„Die Minderheit lebt”

Tag der deutschen Minderheit an der Klausenburger Uni
Ausgabe Nr. 2484
 
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Das Departement für Pädagogik und Didaktik in deutscher Sprache der Babeş-Bolyai-Universität Klausenburg hat am Samstag den Tag der deutschen Minderheit gefeiert. Es gab, passend zu diesem Tag, interessante Vorträge, Spiele, siebenbürgische Tänze und leckeres Essen.  

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„Ein Sprungbrett, kein Ruhekissen“

12. Begegnung auf dem Huetplatz stand unter dem Motto Tradition im Wandel“
Ausgabe Nr. 2483
 
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„Tradition soll ein Sprungbrett sein, aber kein Ruhekissen.“ Dieses berühmte Zitat des britischen Politikers und Verlegers Harold Macmillan (1894-1986) stellte Dagmar Zink, die Vorsitzende der Heimatgemeinschaft der Deutschen aus Hermannstadt (HDH), in den Mittelpunkt ihres Grußwortes bei der feierlichen Eröffnung der 12. „Begegnung auf dem Huetplatz“ am Freitag Abend.

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Die Wusch (Mocănița)

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Samstag und Sonntag fuhr die „Wusch“: Die Freunde der Wusch“ genannten Schmalspurbahn im Harbachtal veranstalteten am Wochenende jeweils zur vollen Stunde Vergnügungsfahrten in zwei von einer von einem privaten Betreiber aus Hunedoara angemieteten Dampflok gezogenen Wagen. Es ging von Cornățel bis Holzmengen und zurück. Pro Fahrt standen 50 Plätze zur Verfügung. Viel zu wenig für die rund 1.000 Interessierten, die vor allem am Sonntag mitmachen wollten. Bei der Aktion ging es, so Mihai Blotor von dem Verein Prietenii Mocăniței“, um eine Spendensammlung für den Ankauf der Dampflok (Kostenpunkt 15.000 Euro). Die nächste Gelegenheit mit der Wusch“ zu fahren, bietet der Verein am 10. und 11. Juni an. Näheres im Internet unter www.sibiuagnitarailway.ro          Foto: Jens KIELHORN

Ein Fingerzeig für viele andere Gemeinden

Schässburger Bezirksgemeindefest am Pfingstmontag in Pruden gefeiert
Ausgabe Nr. 2481
 
PrudenAm Pfingsmontag wurde das Kirchenfest der Bezirksgemeinde Schässburg in in Pruden gefeiert, wo sich die in der schön geschmückten Peter und Pauls-Kirche füllte. Die Predigt zu halten wurde Pfarrer Christfried Seiffert aus Nünchritz eingeladen, der sich gerade in Siebenbürgen befand. Dabei waren Dechant-Stellvertreter Johann Zey aus Sächsisch-Regen, Pfarrer Johannes Halmen aus Schässburg, Landeskirchenkurator Friedrich Philippi. Den Festgottesdienst gestalteten musikalisch ein Posaunenchor von Bläsern aus Sachsen, Thüringen, Württemberg, die Schäßburger- und Malmkroger Kirchenchöre sowie der Organist Theo Halmen aus Schäßburg.

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Ob Sonne, ob Regen, Musik war dabei

Streiflichter vom Pfingstsonntag in Hermannstadt und vom Pfingstmontag in Gürteln
Ausgabe Nr. 2481
 
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Am Pfingstsonntag suchte man in Hermannstadt bei strahlendem Sonnenschein den Schatten, am Pfingstmontag (nicht nur) in Gürteln bei Dauerregen einen trockenen Ort. Wer sowohl beim Pfingstfest in Hermannstadt als auch beim Bezirksgemeindefest am Montag in Gürteln dabei war, konnte feststellen: Ob Sonne, ob Regen, Musik war dabei. 

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Ein mordlustiges Wrack

Ausgabe Nr. 2470
 

Premiere mit Ayckbourn-Thriller „Falsche Schlange"

 

Eine blutverschmierte Axt liegt auf der unter dem Balkon im Festsaal der Astra-Bibliothek von Alin Gavrilă eingerichteten Bühne. Beim Gong-Schlag hebt die bis dahin reglos dasitzende Schauspielerin (Anca Cipariu) diese Axt auf und rammt sie in die Kulissenwand. Ein Zeichen, dass dieses Instrument im Verlauf des Stückes noch zum Einsatz kommen wird.

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Zum Thema Bildung und Kultur

Ausgabe Nr. 2470
 

Band 31 der Kärnten Dokumentation im Spiegelsaal vorgestellt

 

Bald kann man sich in Hermannstadt, wie es so schön heißt, die Uhr  danach stellen, wenn die Kärntner Dokumentation" vorgestellt wird. Am letzten Donnerstag im Februar war es auch in diesem Jahr soweit. Vorgestellt wurde der Band 31, der Vorträge von der 25., einer Jubiläumsauflage des Europäischen Volksgruppenkongresses beinhaltet,  die 2014 in Velden am Wörthersee stattgefunden hatte.

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Trovanten in Siebenbürgen

Ausgabe Nr. 2470
 

Trovanten in Siebenbürgen: In Fotografien und mit einigen authentischen Exponaten stellen Günter Czernetzky und Karl Hann vom 10. März bis 7. April d. J. im Begegnungs- und Kulturzentrum Friedrich Teutsch das Phänomen der Siebenbürgischen Trovanten (Sandsteinkonkretionen) vor. Die Vernissage findet am 10. März, 17 Uhr, im Terrassensaal statt. In Martinsberg/Şomartin im  „Krautwinkel“ im Kreis Hermannstadt, wo sich diese außergewöhnlichen Sandsteine (unser Bild) finden lassen, wird der Verein „MARTINUS Sibiu“ einen Trovantenpark einrichten. Die erstaunlichen Funde, die oftmals wie von Künstlerhand geschaffene Formen aufweisen, regen die Betrachtenden zu eigenen Assoziationen an. Dazu schreibt Doris Rothmund: „Natur ist nicht Kunst, das wissen wir. Trotzdem sehen die Trovanten, die wachsenden Steine, die es anscheinend nur in einer einzigen Gegend der Welt gibt, nicht aus, als hätte Gott oder der Zufall sie geschaffen, sondern ein heiterer Steinmetz an einem schönen Sommertag. Ihre Formen sprechen unsere Empfindungen, unseren Intellekt, unseren Geist, unsere Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft an. Sie stellen uns vor die Rätsel der Natur und lassen uns über das Wesen der Kunst nachdenken. Sie erinnern uns an Altäre, Heiligenfiguren, Wächter, Totems, Glücksbringer – auf irgendeine geheimnisvolle Weise spenden sie Trost.”                                                              Foto: Beatrice UNGAR