Gutes Jahr für Hermannstädter Germanistik

Ausgabe Nr. 2365
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Gespräch mit Dr. Sunhild Galter von der Lucian Blaga-Universität Hermannstadt

 

Das Jahr 2013 sei für die Hermannstädter Germanistik ein ausnehmend gutes Jahr" gewesen, sagt Dr. Sunhild Galter, Dozentin für neuere deutsche Literatur an der Lucian Blaga-Universität Hermannstadt. Im Folgenden können Sie das Interview lesen, das Dr. Galter der HZ-Chefredakteurin Beatrice U n g a r kurz nach Jahreswechsel gewährt hat.

 

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Nachrichten

2365

 

2014 ist Brâncoveanu-Jahr

Gebetswoche

Doku über Filmfestival

Projekte für Kulturagenda

Öffentlicher Dienst zieht um

Festival für Bergfreunde

Neuer Aussiedlerbeauftragter der Bundesregierung

Museumspädagogische Angebote

Radio Neumarkt auf Deutsch

Rumänisches Fernsehen in deutscher SpracheWeiterlesen

Heimat regt zum Nachdenken an

Ausgabe Nr. 2365
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Sammelband mit Vorträgen einer Heimat-Konferenz erschienen

 

„Heimat ist ein Ort oder ein Gebiet in gegebenen Grenzen, dessen Landschaft und Menschen sich im Einklang befinden, einem vertraut oder gewohnt sind und einen prägen“. Diese Definition der Heimat verfasste Prof. Dr. Wilfried Eckart Schreiber, Geograf und Hauptforscher I. Grades an der Rumänischen Akademie der Wissenschaften, in seinem Vortrag, den er im Rahmen der Konferenz „Heimat. Identität, Kontinuität und Differenz in einer globalen Welt“, im Oktober 2012 in Klausenburg vorstellte. Die Vorträge der Konferenz kann man seit Anfang des Jahres 2014 in dem von Ingeborg Szöllösi herausgegebenen Band „Heimat. Abbruch. Aufbruch. Ankunft“ nachlesen, der im Mitteldeutschen Verlag im Auftrag der Deutschen Gesellschaft e.V. erschienen ist.

 

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Der Dirigent machte es spannend

Ausgabe Nr. 2365
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Neujahrskonzert der Hermannstädter Staatsphilharmonie im Thaliasaal

 

Die letzten Akkorde des berühmten Strauss-Walzers „An der schönen blauen Donau" klingen noch im Raum nach, das Publikum im Thaliasaal zollt am Samstagabend begeisterten Beifall. Der Dirigent verlässt die Bühne, der Beifall hält an. Als er wieder erscheint, ebbt der Beifall ab, die Musikliebhaber erwarten eine Zugabe. Der Dirigent macht Anstalten, erneut in den Kulissen zu verschwinden, das Publikum ist verwirrt. Nun fragt der Dirigent tatsächlich. „Wollen Sie noch etwas hören oder nicht?" Prompt klatschen alle erneut, der Dirigent nimmt seinen Platz vor dem Orchester ein und lässt dieses den Schlussakkord erneut spielen. Schließlich gab es dann doch noch eine Zugabe und zwar die Ouvertüre von Offenbachs Orpheus in der Unterwelt", das Publikum darf mitklatschen, alle sind zufrieden. Aber trotz anschließendem Stehapplaus gibt es keine weitere Zugabe. Das war nämlich der zweite Abend mit dem Neujahrskonzert der Hermannstädter Staatsphilharmonie und die Instrumentalisten sind müde.

 

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Zusätzliche Kapazitäten erschlossen

Ausgabe Nr. 2365
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Ein weiterer Produktionsstart bei Star Transmission in Mühlbach

 

Star Transmission (STC) feierte am vergangenen Donnerstag, dem 9. Januar, mit Partnern aus Politik und Wirtschaft den offiziellen Produktionsstart des Doppelkupplungsgetriebes für Fahrzeuge von Mercedes-Benz in Mühlbach/Sebeş, Kreis Alba.  Rund 40 Millionen Euro wurden am Standort investiert, um die Fertigungsstätte mit einer Gesamtfläche von ca. 13.000 Quadratmetern aufzubauen. In zehn Monaten wurde die neue Halle fertiggestellt, und die ersten Getriebe für Kompaktfahrzeuge von Mercedes-Benz laufen bereits vom Band.

 

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„Mut zur Ruine?“

Ausgabe Nr. 2365
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Evangelische Kirche in Kleinschemlak abgerissen

 

Man müsse den Mut aufbringen, auch mal auf Ruinen evangelischer Kirchen oder Kirchenburgen zu schauen, meinen einige Fachleute. Wie schmerzlich das sein kann, erlebte in der Adventszeit Pfarrer Walter Sinn in Kleinschemlak. Zu dem Abriss der schon seit 2004 baufälligen evangelischen Kirche im Ort konnte man am 18. Dezember 2013 auf der Webseite der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien unter dem Titel Betrübliches aus dem Banat" Folgendes lesen:

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Wie aus Franzosen Schwaben wurden

Ausgabe Nr. 2364
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Zum Buch Franzosen im Banat, Banater in Frankreich" von Smaranda Vultur

Die Geschichte der im Banat angesiedelten Franzosen beginnt im Kaiserreich der Habsburger um 1750. Der Elsass, Lothringen und Luxemburg waren an die Habsburger gefallen. Im Zuge der Habsburgischen Kolonisierungspolitik wurden französische Bürger aus den genannten Ländern – um das zahlenmäßige Verhältnis der Ethnien zugunsten der Deutschen zu verbessern –  im Banat angesiedelt. Sie wurden zu Schwaben  französischer Herkunft. Außerdem führte diese Deportation zum Erstarken der „deutschen“ Ethnie und somit der Macht der Habsburger im Banat. Die meisten Kolonisten sprachen auch in der Familie Schwäbisch, später‚ nach  1867, Ungarisch.

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Zwischen Vergangenheit und Zukunft

Ausgabe Nr. 2364
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Die deutsche Minderheit in Rumänien bewegt sich! Aber wohin?

 Wer oder was ist die deutsche Minderheit in Rumänien? Was tut sie? Wer gehört dazu und wer nicht? Und vor allem, wie geht es mit ihr weiter? Diesen und noch vielen weiteren Fragen stellten sich am Wochenende vom 14. bis 15. Dezember 2013 die Teilnehmer der Ideenwerkstatt „Planspiel zur Zukunft der deutschen Minderheit in Rumänien“. Insgesamt 17 Neugierige aus unterschiedlichen Regionen Rumäniens kamen zusammen. Hier trafen Studenten aus Klausenburg/Cluj, Vertreter der Evangelischen Kirche, Automobilverkäufer und Forumsvorsitzende aufeinander. Sie alle vereint die deutsche Sprache und die Sorge um die Zukunft der deutschen Minderheit in Rumänien.

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