Kaffee und Kuchen statt Glaubensprüfung

Ausgabe Nr. 2390
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Teilnehmer an Erinnerungsradtour feierten in Großau mit

 

 

Mit Kaffee und Kuchen empfangen wurden die Teilnehmenden an der Erinnerungsradtour „Weg der Landler" zum 280. Jahrestag der Transmigration österreichischer Protestanten nach Siebenbürgen bei ihrer Ankunft in Heltau am Freitag der Vorwoche. Vor bald 280 Jahren, genauer am 26. August 1734 waren die wegen ihres Glaubens Deportierten aus dem Salzkammergut  in Heltau einer Glaubensprüfung mit 74 Fragen unterzogen worden. Ab dem 2. September 1734 wurden sie in ihre endgültigen Quartiere in Neppendorf und Großau umgesiedelt.Weiterlesen→

Störche brauchen Schutz

Ausgabe Nr. 2390
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Vogelschützer brauchen Unterstützung der Electrica

 

Seit 15 Jahren zählt das Team die Storchennester und ihre Bewohner im Kreis Hermannstadt und die Ergebnisse sind in diesem Jahr mindestens zufriedenstellend: Im Durchschnitt leben in jedem Nest drei Jungstörche, sagen Friedrich Philippi und seine Freunde aus Brandenburg Anselm und Matthias Ewert. Recht gut im Vergleich zu anderen EU-Ländern, jedoch könnte man im Kreis schon mehr für die Störche tun. Noch macht allerdings der Stromanbieter Electrica nicht mit, doch der wäre einer der wichtigsten Partner in einer Schutzkampagne für diese Vogelart.Weiterlesen→

1.600 Ehemalige

Ausgabe Nr. 2389
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Nazareth-Haus feierte sein 20. Gründungsjubiläum

 

Sein 20. Jubiläum feierte am ersten Samstag im Monat Juli das Nazareth-Haus in Kleinscheuern mit ca. 130 Gästen. Die Einrichtung hat auch allen Grund zu feiern. Seither haben ca. 1.600 alkoholkranke oder drogenabhängige Männer aus allen Landesteilen und aus allen Berufssparten in diesem Haus Hilfe erfahren bei ihrem Kampf gegen die Sucht.

 

 

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Es besteht immer noch Handlungsbedarf

Ausgabe Nr. 2389
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Neues Projekt zur Bekämpfung von häuslicher Gewalt in Hermannstadt

 

Das mit Unterstützung des Norwegischen Vereins für Frauen und Familie aufgebaute Frauenhaus in Hermannstadt, das von dem Frauenverein Hermannstadt seit 2007 betrieben wird, ist inzwischen relativ gut bekannt und vernetzt. Mit einem neuen Projekt haben nun der Hermannstädter Frauenverein und seine tüchtige Vorsitzende Cristina Mateș nun die Gelegenheit, noch mehr zu tun für die Opfer von häuslicher Gewalt, denen in Rumänien derzeit insgesamt 59 Einrichtungen zur Verfügung stehen, 38 staatliche, zwei gemischt privat und staatlich und 19 private. Zwei der 19 privaten Frauenhäuser befinden sich im Kreis Hermannstadt. Eines in Hermannstadt und eines in Mediasch (Casa Estera), das aus Deutschland finanziert wird.

 

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Publikumswirksam gefeiert

Ausgabe Nr. 2388
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Am Wochenende bedankte sich Tribuna bei ihren Leserinnen und Lesern

 

Mit zwei Mega-Darbietungen bedankte sich die Hermannstädter Tageszeitung Tribuna am vergangenen Wochenende bei ihren Leserinnen und Lesern. Auf der Bühne auf dem Großen Ring trat am Freitag das Folkloreensemble „Cindrelul – Junii Sibiului" auf und am Samstag rockten die Bands Antract und Compact sowie Elena Gheorghiu die Bühne gehörig.Weiterlesen→

„Eine Stimme erheben für die Roma”

Ausgabe Nr. 2388
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Fest mit Musik in Spielen beim Elijah-Verein in Holzmengen gefeiert

 

„Dansul Corbilor” (Rabentanz) hieß das  Fest, das am Dienstag in der „Casa Sonja”, wie die Musikschule in Holzmengen genannt wird, von dem Verein Elijah veranstaltet wurde. Das Fest ist das Ergebnis eines Musikworkshops, dem Höhepunkt des Jahres, wobei die unzähligen von Elijah betreuten Kinder die Möglichkeit haben, ihr Können zum Besten zu geben. Dabei waren auch dieses Jahr die Mitglieder der Sibiblue Friendship Band aus Wien.Weiterlesen→

Etwas daneben

Ausgabe Nr. 2388
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„Piano Rocks“-Konzert war eine Enttäuschung

 

 

Die erste Ausgabe des Konzertes „Piano Rocks“ fand am Freitagabend, dem 4. Juli, im Thaliassal in Hermannstadt statt. Der volle Saal und der Titel der Veranstaltung schienen verheißungsvoll zu sein. Etwas enttäuscht waren die Zuschauer von der Performance der Künstler, die sichtlich ungenügend für das Konzert geprobt hatten. Der eine oder andere griff daneben und das ist sehr unprofessionell für eine Veranstaltung, die sich dadurch ihre Kontinuität sichern wollte. Immerhin bildet man sich eine Meinung nach dem ersten Konzert.

