Ein bunter Veranstaltungsfächer

Ausgabe Nr. 2868

Das Programm und das Festabzeichen zum Großen Sachsentreffen 2024 sind da!

„Heimat ohne Grenzen“ lautet das Motto des Großen Sachsentreffens 2024. Das Programmheft und die Festabzeichen zum Großen Sachsentreffen sind ab sofort auch in Hermannstadt zu erwerben. Das Heft umfasst neben den Veranstaltungen am Festwochenende vom 2. bis 4. August auch das Rahmenprogramm, das vom 26. Juli bis 11. August 2024 rund um Hermannstadt und in ganz Siebenbürgen angeboten wird.Weiterlesen

Den Film im Blut

Ausgabe Nr. 2868

8. Auflage des ESTE Film Festivals hat stattgefunden

Gemütliche Filmvorführungen auf Matratzen im „Filmschlafzimmer“, im Spiegelsaal des DFDH. Foto: Ștefan DRAGOMIR

Vielen Hermannstädtern ist das „ESTE Film Festival“ schon bekannt, andere kennen die wöchentliche Veranstaltung „ESTE Filmul de Miercuri“. Eines ist inzwischen klar, wie der Name schon sagt: „ES IST ein Filmfestival“, das in den letzten Jahren gewachsen ist. Das sagen die Hermannstädter Organisatoren rund um Festivalleiterin Ioana Ciuban, und das kann man auch an den vollen Sälen erkennen. So auch am vergangenen verlängerten Wochenende, als vom 29. Mai bis zum 2. Juni die 8. Auflage des „ESTE Film Festivals“ in Hermannstadt stattgefunden hat.Weiterlesen

Ostermarkt

Ausgabe Nr. 2863

Mini-Eisenbahn und Ringelspiel: Der Ostermarkt auf dem Großen Ring ist noch bis Dienstag, den 7. Mai, täglich zwischen 11 und 21 Uhr geöffnet. Die Veranstalter von Events for Tourism” haben auch dieses Mal viele Angebote für Kinder, u .a. eine Mini-Eisenbahn, ein Ringelspiel und eine Hüpfburg.                                     Foto: Beatrice UNGAR

 

Ostermontagstreffen

Ausgabe Nr. 2859

Schon zu einem festen Termin im Kalender ist das Ostermontagstreffen geworden, welches alljährlich von der evangelischen Kirchengemeinde A. B. Michelsberg veranstaltet wird. So fanden auch heuer wieder zahlreiche Michelsberger und Gäste von Nah und Fern den Weg auf die mehr als 800 Jahre alte Burg, welche über der schmucken Ortschaft am Silberbach thront. Nach einer kurzen Andacht in der romanischen Basilika, die von Pfarrer Stefan Cosoroabă gehalten wurde, konnten Jung und Alt die siebenbürgisch-sächsischen Traditionen des Eierschippelns und des Bespritzens pflegen. Während die große Kinderschar ihre helle Freude daran hatte, beim Eierschippeln ihre Ostereier eine Holzrinne um die Wette herunterzurollen, konnten Jungen und Männer ihre „Röschen bespritzen“. Dabei wurden alle Gäste kulinarisch mit hausgemachtem Eierlikör und mit Mehlspeisen wie Hanklich und Strietzel verwöhnt. Somit bot das Treffen erneut eine Möglichkeit der Traditionspflege in Gemeinschaft. So konnte, bei sommerlichen 28 Grad, der Schleier des Sahara-Staubs zwar den Blick auf die Fogarascher Berge trüben, jedoch nicht die gute Stimmung aller Anwesenden.                           Text: Fabian LUTSCH; Foto: Beatrice UNGAR

Das schönste Storchenbild

Ausgabe Nr. 2859

Allüberall sind seit Mitte März die Störche eingetroffen. In Hermannstadt kam das letzte Storchenpaar am Mittwoch an und nistet auf dem Schornstein der früheren Brotfabrik Manutanța. Wer das schönste Storchenbild an die HZ schickt, gewinnt ein Jahresabo. Unser Bild: Storchenpaar in Großau.                             Foto: Beatrice UNGAR

