Zusammen sind wir stark

Ein Besuch beim Pinocchio Kindergarten in der Schlangengasse

Ausgabe Nr. 2887

Die Kinder der großen Gruppen des Pinocchio Kindergartens feierten zusammen mit ihren Erzieherinnen Mara Drăghiciu (links im Bild) und Iulia Buian (rechts im Bild) Erntedankfest.                                   Foto: Cynthia PINTER

Bunte Kürbisse und volle Körbe mit Gemüse und Obst zieren Hof und Eingang des Pinocchio Kindergartens, in der Schlangengasse/Șerpuită 53 im Jenseits-Viertel in Hermannstadt. Die Erzieherinnen Mara Drăghiciu und Iulia Buian führen die Kinder der großen Gruppen vor die herbstlich gestaltete Kulisse und die stolzen Eltern zücken ihre Handys, um den Moment zu verewigen. Zur Belohnung für die schön vorgetragenen Lieder und Gedichte haben die Erzieherinnen leckere Marmelade- und Zakuska-Brote vorbereitet. In einem der ältesten privaten Kindergärten mit deutscher Unterrichtssprache in Hermannstadt wird das Erntedankfest gefeiert. Weiterlesen

Spendenübergabe

Ausgabe Nr. 2887

Den Erlös des zugunsten des Kinderhospizes des Dr. Carl Wolff-Vereins von dem Demokratischen Forum der Deutschen in Hermannstadt in Kooperation mit dem Kirchenbezirk Hermannstadt der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien am 12. Oktober veranstalteten Wohltätigkeitsbasars überreichte eine kleine Delegation am Freitag der Vorwoche an die Heimleiterin Ortrun Rhein. Unser Bild: Hildrun Schneider, Referentin für den Kontakt zu den Mitgliedern des Siebenbürgenforums, Ortrun Rhein, Anita Pavel vom DFDH und KristaGrila, Vertreterin der Hermannstädter Handarbeitskreise.   Foto: Beatrice UNGAR

,,Visionär und komplexe Persönlichkeit“

Streiflichter von den drei Dr. Carl Wolff-Gedenktagen in Hermannstadt (II)

Ausgabe Nr. 2887

Dipl.-Ingenieur Marcel Stanciu bei seinem Vortrag im Spiegelsaal des DFDH. Er präsentiert gerade die für die Elektrifizierung Hermannstadts drei wichtigsten Persönlichkeiten: Dr. Carl Wolff, Direktor der Hermannstädter allgemeinen Sparakssa, Partenie Cosma, Direktor der Albina-Bank und Ingenieur Oskar von Miller.                                                    
Foto: Laura MICU

Ein Highlight der drei Tage war am ersten Abend, Freitag, dem 11. Oktober, die Wortmeldung des Ururenkels von Dr. Carl Wolff, Dipl.-Ingenieur Jakob Grohmann, der vor allem die Familiengeschichte beleuchtete und den Geehrten als Privatmann vorzustellen versuchte. Hier einige Auszüge: „Mein Onkel Heinz Rybiczka und ich, Jakob Grohmann, wir sind Nachkommen von Carl Wolff. Carl Wolff war mit Friederike Lehrmann verheiratet und hatte fünf Kinder. Zwei starben bald. Die Kinder Marie, Alice und Karl wuchsen in Hermannstadt auf. Alice Wolff heiratete Michael Fleischer aus Heltau und ist meine Urgroßmutter. Im Ersten Weltkrieg gingen sie bald nach Wien, wo ihre Töchter Alice und Ilse aufwuchsen. Meine Großmutter Alice kam im Sommer oft nach Siebenbürgen. Schließlich zogen sie nach Oberösterreich, wo mein Onkel Heinz und meine Mutter Annemarie aufwuchsen. Nun leben wir in Wien.Weiterlesen

