„A Being Nature”

Ausgabe Nr. 2734

Audio- und Multimedialinstallationen vorgestellt

Die Vernissage war eher untypisch, man konnte mit den Künstlern und der Kuratorin, aber auch anderen Gästen erzählen: Jasmina Al-Qaisi (Mitte, in gelb), Ralf Wendt (3. v. l.) spricht mit Stadtpfarrer Kilian Dörr, Iris Ordean (5. v. l.) spricht mit dem Künstler Dan Perjovschi. Foto: die Verfasserin

Installationen der deutschen Künstler Jasmina Al-Qaisi und Ralf Wendt sind bis zum 19. August im Rahmen der Ausstellung „A Being Nature”, Kuratorin Iris Ordean, im Deutschen Kulturzentrum Hermannstadt, im Kunstraum arta.nonstop, in der Sakristei der evangelischen Stadtpfarrkirche, in der Astra-Bibliothek und im Gong-Theater zu sehen. Veranstalter ist das Deutsche Kulturzentrum Hermannstadt, wo das Kunstobjekt permanent bleiben soll.

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Es geht voran in Alzen

Ausgabe Nr. 2734

Arbeitsintensiver Samstag in der Kirchenburg

Die Alzner hoffen, dass das Anfang November 2020 eingestürzten Gewölbe in der evangelischen Kirche bald renoviert wird.
Fotos: Werner SEDLER

Am Samstag, den 7. August, früh um 7 Uhr rief in Alzen das Glöckchen am Ostturm der Kirchenburg zum ersten Mal nach vielen Jahren wieder zur Gemeindearbeit. Der Schutt von dem Anfang November 2020 eingestürzten Gewölbe sollte endlich aus der Kirche hinausgebracht werden – Schwerstarbeit selbst für Männer.

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Jede Seite fasziniert

Ausgabe Nr. 2734

,,Hipodrom“ heißt der neue Roman von Nora Iuga

Eine Sternstunde für die Schriftstellerin Nora Iuga (links) war die Übergabe des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch den damaligen Deutschen Botschafter Werner Hans Lauk am 30. September 2015 in Bukarest. Foto: Christel WOLLMANN-FIEDLER

,,Hipodrom“, ein Buch von Nora Iuga, in rumänischer Sprache verfasst, beinhaltet das Leben des damaligen Kindes in der Zwischenkriegszeit, sowie Erlebnisse als Deutschlehrerin an Hermannstädter Schulen mit deutscher Unterrichtssprache in der Zeit der kommunistischen Diktatur.

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Im Schatten der Linden auf dem Huetplatz

Ausgabe Nr. 2734

Sehr willkommen sind die im Auftrag und auf Kosten der Stadt eingerichteten neuen Sitzgelegenheiten auf dem Huetplatz, die sich buchstäblich um die Linden ranken und zum Verweilen einladen. Die neuen Bänke sind auch mit Steckdosen ausgestattet, wo man Mobiltelefone aufladen kann und mit Info-Schaukästen.                    Foto: Beatrice UNGAR

 

Es hieß einmal Alburnus Maior

Ausgabe Nr. 2734

Ein Besuch im neuen UNESCO-Weltkulturerbe Roșia Montană/Goldbach

Beim Besuch in den ehemaligen Stollen des Goldbergwerks.
Fotos: die Verfasserin

Bei einem Spaziergang durch Roșia Montană (deutsch: Goldbach, ungarisch: Verespatak, lateinisch: Alburnus Maior) erinnert kaum noch etwas an den früheren Reichtum der Ortschaft und an die Suche nach Gold. Verfallene Häuser, Plattenbauten aus der Zeit des Kommunismus und ein kleiner Einkaufsladen im Zentrum prägen das Bild des am Fuße des Westgebirges in Rumänien auf 850 m. ü. M. liegenden Vorortes der gleichnamigen Gemeinde. Es scheint, als wäre die Zeit vor 30 Jahren stehen geblieben.

