„Lebens- statt Leistungsbilanz“

Ausgabe Nr. 2360
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Feierstunde im Spiegelsaal zum 90. Geburtstag des DFDR-Ehrenvorsitzenden

 

Ich wünsche dem Jubilar beste Gesundheit im Kreise seiner Lieben, damit sich die Schublade, in der so manches Manuskript auf die Veröffentlichung wartet, leert". Mit diesen Worten eröffnete der DFDR-Landesvorsitzender Dr. Paul Jürgen Porr die Feierstunde zum 90. Geburtstag des DFDR-Ehrenvorsitzenden Prof. Dr. Dr. h. c. Paul Philippi am Samstag im Spiegelsaal des Forums.

 

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Deutsch im Donauraum

Ausgabe Nr. 2360
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Germanisten tagten in Hermannstadt

 

Hermannstadt war im November für Germanistinnen und Germanisten aus Rumänien und ihre Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland, Serbien, Kroatien, Polen und Österreich zweimal Gastgeber. Nach der Tagung Anfang November zum Frühneuhochdeutschen, die vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert wurde, fand vom 14. bis 16. November die von der Donauschwäbischen Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg (DSKSBW) geförderte Tagung Deutsche Sprache, Literatur und Kultur – interkulturell und interdisziplinär" statt.

 

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Weihnachtsmarkt eröffnet

Ausgabe Nr. 2360
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Ein Lichterzelt schwebt über dem Weihnachtsmarkt auf dem Großen Ring in Hermannstadt, der am Freitag Abend eröffnet wurde und bis zum 26. Dezember geöffnet sein wird.                                      

Foto: Fred NUSS

 

„Sehr zufrieden“

Ausgabe Nr. 2359
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Benefiz-Halbmarathon: Organisatoren ziehen Bilanz

 

Ende Mai d. J. hat in Hermannstadt der zweite Benefiz-Halbmarathon stattgefunden. Die Organisatoren von der Gemeinschaftsstiftung (Fundația Comunitară Sibiu) haben vergangene Woche bekanntgegeben, wer der große Gewinner ist, aber auch, wieviel Geld insgesamt eingesammelt wurde. „Wir sind sehr zufrieden über unsere Ergebnisse“, sagte Geschäftsführer Ciprian Ciocan, „die Hermannstädter haben ähnlich viel wie die Klausenburger und die Bukarester bei ähnlichen Projekten gespendet.“

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„Klasse Gespräche geführt“

Ausgabe Nr. 2359
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Interview mit Innenminister Reinhold Gall

 

 

Reinhold Gall (SPD), Innenminister des Landes Baden-Württemberg besuchte letzte Woche von Donnerstag bis Samstag Rumänien. Minister Gall hatte in Hermannstadt Gespräche mit Vertretern des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien, besuchte die Firma Marquardt in Hermannstadt, traf sich mit Mitgliedern des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen und stattete auch der Brukenthalschule einen Besuch ab. Desgleichen besuchte Minister Gall Birthälm und Kronstadt. Zum Abschluss seines Besuches am Samstag gewährte Innenminister Reinhold Gall der Hermannstädter Zeitung ein kurzes Interview.

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„Erhabenes und erhebendes schönes Gefühl“

Ausgabe Nr. 2359
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8. Ars Hungarica Festival in Hermannstadt stattgefunden

Vergangene Woche fand das 8. Ars Hungarica Festival in Hermannstadt statt. Ein Höhepunkt des Festivals war die Auszeichnung des Grafikers und Hermannstädter Ehrenbürgers Orth István mit dem ungarischen Verdienstorden das Ritterkreuz im Rahmen der Eröffnungsfeier vergangenen Mittwoch. Persönlich überreicht wurde der Orden vom ungarischen Generalkonsul Magdó János, vergeben wurde der Orden nämlich vom ungarischen Präsidenten Adér János.

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Von Flamenco bis Klezmer

Ausgabe Nr. 2358
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Siebente Auflage des World Music Festivals im Gong-Theater

 

Was hat World Music (Weltmusik) zu tun mit den Traditionen der nationalen Minderheiten? Die Antwort auf diese Frage erhielten die Anwesenden an zwei Abenden des dreitägigen World Music Festivals, das am vergangenen Wochenende seine siebente Auflage im Gong-Theater feierte. Am Samstag konnte man ein Ensemble der im Donaudelta lebenden Lipowener-Russen erleben und am Sonntag die Klezmer-Band Mazeltov" der jüdischen Gemeinde aus Klausenburg.

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Richtungsweisende Persönlichkeit

Ausgabe Nr. 2358
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Prof. Dr. Dr.h.c. Paul Philippi zum 90. Geburtstag

Vor einer Woche erwähnte Prof. Dr. Karl Schwarz aus Wien gelegentlich einer Tagung in Neppendorf, mit welch erstaunlichem Mut der junge Paul Philippi im Jahr 1953 es wagte, gegenüber dem hochberühmten und damals jüngst emeritierten Kirchenhistoriker Prof. Dr. Karl Heussi Thesen aufzustellen und, selbst nachdem dieser eine „Richtigstellung“ veröffentlicht hatte, auch weiter zu verfechten. Es ging dabei um die religiöse Freiheit als einem europäischen Modellfall im Siebenbürgen des 16. und 17. Jahrhunderts.

Seither sind 60 Jahre vergangen, doch die glänzende Fähigkeit, schlagfertig und fest begründet zu argumentieren, kennzeichnet Prof.  Dr. Paul Philippi auch heute noch. Er wird deshalb von vielen bewundert, andere aber widersprechen ihm oder wenden sich resigniert von ihm ab. Tatsache ist, dass seine optimistische Grundhaltung von einigen geteilt, von anderen gar nicht verstanden wird, denn es gibt Dinge, die man nur versteht, wenn man einen ähnlichen Ansatzpunkt hat. Auch dass er niemals bereit ist leichtfertig aufzugeben, kann nur verstehen, wer ähnlich empfindet.Weiterlesen