitslagern 1945 –1949“ auf drei Ebenen das subjektive Erleben, die historischen Fakten sowie überlieferte Objekte und Fotografien in den Blick.

Die Ausstellung wird ab dem 5. September  d. J. einen Monat lang in Dinkelsbühl gezeigt, bevor sie ab dem 7. November für ein halbes Jahr in Gundelsheim am Neckar zu sehen ist.

Im Folgenden drucken wir mit freundlicher Genehmigung der Kuratorin Dr. Irmgard Sedler  ihren Begleittext zur Ausstellung ab.Weiterlesen

Sehenswerte urbane Interventionen

Fahrradtour zu den Wandbildern des 6. Hermannstädter Streetart-Festivals

Ausgabe Nr. 2686

Das größte Straßenkunstwerk Rumäniens trägt den Titel ,,Gemeinschaft“.Foto: der Verfasser

Vom 10. bis 16. August hat das sechste Sibiu International Street ART Festival (SISAF) stattgefunden. 14 Einzelkünstler und Kollektive machten sich daran, Hermannstadts Wände mit moderner Straßenkunst zu beleben. Trotz der Covid-19 Pandemie konnte das Festival neben Künstlern aus ganz Rumänien auch Gäste aus der Ukraine sowie Spanien empfangen. Im Verlauf der Woche entstanden 17 neue Straßenkunstwerke, die am vergangenen Sonntag während einer Fahrradtour durch die Stadt eingeweiht wurden.Weiterlesen

Von Picasso bis Matisse

Werke der größten europäischen Künstler im Brukenthalmuseum

Ausgabe Nr. 2684

Blick in die Ausstellung, in der u. a. Werke von Henri Matisse (im Schaukasten rechts) neben Werken von Victor Vasarely zu sehen sind. Foto: Fred NUSS

Picasso, Chagall, Munch, Matisse, Dali, Klimt, Kandinski, Renoir und die Liste geht weiter. „Empowered/Puterea de a crede. Greatest Artists of the World“ heißt die neueste Sonderausstellung, die am vergangenen Freitag im Brukenthalmuseum in Hermannstadt eröffnet wurde. Insgesamt 70 Werke, Lithografien und Gravuren von 30 der bekanntesten europäischen Künstler des 19. und 20. Jahrhundert sind im Stichekabinett des Brukenthalpalais zu sehen.

Die Werke stammen aus der Kollektion des Rechtsanwalts und Sammlers George Șerban aus Bukarest, der schon des öfteren in Hermannstadt Werke aus seiner Sammlung ausgestellt hat. Die Ausstellung ist bis zum 27. September d. J. zu sehen.Weiterlesen

Im Museum getöpfert und gekocht

8. Auflage des Sonder-Töpfermarktes „Schön. Keramisch. Nützlich”

Ausgabe Nr. 2683

Der 8. ,,Schön. Keramisch.Nützlich“-Töpfermarkt hat am Wochenende stattgefunden. Unser Bild: Krineläwend (Krensuppe) kochten Teilnehmenden die Vertreter der Tonal-Werkstatt.    Foto: Fred NUSS

Die andere Art Töpfermarkt – „Schön. Keramisch. Nützlich” – hat an diesem Wochenende im Freilichtmuseum stattgefunden, diesmal allerdings ein bisschen anders als in den Vorjahren, denn wegen der Corona-Pandemie wurde jetzt die Sommerauflage ausschließlich mit Töpfern aus dem Inland organisiert. Eine Herbstauflage soll ebenda vom 18. bis 20. September stattfinden. Weiterlesen

Die Zukunft neu definiert

Vier slowakische Künstlerinnen im Kunsthaus 7B

Ausgabe Nr. 2683

Der Galerist Thomas Emmerling zeigt eines seiner Lieblingsbilder: Die Tuschezeichnung ,,Grenzen, Schranken, Hindernisse und andere lustige Dinge“ von Mária Čorejová aus der Serie ,,Stationen der Krise“.    Foto: Beatrice UNGAR

Noch bis Ende September ist im Kunsthaus 7B in Michelsberg die Ausstellung ,,Remapping the Future“ mit Malerei, Zeichnung und Objektkunst der vier slowakischen Künstlerinnen Alena Adamíková, Mária Čorejová, Kristina Mésároš und Olga Paštéková zu besichtigen.Weiterlesen