Den Brauch ,,gefestigt“

Fünfter Urzellauf in Großschenk/Cincu

Ausgabe Nr. 2852

Früh übt sich: In Großschenk liefen am 10. Februar die Urzeln zum fünften Mal seit der Wiederaufnahme des Brauches 2017. Ins Leben gerufen wurde kürzlich auch der Verein „Großschenker Urzellauf / Fuga Lolelor Cincu”, über den der Urzellauf hier nun weiter veranstaltet werden soll. Lesen Sie mehr dazu auf Seite 4. Unser Bild: Ein peitschenschwingendes Urzelkind führte streckenweise den Umzug an.                                                     Foto: Werner FINK

„Wir freuen uns, dass so eine Tradition wieder zum Leben auferstanden ist“, sagte Landeskirchenkuratorin Carmen Schuster beim Empfang der Urzeln vor dem Rathaus. „Wir haben als Kirche eine sehr gute Erfahrung mit dem Auferstehen, in dem Sinne freue ich mich, dass ihr alle da seit“. Die Urzeln liefen nun in Großschenk zum fünften Mal seit der Wiederaufnahme des Brauches 2017. Ins Leben gerufen wurde kürzlich auch der Verein „Großschenker Urzellauf / Fuga Lolelor Cincu” über den der Urzellauf hier nun weiter veranstaltet werden soll.Weiterlesen

Über 60 Veranstaltungen geplant

Neues von den Vorbereitungen für das Große Sachsentreffen 2024

Ausgabe Nr. 2852

Damals wurde die HZ bunt: Eine historische Veranstaltung war im August 2017 das Große Sachsentreffen auch für die Hermannstädter Zeitung. Die Ausgabe Nr. 2540 vom 4. August 2017 war die erste Ausgabe mit Farbfotos auf allen Seiten… Unser Bild: Die Tanzgruppe des Samuel-von-Brukenthal-Gymnasiums unter der Leitung von Bianke Grecu bei dem Aufmarsch am 4. August 2017 auf dem Großen Ring.     Foto: Fred NUSS

Das Planungsgremium des Großen Sachsentreffens 2024 kam am Mittwochabend, den 7. Februar, erneut zusammen. Über 60 Veranstaltungen sind für das Wochenende vom 2. bis 4. August in Planung. Das Programmheft zur Großveranstaltung erscheint Mitte Mai. Die Anmeldungen von Veranstaltungen und Beiträgen in der Woche vor bzw. in der Woche nach dem Großen Sachsentreffen (das Rahmenprogramm findet von Freitag, den 26. Juli, bis Sonntag, den 11. August, statt) sind einzureichen bis Freitag, den 15. März 2024, unter kultur@siebenbuergenforum.ro. (z. B. HOG-Veranstaltungen in den Heimatgemeinden, Konzerte, Workshops, etc.). Nur bei Einhaltung des Termins ist eine Veröffentlichung der Veranstaltungen im Programmheft möglich.Weiterlesen

Faschingstreiben im Dr. Carl Wolff-Altenheim

Ausgabe Nr. 2852

Die Bewohnerinnen und Bewohner des Dr. Carl Wolff-Altenheims in Hermannstadt feierten am vergangenen Freitag gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Fasching. Der Hermannstädter Musiker Adrian Orlea sorgte nicht nur für Live-Musik sondern auch für beste Stimmung und es wurde auch gehörig das Tanzbein geschwungen.                                                                             Foto: Beatrice UNGAR

Aus Neppendorf nach dahoam

Live-Gottesdienst-Angebot feiert bald 4. Geburtstag

Ausgabe Nr. 2851

Das aktuelle Streamteam: Michael Kothen (rechts) und Niklas Wirth.
Foto: Beatrice UNGAR

