Den Beobachterposten verlassen

Streiflichter von den Deutschen Kulturtagen 2022 in Schäßburg

Ausgabe Nr. 2772

Aufmarsch auf dem Burgplatz:  Zu den Klängen der Kapelle ,,Schäßburg Brass“ marschierten die fünf Tanzgruppen in Begleitung des Herolds der Stadt auf den Burgplatz, wo sie einen Aufmarsch zeigten und anschließend Tänze aufführten.                         Foto: Beatrice UNGAR

724 Jahre nach der 1298 ersten urkundlichen Erwähnung der Klosterkirche in Schäßburg begann mit deren Wiedereinweihung das Programm des zweiten Tages der diesjährigen Deutschen Kulturtage in Schäßburg, die unter dem Motto ,,500 Jahre Bergschule Schäßburg“ standen. Die Wiedereinweihungshandlung nahmen Bischof Reinhart Guib gemeinsam mit Bischofsvikar Dr. Daniel Zikeli und dem Schäßburger Pfarrer Johannes Halmen vor, nachdem Stadtpfarrer und Dechant Dr. Hans-Bruno Fröhlich die Gottesdienstbesucher begrüßt hatte. Weiterlesen

Geniale Symbiose von Mensch und Musik

Ausgabe Nr. 2769

Streiflichter von der Ehrung des Ausnahmecellisten Götz Teutsch in Wien


Gruppenbild mit Botschafter, Geehrtem, Laudator und Musikerinnen und Musikern (v. l. n. r.): Botschafter Emil Hurezeanu, Staatssekretärin Laczikó Enikő Katalin, Robert Teutsch (Horn), Götz Teutsch mit der Urkunde in der Hand, Sarah Grubinger (Viola), Gabriel Bebeșelea, Cordelia Höfer-Teutsch (Klavier), Aylin Heredia (Cello), Saskia Roczek (Violine) und Leonhard Roczek (Cello). Foto: Heinz WEISS

Dies gehört nicht zu meiner Alltäglichkeit. Neugier und Spannung steigen, als ich am frühen Abend des 2.Mai 2022 das Auto in der Nähe der Prinz-Eugen Straße 60, 1040 Wien parke. Die Sonne sendet aufmunternde Strahlen vom Himmel, das Wiener Belvedere entlässt würdevoll seine letzten Besucher und ganz Wien befindet sich im Frühlingstaumel – die Natur hat das Grau der Stadt charmant bunt übermalt.

Und, ich freue mich auf die kommenden Stunden. Der Botschafter von Rumänien in der Republik Österreich, S.E. Emil Hurezeanu hat eingeladen: In einem Festakt wird Herrn Götz Teutsch, Solo-Cellist der Berliner Philharmoniker i. R. der Nationale Kulturverdienstorden im Rang eines Offiziers verliehen.

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,,Kultur transportiert Werte“

Streiflichter von der 3. ,,Jahrestagung der Diplomaten, Künstler und Geschäftsleute“

Ausgabe Nr. 2766

Blick in den Sitzungssaal des Hermannstädter Stadtrates bei dem Arbeitstreffen am 1. April d. J..                                                                        Foto: TNRS

,,Die deutsche Abteilung am Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheater (TNRS) versteht sich nicht mehr nur als Minderheitentheater, sondern als europäisches und deutschsprachiges Theaterhaus. Wir sind in einem ständigen Dialog mit dem Goethe Institut in Bukarest, der Deutschen Botschaft in Bukarest, dem Deutschen Konsulat in Hermannstadt, dem Österreichischen Kulturforum, dem Honorarkonsul des Großherzogtums Luxemburg in Hermannstadt und freuen uns sehr über deren jährliche und kontinuierliche Unterstützung. Auch sind wir sehr froh darüber, dass uns das Institut für Auslandsbeziehungen in Stuttgart durch die Vermittlung von deutschen Sprecherziehern unterstützt.“ Das sagte u. a. der Leiter der deutschen Abteilung des TNRS, Hunor Horváth, beim Arbeitstreffen im Rahmen der dritten Auflage der ,,Jahrestagung  der Diplomaten, Künstler und Geschäftsleute“ am 1. April im Sitzungssaal des Stadtrates von Hermannstadt im Rathaus am Großen Ring.Weiterlesen

