Memento „Bummelbahn“…

Ausgabe Nr. 2369
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…oder vom siebenbürgischen „festina lente“

 

   Jedesmal wenn ich an die Schmalspurbahn, die manche Bummelbahn andere wiederum „Wusch" nannten, zurückdenke, kommen mir viele lustige Erinnerungen in den Sinn, zumal ich während fast der ganzen neunten Klasse von Agnetheln nach Hermannstadt auf dieses antiquierte Transportmittel angewiesen gewesen bin. Das große Carabulea-Unternehmen hatte damals seine Tentakel noch nicht in der ganzen Hermannstädter Gegend ausgestreckt und mit der „Scheune“ wollte meine Mutter mich hinten und vorne nicht fahren lassen.

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Kaffeekränzchen

Ausgabe Nr. 2369
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Generalprobe: Die Generalprobe der Inszenierung „Kaffeekränzchen", des ersten Theaterstücks der Kronstädter Autorin Carmen E. Puchianu, fand im Rahmen des Faschings der Handarbeitskreise des Evangelischen Frauenkreises Hermannstadt am Freitag im Presbyterialsaal statt. Zur Premiere im Beisein der Autorin im Rahmen des Seniorentreffens am Dienstag, den 4. März, 16 Uhr, im Spiegelsaal des Hermannstädter Deutschen Forums sind alle Theaterfreunde herzlich eingeladen.                                                 

Foto: Cynthia PINTER

„Die Welt in Bewegung“

Ausgabe Nr. 2368
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Brukenthalschüler feierten Fasching im Gong-Theater

 

„Jede Klasse wird uns ihre eigene originelle Vision zu den Ereignissen vorstellen, die  die Welt verändert haben“, lauteten die einleitenden Worte des Moderators. Vergangenen Donnerstag fand nämlich der Fasching des Brukenthallyzeums nun zum ersten Mal im Gong-Theater statt. „Die Welt in Bewegung“ lautete das Thema des Faschings in diesem Jahr, wobei es auch dieses Mal spannend und lustig zuging.

 

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Lebenswerk und Lebensleistung gewürdigt

Ausgabe Nr. 2368
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Laudatio zur Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens

der Bundesrepublik Deutschland an Prof. Dr. Paul Niedermaier

    Ich freue mich sehr, Sie heute zu einem besonderen Anlass begrüßen zu dürfen. Wir sind heute hier versammelt, um das Lebenswerk und die Lebensleistung von Herrn Professor Dr. Paul Niedermaier zu würdigen.

Ehrungen dieser Art werden meist in den Amtsräumen einer deutschen Auslandsvertretung durchgeführt.

Es ist daher ungewöhnlich, dass wir uns heute zu einer Feier im Bischofssitz der Evangelischen Kirche A. B. zusammenfinden und ich möchte Ihnen, hochwürdiger Herr Bischof, an dieser Stelle herzlich danken, dass Sie uns Ihr Haus für diese Feier geöffnet haben.

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Brücke zwischen zwei Nationalitäten

Ausgabe Nr. 2368
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Vergangenen Sonntag liefen die Urzeln in Agnetheln wieder

 

 

Wer sich am Sonntagmorgen in Agnetheln aufhielt, dem konnte das komische Geknatter kaum entgehen, das langsam immer lauter wurde. Es war das Knallen unzähliger Peitschen. Mindestens ebensoviele Kuhglocken läuteten. Nach einer Weile erschienen unzählige finstere Gestalten, mit furchterregenden Fratzen und hüpften die Gasse hinunter. Fast 200 waren es. Es war nämlich wieder an der Zeit, dass die Agnethler Gemeinde vor den bösen Geistern geschützt werden musste. Die Urzeln liefen wieder.

 

 

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„Nachbarn im Krautwinkel“

Ausgabe Nr. 2367
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Studenten präsentierten Kurzfilme

 

Eine DVD mit Kurzfilmen der Studenten der Geschichte-, Journalistik- und Kommunikationswissenschaftenfakultät der Hermannstädter Lucian Blaga Universität wurde dem Publikum am 22. Januar in Hermannstadt vorgestellt. Im Oktober 2012 begannen die Studenten mit dem Projekt, zusammen mit Regisseur Günter Czernetzky, erst im nächsten Sommer wird gedreht. Mit einiger Verspätung ist die DVD jetzt erschienen, die fünfte in dieser Reihe.

 

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Kinder durften kurz auftreten

Ausgabe Nr. 2367
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Hauptgebäude des Waisenhauses Orlat ist nun komplett saniert

 

In bunten Kostümen führten am Dienstag die Mädchen der Cheerleader-Gruppe im Speisesaal des Waisenhauses in Orlat vor den zahlreichen Gästen der Eröffnungsveranstaltung einen dynamischen Tanz vor, den sie mit ihrer Erzieherin Dana Preda einstudiert hatten. Und danach verließen sie den Saal. Soweit die Teilnahme der Kinder bei der Zeremonie, die mit einer Hausweihe begonnen hatte.

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Saniert und lichtdurchflutet

Ausgabe Nr. 2366
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Die 1900 gebaute und 1901 geweihte Kronstädter Synagoge gestern und heute

 

Aus Anlass des Holocaust-Gedenktages vom 27. Januar, stellte die Berliner Autorin und Fotografin Christel Wollmann-Fiedler der Hermannstädter Zeitung folgenden Beitrag zur Kronstädter Synagoge zur Verfügung.

