Schule anders in Holzmengen

Ausgabe Nr. 2426
 

Im Linienbus nach Agnetheln war vergangene Woche morgens um 7 Uhr ungewohnt viel los, 20 Jungen und Mädchen begleitet von ihrer Lehrerin und Tabea Freutel vom Demokratischen Forum in Hermannstadt waren täglich auf dem Weg zu ihrem Projekttag im Rahmen der Schule anders-Woche in Holzmengen.

Gut ausgestattet mit Regenkleidung und Lunchpaket ging es trotz niedriger Temperaturen auf die Burg, dort erwartete die Gruppe die Jugendreferentin Franziska Fiedler und fünf Jugendliche aus dem Jugendforum mit einem Tag voller Aktivitäten zum Thema „siebenbürgisch – sächsischen Osterbräuche“. 

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Ostermarkt auf dem Kleinen Ring

Ausgabe Nr. 2425
 

Ostermarkt auf dem Kleinen Ring: Klein aber fein sieht der Ostermarkt in Hermannstadt aus, der in diesem Jahr nicht mehr auf dem Großen sondern auf dem Kleinen Ring stattfindet. Die kalten Tage und das regnerische Wetter haben allerdings die Besucherzahlen in Grenzen gehalten. Gefreut haben sich die Kinder, die sich auf einer aufblasbaren Rutsche vor dem Schatzkästlein austoben konnten.      

Foto: Cynthia PINTER

Nachrichten

2425

Vertreterversammlung des DFDR; 25. Deutsche Literaturtage in Reschitza; Deutschsprachiges Jugendtheaterfestival; Konsulat geschlossen; Filmvorführung im Spiegelsaal; DFDH-Mitgliederversammlung; Indierock im Atrium-Café; Straßen in Renovierung; Minderheitenpolitik und Wertewandel; Lesung in Ulm; Forumsklub am Mittwoch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Dienstleistungen für Rollstuhlfahrer

Ausgabe Nr. 2425
 

Sportclub Roțile Astrale aus Kleinscheuern gründete Sozialbetrieb

 

SES (Structura de Economie Socială) heißt der neue Sozialbetrieb, der auf lokaler Ebene von dem Roțile Astrale Sportclub ins Leben gerufen und vergangenen Donnerstag von Rusu Ioan Stanciu, Präsident des Clubs und Koordinator des neuen Projektes, im Rahmen einer Konferenz im Hotel Ana Airport in Hermannstadt vor verschiedenen Vertretern von Organisationen und zahlreichen Rollstuhlfahrern vorgestellt wurde.

 

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Debattenwettbewerb

Ausgabe Nr. 2425
 

Den ersten Platz im Rahmen des Siebenbürgen-Entscheids des Lese- und Debattenwettbewerbs Lesefüchse 2015 verlieh Fachberaterin Birgit van der Leeden (rechts) vergangenen Freitag dem Brukenthalschüler Alexandru Badea (links) aus der 9. B Klasse. „Ihr wart wirklich alle gut” sagte Birgit van der Leeden. Zum Landesentscheid in Temeswar am 24. April gehen deshalb auch Izabella Opriş aus Fogarasch und Ioana Ilie aus Kronstadt, die auf Platz zwei bzw. Platz drei landeten. Falls einer dieser drei Schüler erkranken sollte, kann er von Victor Arapu aus Schäßburg ersetzt werden, der den vierten Platz belegte. Die deutsche Konsulin Judith Urban überraschte mit einem kleinen Geschenk alle sieben Schüler, die am Regionalentscheid teilgenommen hatten. Die Schüler kamen übrigens von verschiedenen Sprachdiplomschulen aus Siebenbürgen. Die Schüler mussten die Bücher „Seidenweg” von Aygen-Sibel Çelik, „Der Tote im Dorfteich” von Franziska Gehm, „Ein Kuss ist ein ferner Stern” von Alexander Rösler und „Pampa Blues” von Rolf Lappert lesen. Im Rahmen des Regionalentscheids musste in einer ersten Runde jeder Schüler eines dieser Bücher vorstellen. In einer zweiten Runde durften die Schüler verschiedene Fragen zu den Büchern lebhaft untereinander debattieren und diskutieren. Bewertet wurde unter anderem Textverständnis, sprachliches Ausdrucksvermögen, aber auch Überzeugungskraft oder Interaktion. „Aus meiner Sicht ist es ein sehr gutes Projekt, weil relativ wenig Literatur gelesen wird“, sagte Birgit van der Leeden.

Rumänien  nimmt mit Siebenbürgen und dem Banat nun ab dem Schuljahr 2014/2015 an dem internationalen Wettbewerb teil. Der Sieger auf Landesebene wird dann im September nach Berlin fahren, wo die Schlussrunde stattfindet. Weitere Länder, die teilnehmen, sind Georgien, Estland, Lettland, Litauen, die Mongolei, Ungarn, Weißrussland, Russland und Bulgarien.    

Text und Foto: Werner FINK

Was sind denn „Improductions“?

Ausgabe Nr. 2425
 

Die Hermannstädter Pianistin und Klavierlehrerin Ioana Ilie im HZ-Gespräch

 

Ich habe immer mein Ding durchgezogen. Meine Mutter hatte aber immer mehr Lampenfieber als ich", erzählt die am 24. Juni 1988 in Hermannstadt geborene Pianistin Ioana Ilie, die seit Februar an der Musikakademie der Stadt Basel unterrichtet. Sie findet es wunderbar und fühlt sich dort wie zuhause. Zuhause konzertierte sie Anfang März und im Vorfeld gewährte sie der HZ-Chefredakteurin Beatrice U n g a r nachstehendes Interview.

 Deine Mutter wollte, dass du eine deutsche Schule besuchst.

Genau; sie hat mich zu einer privaten Deutschlehrerin geschickt, bei der ich ein paar Stunden hatte. Ich war damals drei Jahre alt. Irgendwann hab ich doch eine Hausaufgabe gemacht, und auch gut und die Lehrerin war ziemlich begeistert, sie hat mir dann gesagt, es war so gegen Weihnachten: „Sehr gut! Als Belohnung spiele ich dir jetzt am Klavier ein paar Weihnachtsstücke vor“. Weiterlesen