Der 60. Töpfermarkt fand am Wochenende statt
Ausgabe Nr. 2975

Die 60. Ausgabe des Hermannstädter Töpfermarktes hat am vergangenen Wochenende Tausende von Gästen aus dem In- und Ausland auf den Großen Ring gelockt.
Foto: Cynthia PINTER
Zum 60. Mal wurde der Große Ring in Hermannstadt am 5. und 6. September zum Treffpunkt der Töpfer. Zwischen alten Formen, bunten Glasuren und frisch geformten Gefäßen zeigte sich, wie lebendig eine Handwerkskunst sein kann, die seit Generationen weitergegeben wird. Mehr als 100 Töpfer und Töpferfamilien aus Rumänien, der Republik Moldau und Ungarn nach Hermannstadt gekommen. Der Große Ring verwandelte sich für zwei Tage in eine große Freiluftwerkstatt, ein Museum zum Anfassen und zugleich in einen Ort, an dem altes Handwerk ganz selbstverständlich zum Alltag gehört. Weiterlesen




Zum 11. Mal wurde in Halvelagen das Tuberosenfestival organisiert und zum ersten Mal fand es an zwei Wochenenden statt – am 1. und 2. August, bzw. am 8. und 9. August – das deutlichste Zeichen, dass das Event wächst. Das Bürgermeisteramt kämpft dafür, dass die Tuberose, eine Pflanze aus der Gattung der Agaven, die Zertifizierung als geschützte geografische Angabe erhält. Die Besucher konnten nicht nur Blumen und Tuberosenöl kaufen, sondern auch die Zwiebel, in der Hoffnung, dass in wenigen Jahren auch im eigenen Garten die duftenden Blüten die Sommerabende verschönern. Im Hof der Kirchenburg wurden verschiedene Aktivitäten und Konzerte organisiert, am Platz davor verkauften die Dorfbewohner Handgemachtes und Leckereien – von frischen Tomaten bis Zacusca, von Fettbroten mit Zwiebeln bis Krapfen und von Limonade bis Schnaps. Sogar schwarze Sommertrüffel aus der Schäßburger Gegend konnten hier gekauft werden. Unser Bild: Im Hof einer der rund 40 Familien, die Tuberosen züchten, sind am 9. August nur noch wenige Blumen zu sehen, denn die meisten wurden bereits geerntet und verkauft. Da die Blumen nicht aufblühen, nachdem sie geschnitten wurden, passen die Besitzer ganz genau auf, dass sie die Tuberosen im richtigen Moment ernten. So mussten die Kunden zum Teil bis zu zwei Stunden warten, bis die Tuberosen in der Sommerhitze poppten, um sie kaufen zu können. Foto: Mugur FRĂȚILĂ