 

Ostern kann kommen

  1. Osterbasar hat im Forumshaus stattgefunden

Ausgabe Nr. 2858

Christine Spack (1. v. l. ) und Lucia Reisenauer (Bildmitte) vom Neppendorfer Handarbeitskreis betreuten die wie immer gut bestückte Kuchentheke.              
Fotos: Cynthia PINTER

So einladend süß hat der Spiegelsaal selten geduftet, wie am Samstagmorgen, als zum 34. Mal der Osterbasar der Handarbeitskreise des Hermannstädter Evangelischen Frauenkreises organisiert wurde. Um Punkt 10 Uhr standen auch schon die ersten Kundinnen und Kunden an der Honigkeksen-Theke, wo wieder lustig mit Zuckerguss verzierte Hasen und Ostereier in verschiedenen Größen und Formen zum Verkauf angeboten wurden. Diesmal wurden Honigkekse aus 10 Kilogramm Mehl in Hammersdorf gebacken.Weiterlesen

Der Sound des Grauens

Ausgabe Nr. 2856

Gedanken zum Oscar-gekrönten ,,The Zone of Interest”

Sandra Hüller als Hedwig Höß in „The Zone of Interest”. Foto: Leonine

 

„Oppenheimer“ hat erwartungsgemäß bei den Oscars 2024 abgeräumt. Das biografische Epos über den Erfinder der Atombombe hat den Preis für den besten Film sowie noch weitere sechs Trophäen abgeräumt: Christopher Nolan erhielt den Preis für die beste Regie, Cillian Murphy wurde als bester männlicher Hauptdarsteller und Robert Downey Jr. als bester männlichen Nebendarsteller geehrt.

Zur besten Schauspielerin in einer Hauptrolle wurde Emma Stone für ihre Rolle in der Frankenstein-Adaption „Poor Things“ gekürt. Den Preis als beste Nebendarstellerin holte Da Vine Joy Randolph für ihren Auftritt in „The Holdovers“.

Die britische Produktion „The Zone of Interest“ gewann den Preis bester internationaler Film. Unser hessischer Mitarbeiter Lothar Schelenz hat den Film mit Sandra Hüller, die eine Oscar-Nominierung (beste Hauptdarstellerin) für ihre Rolle als Hedwig Höß erhalten hatte, am Montag in Nidda gesehen und berichtet im Folgenden:Weiterlesen

Kuratorentag 2024

Ausgabe Nr. 2856

Der Kuratorentag der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien hat am Samstag, dem 9. März, in Hermannstadt stattgefunden. Zum Auftakt nahmen die Kuratorinnen und Kuratoren an dem traditionellen Abendmahlsgottesdienst teil, der in der evangelischen Stadtpfarrkirche gefeiert wurde und bei dem Stadtpfarrer Kilian Dörr die Predigt hielt. Getagt wurde sodann im Georg Daniel Teutsch-Saal im 2. Stock im Bischofspalais. Hier wurde zunächst der seit dem Kuratorentag 2023 verstorbenen Amtsbrüder und -schwestern gedacht. Altlandeskirchenkurator Prof. Friedrich Philippi stellte die sechs kurz vor – Thomas Kasper (Niedereidisch), Johann Schaas (Reichesdorf), Rudolf Trost (Lugosch), Ing. Georg Boer (Petersdorf), Frieda Schmidt (Martinsberg) und Ing. Peter Zoof (Zeiden) – und bat alle um eine Gedenkminute. Das Thema des Kuratorentages rankte sich um die von der EKR ausgerufenen Jahreslosung: „Verantwortlich handeln, nachhaltig verwalten”. So präsentierte Pfarrer Wolfgang Arvay und sein Team vom Jugendwerk der EKR die „Jugendarbeit – Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden”, Hauptanwalt Friedrich Gunesch „Kulturerbe Kirchenburgen – Nachhaltige Nutzungskonzepte” udn nicht zuletzt Landeskirchenkuratorin Dr. Carmen Schuster „Nachhaltige Immobilienverwaltung in unserer Kirche”. In den Arbeitsgruppen und überhaupt hatten die Anwesenden Gelegenheit, sich zu diesen Bereichen auszutauschen. Desgleichen berichteten als Ehrengäste Martin Bottesch, der Vorsitzende des Siebenbürgenforums, und Ilse Welther, Vorsitzende des Verbands der Heimatortsgemeinschaften, von den Vorbereitungen für das Große Sachsentreffen, das vom 2. bis 4. August d. J. unter dem Motto „Heimat ohne Grenzen” in Hermannstadt stattfinden wird. Im Fokus stand dabei die Zusammenarbeit. Unser Bild: Gruppenbild der Kuratorinnen und Kuratoren mit Referenten und Ehrengästen. Foto: Beatrice UNGAR

