Vom langen 18. Jahrhundert

Zwei Bücher zur Geschichte Südeuropas von Harald Heppner vorgestellt

Ausgabe Nr. 2951

Prof. Harald Heppner in der Bibliothek des Forschungsinstituts für Geisteswissenschaften der Rumänischen Akademie in Hermannstadt mit seinem Buch „Neuzeit mit Verspätung“.                           Foto: Alisa SCHWARZ

Der Historiker Harald Heppner stellte am 6. März gleich zwei Bücher im Forschungsinstitut für Geisteswissenschaften der Rumänischen Akademie in Hermannstadt auf Rumänisch, Deutsch und Englisch vor. Es handelte sich um „Yearbook of the Society for 18th Century Studies on South Eastern Europe. Secularisation between the Adriatic and the Carpathians/Säkularisierung zwischen Adria und Karpatenbogen”, Band 8/2025 und „Neuzeit mit Verspätung. Die Anfänge der Transition in Europas Südosten (1683-1821)”. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2951

Ostermarkt

Hermannstadt. – Der Ostermarkt am Großen Ring ist vom 3. bis 14. April geöffnet. Näheres unter https://www.facebook.com/targuldepasti. (RS)

 

Osterangebote im Forumshaus

Hermannstadt. – Der traditionelle Osterbasar des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt und der Handarbeitskreise des Evangelischen Frauenkreises Hermannstadt findet am Samstag, dem 21. März, von 10 bis 14 Uhr im Forumshaus statt. Der Erlös geht u. a. an die sozialen Einrichtungen der Evangelischen Kirche. „Handgefertigte Osterdekorationen, kunstvolle Handarbeiten, süße Köstlichkeiten und viele besondere Geschenk-Ideen für das bevorstehende Osterfest” werden laut Veranstaltern hier angeboten.

Ebenfalls im Spiegelsaal des DFDH werden zwei Workshops für Osterbräuche angeboten. Ein Workshop für Eierfärben mit Naturfarben, geleitet von Iulia Teodorescu, Restauratorin im ASTRA-Museum, findet am Dienstag, dem 24. März, ab 17 Uhr, statt.

Ein Workshop für Eierverzieren (Atelier de încondeiat ouă), geleitet von Andrei Buda, Spezialist für traditionelle Kunst, findet am Freitag, dem 27. März, ebenfalls ab 17 Uhr statt. Die Teilnahme an den Workshops ist nur mit vorheriger Anmeldung über Link https://forms.gle/6imzbANPQPiu3WgM7 oder telefonisch beim Sekretariat des DFDH unter 0722-29.38.50 möglich. Die Veranstaltungen sind für Personen ab 8 Jahren geeignet, pro Workshop stehen maximal 15 Plätze zur Verfügung. (RS)Weiterlesen

„Ein Brückenbauer und Netzwerker“

Hauptanwalt Friedrich Gunesch mit dem Walburgapreis 2026 in Heltau geehrt

Ausgabe Nr. 2950

Das Ehrendiplom überreichte Stadtpfarrer László-Zorán Kézdi (1. v. r.) an Hauptanwalt Friedrich Gunesch (2. v. r.), das Walburga-Abzeichen Kurator Robert Fink, das Preisgeld Kirchenmutter Irene Gaspar.   Fotos: Beatrice UNGAR

Den Walburgapreis der Kirchengemeinde Heltau, mit dem Menschen gewürdigt werden, die Verantwortung übernehmen, Kirche und Gemeinschaft dienen und das evangelische Leben in Heltau und Siebenbürgen stärken, nahm im Rahmen des Festgottesdienstes zum Kirchweihfest der evangelischen Kirchengemeinde A. B. in Heltau am Sonntag Friedrich Gunesch, Hauptanwalt der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, entgegen. Die Entscheidung des Presbyteriums vom 12. Januar 2026 habe zwei Blickrichtungen sagte Stadtpfarrer László-Zorán Kézdi in seiner Laudatio: „Wir danken für seine Verbundenheit mit Heltau und zugleich danken wir für seinen Dienst an der Landeskirche und an der siebenbürgisch-sächsischen Gemeinschaft insgesamt. Unsere Gemeinde in Heltau gewinnt Rückhalt durch eine verlässliche Kirchenleitung, und die Landeskirche gewinnt Gesicht durch Gemeinden wie unsere, die Verantwortung vor Ort übernehmen.”Weiterlesen