 

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Familienfest mit Zaungästen

Ausgabe Nr. 2388
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„Backen, Bockeln und Begeisterung" in Michelsberg

 

Als Familienfest mit Zaungästen kann man die Veranstaltung bezeichnen, die am letzten Samstag im Juni in Michelsberg unter dem Motto „Backen, Bockeln und Begeisterung" stattgefunden hat. Es war nämlich Familie Henning, allen voran Kurator Michael Henning und seine Gattin Emma Henning mit ihren Töchtern Petra, Juliane und Anna, die an diesem Tag im Einsatz waren. Die Veranstaltung   war als Krönung der „Woche der Traditionen" gedacht, die vom 22. bis 29. Juni im Rahmen des Kulturtourismus-Projekts "Entdecke die Seele Siebenbürgens" der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien organisiert wurde.Weiterlesen→

Ein rebellischer Schrei in Klausenburg

Ausgabe Nr. 2387
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Rocklegende Billy Idol hat zwei Mal in Rumänien konzertiert

Der britische Rockstar Billy Idol hat am Montag in Klausenburg konzertiert. Einen Abend davor war er in Bukarest zu sehen. Zwar haben die Organisatoren in Klausenburg nicht genügend Karten verkauft, um das Konzert, wie geplant, auf dem Stadion Cluj Arena zu organisieren, doch die neue Location, im Zentrum Klausenburgs, hat dem Konzert eigentlich ein Plus gebracht. Und wer keine Karten gekauft hat, um nicht einen „alternden“ Rockstar zu sehen, lag falsch, denn der fast 60-Jährige war in Höchstform und hat mit seiner Band und dem Star-Gitarristen Steve Stevens das Publikum zum Kreischen gebracht. Und das nicht nur mit „Rebel Yell“, denn alle großen Hits waren im Programm.Weiterlesen→

Tags Theater, nachts Karaoke

Ausgabe Nr. 2387
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Spaß muss sein, besonders bei einer Sommerakademie für Theaterpädagogik

Auf das Geheimnis „Ich habe ein Baby im Bauch” reagierte die Gruppe prompt mit der Gegenfrage „Nein! Echt?” und lautem Lachen, denn die hochschwangere Theaterpädagogin Kata Bartalis war für einige Kennenlernspiele zuständig, im Rahmen der Sommerakademie des Departements für Pädagogik und Didaktik in Deutscher Sprache an der „Babeş-Bolyai" Universität Klausenburg. Dabei musste jede Teilnehmerin und auch der einzige Teilnehmer etwas mehr oder weniger Persönliches preisgeben – je nach Mut und Laune.

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Kronenfest

Ausgabe Nr. 2387
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Das traditionelle Kronenfest fand am Sonntag, dem 29. Juni, in Kerz statt und wurde schon zum dritten Mal als Fest des Hermannstädter Kirchenbezirks gefeiert. Der gut besuchte Umzug mit der Krone wurde musikalisch von den Probstdorfer Adjuvanten und den H-Musikanten begleitet. In die Krone gestiegen ist zum zwölften Mal in Folge der Kerzer Christian Knepp (links im Bild).                           

 

Foto: Fred NUSS

 

Verdienstkreuz an Erwin Hellmann vergeben

Ausgabe Nr. 2386
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Der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, Joachim Gauck, hat dem Kronstädter Erwin Hellmann (rechts) das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Konsulin Judith Urban (links) übergab den Orden im Rahmen einer Feierstunde am 19. Juni in den Räumen des Deutschen Konsulats in Hermannstadt. Erwin Hellmann wurde für seine Verdienste um die deutsche Minderheit, seinen Einsatz im Rahmen der Evangelischen Kirche A.B. Kronstadt sowie für sein langjähriges Engagement für die Kriegsgräberfürsorge in Rumänien geehrt. Mit bei der Feier waren die Familie von Erwin Hellmann sowie weitere Träger des Bundesverdienstkreuzes,  u. a.  Ortrun Rhein, Dr. Paul Niedermaier, Dr. Paul Philippi, Altbischof D. Dr. Christoph Klein, die lobende Worte zum Lebenswerk des Geehrten sprachen. Sichtlich berührt erklärte dieser, dass er immer das getan hat, was getan werden musste, und sich nie um eines Preises oder einer Ehrung willen eingesetzt hat, allerdings freue er sich sehr über das Bundesverdienstkreuz und die Anerkennung.                                               

 Foto: Ruxandra STĂNESCU

 

Gemeinsame Verantwortung für Kulturerbe

Ausgabe Nr. 2386
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64. Heimattag in Dinkelsbühl setzt Zeichen der Verbundenheit zu Siebenbürgen

 

 

Rund 20.000 Siebenbürger Sachsen haben ihren 64. Heimattag vom 6. bis 9. Juni in Dinkelsbühl gefeiert. Unter dem Motto „Heimat ohne Grenzen“ gedachten sie zweier historischer Ereignisse – der Evakuierung der Nordsiebenbürger Sachsen vor 70 Jahren und der Wende in Osteuropa vor 25 Jahren – die zu Leid, Heimatverlust, aber auch Aufbruch geführt haben. Die Siebenbürger Sachsen brachten sich in den zurückliegenden Jahrzehnten kraftvoll in die Gesellschaft ihrer neuen Heimat ein, pflegten aber ihre Kultur beherzt weiter und setzten stets neue Zeichen der Verbundenheit zu ihrer „alten Heimat“ Siebenbürgen. Aus Siebenbürgen waren diesmal mehrere Gäste angereist, die das Pfingsttreffen in entscheidenden Punkten mitgestalteten.Weiterlesen→