Kritisch versus zerbrechlich

Neue Ausstellungen in Michelsberg und Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2724

Der Galeriebetreiber Thomas Emmerling gab gerne Auskunft: Hier zwischen zwei Werken von Armin Mühsam – ,,Standardized Nocturnal“, 2009, Öl auf Leinwand (links) und ,,Field Tendencies“ 2014, Öl auf Leinwand (rechts).                                                        Foto: Beatrice UNGAR

Ein Muss für Architekturstudierende und Architekten bzw. technische Zeichner, sei die Ausstellung des in Heltau geborenen zeitgenössischen Künstlers Armin Mühsam, sagte der Galeriebetreiber Thomas Emmerling bei der Vernissage am 16. Mai in der Galerie Kunsthaus 7B in Michelsberg.Weiterlesen

Bewegend und anrührend

Siebenbürgisches Museum Gundelsheim wieder offen

Ausgabe Nr. 2723

Die Holzskulptur „Caesar und Wowa“, gefertigt im Lager 1001 in Makejevka, wurde 2016 dem Siebenbürgischen Museum aus Familienbesitz geschenkt.

Das Siebenbürgische Museum Gundelsheim ist seit dem 25. Mai 2021 bis auf Weiteres unter Auflagen wieder geöffnet! Erwartet werden Einzelbesucherinnen und -besucher (auch Familien aus einem Haushalt). Die aktuelle Sonderausstellung „‚… skoro damoi!‘ Hoffnung und Ver­zweiflung. Siebenbürger Sachsen in sowjetischen Arbeitslagern 1945-1949“ ist noch bis 15. August zu sehen. Weiterlesen

Von unglaublicher Feinheit

Miron Schmückle zeigt Aquarelle in Düsseldorf

Ausgabe Nr. 2722

Miron Schmückle: Float II, Aquarell und Farbstift auf Kartonpapier.

Unter dem Titel ,,Bulp Fiction“ stellt der 1966 in Hermannstadt geborene Künstler Miron Schmückle filigran ausgeführte großformatige Aquarelle derzeit und noch bis zum 3. Juni in der Setareh-Galerie in Düsseldorf aus. Miron Schmückle war bei seinem ersten Besuch in seiner Kindheit in der Gemäldegalerie im Hermannstädter Brukenthalmuseum vor allem von den Stillleben fasziniert und diese Faszination hat ihn seither ständig begleitet. Auch in der aktuellen Ausstellung geht es ihm darum, die Naturerfahrung auszuloten. Weiterlesen

Purzelbäume der Phantasie

Zur Ausstellung ,,Brukenthal 300. Ideen für ein Denkmal. Collagen und Modelle“

Ausgabe Nr. 2720

Blick in die Ausstellung im Terrassensaal des Friedrich Teutsch-Kultur- und Begegnungszentrums: Zu sehen ist auch der Entwurf für ein Standbild des Barons (links im Bild ist der Kopf zu sehen) mit dem Jacobi sich leider erfolglos an dem diesbezüglichen Wettbewerb beteiligt hatte.Foto: Beatrice UNGAR

Schon seit geraumer Zeit setzt sich der international bekannte Bildhauer Peter Jacobi mit Formen der Erinnerungskultur auseinander: Vor einigen Jahren hat er auch in Rumänien Meilensteine  – u. a. mit dem Holocaust-Memorial für Juden und Roma in Bukarest – seiner Memorialkunst geschaffen. Seit über dreißig Jahren beschäftigt ihn auch die Gestaltung eines Denkmals für Samuel von Brukenthal. Zum 300. Geburtstag des Barons zeigt nun der vielseitige Künstler in einer Ausstellung des Landeskirchlichen Museums im Terrassensaal des Friedrich Teutsch-Kultur- und Begegnungszentrums in Hermannstadt mehrere seiner 3D-Konstruktionen und Modelle sowie eine Reihe von Collagen. Weiterlesen

Künstlerisches Lebensbild erster Klasse

Erinnerungen an den jüngst verstorbenen Universalkünstler Arik Brauer

Ausgabe Nr. 2707

Arik Brauer (1929-2021) bei der Eröffnung der Ausstellung ,,Arik Brauer und die Bibel“ in Wien, aus Anlass seines 80. Geburtstages vor seinem Gemälde ,,Elginat Egos“. Foto: Manfred WERNER

An seinem Haus in Israel ging ich all die Jahre vorbei und klopfte nie an. Auf der Wiese davor stehen die alten knorrigen Olivenbäume, die Blumen blühen im Frühjahr prächtig. Das Dorf ist Ein Hod, das Künstlerdorf, unweit von Haifa.  Marcel Iancu, der Dada-Künstler aus Bukarest und Paris, der sich bereits 1941 nach Palästina rettete, gründete 1953 das Künstlerdorf. Ach, ich begann mit dem Haus, an das ich nie geklopft habe. Es ist das Haus des Wiener Künstlers Arik Brauer. Sie alle kennen Arik Brauer, den Künstler vieler Genres aus Wien. Eine große Ausstellung, war 2019 zu seinem 90. Geburtstag, im Jüdischen Museum in Wien zu sehen. Ein künstlerisches Lebensbild erster Klasse wurde großartig kuratiert von Danielle Spera und Daniela Pscheiden.Weiterlesen

Eine Statue zum 300. Geburtstag

Wettbewerb für Standbild von Samuel von Brukenthal

Ausgabe Nr. 2706

Johann Georg Weikert (1743/1745-1799): Baron Samuel von Brukenthal.

Einen Wettbewerb für das Projekt eines Standbilds des Barons Samuel von Brukenthal schreibt das Brukenthalmuseum auf Initiative und mit der Unterstützung des Rotary Clubs Hermannstadt und der Firma Boromir aus. Das Standbild soll in der Nähe des Brukenthalpalais auf dem Großen Ring auf einem barocken 60 cm hohen Sockel platziert werden und sollte höchstens drei Meter hoch sein.Weiterlesen

„Die besondere Essenz der Malerei, der Literatur und der Musik“

Gespräch mit Gábor Ruda vom Kulturverein „Freundeskreis Murgebiet“

Ausgabe Nr. 2706

Gábor Ruda.

Gábor Ruda vom Kulturverein „Freundeskreis Murgebiet“ aus Pilisvörösvár in Ungarn hat unter anderem ungarndeutsche und szeklerische Wurzeln.  Zu seiner jüngsten Tätigkeit gehört das Zusammenstellen des bildkünstlerischen Albums „ORGOVÁNYI Anikó: Himnusz, Szózat, Székely Himnusz – festmények“ (Ungarische Hymne, Proklamation, Szeklerische Hymne – Gemälde), das vor Kurzem erschienen ist. Weiterhin wird gegenwärtig im Rahmen des Vereins auch an einer deutschsprachigen Anthologie gearbeitet.

Über seine Tätigkeit sprach mit Gábor Ruda der HZ-Redakteur Werner F i n k:Weiterlesen