Osterbasar im Forum

Ausgabe Nr. 2424
 

Buntes geschäftiges Treiben herrschte am Samstag beim Osterbasar der Handarbeitskreise des Hermannstädter Evangelischen Frauenvereins im Spiegelsaal des Forumshauses.  Mit Ständen vertreten waren auch die Handarbeitskreise der evangelischen Kirchengemeinden Heltau und Neppendorf, vom Frauenhaus des Frauenvereins Hermannstadt, von der Behindertenwerkstatt von Diakonie International, von der Kindertagesstätte der evangelischen Kirchengemeinde Hermannstadt. Und natürlich gab es wie immer leckeren selbstgebackenen Kuchen und dazu Kaffee und Tee.                                                       

Foto: Fred NUSS

Ohne Erinnerung keine Identität

Ausgabe Nr. 2422
 

Konferenz im Gedenkjahr 70 Jahre Deportation fand im Spiegelsaal statt

 

„Es war der 14. Januar 1945, als vor unserer Haustür eine Gruppe Soldaten erschien, angeführt von einem Vertreter der Roten Armee. Sie befahlen uns, schnell den Koffer zu packen und mitzukommen.“ Wohin es ging, wussten nur wenige. Der in Bakowa, im Banat, geborene Theologe Ignaz Bernhard Fischer erinnert sich an die wohl schlimmste Zeit seines Lebens, an die Deportation in die Sowjetunion.

 

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Anlass zur Freude

Ausgabe Nr. 2421
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Purimfest auch in Hermannstadt gefeiert

 

Mit „Hak Purim Sameach!” begrüßte man sich  herzlich am 5. März, bzw. 14. Adar des Jüdischen Kalenders, in dem Gemeindehaus der Hermannstädter jüdischen Gemeinde, wo das diesjährige Purimfest stattgefunden hat.

 Ein Tisch gedeckt mit allem, was das Herz begehrt, wenn der kleine Hunger vorhanden ist: von Früchten und Teigwaren bis hin zu Wein und Kaffee: alles da! Denn darum geht es ja beim Purimfest, so die jüdischen Gelehrten: „Man muss so viel Wein trinken, bis man nicht mehr unterscheiden kann, zwischen ‚Verflucht sei Haman‘ und ‚Gelobt sei Mordechai‘.“Weiterlesen

Märzchen-Zeit

Ausgabe Nr. 2419
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Märzchen gefällig? In der Galerie der Hermannstädter Zweigstelle des Rumänischen Künstlerverbands am Großen Ring gibt es exqusite Frühlingsboten zu kaufen. Der Brauch des Märzchen-Verschenkens vom 1. März in Rumänien soll als immaterielles Kulturgut auf die UNESCO-Welterbeliste gesetzt werden.                  

 Foto: Fred NUSS

 

„Es ist was es ist/sagt die Liebe“…

Ausgabe Nr. 2418
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Schauspieler und Schauspielerinnen trugen Liebesgedichte vor

 

Auf eine Zeitreise nahmen Schauspielerinnen und Schauspieler des Radu Stanca-Nationaltheaters am vergangenen Samstag im Erasmus-Büchercafé die Anwesenden mit. Sie trugen Liebesgedichte vor: Von Shakespeare über Rilke, von Puschkin bis Radu Stanca von Nina Cassian bis hin zu Erich Frieds bekanntem Gedicht „Was es ist" führte die literarische Reise.

Sehr diskret ließ Cătălin Neghină im Hintergrund die Gitarre erklingen und sang dann auch einige eigene Liebeslieder in seiner bewährten behutsamen Art und Weise.Weiterlesen

Von Belgrad bis Fogarasch

Ausgabe Nr. 2418
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Martin Braune war zum 112. Mal in Rumänien

 

Wenn es noch eines Beweises dafür bedurfte, dass der inzwischen in den Ruhestand getretene Martin Braune seiner eigenen Einschätzung nach an einem „untherapierbarem Helfersyndrom" leide, so ist dieser vor kurzem erbracht worden. Der für die Osteuropahilfe der von Bodelschwinghschen Stiftung Bethel bei Bielefeld zuständige und kompetente Diakon war am Wochenende wieder einmal in Hermannstadt. Zum 112. Mal übrigens.