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Nachrichten

Ausgabe Nr. 2734

Jazzfestival

Hermannstadt. – Die 51. Auflage des Internationalen Hermannstädter Jazzfestivals findet ab heute und bis einschließlich Sonntag statt. Konzerte gibt es jeweils ab 19 Uhr auf dem Großen Ring, heute und am Samstag, jeweils ab 18 Uhr, auch in der evangelischen Stadtpfarrkirche. Angekündigt haben ihre Teilnahme Musikerinnen und Musiker aus Ungarn, Rumänien und Italien. Mehr dazu auf Seite 8. Das genaue Programm und eine kurze Präsentation der Teilnehmenden finden Sie unter sibiujazz.eu (BU)

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Ungeteiltes Interesse aufgebracht

Ausgabe Nr. 2733

Jubiläumstagung in der Aula der Brukenthalschule / Von Sunhild GALTER

Martin Bottesch, der Vorsitzende des Siebenbürgenforums (links) eröffnete als einer der Veranstalter die Tagung in der Aula des Samuel von Brukenthal-Gymnasiums. Foto: Beatrice UNGAR

Im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich des 300 Jahrestages der Geburt des Barons Samuel von Brukenthal fand am 28. Juli in der Aula des Samuel von Brukenthal-Gymnasiums in Hermannstadt eine Tagung zum Thema „Bruken-
thals Erbe: Chance, Auftrag und Herausforderung“ statt. Die 13 Vorträge waren in drei Bereiche gruppiert.

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,,Et äs mer griuß Frout“

Ausgabe Nr. 2733

,,Et äs mer griuß Frout“

Auf Baron Samuel von Brukenthals Spuren im Harbachtal und in Freck

Dr. Hans-Bruno Fröhlich (Bildmitte) bei der Andacht. Musik aus Brukenthals Zeiten bot das Collegium Musicum Brukenthal – Gabriel Silișteanu (1. v. l.), Iuliana Cotârlea (2. v. l.), Jürg Leutert (2. v. r.), Brita Falch Leutert (1. v. r.) und Elisa Gunesch (nicht im Bild) – nicht nur in Leschkirch sondern auch in Holzmengen, Freck usw. Eine Zusammenfassung der Konzerte finden Sie unter https://www.youtube.com/watch?v=arG332C2sFQ Foto: B. UNGAR

,,Die Teilnehmenden waren alle sehr begeistert, wie reibungslos alles geklappt hat und wie gut die Stimmung aber auch das kulturelle Angebot auf der Reise auf Brukenthals Spuren war, in Leschkirch, Alzen (Herkunftsort der Familie Breckner), Holzmengen (Ausstrahlung des spätbarocken „Brukenthal-Stils“ in der Kirche, wo Sartorius, Vater und Sohn, gelebt haben) und Freck“, resümierte Unterstaatssekretär Thomas Sindilariu gegenüber der Hermannstädter Zeitung den zweiten Tag der dem 300. Geburtstag von Brukenthal gewidmeten Veranstaltungen.

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Botschafter Hermannstadts

Ausgabe Nr. 2733

Zum „Botschafter Hermannstadts“ gekürt wurde vor kurzem im Rahmen einer Feierlichkeit im Innenhof des Hochzeitshauses am Kleinen Ring der Hermannstädter Dirigent und Festivalsveranstalter Gabriel Bebeșelea (links). Die Auszeichnung vergibt der Hermannstädter Verschönerungsverein AIOS, vertreten durch Tudor St. Popa (rechts), überreicht hat sie Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor (Bildmitte).          

Foto: Silvana ARMAT

Vorbild und treuer Weggefährte

Ausgabe Nr. 2733

Nachruf auf Prof. Dr. Horst Schuller (1940-2021) / Von Doris SAVA


Prof. em. Dr. Horst Schuller bei seiner Dankesrede als Träger des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreises 2018 beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl. Foto: Christian SCHOGER

Am 25. Juli 2021 ist Horst Schuller, Literaturwissenschaftler, Literaturkritiker, Kulturvermittler, Übersetzer und Publizist, im Alter von knapp 81 Jahren verstorben. Der Lehrstuhl für Germanistik an der Lucian-Blaga-Universität in Hermannstadt verliert mit Horst Schuller ein Vorbild und einen treuen Weggefährten.

