Frauen sind gut vernetzt

Neuer Vorstand der Frauenarbeit der EKR gewählt

Ausgabe Nr. 2951

Der alte und der neue Vorstand (v. l. n. r.): Henriette Guib, Martina Zey, Christiane Lorenz, Bettina Kenst, Edith Toth, Angelika Beer, Sunhild Galter und Dietlinde Köber.                                                   Fotos: Beatrice UNGAR

„Der Weltgebetstag bleibt eines unserer Anliegen, für das sich landeskirchenweit Menschen begeistern lassen. Auch die bewährten Werkstätten sind inzwischen zu ganzen Reihen angewachsen, wie Patchwork, Brotbacken, Seidenmalen, die neu hinzu gekommenen Nähkurse, dazu die Wandertage, die Fortbildungen. Und zu dem Bewährten kommen immer wieder punktuell neue, interessante Angebote dazu, so dass es manchmal keine freien Termine dafür gibt.” So umriss die Vorstandsvorsitzende Sunhild Galter die Schwerpunkte der Tätigkeit der Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien (EKR) bei der Vertreterinnenversammlung am Samstag im Bischofshaus in Hermannstadt.Weiterlesen

Politischer Einfluss trotz Säkularisierung?

Vortrag des Theologen John P. Burgess über Religion und Politik in den USA

Ausgabe Nr. 2951

Theologe John P. Burgess aus Pittsburgh bei seinem Vortrag im prall gefüllten Presbyterialsaal.                                                              Foto: Tobias JARITZ

Während sich die amerikanische Gesellschaft zunehmend säkularisiert, gewinnen gleichzeitig religiöse Gruppen politischen Einfluss. Dieses scheinbare Paradox stand im Mittelpunkt des Vortrags zum Thema „Religion und Politik: Was passiert in den USA?“ des amerikanischen Theologen John P. Burgess, der am 15. März im Presbyterialsaal des Stadtpfarramts am Huetplatz stattfand. Burgess ist Theologe am Pittsburgh Theological Seminary und forscht derzeit als Fulbright-Stipendiat in Hermannstadt. Weiterlesen

US-Amerikanerin mit rumänischen Wurzeln gewann Oscar

Ausgabe Nr. 2951

Den Oscar für den besten Live-Action-Kurzfilm gewann bei den 98. Academy Awards „Two People Exchanging Saliva“ (Zwei Menschen tauschen Speichel aus) der rumänisch-amerikanischen Regisseurin und Drehbuchautorin Natalie Musteață (unser Bild mit Partner Alexandre Singh). Die Dystopie, in der es den Menschen verboten ist, sich zu küssen, ist u. a. inspiriert von einem Vorfall im Iran, bei dem ein Paar vor dem Freiheitsturm in Teheran tanzte und deswegen zu zehn Jahren Haft verurteilt wurde. Der Film behandelt Themen wie Repression, Lust und Überwachung und wurde von Isabelle Huppert und Julianne Moore produziert. Der große Gewinner des Abends war „One Battle After Another“. Der Film mit Leonardo DiCaprio und Regisseur Paul Thomas Anderson gewann sechs Academy Awards, u. a. in den Kategorien Best Picture und Bester Cast. Zum besten Dokumentarfilm gekürt wurde „Mr. Nobody Against Putin“, der 2025 das Hermannstädter Astra Film Festival eröffnet hat. Darin dokumentiert ein russischer Lehrer heimlich, wie seine Schule während des Ukraine-Kriegs zum Rekrutierungszentrum wurde.                                     Foto: profimedia

Das wird ein lebendiges Erbe

Die Evangelische Kirchengemeinde A. B. Hermannstadt hat einen Wald gepflanzt

Ausgabe Nr. 2951

Blick auf das Grundstück bei der Pflanzaktion.          Foto: Lucian COSMA

Im Rahmen ihres Einsatzes für die Bewahrung der Schöpfung hat die Evangelische Kirchengemeinde A. B. Hermannstadt einen Wald gepflanzt. Auf einem rund 3 Hektar großen Grundstück nahe der Autobahn A1, beginnen nun 20.100 Setzlinge zu wachsen – ein Wald, der sich entwickeln, atmen und für kommende Jahrzehnte ein lebendiges Erbe sein wird.