Wir statten ein Heim wie daheim aus

Ausgabe Nr. 2950

Unter dem Motto „Wir statten ein Heim wie daheim aus” hat der Verein für Kind und Familie (Asociația pentru Copil și Familie HEART) am 21. November 2025 seine vierte Benefizgala im Hilton-Hotel in Hermannstadt veranstaltet, deren Erlös für das Kinderhospiz des Dr. Carl Wolff-Vereins bestimmt war. Bei der von Andreea Bogdan moderierten Veranstaltung traten die DreamCatchers Band (Anca Mărginean, Marius Țuța, Mihai Neagu), Tänzerinnen und Tänzer von der Ballettschule Reverence by Adela Floricioiu, sowie die Musiker Sebastian Emanuel Stan und Claudia Trif auf. Der gesamte Erlös übertraf die angestrebte Summe von 20.000 Euro. Damit wurden der Aufenthaltsraum und die Küche im Kinderhospiz neu ausgestattett. Am Dienstag konnten sich Vertreterinnen und Vertreter der Hermannstädter Presse im Rahmen einer Besichtigung unter Führung von Heimleiterin Ortrun Rhein ein Bild machen über die Einrichtung. Im Anschluss gab Liliana Tempean, die Vorsitzende des HEART-Vereins, Auskunft über diese erfolgreiche Spendenaktion, infolge derer im Kinderhospiz „Ein Heim wie daheim” (O casă ca acasă) eingerichtet werden konnte.Unser Bild (v. l. n. r.): Anamaria Scutea, Ortrun Rhein und Liliana Tempean freuen sich gemeinsam über die erfolgreiche Aktion.                                       Foto: Beatrice UNGAR

Der Frühling ist da

Ausgabe Nr. 2950

Ruderboote und Wasserfahrräder verkehrten am Samstag auf dem See im städtischen Zoo mit den Wildenten um die Wette bei schönstem Sonnenschein und milden Außentemperaturen. Foto: Beatrice Ungar

Damen erobern Hermannstadt

FIBA-EuroBasket Qualifizierungen erfolgreich

Ausgabe Nr. 2950

Die beste Spielerin am Parkett, Ștefania Cătinean (am Ball), in Aktion.
Fotos: die Verfasserin

Ein besonderes Basketballspiel hielt die Hermannstädter am Mittwochabend in Atem: Die rumänische Frauen-Nationalmannschaft hat am Mittwoch, dem 11. März einen wichtigen Sieg in der Vorrunde zur EuroBasket 2027 errungen, nachdem sie die Mannschaft aus Zypern mit 75:60 (42:21) besiegt hatte. Das Spiel war das dritte Spiel der Gruppe C der ersten Vorrunde.Weiterlesen

Ein Buertmes baute das Postgebäude

Post, Telegraph, Telefon in Hermannstadt (II) / Von Manfred WITTSTOCK

Ausgabe Nr. 2950

Das Postgebäude in der Fleischergasse 1905.

In der Unterstadt gab es nach Emil Sigerus seit der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts einen mit Rasen bepflanzten Platz, der „auf dem Anger“ hieß und an Werktagen als Viehmarkt verwendet wurde. Um den Tierhandel etwas einzuschränken, hatte die Nachbarschaft darauf auch ein kleines öffentliches Gärtchen eingerichtet, welches allerdings mit der Zeit verwilderte. Es handelte sich hierbei – wie der wissenschaftlich begabte Gymnasiallehrer Arnold Pancratz, der im Jahre 1935 im Alter von 33 Jahren seine Schrift „Die Gassennamen Hermannstadts” veröffentlichte – um wild wachsende Heckenrosen. Dieses Gärtchen wurde im Jahre 1716 neu bepflanzt und umzäunt, wonach es vom Kanzleischreiber Dollert im Grundbuch „Rosen Anger” genannt wurde. Dabei erstreckte sich diese Anlage bis zu seiner Auflösung im Jahre 1851 auch auf Wohngebiete des Fischmarktes und des Weinangers.Weiterlesen