Horst Schuller kam 1990 an den neu gegründeten Lehrstuhl für Germanistik und hat hier vieles bewegt und erreicht. Zehn Jahre nach seiner Promotion an der Universität Bukarest wurde er 1994 zum ordentlichen Professor ernannt – und stärkte durch vernünftige Flexibilität fortan die Fachgemeinschaft und den Ruf des Lehrstuhls.

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Hermannstädter Rallye

Ausgabe Nr. 2733

Vier Tage lang, von Donnerstag, dem 29. Juli, bis Sonntag, dem 1. August, beherrschte der Service-Park der Hermannstädter Rallye, der 7. Lauf der Rumänischen Rallye-Landesmeisterschaft, das Geschehen auf dem Großen Ring. Hier fand auch der offizielle Start statt, gefahren wurde allerdings nur auf Makadam-Strecken,  u. a. in der Zibinsklamm und zur Schanta.

Foto: Beatrice UNGAR

Red Bull Romaniacs

Ausgabe Nr. 2733

Die 18. Auflage der Hard Enduro Rallye „Red Bull Romaniacs“ hat vom 27. bis 31. Juli unter dem Titel „Vertical Madness Reloaded“ stattgefunden. Die Sieger sind: Gold-Klasse: Manuel Lettenbichler (Deutschland/KTM); Silver-Klasse: Nick Fahringer (USA); Bronze-Klasse: Artem Kuncevich (Belarus); Iron-Klasse: Tjaša Fifer (Slowenien, erste Frau mit Klassensieg beim Red Bull Romaniacs); Atom-Klasse: Dmitry Akhmanaev (Russland). Mehr Informationen sind auf der Homepage www.redbullromaniacs.com zu finden. Unser Bild: Manuel Lettenbichler (Deutschland) feierte seinen dritten Sieg in der Gesamtwertung der Gold-Klasse.

Foto: Mihai ȘTEȚCU

 

Projekt „Saubere Arktis“ in Murmansk

Ausgabe Nr. 2733

Mehr Nachhaltigkeit, Öko-Ehrenamt und Förderung einer Umweltkultur


Einige der 500 Freiwilligen, die an der Aktion „Garten der Erinnerung“ (russ. Sad Pamjati) im Jahr 2020 teilgenommen haben, die dem 75. Jubiläum des Weltkriegsendes gewidmet war. Fotos: Ekaterina MAKAROVA

Umweltprobleme sind omnipräsent und natürlich auch in Russland ein wesentliches Thema. Die Erstarkung des ökologischen Denkens ist der Motor für die Entstehung der Idee des Öko-Ehrenamtes. Das Öko-Ehrenamt gründet auf freiwilligen Aktivitäten im Bereich des Umweltschutzes, die auf die Verbreitung einer Umweltkultur in der Gesellschaft abzielen. Das Öko-Ehrenamt ist eine der interessantesten Formen von Freiwilligenarbeit und seine Förderung ist besonders relevant und vielversprechend in ganz Russland, einschließlich in der Arktis.

In den arktischen Regionen werden Umweltprobleme von der Bevölkerung sensibler als in anderen Gebieten Russlands wahrgenommen. Davon zeugt das Projekt ,,Saubere Arktis“.

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Erinnerungsort und Identifikationsfigur

Feierlichkeiten rund um den 300. Geburtstag des Barons Samuel von Brukenthal

Ausgabe Nr. 2732

Den Festakt im Innenhof des Brukenthalpalais umrahmte mit Werken zweier Lieblingskomponisten Brukenthals, Carl Friedrich Emanuel Bach und Georg Philipp Telemann, das als Bläserquintett zusammengesetzte Collegium Musicum Brukenthal (v. l. n. r.): Szilárd Kelemen (Horn), Szabolcs Tarcsi (Horn), Maximilian Braisch (Fagott), Mihai Bădiță (Klarinette) und Theresa Braisch (Klarinette).Foto: Beatrice UNGAR

