„Alles Helden, oder was?“

Streiflichter von der 26. Internationalen Tagung der Kronstädter Germanistik

Ausgabe Nr. 2812

Dr. Sunhild Galter (links) und Dr. Delia Cotârlea.                          Foto: Privat

Unter dem Motto „Alles Helden, oder was? Paradigmen, Perspektiven, Traditionen und Tendenzen in Kultur, Kunst, Literatur und Sprache“ fand vom 23. bis 25. März des Jahres in Kronstadt die nunmehr 26. Internationale Tagung der Kronstädter Germanistik statt. Jahr für Jahr erwarten treue Teilnehmer der Tagung voller Neugier das Motto, denn die langjährige Organisatorin der Tagungsreihe, Dr. Carmen Elisabeth Puchianu, ließ sich immer wieder Überraschendes einfallen. Aber auch Dr. Delia Cotârlea, die die diesjährige Tagung größtenteils gestaltet hat, hat ein gutes Händchen bei der Themenwahl bewiesen. In dem von kriegerischen Auseinandersetzungen und deren Folgen gebeutelten Europa also etwas über Helden. Mit Fragezeichen, wohlgemerkt.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2812

Im Astra-Freilichtmuseum im Jungen Wald fungieren Schafe schon seit längerem gewissermaßen als ,,natürliche Rasenmäher auf vier Beinen“. Das Foto entstand am 25. März, inzwischen gabe es reichlich ,,Lämmerschnee“ und am Dienstag musste das Museum wegen Gefahr durch unter der Last des nassen Schnees umstürzender Bäume geschlossen bleiben. Foto: Cynthia PINTER

Die nächste Ausgabe der HZ erscheint am 21. April

Da der Karfreitag für alle christlichen Konfessionen in Rumänien seit letztem Jahr ein gesetzlicher Feiertag und deshalb arbeitsfrei ist, und die rumänische Regierung erwägt, auch den orthodoxen Gründonnerstag, heuer den 13. April, zum arbeitsfreien Tag zu erklären, und folglich die Rumänische Post nicht arbeitet, erscheint unsere nächste Ausgabe erst am 21. April 2022.

Wir danken für Ihr Verständnis und wünschen allen, die an diesem und am nächsten Sonntag Ostern  bzw. die ab heute und bis zum 13. April Pessach feiern, ein frohes Fest im Kreise Ihrer Lieben.

Die RedaktionWeiterlesen

,,Mensch und Natur“ & ,,Heimat ohne Grenzen“

Beim Siebenbürgenforum laufen die Planungen auf Hochtouren

Ausgabe Nr. 2811

Blick in den Spiegelsaal beim Planungstreffen der Organisatoren des Großen Sachsentreffens 2024.                                               Foto: Winfried ZIEGLER

Die Planungen für das Sachsentreffen 2023 in Keisd und für das Große Sachsentreffen 2024 in Hermannstadt standen am vergangenen Samstag im Mittelpunkt. Zunächst tagte der Vorstand des Siebenbürgenforums, danach die Vertreterversammlung und schließlich trafen sich die Organisatoren des Großen Sachsentreffens 2024 zu einer Besprechung. Lesen Sie dazu die diesbezügliche Pressemitteilung seitens des Siebenbürgenforums.Weiterlesen

Auch Bürgermeisterämter prämiert

4. Gala der besten Sportlerinnen und Sportler, Trainerinnen und Trainer

Ausgabe Nr. 2811

Den Titel eines Ehrenbürgers des Kreises Hermannstadt nahm Judoka Daniel Natea (Bildmitte) von der Kreisratsvorsitzenden Daniela Cîmpean  (rechts) entgegen. Der 27-fache Landesmeister und mehrfache Balkanmeister gehört in seiner Disziplin zu den 16 besten Sportlern der Welt.           Foto: cjsibiu.ro

Bei der vierten Auflage der Sportgala des Kreises Hermannstadt, die am Donnerstag, dem 23. März, in der Transilvania-Halle stattgefunden hat, wurden nicht nur die Sportler, sondern auch die Trainer gewürdigt. Insgesamt 70 Sportler, Trainer, Mannschaften und Bürgermeisterämter aus dem Kreis Hermannstadt erhielten Geldprämien. Die Gesamtsumme belief sich auf 100.000 Lei. Weiterlesen

Wer klappert denn da?

