Gebacken, gestrickt und zugenäht

Zum 30. Weihnachtsbasar der Handarbeitskreise im Spiegelsaal des DFDH

Ausgabe Nr. 2652

In bunte Säckchen verpackt wurden verschiedene Teesorten angeboten, Marga Grau (links) hat alle verkauft.                        Foto: Cynthia PINTER

Nelken, Zimt und Honig. Diese drei Zutaten dürfen bei keinem Lebkuchenrezept fehlen. Und die besten Honigkekse findet man immer beim Weihnachtsbasar der Handarbeitskreise des Hermannstädter Evangelischen Frauenkreises, der jährlich im Spiegelsaal des Hermannstädter Forums stattfindet, dieses Jahr war das am Samstag, dem 30. November. Kein Wunder, dass der große Kekstisch als erster von gierigen Kunden belagert wird. Heuer nicht anders als in den Jahren zuvor: Um Punkt 10 Uhr stürmten alle zuerst den Honigkekse-Stand. Weiterlesen

Österreichische Botschafterin zu Gast

Ausgabe Nr.2647

Erstmals dabei war bei dem schon traditionellen Empfang anlässlich des Österreichischen Nationalfeiertags, zu dem Jahr für Jahr Honorarkonsul Andreas Huber (links) einlädt, I. E. Isabel Rauscher (rechts), die Botschafterin der Republik Österreich in Rumänien. Botschafterin Rauscher begrüßte die zahlreichen Gäste aufs herzlichste und sprach u. a. ihre Freude darüber aus, dass erstmals in Hermannstadt Österreichische Kulturtage stattgefunden haben. Der krönende Abschluss war der Empfang zum Nationalfeiertag am Dienstagabend. Einen ausführlichen Bericht über die erste Auflage der Österreichischen Kulturtage in Hermannstadt lesen Sie in unserer nächsten Ausgabe. Foto: Fred NUSS

Ergebnissen der Zusammenarbeit Dank gezollt

Das diesjährige DWS-Weinfest hat im Apfelhaus stattgefunden

Ausgabe Nr. 2646

Ein Höhepunkt des diesjährigen DWS-Weinfestes war der Auftritt der siebenbürgisch-sächsischen Volkstanzgruppe der Brukenthalschule, die schon bei dem Aufmarsch die Aufmerksamkeit auf sich zog und aus deren Reihen auch die Weinkönigin stammt.
Foto: Werner FINK

Das traditionelle Weinfest des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen (DWS) fand in diesem Jahr am Sonntag wieder beim Apfelhaus in Michelsberg statt. „Im übertragenen Sinne können wir unser traditionelles Weinfest auch als Erntedankfest betrachten“, lauteten die Worte des DWS-Vorsitzenden Harald Friedrich, der die bei schönstem Wetter zahlreichen Gäste begrüßte. „Dies, um den fruchtbaren Ergebnissen der Zusammenarbeit Dank zu zollen“, fügte Friedrich hinzu.

Höhepunkte des Festes waren der Auftritt der Volkstanzgruppe der Brukenthalschule sowie die Wahl der Weinkönigin.Weiterlesen

Importiertes Trinkvergnügen

Neuntes Cibinfest findet auf dem Großen Ring statt

Ausgabe Nr.2642

Blick ins Zelt in einer ruhigen Minute: Man sitzt auf dem Tisch oder steht sogar darauf…                                                             Foto: Jan-Christian BREWER

Seit 2011 findet nun das Cibinfest jedes Jahr in Hermannstadt statt. Mehrere zigtausend Liter Bier wandern bei der Festivität regelmäßig über die Tresen und die Besucherzahl ist tendenziell ansteigend. Es ist eines von den mittlerweile unzähligen Oktoberfesten weltweit, die ein Kassenschlager sind und kommerzielles Trinkvergnügen mit einer traditionellen Vorgeschichte aus dem süddeutschen Bayern verbinden.Weiterlesen

Ein Zentrum, zwei Feste

Erntedankfest und Craft Bier-Fest

Ausgabe Nr. 2640

Eines der meist fotografierten Objekte beim Erntedankfest auf dem Großen Ring war ein Wagen voller Kürbisse.
Foto: Mugur FRĂȚILĂ

Ein Erntedankfest wurde am Wochenende auf dem Großen Ring in Hermannstadt organisiert, in der Harteneckgasse fand zeitgleich ein Festival für Craft Bier-Fans statt.

Riesige Strohballenmänner und Sonnenblumen, ein Labyrinth aus Strohballen für Kinder und Körbe mit Gemüse und Obst schmückten den Großen Ring und zogen nicht nur Hausfrauen an, die „zacuscă“ und Salzgurken für den Winter einlegen wollen, sondern kleine und große Schaulustige an. Das Wetter stimmte auch, tagsüber war es schön sonnig und die Abende recht mild.Weiterlesen

Weniger ,,sarmale“-Töpfe, mehr Blumen

53. Töpfermarkt und Romamarkt haben am Wochenende stattgefunden

Ausgabe Nr. 2639

Aufmerksame Käuferinnen am Stand von Horezu.          
Foto: Fred NUSS

Zum 53. Mal wurde in Hermannstadt am vergangenem Wochenende der Töpfermarkt organisiert, zur Überraschung Vieler hat er diesmal bereits am letzten Tag im August begonnen. Rund 100 Töpfer mit traditioneller und moderner Ware haben gegen die Hitze gekämpft und es geschafft, Hermannstädter und Touristen auf den Großen Ring zu locken. Zeitgleich hat auch der Roma-Markt stattgefunden, diesmal nicht auf dem Kleinen Ring, wie in den letzten Jahren, sondern ein bisschen versteckter, auf dem Huetplatz. Weiterlesen