,,Wodurch aber Brukenthal zu einem dauerhaften Erinnerungsort und zu einer Identifikationsfigur wurde, das ist die Stiftung seiner umfangreichen und wertvollen Sammlungen zu einem öffentlichen Museum mit Bibliothek in gemeinschaftlichem Besitz mit Prägekraft bis heute“.  Diese Worte stehen in der Einleitung zu dem Heft der Wanderausstellung ,,Ein früher Europäer“, die aus Anlass des 300. Geburtstags von Baron Samuel von Brukenthal von dem Deutschen Kulturforum östliches Europa Potsdam in Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern erstellt und von der beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert wurde.Weiterlesen

Gestohlenes Kreuz gefunden

Ausgabe Nr. 2732

Die Evangelische Kirchengemeinde Heltau gibt bekannt, dass das Vortragekreuz am Dienstag, dem 27. Juli 2021, den Vertretern der Kirchengemeinde in unversehrtem Zustand überreicht wurde. Als ältester kunsthistorischer Gegenstand der Siebenbürger Sachsen und ihrer Kirche hat das Vortragekreuz für die Heltauer Gemeinde einen hohen emotionalen Wert. Nach professioneller Begutachtung wird seine Entstehung in das 12. oder 13. Jahrhundert eingeordnet, was mit der Zeit der Einwanderung deutscher Siedler übereinstimmt. Nach einer Restaurierung 1990 in Deutschland wurde das Vortragekreuz im Heimatmuseum der Heltauer Kirche und später im „10 Jahrhunderte Kulturgeschichte“-Museum ausgestellt. Von hier wurde es am 30. Juni 2016 entwendet. Nach fünf Jahren des Hoffens und Bangens ist das Vortragekreuz dank des professionellen Einsatzes der rumänischen Polizei wiedergefunden und den rechtmäßigen Eigentümern zurückgegeben worden. Unser Bild (v. l. n. r.): Stadtpfarrer Zoran Kézdi, Polizeihauptmann Radu Părean und Kurator Johann Krech bei der Übergabe im Sitz der Polizei des Kreises Hermannstadt.                                                             Foto: IPJ Hermannstadt

,,Er besteht nur aus Essenz“

Dr. Hans Peter Türk nahm die Honterus-Medaille 2020 entgegen

Ausgabe Nr. 2732

Dem Komponisten und Musikwissenschaftler Dr. Hans-Peter Türk (Bildmitte) überreichten im Rahmen einer eindrücklichen Feierstunde am Montag im Spiegelsaal des Forumshauses der DFDS-Vorsitzende Martin Bottesch (links) und Bischof Reinhart Guib die Honterus-Medaille, die seit 2013 das Siebenbürgenforum gemeinsam mit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien verleiht. Die musikalische Umrahmung gestalteten Ursula und Kurt Philippi, die auch die Laudatio auf den geehrten hielten. Foto: Beatrice UNGAR

Ein Oratorium zum Gedenken an die Russlanddeportation im Januar 1945, an dem er seit mehr als 20 Jahren gearbeitet hat, habe er nun fertiggestellt, sagte Dr. Hans Peter Türk in seiner Dankesrede.  Der am 27. März 1940 in Hermannstadt geborene Musikwissenschaftler und Komponist, der nach seinem Musikstudium in Klausenburg ein neues Zuhause gefunden hat,  wurde nämlich am Montag im Rahmen einer Feierstunde mit der Honterus-Medaille, die vom Demokratischen Forum der Deutschen in Siebenbürgen und der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien für besondere Verdienste für die Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen verliehen wird, ausgezeichnet. Ursprünglich sollte die Medaille beim Sachsentreffen 2020 überreicht werden, da diese Veranstaltung aber abgesagt werden musste und schließlich im online-Format stattgefunden hat, musste ein anderer Termin gefunden werden.

Das Musikerehepaar Ursula und Kurt Philippi hielt dabei eine eindrückliche zweiteilige Laudatio auf den Geehrten. Lesen Sie im Folgenden die beiden Teile:Weiterlesen