Eierschippeln und rauchende Köpfe

Ostermontag in Michelsberg / Landesphase der Deutscholympiade in Temeswar

Ausgabe Nr. 2813

Beim Eierschippeln auf dem Gelände der Michelsberger Burg war der jüngste Teilnehmer noch nicht zwei Jahre alt und seine Tante half ihm, das Ei die aus zwei Holzlatten gebaute schiefe Ebene hinunterrollen zu lassen.                                                                                
Foto: Beatrice UNGAR

Während auf der Michelsberger Burg – in alten Ausgaben unserer Zeitung, als man Cisnădioara statt Michelsberg schreiben musste, wird sie oft als ,,Michelsburg“ bezeichnet – am evangelischen und katholischen Ostermontag die Kinder beim Eierschippeln Spaß hatten, fuhren die Schülerinnen und Schüler, die sich für die Landesphase der Schülerolympiade im Fach Deutsch als Muttersprache qualifiziert hatten, mit ihren Begleitlehrern nach Temeswar.Weiterlesen

Eine Zitterpartie

BC CSU Sibiu gewann gegen CSO Voluntari

Ausgabe Nr. 2813

Der Held des Tages, Roberts Blumbergs (am Ball). Foto: Cynthia PINTER

In der ausverkauften Transilvania-Halle war am Dienstagabend die Hölle los. „Sunteți penibili!“ (Ihr seid peinlich!) riefen die Zuschauer und Fans im Chor im zweiten Viertel des Basketballspiels CSU Sibiu gegen CSO Voluntari. Gemeint waren natürlich nicht die Spieler, sondern die Schiedsrichter, die einfach nur falsch pfiffen und von allen klar zu erkennende Fouls ignorierten. Trotzdem ging es für die Hermannstädter gut aus, sie gewannen das Spiel 3 der Viertelfinalserie der Nationalliga 82:72.Weiterlesen

,,Spielend Leben entdecken“

Neues Projekt der Kinderuni in Bekokten: Ein Kindermuseum

Ausgabe Nr. 2813

Im Workshop zu Sprache und Schrift hatten die Kinder unter Anleitung von Renate Klein Freude am Malen z. B. von Buchstaben des hebräischen Alphabets.                   
Foto: Monika TOMPOS

Sonntag, den 2. April, haben sich Kinder, zusammen mit Eltern, Großeltern und Freunden, zur Eröffnung des Kindermuseums in Bekokten versammelt.  „Spielend Leben entdecken“ ist das Motto des funkelnagelneuen Projekts der Kinderuni, koordiniert vom Fogarascher Pfarrer Dr. Johannes Klein und seiner Gattin Dr. Renate Klein. Weiterlesen

Gestricktes Halleluja

Ausgabe Nr. 2813

Ein gestrickter Schriftzug schmückt seit der Osternacht den Chorraum der evangelischen Stadtpfarrkirche in Hermannstadt. Die rund 22 Meter lange Schleife haben mehrere Freiwillige auf Initiative und Anleitung von Stadtkantorin Brita Falch Leutert gestrickt.

Foto: Brita FALCH LEUTERT

Bilderbuchreifer Schnappschuss

Ausgabe Nr. 2813

Ist es die Farbe, ist es die Dynamik, die auf dem Bild zu spüren ist, oder die Entschlossenheit im Blick der Spaziergängerin oder die Spannung im Blick der Katze? Das Bild spricht Bände und versetzt die Betrachtenden ins Fabulieren: Die Katze sieht die Spaziergängerin. Sieht diese aber die Katze? Ist sie zu sehr konzentriert auf ihre Nordic Walking-Stöcke, wie diese Skistöcke heißen? Wie dem auch sei: Das in Hermannstadts Altstadt aufgenommene Bild erfüllt, was von einem Bilderbuchreifen Schnappschuss erwartet wird: Es spricht für sich.                                 Foto: Daniel BĂLȚAT

,,Stärkung durch Normalität”

Fünfter Runder Tisch der EKR zur Vorbeugung von Menschenhandel

Ausgabe Nr. 2813

EAS-Vorsitzender Pfarrer Dietrich Galter, Bischof Reinhart Guib und EKR-Referentin Erika Klemm (v. l. n. r.).                                      Fotos: Roger PÂRVU

Chroniken des Überlebens, Rückkehr in die Normalität – dies waren nur einige Schwerpunkte des fünften Runden Tisches zur Vorbeugung von Menschenhandel, den die Evangelische Kirche A. B. in Rumänien in Kooperation mit der Evangelischen Akademie und der  Psychologischen Beratungsstelle für politisch Verfolgte und Vertriebene der Evangelischen Gesellschaft (eva) in Stuttgart (kurz: PVB) am 31. März 2023 im Hans Bernd von Haeften-Tagungshaus der EAS veranstaltet hat. Weiterlesen

„Es ist viel gesagt worden”

Interview mit der Autorin Karin Bruder

Ausgabe Nr. 2813

Karin Bruder bei ihrer Lesung.                            
Foto: Ruxandra STĂNESCU

Die Schriftstellerin Karin Bruder hat am Dienstag, dem 11. April, im Erasmus-Büchercafé in Hermannstadt ihr neuestes Buch „Weiße Jahre – Roman einer verlorenen Zeit” vorgestellt. Eingeführt wurde sie von Jens Kielhorn, dem Inhaber des Cafés: „Bestimmt nicht, vielleicht aber doch, rein zufällig geboren in Kronstadt in Rumänien. Mit zehn Jahren von den Eltern in den Westen verschleppt. Freiwillig Abitur und Studium der Landespflege absolviert und in diesem Beruf fünf Jahre lang gearbeitet. Parallel und zwischendrin geheiratet und zwei Kinder geboren. Erst danach sesshaft geworden, in Waldbronn, nahe Karlsruhe. Endlich Zeit zum Schreiben.” Über ihr Werk sprach die Autorin mit der HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u.Weiterlesen