Vortrag über Keramik

Spannender Abend im Hermannstädter Forum

Ausgabe Nr. 2812

Die Teilnehmer beim Keramik-Workshop zeigten Kreativität und amüsierten sich über die entstandenen Objekte.                          Foto: Beatrice UNGAR

Das Hermannstädter Forum organisiert seit mehreren Jahren im losen Abstand Vorträge und Werkstätten zu verschiedenen Themen, die vor allem das Kulturerbe der Siebenbürger Sachsen im Fokus haben. Am vergangenen Freitag sprach die Museografin Dr. Karla Bianca Roşca über siebenbürgisch-sächsische Keramik, anschließend wurde mit dem Verein Tonal modelliert.Weiterlesen

Osterbasar im Spiegelsaal

Ausgabe Nr. 2812

Der traditionelle Osterbasar der Handarbeitskreise des evangelischen Frauenvereins Hermannstadt hat am 1. April im Forumshaus stattgefunden. Die Kaffeestube war erstmalig in dem sogenannten ,,Kleinen Spiegelsaal“ eingerichtet, wo man bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen einen schönen Blick auf den Großen Ring genießen konnte. Bei dem Basar dabei waren auch in diesem Jahr als Gast die Handarbeitskreise der evangelischen Kirchengemeinden A. B. Neppendorf und Heltau. Unser Bild: Österliches am Stand des Handarbeitskreises der Heltauer evangelischen Kirchengemeinde A. B..             

Foto: Cynthia PINTER

Neue Besetzung

Ausgabe Nr. 2812

In dem Stück ,,Ein Bett voller Urzeln“ von Dave Freeman, das in der Regie von Șerban Puiu am 20. März 2015 an der deutschen Abteilung des Radu Stanca-Nationaltheaters Premiere hatte, mussten drei Rollen neu besetzt werden. Statt Valentin Späth spielt jetzt Gyan Ros Zimmermann den Keksvertreter, statt Anca Cipariu Teodora  Sandu die ,,russische Geliebte“ Simone und Fabiola Petri übernahm die Rolle der Radfahrerin von Renate Müller-Nica. In der Neubesetzung ist das Stück am 20. April, 19 Uhr, zu sehen. Unser Bild (v. l. n. r.): Szenenfoto mit Daniel Plier, Gyan Ros Zimmermann und Emöke Boldizsár.                                     

 Foto: TNRS/Răzvan NEGRU

 

Spiel mir den Blues

Erstes Blues-Festival „Sibiu Blues Nights“ – ein Erfolg

Ausgabe Nr. 2812

George Baicea Blues Band.

Who’s got the blues? Hermannstadt has got the blues. „Sibiu Blues Nights“ fand zum ersten Mal am vergangenen Wochenende, am Freitag und Samstag (31. März und 1. April) im Thaliasaal statt und war ein Riesenerfolg. Lokale und internationale Künstler, Albumveröffentlichungen, fesselnde Blues-, Pop- und Rockrhythmen, lebendige Improvisationen, geniale Riffs und Soli gab es auf der Philharmoniebühne zu sehen und zu hören. Die Organisatoren vom Verein „5F – Concerts & More“ versprachen  „eine unvergesslichen Erstausgabe“ und sie hielten ihr Wort. Jubelnder Stehapplaus beendete fast jedes Konzert.  Weiterlesen

Gemeinsam die Finsternis besiegt

Erste deutsche Premiere des Jahres am Hermannstädter Gong-Theater

Ausgabe Nr. 2812

Die vier Molfare feiern den Sieg über die Finsternis (v. l. n. r.): der Realist (Adrian Prohaska), der Lehrling (Angela Paskuy), der Träumer (Claudia Stühler) und der Nörgler (Jenö Major).                                      Foto: Tudor TROANCA

In der Kultur der Huzulen wird eine Person mit magischen Fähigkeiten ,,Molfar“ genannt. Ihre Fähigkeiten konzentrieren sich auf Kräuterkunde und andere Volksmagie. In dem Stück ,,Der Märchenball“ der ukrainischen Autorin Martusya Hurin, in  der Regie von Iryna Tsypina bestimmen gleich vier Molfare die Handlung: die erfahrenen Molfare – der Nörgler und der Realist – und die Nachwuchs-Molfare – der Träumer und der Lehrling. Sie zaubern nicht und erklären auch nicht, wofür welche Kräuter gut sind, denn sie müssen sich darum kümmern, die Finsternis aus dem Wald zu verjagen, die plötzlich eingezogen ist und die Tiere bedroht. Die Premiere des Stücks, das von Cynthia Pinter aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt worden ist, fand am Donnerstag der Vorwoche an der deutschen Abteilung des Hermannstädter Gong-Theaters für Kinder und Jugendliche statt.Weiterlesen

Alten Sachen neues Leben verliehen

Besuch im Laden ,,The Loft” von Amalia Schröder in der Reispergasse

Ausgabe Nr. 2812

Amalia Schröder gibt den Kunden freundlich und gerne Auskunft in ihrem Laden in der Reispergasse.                                                      Foto: Werner FINK

,,The Loft ” (etwa ,,der Dachboden”) ist auf dem Schaufenster des merkwürdigen Ladens zu lesen, der seit Mitte Oktober in der Reispergasse/Str. Avram Iancu Nr. 6 in Hermannstadt geöffnet hat. Und darunter ,,Collective” mit etwas kleineren Buchstaben. ,,Wear clothes that tell a story” (trage Kleider, die eine Geschichte erzählen), ist auf dem anderen Schaufenster zu lesen und auf einem Schild ,,Fashion, Vintage, Ceramic, Art, Local Designers, Chai Latte, Matcha Tea  & Many Things That Make You Happy”. Da fragt man sich gleich, wie passt Mode und Tee und alles andere zusammen? Drinnen erwartet Inhaberin Amalia Schröder die Kunden.Weiterlesen

Wenn das Land nicht mehr dasselbe ist

 Zum 75. Todestag der Autorin Maria Lazar / Von Konrad WELLMANN

Ausgabe Nr. 2812

Oskar Kokoschka: Dame mit Papagei. Öl auf Leinwand, 1916

Maria Lazar (1895-1948), heute nur wenigen bekannt, war keine Ungarin oder Rumänin, wie ihr Name vermuten ließe, sondern eine österreichisch-jüdische Schriftstellerin und Übersetzerin, deren Bücher seit einigen Jahren in Österreich wiederentdeckt und vom Literaturwissenschaftler Johann Sonnleitner im Wiener DVB-Verlag (= Das vergessene Buch) publiziert und ausführlich kommentiert wurden. Maria Lazar wurde als jüngstes von acht Kindern einer wohlhabenden jüdischen Familie 1895 in Wien geboren. Ihr Vater stirbt, als sie 13 Jahre alt ist; zu ihrer Mutter hat sie ein recht gutes Verhältnis, anders als sie es in ihrem Debütroman darstellen wird. Weiterlesen