 Martin Braune und seine Gattin Johanna Braune, die seinerzeit die vom Diakonischen Werk der EKD für die zukünftigen Mitarbeiterinnen des „Dr. Carl Wolff"-Altenheims in Hermannstadt angebotenenen Altenpflegekurse geleitet hat sowie zwei Erzieherinnen vom Verband evangelischer Kirchengemeinden Brackwede waren mit zwei VW-Kleinbussen aus Bielefeld losgefahren, um zunächst einen christlichen Kindergarten in Belgrad mit Sach- und Geldspenden zu beliefern.

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„Sture“ Kleinbauern?

Ausgabe Nr. 2417
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Männerfrühstück der EAS im fünften Jahr

 

Zum fünfjährigen Jubiläum des Männerfrühstücks an der Evangelischen Akademie Siebenbürgen wurde vergangenen Samstag ein essentieller Bestandteil dieses Treffens in Augenschein genommen: das Essen. Dabei wurde aber nicht der Käse, die Wurst und die zacuscă auf dem eigenen Frühstücksteller inspiziert, sondern eifrig diskutiert, wie es um die Ernährung auf der Erde bestellt ist – und vor welchen Herausforderungen die Menschheit diesbezüglich steht.

 

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Ein Schritt nach vorn

Ausgabe Nr. 2415
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Neues aus Elisabethstadt/Dumbrăveni

 

Eine kleine Stadt mit großen Plänen für die Zukunft: In Elisabethstadt/Dumbrăveni, zwischen Mediasch und Schäßburg an der Großen Kokel gelegen, hat die Stadtverwaltung einiges in Bewegung gesetzt.

 Die Bürgermeisterin Geta Irimie empfängt uns in ihrem Büro im Rathaus und sagt gleich zu Beginn unseres Gespräches: „Mit Hilfe von Sponsoren und viel Arbeitskraft, werden derzeit ein paar Projekte in die Praxis umgesetzt. Seit zwei Jahren wird im Rahmen des aus EU-Mitteln bezuschussten Operationellen Sektoriellen Programms Umwelt (POSDRU) an der Sanierung des Wasser- und Abwassernetzes gearbeitet. Die Bewohner sind alle sehr zufrieden und warten auf die Ergebnisse dieser Maßnahme."

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„Allein unter Urzeln“

Ausgabe Nr. 2416
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Wie ein Bayer den diesjährigen Urzellauf in Agnetheln erlebte

 

Am 1. Februar war es mal wieder soweit: Die 2006 wiedererweckten Urzeln machten die Straßen Agnethelns (un)sicher. Als der vor zwei Wochen aus Bayern angereiste neue Praktikant der Hermannstädter Zeitung von dieser lärmenden Horde von seltsamen Zottelwesen hörte, welche angeblich einen alten Brauch ausübten, ließ er es sich nicht nehmen, diesem Spektakel persönlich beizuwohnen. Folgende Zeilen berichten von seinem Tag im Außendienst bei den Agnethler Urzeln, an dessen Ende er sich sogar selbst fast als ein solcher fühlte.

„So ein Wahnsinn! Warum schickst du mich in die Hölle?“ ertönte es zu Beginn des Urzelballes vom vergangenen Sonntag aus den Lautsprecherboxen des großen Festsaals im Herzen Agnethelns. Und einige der an meinem Tisch sitzenden Urzeln,  welche mittlerweile ihre zotteligen Kostüme abgelegt hatten, stimmten mit ein: „Hölle! Hölle! Hölle!“.Weiterlesen

Mit „viel Seele” gewürzt

Ausgabe Nr. 2416
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Von der Worschtkoschtprob in Temeswar

Die etwa 70 Wurstsorten auf einem langen Tisch ließen das Wasser im Mund des Besuchers zusammenlaufen. Vergangenen Donnerstag war der letzte Donnerstag im Januar und so kam wieder die von der Banater Zeitung jährlich organisierte Wurstverkostung „Worschtkoschtprob”, dieses Mal im Adam-Müller-Gutenbrunn-Haus in Temeswar, an die Reihe. Dieses Jahr gingen 35 hausgemachte Würste ins Rennen und 35 Würste aus der industriellen Produktion. Der erste Preis in der Kategorie Hausgemachte Würste ging an die Wurst nach einem Rezept von  Nikolaus Griffaton.

 

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