Wohlwollen als neutrale Grundhaltung

Ausgabe Nr. 2856

Deutsche Konsulin lud am Weltfrauentag zum Frauenfrühstück ein

Nach dem Besuch der Mittagsmusik stellten sich einige Teilnehmerinnen mit Konsulin Kerstin Ursula Jahn (vordere Reihe 2. v. r.) und Pfarrerin Dr. Elfriede Dörr (vordere Reihe, 3. v. r.) zum Gruppenbild auf. Fotos: Aurelia BRECHT

30 Jahre Frauenordination und viele Jahrzehnte ehrenamtlicher Arbeit von Frauen in der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien (EKR) gewürdigt haben mit ihrer Einladung zum Frauenfrühstück am Weltfrauentag, dem 8. März, die Deutsche Konsulin Kerstin Ursula Jahn und Pfarrerin Dr. Elfriede Dörr, Leiterin des Referats für ökumenische Beziehungen und Fortbildung der EKR. Eingeladen waren ordinierte und nicht ordinierte Verantwortungsträgerinnen der EKR, die im Georg Daniel Teutsch-Saal im 2. Stock des Bischofspalais in Hermannstadt zwei bereichernde Stunden verbingen durften, bevor sie sich gemeinsam aufmachten zur evangelischen Stadtpfarrkirche, um die Mittagsmusik mit Gebet zu erleben, die jeden Freitag um 12 Uhr daselbst stattfindet und am Weltfrauentag von sechs Musikerinnen mit Werken von Komponistinnen bestritten wurde. Lesen Sie im Folgenden Auszüge aus den Grußworten der beiden Frauen, die zum Frauenfrühstück eingeladen hatten: Weiterlesen

Nur eine Illusion?

Ausgabe Nr. 2855

Weltgebetstag der Frauen 2024 in Neppendorf

Gruppenbild der Leserinnen mit Pfarrer Dietrich Galter (1. v. l.), der die Lieder zur Gitarre begleitete. Foto: Cristina LUCA

„Durch das Band des Friedens sind wir vereint”, das Lied zum Thema des Weltgebetstages 2024 ertönte am 1. März auch im Terrassensaal des „Hans Bernd von Haeften”-Tagungshauses der Evangelischen Akademie Siebenbürgen und sollte sich zum Ohrwurm entwickeln. Es bleibt zu hoffen, dass es auch die entsprechenden Ohren erreicht…

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„Brukenthal Hall of Fame“

Ausgabe Nr. 2854

„Brukenthal Hall of Fame“ lautete das Thema des diesjährigen Faschings der Brukenthalschule, der am vergangenen Freitag in der Sporthalle der Schule stattfand und wie immer von den 11. Klassen ausgerichtet wurde. Jede Klasse wählte sich bestimmte Sänger oder Bands aus und stellte Szenen mit diesen nach. Die Jury, die aus zwei Lehrerinnen, der Direktorin Monika Hay und drei ehemaligen Schülern bestand, hatte auch dieses Mal keine leichte Aufgabe. Schließlich ging der 1. Preis an die 10. D-Klasse, die sich die Band Voltaj ausgewählt hatte. Sport- und Klassenlehrer Adrian Fușle-Țană (unser Bild) gab als Leadsänger Călin Goia den Hit Ca la 20 de ani” zum Besten, Zeichenlehrer Bogdan Muntean und ein Schüler begleiteten auf ihren E-Gitarren. Außerdem bot eine Schülerin im Rahmen der Aufführung eine Tanzshow, die am besten mit dem Wort „Profi” beschrieben werden kann. Der 2. Preis ging an die 12. D-Klasse mit dem Thema J. Balvin” und der 3. an die 10. C mit Alex Velea”. Den Preis für das beste Kostüm erhielt Tudor Opincariu und den Preis für die beste Bühnendarstellung Mihnea Cipariu. Foto: Werner FINK

