Nachrichten

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Poesie der Roma; Bilderbuchkino; Einweihung in Eibesdorf; Lesung mit Martina Kempff; Kinderflohmarkt; Kammermusikkonzert; Unterkunft für Katzen gesucht; Erntedank in Hammersdorf; 6. Auflage des EUROTHALIA-Theaterfestivals; DAAD: Rumänien weltweit Spitzenreiter; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.
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„Am Anfang war das Wort und nicht das Geschwätz“

Streiflichter von den Medientagen der Deutschen Gesellschaft in Berlin
Ausgabe Nr. 2499
 

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„Am Anfang war das Wort und nicht das Geschwätz, und am Ende wird nicht die Propaganda sein, sondern wieder das Wort.“ Dieses Zitat von Gottfried Benn kann durchaus als Motto der kurzen aber inhaltsreichen Medientagung gelten, die von dem Verein Deutsche Gesellschaft e. V. für Journalisten aus dem östlichen Europa am 7. und 8. September in Berlin organisiert worden war. In seiner Begrüßung erwähnte der Beauftragte für Auswärtige Kulturpolitik, Michael Reiffenstuel, dass 130 Projekte – für im Ausland erscheinende deutschsprachige Medien – vom Auswärtigen Amt gefördert werden, um nicht nur Mut zur Verantwortung in der Berichterstattung zu stärken, sondern damit auch die unterschiedliche Definition zahlreicher Schlagwörter, wie z. B. Propaganda, erörtert und diskutiert würden.Weiterlesen

Aufstieg fest im Visier

Gründungsmitglied Peter Müller zum FC Hermannstadt
Ausgabe Nr. 2499
 

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Als Vertreter der Firma East European Supply & Solution ist der aus Heltau stammende Peter Müller vor kurzem als Mitglied im Deutschen Wirtschaftsclub Siebenbürgen (DWS) aufgenommen worden. Müller wanderte mit 23 Jahren nach Deutschland aus und Anfang 2008 kehrte er nach Rumänien zurück. Er hatte sich entschieden, seinen Schwager Dan Raica hier zu unterstützen, mit dem er schon seit 1992 eine Firma betreibt, die im Bereich Anhänger tätig ist und mittlerweile einen Marktanteil von bis zu 35 Prozent im Vertrieb von 3,5-Tonnen-Anhängern sowie 2 Millionen Euro Umsatz erreicht haben. Peter Müller ist aber auch Gründungsmitglied des Fußballvereins FC Hermannstadt. Zu diesem Thema gewährte Müller HZ-Redakteur Werner F i n k folgendes Interview. Weiterlesen

„Das Herz des Publikums berührt“

2. Internationaler Tanzsportwettbewerb Transylvanian Grand Prix in Hermannstadt
Ausgabe Nr. 2499
 

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Schnelle Wiener Walzer, vornehme Slowfox oder feuerige Chachas bzw. Sambas, das alles gab es vergangenes Wochenende in der Transilvania-Halle beim Transylvania Grand Prix-Tanzsportwettbewerb. Zu diesem Anlass waren bekannte Tanzsportler aus Europa nach Hermannstadt gekommen und setzten sich ohne weiteres durch, u. a. Kathrin Menzinger und Vadim Garbuzov (Österreich) in der Europäischen Meisterschaft Showdance Latin oder Annette Sudol und Simone Segatori (Deutschland) im WDSF World Open Standard (16-35 Jahre). Wie erwartet belegten die Paare Paul Moldovan und Cristina Tătar sowie Alexandru Miculescu und Andra Păcurar (beide Rumänien) die ersten beiden Plätze im WDSF World Latin Open (16-35 Jahre).Weiterlesen

Nachrichten

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Morgen 26. Sachsentreffen

Sächsisch-Regen/Reghin. – Unter dem Motto „Mit Mut und Rat auch in der Tat“ findet morgen, den 24. September, das 26. vom Siebenbürgenforum veranstaltete Sachsentreffen in Sächsisch-Regen statt. Es beginnt mit dem Festgottesdienst in der evangelischen Kirche um 10 Uhr. Programme und Abzeichen sind ab 8.30 Uhr bei Infostand vor der evangelischen Kirche am Petru Maior-Platz zu kaufen. (BU)

Temeswar zur EKH 2021 ernannt; Honigtag für Groß und Klein; Lesung mit Elmar Schenkel; Eva Seith liest im DKH; Poesie der Roma; Deutsche Theaterstücke; Unterkunft für Katzen gesucht; „Nacht der Galerien” auch in Hermannstadt; Workshop an der Friedrich Schiller-Universität; Musica Coronensis; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.
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„Ritterwein“ zum Verkosten