Auftakt mit Tschechows ,,Drei Schwestern“

Ausgabe Nr. 2764

Die Aufführung der Inszenierung von Tschechows ,,Drei Schwestern“ bot gestern Abend den Auftakt zur dritten Auflage der ,,Jahrestagung der Diplomaten, Künstler und Geschäftsleute“ , die vom Radu Stanca-Nationaltheater in Zusammenarbeit und mit Unterstützung des Hermannstädter Bürgermeisteramtes vom 31. März bis 1. April d. J. organisiert wird und zwei wichtigen Anlässen gewidmet ist: dem 30. Jubiläum der Unterzeichnung des rumänisch-deutschen Vertrags über freundschaftliche Zusammenarbeit und Partnerschaft in Europa, sowie den 150 Jahren seit der Gründung der ersten rumänischen Auslandsvertretung in Deutschland.Unser Bild: Szenenfoto aus ,,Trei surori“ mit Ofelia Popii (Bildmitte) und Horia Fedorca (links).                                                        

Foto: TNRS2021 ©Sebastian Marcovici

,,Ich freue mich schon mega darauf“

Kulturweit-Freiwillige beim Deutschen Kulturzentrum Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2762

Zu viert im Online-Gespräch (v. l. n. r.): Timo Klocker, Ruxandra Stănescu, Amelie Hiller und Jasper Freh .                                  Screenshot: Deutsches Kulturzentrum Hermannstadt

Beim Deutschen Kulturzentrum Hermannstadt ist Amelie Hiller seit gut einem halben Jahr Praktikantin, genauer gesagt leistet sie hier einen einjährigen Kulturweit-Freiwilligendienst. Kulturweit ist der internationale Freiwilligendienst der Deutschen UNESCO-Kommission und bietet Menschen zwischen 18 bis 26 Jahren die Möglichkeit, sich für sechs oder zwölf Monate in der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik zu engagieren. Die 19-Jährige hat in Hermannstadt seit Kurzem Verstärkung bekommen, von Jasper Freh und Timo Klocker. Alle drei sprachen über ihre Erwartungen und Zukunftswünsche mit der HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u. Weiterlesen

,,Wir sind wieder wer, aber wer“?

Forschungs- und Kooperationsprojekt zu den Deutschen in Rumänien geplant

Ausgabe Nr. 2755

Blick in den Spiegelsaal des Hermannstädter Deutschen Forums beim Arbeitstreffen, das in hybridem Format stattgefunden hat.                                                                                  Foto: die Verfasserin

Der Arbeitstitel eines Forschungs- und Kooperationsprojekts, das die Münchner Kammerspiele gemeinsam mit dem Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheater planen, lautet ,,deutsch sein“, der Untertitel – gestützt auf den bekannten Spruch  ,,Mir wëlle bleiwe wat mir sinn“ – ,,wir sind wieder wer, aber wer“. Ein erstes Arbeitstreffen der Projektpartner und möglichen Unterstützern hat am Freitag im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt stattgefunden.Weiterlesen

,,Ungarische Werte präsentieren“

Streiflichter von der 16. Auflage des Ars Hungarica-Festivals 

Ausgabe Nr. 2749

Die schnellsten Tänzer der Welt: Zwischen dem 12. und 21. November veranstaltete der HÍD-Verein zum 16. Mal das der ungarischen Kultur gewidmete Ars Hungarica-Festival in Hermannstadt. Unser Bild: Bei der Eröffnungsveranstaltung am 12. November im Gong-Theater für Kinder und Jugendliche hielten die vier Tänzer des Ensembles ,,Fricska“ aus Ungarn – Papp Gergely Bálint, Papp Máté Bence, Popovics Márk und Szabó Dániel – das Publikum mit ihren schnellen Rhythmen in Atem. Vor kurzem haben die Vier einen Weltrekord aufgestellt. Foto: Werner FINK

Zwischen dem 12. und 21. November veranstaltete der HÍD-Verein zum 16. Mal das Ars Hungarica Festival in Hermannstadt. Auch dieses Jahr gab es ein reiches Kulturprogramm, das für jedes Alter und jeden Geschmack gedacht war, wobei über 20 Veranstaltungen angeboten wurden. Das Festival startete mit der Buchvorstellung der rumänischen Fassung der Siebenbürgen-Trilogie von Bánffy Miklós in der Astra-Bilbliothek.Weiterlesen