Ausgabe Nr. 2811

Schon Mitte März, genauer am 20. März, trafen die ersten Störche in Großau/Cristian, der ,,Hauptstadt der Störche“ in Rumänien ein und begannen fleißig an ihren Horsten zu ,,flicken“. Das Storchengeklapper lässt inzwischen die Bewohnerinnen und Bewohner kalt, nur Besucherinnen und Besucher sind mit Kameras unterwegs, um das schönste Bild von Meisterin und Meister Adebar – die sich übrigens von dem Straßenverkehrslärm nicht stören lassen – zu schießen.                     Foto: Beatrice UNGAR

Heiter, sprühend, liebenswert

Die Hermannstädter Schauspielerin Marietta Lissai wird am 4. April d. J. 85

Ausgabe Nr. 2811

Marietta Lissai-Erdös als Lady Milford (links) mit Heidrun Keintzel als Zofe in dem Stück „Kabale und Liebe“ von Friedrich Schiller, das in der Regie von Ion Deloreanu (Sathmar) am 19. Dezember 1973 an der deutschen Abteilung des Hermannstädter Staatstheaters Premiere hatte.

In diesem Jahr, am 4. April, feiert die in Hermannstadt geborene Schauspielerin Marietta Lissai ihren 85. Geburtstag in Bonn, wo sie seit ihrer Ausreise 1981 mit ihrem Gatten Stefan Erdös, dem ehemaligen Inspizienten des Hermannstädter Staatstheaters (heute: Radu Stanca-Nationaltheater), lebt.  Zuletzt konnten die Hermannstädter Marietta Lissai bei der Lesung aus dem von Dagmar Zink Dusil herausgegebenen Buch „Hermannstadt. Fakten Bilder Worte“ beim Sachsentreffen 2017 erleben.  Sie las damals „… hier stand ich vor dreißig jahren im erdrückenden schatten/der kirchmauern“, Franz Hodjaks Gedicht „Brukenthalschule. Im Hof“. Lesen Sie im Folgenden die unübertroffene Würdigung, die Regisseur Hanns Schuschnig (1927-2014), ein Weggefährte ihrer erfolgreichen Bühnenjahre in Hermannstadt, der Jubilarin zum 70. Geburtstag im Jahr 2008 in der Siebenbürgischen Zeitung gewidmet hat.Weiterlesen

Länderspiel nach 34 Jahren

Fußball: Rumänien und Deutschland waren gleich stark

Ausgabe Nr. 2811

Die rumänische U21-Nationalmannschaft.            Foto: Cynthia PINTER

34 Jahre ist es her, dass ein Fußball-Länderspiel auf dem Hermannstädter Stadion ausgetragen wurde. Genau am 29. März 1989 traf die „Generația de Aur“ u. a. mit Silviu Lung, Dan Petrescu, Ștefan Iovan, Gheorghe Hagi und Marius Lăcătuș und mit  Emeric Jenei als Trainer auf das italienische Team von Giuseppe Bergomi, Franco Baresi, Roberto Donadoni, Paolo Maldini oder Roberto Baggio. Rumänien gewann das Spiel 1:0 vor 25.000 Zuschauern. Fast genau auf den Tag 34 Jahre später fand am Dienstag, dem 28. März, das Freundschaftsspiel Deutschland-Rumänien der Alterskategorie U21 vor einem ausverkauften Stadion statt. Fast 12.000 Zuschauer fieberten mit der jungen rumänischen Nationalelf mit. Das letzte Spiel vor der Europameisterschaft im Sommer beendete die rumänische U21 mit einem 0:0-Unentschieden.Weiterlesen