Märzchen-Straße

Ausgabe Nr. 2854

Eine regelrechte Märzchen-Straße ist derzeit die Heltauergasse/Str. Nicolae Bălcescu in Hermannstadt. An unzähligen Ständen versuchen die Anbieter möglichst viele der traditionellen Frühlingsboten zu verkaufen, die man in Rumänien vom 1. bis 8. März verschenkt. Die Käufer haben die Qual der Wahl…                   Foto: Rebecca HOFFMAN

,,Märzchen-Alarm“ mitten in Wien

Eine außergewöhnliche Veranstaltung für immaterielles UNESCO-Kulturerbe

Ausgabe Nr. 2853

Die Wiener HZ-Korrespondentin Ingrid Weiss (rechts) beim Fachsimpeln auf dem Märzchen-Markt in der Bruno-Marek-Allee 9. Der Târg de Mărțișor la Viena findet auch am 25. Februar und am 3. März statt, jeweils von 9 bis 12 Uhr. Übrigens: Das Märzchen gehört seit 2017 zum immateriellen UNESCO-Kulturerbe.                   Foto: Heinz WEISS

Man(n) ist fasziniert! Frau sieht sie und ist überwältigt! Und im Kopf drehte sich vor Ort alles um die eine Frage: Wie soll man bei dieser Fülle an kleinen Schönheiten eine Entscheidung treffen? Aber alles der Reihe nach: Das Rumänische Kulturinstitut in Wien hatte am 18. Februar zu einer außergewöhnlichen Veranstaltung eingeladen, dem Târg de Mărțișor la Viena – einem Märzchen-Markt mitten in Wien! Weiterlesen

Es geht um eine Reise

Ausgabe Nr. 2849

WGT-Multiplikatorinnenwerkstatt im Elimheim

Gruppenbild der Teilnehmerinnen an der WGT-Werkstatt der Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien. Foto: Margit KÉZDI

Die traditionelle landesweite Werkstatt für WGT-Multiplikatorinnen der EKR fand am traditionellen Termin, dem dritten Wochenende im Januar, am vertrauten Austragungsort, im Elimheim in Michelsberg statt: WGT-Mitarbeiterinnen aus allen Kirchenbezirken folgten der Einladung der Frauenarbeit und nahmen am 19. und 20. Januar 2024 an der landesweiten Fortbildung teil, die einer Reise glich. Weiterlesen

50 Lieder für 50 Jahre

Ausgabe Nr. 2849

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Anmerkung der Redaktion: Text und Melodie schuf Philipp Nicolai (1556-1608), damals Pfarrer in Unna, während einer schweren Pestzeit nach einem Text des Nürnberger Meistersingers Hans Sachs (1494-1576). Der in Mengeringhausen geborene Nicolai war zunächst Pfarrer in Herdecke. Von dort wurde er durch die Katholischen vertrieben und betreute sodann die im Verborgenen lebende lutherische Gemeinde in Köln.

Das Lied Nr. 44 in dem Gesangbuch der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, „Wie schön strahlt uns der Morgenstern”, ist ein von Bildern überfluteter Hymnus. In allen sieben Strophen wird zuerst Helles, Leuch-
tendes besungen. So heißt es im Originaltext:
Morgenstern, Perle / Krone, Jaspis / Rubin, Freudenschein, Held / Schatz, Cythara / klingende Saiten, Schatz.

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