Tanzgruppentreffen

Ausgabe Nr. 2887

Das Tanzgruppentreffen 2024 der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Jugendorganisationen (ADJ) fand vom 10. bis 13. Oktober in Bad Felix/Băile Felix statt. An dieser zur Tradition gewordenen Veranstaltung nahmen zahlreiche deutsche Tanzgruppen aus verschiedenen Regionen des Landes teil, mitunter aus dem Banat, aus Siebenbürgen, der Maramuresch und aus Bacău. Die Vielfalt der Teilnehmenden spiegelte die reiche kulturelle Tradition wider, die von der deutschen Gemeinschaft in Rumänien gepflegt wird. Während des Treffens hatten die jungen Tänzerinnen und Tänzer die Möglichkeit, eine breite Palette an Tänzen zu erlernen. Dazu gehörten nicht nur traditionelle rumänische und ungarische Volkstänze, sondern auch moderne Choreografien, die die Dynamik und Kreativität der Jugend anregten. Der Austausch zwischen den verschiedenen Gruppen förderte nicht nur das Verständnis für regionale Besonderheiten, sondern auch die Zusammenarbeit und Freundschaft zwischen den Teilnehmenden. Den Höhepunkt des Treffens bildete eine große Aufführung, bei der die erlernten Tänze vorgeführt wurden. Besonders beeindruckend war die Kombination von traditionellen Volkstänzen mit modernen Tänzen, welche dem Publikum ein abwechslungsreiches und lebendiges Programm bot. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und zeigte einmal mehr, wie wichtig Kulturveranstaltungen für Gemeinschafts- und Traditionspflege sind. Das Tanzgruppentreffen bot nicht nur eine Plattform für kulturellen Austausch, sondern auch für den Aufbau von Netzwerken zwischen den Jugendlichen, die eine wichtige Rolle in der Erhaltung der deutschen Kultur spielen.     Text und Foto: Stefan KÉZDI

Bubble Tees in 2D-Dekor

Neue Teestube eröffnet, nicht nur für Cosplay-Fans

Ausgabe Nr. 2887

Die Bubble-Tees kann man mitnehmen, täglich von 12 bis 22 Uhr, doch sie schmecken besonders gut im schwarz-weißen Dekor. Lu Zhan und Horea Bucerzan haben auch ihre Lieblingsgetränke.   Foto: Ruxandra STĂNESCU

Bubble Tea, 2D-Schwarzweiß-Zeichnungen, Cosplay: Das junge Ehepaar Lu Zhan und Horea Bucerzan hat im Sommer in der Someșului-Straße Nr. 14 „Guai Guai Bubble Tea” geöffnet, wo man in einer einzigartigen Teestube neue Erfahrungen machen kann. Und kurz vor Halloween haben sie angekündigt, dass alle maskierten Kunden in den ersten drei Novembertagen mit Überraschungen erwartet werden. „Guai Guai” heißt „herzig herzig”, erklären sie.   Weiterlesen

Sonderausstellung im Ursulinenkloster

Ausgabe Nr. 2887

Spe Salvi. Das Ursulinenkloster in Hermannstadt, lautet der Titel der Sonderausstellung, die noch bis zum 10. November in Räumlichkeiten des ehemaligen Ursulinenklosters (für neuere Generationen das ehemalige Pädagogische Lyzeum) zu besichtigen ist. Kuratiert wurde die Ausstellung, in der u. a. Fotos von Emil Fischer den Alltag aus der Klosterschule zeigen bzw. erstmals Dokumente aus der Geschichte der Einrichtung zu sehen sind, von Alexandru Constantin Chituță, Delia Voina und Marius Șpechea, die auch einen Bildband herausgegeben haben, der pünktlich zur Vernissage im Verlag des Brukenthalmuseums erschienen ist.                 Foto: Beatrice UNGAR

Ein gutes Feedback der Kunden

Der Auchan Hypermarkt in Schellenberg heißt nun Atac Hiper Discount by Auchan

Ausgabe Nr. 2887

Ana-Maria Ghilință (links) im Gespräch mit einer Journalistin.
Foto: der Verfasser

18 Jahre ist es her, seit die französische Warenhauskette Auchan 2006 den Auchan-Hypermarkt im Titan-Stadtviertel in Bukarest eröffnete, der erste und derzeit immer noch größte Auchan-Hypermarkt in Rumänien. Mittlerweile wurde in Rumänien ein Multi-Format-Netzwerk entwickelt und Auchan betreibt derzeit landesweit 440 Geschäfte unter den Marken Auchan, ATAC, MyAuchan und Simply, die täglich durchschnittlich über 350.000 Kunden bedienen. Als erster Einzelhändler, der in Rumänien das Konzept des generalisierten Discounts eingeführt hat, bietet Auchan täglich niedrige Preise, mit einem starken Fokus auf lokale Produkte und Hersteller, gesunde Ernährung und Umweltverantwortung.Weiterlesen