Ehrentafel enthüllt

Klingender Neujahrsempfang im Bischofspalais der EKR
Ausgabe Nr. 2801

Am 10. Januar hat der Neujahrsempfang 2023 im Festsaal des Hermannstädter Bischofspalais der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien stattgfunden.
Foto: Stefan Bichler

Bei ungewohnt frühlingshaften Temperaturen folgten viele Gäste Bischof Reinhart Guibs Einladung zum traditionellen Neujahrsempfang, der am 10. Januar im Hermannstädter Bischofspalais der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien (EKR) stattfand. Das Ereignis war zugleich auch der Auftakt zum ,,Jahr der Kirchenmusik” in der EKR.Weiterlesen

Auf der Suche nach einem frohen Fest

Weihnachtsbotschaft / Von Dechant Alfred DAHINTEN

Ausgabe Nr. 2799

In einem vergilbten Büchlein, welches noch mein Vorgänger im Pfarramt zurückgelassen hatte, fand ich den Text eines alten Krippenspiels. Es war eines der Ersten, welches ich in Mühlbach aufführen ließ, denn trotz seines Alters erschien seine Botschaft erstaunlich aktuell.

Es erzählt von einem gewissen „Herr Irgendwer“- der Name ist natürlich Programm – welcher von seinem Chef eine „Gratifikation“ erhält (für die jüngeren Leser: Er kriegt Weihnachtsgeld). Damit soll er für sich und seine Lieben etwas zu Weihnachten kaufen; – nicht mehr und nicht weniger als „Das Allerbeste zum Weihnachtsfeste“! Weiterlesen

500 Jahre Martins-Altar von Schweischer

Kunsthistorische Betrachtung. Der Heilige Martin von Tours  / Von Heidrun KÖNIG

Ausgabe Nr. 2799

Der Martins-Altar von Schweischer – hier die Festtagsseite – befindet sich in der Johanniskirche in Hermannstadt.                                                                                                           Foto: Stefan JAMMER

Um 1500 stand Siebenbürgen durch seine wirtschaftlichen und kulturellen Verflechtungen mit Mittel- und Westeuropa unter dem direkten Einfluss wichtiger Produktionszentren der Kirchenkunst, wie Nürnberg, Augsburg und Regensburg. Zu dieser Entwicklung gehört auch Johannes Stoß, der Sohn des Nürnberger Bildschnitzers Veit Stoss, aus dessen Werkstatt in Schäßburg mehrere siebenbürgische Altarretabel entstammen, und dem auch der Martins-Altar von Schweischer zugeschrieben wird. Sein Werk trägt die Merkmale der Donauschule, deren Vertreter im ersten Drittel des 16. Jahrhunderts im süddeutschen und österreichischen Raum den Übergang von der Spätgotik zur Renaissance gestalteten. Mit 1520 auf dem Rahmen und mit 1522 als Inschrift auf der Tafel zum Tod des Hl. Martin datiert, gilt das Retabel als Spätwerk des Künstlers und gibt zugleich Aufschluss über die Fertigungsdauer eines solchen Kunstwerks. Analogien bestehen zu den Retabeln von Meeburg (1513), Bogeschdorf (1518) und Reußdorf.Weiterlesen

Ein besonderes Ereignis

Pfarrer-Ehepaar seit 20 Jahren in Mediasch

Ausgabe Nr. 2798

Pfarrer Gerhard Servatius, Pfarrerin Helga Rudolf, Bischof D. Dr. Christoph Klein, Pfarrerin Hildegard Depner und Pfarrer Alfred Dahinten (v. l. n. r.) am 12. Dezember 2002 in Mediasch.

Am 12. Dezember 2022 erfüllen sich 20 Jahre, seitdem Hildegard Depner und Gerhard Servatius in Mediasch zur Pfarrerin bzw. zum Pfarrer ordiniert wurden. Der damalige Bischof Dr. Christoph Klein ordinierte im selben Gottesdienst gleich vier Absolventen, unter denen zwei Frauen. Weiterlesen

Von Vielfalt, Natur und Gemeinschaft

HZ-Gespräch mit Pirmin Hinderling, Freiwilliger in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2798

Pirmin Hinderling am Mischpult in der evangelischen Stadtpfarrkirche. Foto: Beatrice UNGAR

Pirmin Hinderling ist seit September 2022 Freiwilliger bei der Hermannstädter evangelischen Kirchengemeinde A. B. . Einblicke in seine Aufgabenfelder, Aktivitäten und wie der junge Berliner gerade nach Siebenbürgen gefunden hat, liefert das folgende Interview, welches HZ-Praktikant Fabian L u t s c h führte.Weiterlesen

Spannend und zum Teil langwierig

Bei der 91. Landeskirchenversammlung wurde das 37. Landeskonsistorium gewählt

Ausgabe Nr. 2796

Premiere in der Geschichte der EKR:  Am Samstag, den 12. November, hat in Hermannstadt die 91. Landeskirchenversammlung der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien (EKR) getagt. Das Impulsreferat hielt die aus Kassel zugeschaltete Bischöfin Dr. Beate Hofmann von der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck zum Thema ,,Der Krieg in der Ukraine – eine Zäsur für die christliche Friedensethik? Eine deutsche Perspektive”. Anschließend fanden Wahlen für das 37. Landeskonsistorium statt. Mehr dazu auf Seite 5. Unser Bild: Da der langjährige Landeskirchenkurator Prof. Friedrich Philippi nicht mehr für eine weitere Amtsperiode kandidierte, wurde der Neubesetzung dieser Funktion besonderes Interesse gewidmet. Dr. Carmen Schuster (links stehend) konnte die Wahl im zweiten Durchgang für sich entscheiden und wird als erste Frau in der Geschichte der EKR Landeskirchenkuratorin. Dazu gratulierte ihr Bischof Reinhart Guib (rechts stehend). Foto: Stefan BICHLER

Die 91. Landeskirchenversammlung (LKV) der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien (EKR) hat am 12. November im Hermannstädter Bischofspalais stattgefunden. Inhaltlich standen die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine im Zentrum der Debatten. Außerdem fanden die Wahlen für das 37. Landeskonsistorium statt. Zur Wahl standen folgende Ämter: Landeskirchenkurator, Bischofsvikar, 3 geistliche bzw. 6 weltliche Mitglieder des  Landeskonsistoriums, 3 Mitglieder im Rat für Rechtsfragen und ein geistliches Mitglied der Oberdisziplinarkammer.Weiterlesen

Martinsberger Orgel komplett

Ausgabe Nr. 2796

Am vergangenen Freitag konnte Jürg Leutert, der Musikwart der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, im Rahmen der Freitagsmusik die Martinsberger Orgel in der Ferula der Stadtpfarrkirche zum ersten Mal vollständig spielen. Orgelbauer Hermann Binder reparierte und rekonstruierte dazu eine der großen Schnitzereien und konnte sie mit Hilfe von Hans Scherer und einer langen Leiter an ihrem richtigen Ort befestigen. Gemäß Vertrag zwischen der Martinsberger (vertreten durch den evangelischen Kirchenbezirk Hermannstadt) und der Hermannstädter Kirchengemeinde wird nun das Instrument, das schon bei der Wiedereinweihung der evangelischen Stadtpfarrkirche am 10. Oktober 2021 erklungen war, in den kommenden Jahren, wie Musikwart Jürg Leutert der Hermannstädter Zeitung sagte, ,,an einem sicheren Ort bewundert, gespielt und gehört werden können“.                                                                                       Foto: Beatrice UNGAR