Der ,,Hexenfluch“ ist gebannt

Streiflichter vom 19. Mittelalterfest in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2638

Die Mittelalterfestival-Parade zog am Freitag Abend auch durch die Heltauergasse auf dem Weg zum Großen Ring, auf dem anschließend Rock- und Metalmusik gespielt wurde. Viele Leute haben den Weg frei gemacht und haben den Umzug gefilmt und fotografiert. Das Festival bot in diesem Jahr eine kleine Zeitreise zurück ins Mittelalter, als Hexenverbrennungen noch üblich waren.    Foto: Werner FINK

Der Fluch der Hexe Despina umhüllte Hermannstadt drei Tage, vom 23. bis 25. August und verwandelte zur 19. Auflage, den Großen Ring in Hermannstadt in einen mittelalterlichen Markt, wo Prinzessinnen, Ritter, Mönche und Dorfbewohner zu sehen waren. Die diesjährige Auflage stand unter dem Zeichen des ,,Hexenfluchs“: Despina, eine junge Frau aus dem Jahr 1519, die der Hexerei bezichtigt und dazu verurteilt wurde, auf dem Scheiterhaufen verbrannt zu werden, wollte um jeden Preis der Strafe entgehen und sprach einen Fluch aus, der die Menschen aus jener Zeit in eine magische Welt führte. Weiterlesen

Obere Grenze erreicht

Erfolgreiche Storchzählung 2019

Ausgabe Nr. 2635

In Veneția de Jos im Kreis Kronstadt, wo es auch so viele Storchennester wie in Grossau gibt, wurden die Storchenfreunde aus Dänemark belohnt: sie fanden ein Nest mit sechs Jungstörchen!

Mit Hilfe von treuen Freunden konnte auch in diesem Jahr die Storchzählung im Kreis Hermannstadt durchgeführt werden. Die Brüder Anselm und Matthias Ewert aus Brandenburg waren nun zum 20. Mal dabei und haben die Zählung ganzer Gegenden selbst übernommen. Begeistert begleitet hat mich aber auch wieder  der Erstklässler Andreas Zeck aus Reutlingen in seinen Pfingstferien. Weiterlesen

Der tiefe Sinn von Ostern

Osterbotschaft von Dechant Hans-Georg JUNESCH

Ausgabe Nr. 2621

 

„Denkt an mich und an das, was ich für euch getan habe!“

Liebe Leserinnen und Leser,

vielleicht erschließt es sich nicht sofort, wer den zitierten Satz gesagt hat. Es war jedenfalls kein politisch aktiver Mensch, nicht links und auch nicht rechts orientiert. Obwohl, viele behaupten das, besonders  Linksgerichtete, und meinen, das sei das Bedeutendste an ihm. Ein Revolutionär sei er also gewesen. Nur, war das wirklich seine wahre Absicht? Verkennen wir ihn da nicht? Weiterlesen

„Leichtfüßig und leicht zugänglich“

2611

Frauenchor und Kammerorchester konzertierten am Marientag


Die Gesamtleitung des Konzerts hatte die Stadtkantorin Brita Falch-Leutert (am Dirigentenpult) inne, als Solistinnen traten Melinda Samson (links außen) und Elisa Gunesch (rechts außen) auf. Foto: Fred NUSS

Ein ganz besonderes musikalisches Erlebnis gab es am vergangenen Wochenende zunächst am Samstag in der reformierten Kirche in Hermannstadt und am Sonntag danach in der evangelischen Margarethenkirche in Mediasch. Der Frauenchor, gebildet aus Sängerinnen des Hermannstädter Bachchors und des Jugendchors der evangelischen Kirchengemeinde Hermannstadt, brachte u. a. die Vesper für Frauenchor, Streichinstrumente, Orgel und zwei Solostimmen von Michael Haydn auf, dem jüngeren Bruder des bekannten Joseph Haydn, zu Gehör.

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„Diejenigen, die Brücken schaffen“

50 Jahre seit der Wiederaufnahme des Urzellaufes im Jahr 1969

Ausgabe Nr. 2610

 

50 Jahre seit der Wiederaufnahme des Urzellaufes im Jahr 1969 in Agnetheln feierten mehr als 270 Urzeln beim 13. Urzellauf nach 2006. 
Foto: Werner FINK

Insgesamt 261 Urzeln nahmen am vergangenen Sonntag am Urzellauf in Agnetheln teil, dem in diesem Jahr eine besondere Bedeutung zukam. 50 Jahre sind es her, seit der Brauch 1969 wieder aufgenommen wurde. „50 Jahre sind es nun her, seit in Agnetheln ein neuer politischer Wind wehte”, erinnerte Doris Hutter in ihrer Urzeln-Ansprache. Hutter begüßte die Anwesenden im Namen der Heimatsortsgemeinschaft Agnetheln sowie der Urzeln aus Nürnberg. Weiterlesen