Als im März 2020 in Neppendorf sich Pfarrer Dietrich Galter, seine damalige Vikarin Angelika Beer, die Lehrerin Elli Köber und der Unternehmer Michael Kothen aufmachten, das erste Video zu drehen, um die Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde, genauer des Gemeindeverbands Neppendorf der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, zu erreichen, die während des ersten Lockdowns nicht den Gottesdienst besuchen konnte, ahnte niemand, was aus diesem Projekt werden sollte. Am 29. März 2020 wurde das erste Kurzvideo auf Youtube und auf Facebook hochgeladen. Weiterlesen

,,Jede Orgel ist eine Herausforderung“

Der Konzertorganistin, Chorleiterin und Musikpädagogin Ilse Maria Reich zum 80.

Ausgabe Nr. 2851

Ilse Maria Reichs Erinnerungen „Von Orgel zu Orgel“ sind pünktlich zu ihrem 80. Geburtstag erschienen.                                         Foto: Christoph REICH

Bei siebenbürgischem Publikum und Musikliebhabern erfreut sich Ilse Maria Reich eines großen Bekanntheitsgrades. Ihre Orgelkonzerte – sowohl in Rumänien als auch in ganz Europa – haben ihren Namen auch auf internationaler Bühne bekannt gemacht. Pünktlich zu ihrem 80. Geburtstag am 13. Februar d. J. ist der Rückblick auf ihr bewegtes Leben „Von Orgel zu Orgel“ auch in Buchform erschienen. „Ich erzähle hier die Geschichte meiner tiefen Zuneigung zur Musik, insbesondere zur Orgel, einem wunderbaren Instrument, das mein Leben maßgeblich bestimmt hat. […] Von Orgel zu Orgel bin ich gereist – viele Jahre. Zahlreiche Orte und wunderbare Menschen durfte ich kennenlernen, auch Künstler mit denen ich jahrelang musiziert habe,“ teilt Reich im Vorwort mit.Weiterlesen

Interaktive Stadtführungen

Ausgabe Nr. 2851

Besondere Stadtführungen durch Hermannstadt bietet die Hermannstädter Reiseleiterin und Bergführerin Nicoleta Ocneriu an, gewöhnlich als mittelalterliches Burgfräulein gekleidet. Damit möchte sie z. B. Hermannstädter Kinder ab 7 Jahren ansprechen und ihnen helfen, ihre Stadt kennen zu lernen unter dem Motto Cunoașteti orașul cu Nico”, aber auch Erwachsene können mitmachen, es gibt auch englischsprachige Führungen (Discover Sibiu with Nico”). Mehr dazu unter https://sibiuguidenico.com/en/. Unser Bild: Zum Abschluss einer interaktiven Stadtführung mit Kindern ab 7 und ihren jüngeren Geschwister sowie erwachsenen Begleitpersonen stellte sich zu Wochenbeginn Nicoleta Ocneriu vor der Kulisse des Alten Stadttheaters (heute: Thaliasaal) und der drei Wehrtürme (Zimmermannsturm, Töpferturm und Armbruster-/Weberturm) in der Harteneckgasse/Cetății zu einem Gruppenbild auf.                

Foto: Beatrice UNGAR

50 Lieder für 50 Jahre

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Ausgabe Nr. 2851

Am Palmsonntag, dem 23. März 1986, wurde ich in Leschkirch konfirmiert. Zu diesem Anlass bekamen wir – 5 Konfirmandinnen und 3 Konfirmanden – vom damaligen Leschkircher Pfarrer Walter Schneider ein Gesangbuch geschenkt; ein „neues“ wie man damals sagte, weil das „alte“ auf den Anfang des 20. Jahrhunderts zurückgehende „Gesangbuch für die evangelische Landeskirche A. B. in den siebenbürgischen Landesteilen Ungarn“ nur Schritt für Schritt außer Gebrauch kam. In Rode, einer zum Schäßburger Bezirk gehörenden Gemeinden, wurde sogar noch Anfang der 2000-er Jahre das „alte“ Gesangbuch verwendet. Weiterlesen