Das Projekt entstand aus einer klaren Überlegung: Ein landwirtschaftliches Grundstück mit erodiertem Boden und geringem wirtschaftlichem Wert, das zu unserem Gemeindeverband Hermannstadt-Hammersdorf-Schellenberg gehört, könnte zu etwas Wertvollererem werden – einem echten Wald. Weiterlesen

Musikstudierende konzertierten

Ausgabe Nr. 2951

Sieben Studierende der Kammermusikklasse von Prof. Steffen Schlandt von der Kronstädter Musikhochschule bestritten die Mittagsmusik und die Samstagmusik vergangene Woche in der Hermannstädter evangelischen Stadtpfarrkirche mit Werken von Antonio Vivaldi, Marco Uccelini, Georg Philipp Telemann, Johann Sebastian Bach und Max Reger und ernteten begeisterten Beifall. Unser Bild (v. l. n. r.): Nectaria Negoescu (Flöte), Gloria Chiciudean (Violine), Silvia Ferencz (Violine), Carina Catarama (Panflöte), Mara Otvos (Bratsche), Lukas Hellmann (Orgel) und Diana Ichim (Cembalo).            

Foto: Beatrice UNGAR

Freiheit und Freilicht

Ausstellung zu 130 Jahren Malschule Frauenbach

Ausgabe Nr. 2951

Den größten Blickfang erntete die größte Malerei der Ausstellung, „Die Burg von Huszt“ (links außen), das 1896 von Simon Hollósy, dem Gründer der Malschule, gemalt wurde und im Brukenthalmuseum restauriert wurde. Hollósy gilt als einer der bedeutendsten ungarischen Maler des Naturalismus und Realismus in der Malerei des 19. Jahrhunderts im Königreich Ungarn.
Foto: Cynthia PINTER

Das Jahr 2026 kennzeichnet den 130. Jahrestag der Gründung eines der bedeutendsten künstlerischen Zentren Mitteleuropas: der Künstlerkolonie, aus der später die Malschule von Nagybánya/Frauenbach/Baia Mare hervorging. Anlässlich dieses Jubiläums wurde am Freitag, dem 6. März die groß angelegte Ausstellung „130 Jahre Malschule Nagybanya/Frauenbach/Baia Mare: Fokus – József Klein“ im Landkartenkabinett des Brukenthalmuseums eröffnet, die Werke von den bedeutendsten Vertretern der Schule zeigt: Traian Bilțiu-Dăncuș, Tibor Boromisza, D.N. Cabadaeff, Béla Czóbel, Simon Hollósy, József Klein, Tasso Marchini, Letiția Munteanu, Aurel Popp, Vilmos Perlrott-Csaba, Ipolit Strâmbu, Sándor Ziffer und andere.Weiterlesen

Verlässliche Wissensbasis

Ausgabe Nr. 2951

Johann Lauer stellte sein Projekt bei der Tagung „Die siebenbürgisch-sächsische Volksschule in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts” Ende Oktober 2025 in Hermannstadt vor.                               Foto: Beatrice UNGAR

Als Philosoph und Politikwissenschaftler wage ich einen seltenen Spagat. Getreu meinem Motto „Tradition und Fortschritt verbinden“ konzipierte ich ein Projekt, das historisches Bewusstsein mit Spitzentechnologie vereint. Das Ergebnis ist ein Porträt der Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen – zu finden unter https://www.siebenbuergersachsen.de/genki/portrait.pdf -, getragen vom Leitgedanken „Gewidmet allen kommenden Generationen – damit das siebenbürgisch-sächsische Kulturerbe lebendig bleibt.“Weiterlesen