 

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Von Straßen, Schulen und Parkanlagen

Ausgabe Nr. 2365
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Bericht des Bürgermeisters für 2013 und städtischer Haushaltsvoranschlag 2014

 

Der Hermannstädter Bürgermeister Klaus Johannis hat seinen Tätigkeitsbericht für das Jahr 2013 veröffentlicht. Das Budget der Stadt betrug im Jahr 2013 rund 385 Millionen Lei. Davon waren rund 236 Millionen Lei eigene Einnahmen. Auch die Vorschläge für die diesjährigen Ausgaben stehen bereits fest, die Stadt rechnet mit einem Etat von 404 Millionen Lei.

 

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Gutes Jahr für Hermannstädter Germanistik

Ausgabe Nr. 2365
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Gespräch mit Dr. Sunhild Galter von der Lucian Blaga-Universität Hermannstadt

 

Das Jahr 2013 sei für die Hermannstädter Germanistik ein „ausnehmend gutes Jahr" gewesen, sagt Dr. Sunhild Galter, Dozentin für neuere deutsche Literatur an der Lucian Blaga-Universität Hermannstadt. Im Folgenden können Sie das Interview lesen, das Dr. Galter der HZ-Chefredakteurin Beatrice U n g a r kurz nach Jahreswechsel gewährt hat.

 

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„Mut zur Ruine?“

Ausgabe Nr. 2365
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Evangelische Kirche in Kleinschemlak abgerissen

 

Man müsse den Mut aufbringen, auch mal auf Ruinen evangelischer Kirchen oder Kirchenburgen zu schauen, meinen einige Fachleute. Wie schmerzlich das sein kann, erlebte in der Adventszeit Pfarrer Walter Sinn in Kleinschemlak. Zu dem Abriss der schon seit 2004 baufälligen evangelischen Kirche im Ort konnte man am 18. Dezember 2013 auf der Webseite der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien unter dem Titel „Betrübliches aus dem Banat" Folgendes lesen:

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Zwischen Vergangenheit und Zukunft

Ausgabe Nr. 2364
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Die deutsche Minderheit in Rumänien bewegt sich! Aber wohin?

 Wer oder was ist die deutsche Minderheit in Rumänien? Was tut sie? Wer gehört dazu und wer nicht? Und vor allem, wie geht es mit ihr weiter? Diesen und noch vielen weiteren Fragen stellten sich am Wochenende vom 14. bis 15. Dezember 2013 die Teilnehmer der Ideenwerkstatt „Planspiel zur Zukunft der deutschen Minderheit in Rumänien“. Insgesamt 17 Neugierige aus unterschiedlichen Regionen Rumäniens kamen zusammen. Hier trafen Studenten aus Klausenburg/Cluj, Vertreter der Evangelischen Kirche, Automobilverkäufer und Forumsvorsitzende aufeinander. Sie alle vereint die deutsche Sprache und die Sorge um die Zukunft der deutschen Minderheit in Rumänien.

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„Qualifizierte Zuwanderung tut gut“

Ausgabe Nr. 2364
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MdB Bernd Fabritius zur Debatte um die Arbeitnehmerfreizügigkeit

 

Mit dem Slogan „Wer betrügt, der fliegt" startete die CSU zum Beginn des Doppelwahljahrs 2014 eine Kampagne gegen Armutsmigration aus Osteuropa. Zur anhaltenden Debatte um die Arbeitnehmerfreizügigkeit erklärte der in Rumänien geborene CSU-Bundestagsabgeordnete Bernd Fabritius, Bundesvorsitzender des Verbands der Siebenbürger Sachsen in Deutschland:

 

„In der aktuellen Debatte zur Arbeitnehmerfreizügigkeit für Rumänien und Bulgarien täte der öffentlichen Darstellung und den Gesprächspartnern ein wenig mehr Sachlichkeit gut.

Es ist falsch, öffentlich nur über die Missbrauchsmöglichkeiten zu sprechen und die positiven Aspekte der Arbeitnehmerfreizügigkeit als europäische Errungenschaft auszublenden. Es bringt uns aber auch überhaupt nicht weiter, die Augen vor den zum Teil berechtigten Befürchtungen von Missbrauch im Sozialbereich zu verschließen und nichts dagegen zu tun.

Unserem Land und seiner Wirtschaft tut qualifizierte Zuwanderung von leistungswilligen und integrationsbereiten Menschen gut. Darum geht es in den meisten Fällen. Dass dabei aber auch Missbrauch erfolgen wird, ist eine gesellschaftliche Realität unabhängig jeglicher Herkunft. Beides müssen wir sehen. Wir brauchen umfassende, sachliche Information zur Schaffung gesellschaftlicher Akzeptanz für die europäische Freizügigkeit und deren Vorteile aber gleichzeitig eine enge grenzüberschreitende Zusammenarbeit zur Vermeidung von Missbrauch. Missbrauch könnte z.B. durch innereuropäische Abstimmung und Leistungsabgleich eingedämmt werden: Wer schon in Rumänien oder Bulgarien Kindergeld bezieht, darf in Deutschland nicht doppelt Ansprüche stellen.

So sieht es übrigens auch der allergrößte Teil der in Deutschland lebenden rumänischen 'Diaspora'. Es sind gut integrierte, leistungsorientierte Mitmenschen, die den Missbrauch vorhandener Möglichkeiten durch einige ihrer Landsleute genauso kritisieren wie wir.

Mit diesen können und sollen wir zusammenarbeiten."