Zwischen den Welten

Streiflichter von den 2. Österreichischen Kulturtagen

Ausgabe Nr. 2748

Puppenspiel für Erwachsene: Das absolute Highlight der zweiten Auflage der Österreichischen Kulturtage in Hermannstadt war am Samstag Abend im Gong-Theater die Aufführung des Stücks ,,Die Gesichter der Hedy Lamarr“, inszeniert von der Regisseurin und Puppenbauerin Kai Anne Schuhmacher am Schubert Theater Wien mit Soffy Povo in der Hauptrolle (unser Bild). Die Tragikomödie erzählt die Abenteuer einer Frau mit vielen Gesichtern: aus Hedwig Kiesler wurde Hedy Lamarr, Stilikone, Filmschauspielerin, Verrückte und Erfinderin, Verführerin, Gefangene, Opfer und Täterin zugleich.  Hedy Lamarr hat übrigens das Frequenzsprungverfahren erfunden auf dessen Patent WLAN und Bluetooth entwickelt wurden. Sie wird auch ,,Lady Bluetooth“ genannt. Foto: Barbara PALFFY

Dem Bezug zwischen Wissenschaft und Kunst waren die diesjährigen Österreichischen Kulturtage gewidmet, die vom 11. bis 14. November in Hermannstadt von dem Österreichischen Kulturforum in Zusammenarbeit mit der Hermannstädter Staatsphilharmonie, dem Gong-Theater für Kinder und Jugendliche in Hermannstadt, der Lucian Blaga-Universität, mit Unterstützung der Kärntner Landesregierung und der Logos Projekte  veranstaltet wurden.Weiterlesen

,,Cântecele Munților”

Ausgabe Nr. 2734

Die 46. Auflage des Internationalen Folklorefestivals ,,Cântecele Munților” (Lieder der Berge), fand letzte Woche statt. An den drei Abenden – Freitag, Samstag und Sonntag -, an denen auf der Bühne auf dem Großen Ring Darbietungen der Folkloreensembles aus Rumänien, Bulgarien und Polen geboten wurden, war der Platz übervoll. Unser Bild: Am Sonntag überreichte die Kreisratsvorsitzende Daniela Cîmpean (1. v. r.) der Managerin des Kreiszentrums für die Erhaltung und Förderung der traditionellen Kultur ,,Cindrelul – Junii Sibiului“ und Festivalsleiterin Silvia Macrea (Bildmitte) die Insignien einer Ehrenbürgerin des Kreises Hermannstadt – einen diesbezüglichen Beschluss hatte der Kreisrat in seiner ordentlichen Sitzung im Juli verabschiedet.                                                                               Foto: Kreisrat Hermannstadt

 

 

„A Being Nature”

Ausgabe Nr. 2734

Audio- und Multimedialinstallationen vorgestellt

Die Vernissage war eher untypisch, man konnte mit den Künstlern und der Kuratorin, aber auch anderen Gästen erzählen: Jasmina Al-Qaisi (Mitte, in gelb), Ralf Wendt (3. v. l.) spricht mit Stadtpfarrer Kilian Dörr, Iris Ordean (5. v. l.) spricht mit dem Künstler Dan Perjovschi. Foto: die Verfasserin

Installationen der deutschen Künstler Jasmina Al-Qaisi und Ralf Wendt sind bis zum 19. August im Rahmen der Ausstellung „A Being Nature”, Kuratorin Iris Ordean, im Deutschen Kulturzentrum Hermannstadt, im Kunstraum arta.nonstop, in der Sakristei der evangelischen Stadtpfarrkirche, in der Astra-Bibliothek und im Gong-Theater zu sehen. Veranstalter ist das Deutsche Kulturzentrum Hermannstadt, wo das Kunstobjekt permanent bleiben soll.

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,,Denkmalambulanz“ in Feigendorf/Micăsasa

Ausgabe Nr. 2725

In Feigendorf/Micăsasa beteiligten sich am Wochenende auf Initiative des Bürgermeisters Timotei Păcurar 34 Freiwillige der ,,Denkmalambulanz“ (Ambulanta de monumente) und des Vereins Tășuleasa Social – Via Transilvanica an der Sicherung des ehemaligen Brukenthal-Schlosses. Zugleich wurde hier die vorerst letzte graue Steinstele des inzwischen 800 km langen Wanderwegs Via transilvanica aufgestellt. Darauf eingemeisselt ist das Bildnis des Barons Samuel von Brukenthal, dessen 300. Geburtsjahr beide Aktionen gewidmet waren.         

Foto: Bürgermeisteramt Micăsasa