7. DWS-Weinfest im Apfelhaus in Michelsberg gefeiert
Ausgabe Nr. 2499
 

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Vergangenen Sonntag fand das schon zur Tradition gewordene Weinfest des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen (DWS) im Apfelhaus in Michelsberg statt. Zum Verkosten gab es Weine von verschiedensten Sorten, aber auch Most, Bier oder Likör sowie Spezialitäten vom Grill. Ein Höhepunkt des Weinfestes war der Auftritt der Tanzgruppe der Brukenthalschule und anschließend die Wahl der Weinkönigin. Zur Weinkönigin gekrönt wurde Camelia Oprea. Für Musik und gute Laune sorgten auch dieses Jahr DJ Michael Kothen und DJ Dietrich Galter.Weiterlesen

„Nachgerade ein prophetisches Projekt“

25. Gründungsjubiläum der Evangelischen Akademie Siebenbürgen
Ausgabe Nr. 2499
 

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Es war nachgerade ein prophetisches Projekt, wenn hier auf den Trümmern einer zusammengebrochenen kommunistischen Gesellschaft und Planwirtschaft, deren katastrophale geistige Folgen, Auswirkungen und Konsequenzen bis heute in dem hierzulande üblichen öffentlichen politischen und gesellschaftlichen Diskurs zu spüren sind, ein Forum des Dialogs, des wissenschaftlichen Austausches und ja auch der Ökumene geschaffen wurde.“ So beschrieb der vormalige Akademieleiter Dr. Jürgen Henkel die vor 25 Jahren erfolgte Gründung der Evangelischen Akademie Siebenbürgen, die am Wochenende im Hans-Bernd-von-Haeften-Tagungshaus gefeiert wurde.Weiterlesen

Über Gott und die Welt

Deutsche Theaterpremiere über religiösen Fanatismus
Ausgabe Nr. 2499
 

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Vom „normal schwererziehbaren Schüler“ zum „Jesusspinner“. Diesen Werdegang des Teenagers Benjamin können die Theaterliebhaber im neuesten Theaterstück, das an der deutschen Abteilung inszeniert wurde, erleben. Die Vorpremiere von „Märtyrer“ von Marius von Mayenburg fand am vergangenen Donnerstag, im Radu Stanca-Nationaltheater statt. Regie führt der gebürtige Hermannstädter Radu-Alexandru Nica, der hier in der Vergangenheit schon einige Erfolge feiern konnte, zum Beispiel mit der Inszenierung der Theaterstücke „Nora“, „Norway.today“ oder „Wie feuere ich meinen Mörder“.Weiterlesen

„Mit Mut und Rat auch in der Tat“

26. Sachsentreffen findet am Samstag in Sächsisch-Regen/Reghin statt
Ausgabe Nr. 2499
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Sächsisch-Regen. – Das 26. vom Siebenbürgenforum veranstaltete Sachsentreffen findet am Samstag, dem 24. September in Sächsisch-Regen statt. Hier einige Programmpunkte: ab 8.30 Uhr: Verkauf von Abzeichen und Programmen vor der evangelischen Kirche und am Infostand an dem Petru Maior-Platz, wo ab 9 Uhr die Stände der Handarbeitskreise aufgestellt sind und ab 11 Uhr ein Jugendcafé eröffnet wird; 10-11.30 Uhr: Festgottesdienst anschließend Platzkonzert vor der evangelischen Kirche; 10-13 Uhr: Bastelprogramm für Kinder in der Schule (Str. Călărașilor 3); 12 Uhr: Trachtenumzug und Auftritte der Kulturgruppen auf dem Petru Maior-Platz; 12.30 Uhr: Eröffnung der Geigenausstellung im Rathaus bzw. Mundarttheater: „De Himet reft“ im Eugen Nicoară-Kulturhaus (Str. Spitalului 11); 13.30 Uhr: Kindertheater: „Salz in der Suppe“ im George Enescu-Kulturhaus (Str. Republicii 2; 14 Uhr: Eröffnung der Fotoausstellung „Reen und das Reener Ländchen“ im Forumssitz (Piața Petru Maior 32); 15. Uhr Festveranstaltung im Eugen Nicoară-Kulturhaus (Grußworte, Festrede, Verleihung der Honterusmedaille. Um 15.30 Uhr konzertiert der beliebte Sänger Ricky Dandel auf dem Petru Maior-Platz und um 16.30 Uhr ist der offizielle Abschluss geplant.

 

„Eine Fundgrube für Sinngebung“

Der Band „Niederschriften aus dem 20. und 21. Jahrhundert“ von Jens Langer
Ausgabe Nr. 2498
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Erst im gesellschaftlichen Umbruch und Aufbruch erweist es sich, ob gegebene Theologie tragfähig für die Gegenwart und Zukunft ist. Um dies zu testen, ist es wichtig auf Theologen des Umbruchs zu hören, die ihre Zeit nicht zeitlos reflektierten. Jens Langer (1939 in Rostock geboren), Pfarrer und habilitierter Hochschuldozent mit Europa-Erfahrung (Generalsekretär der Evangelischen Studierenden-Gemeinden in der DDR von 1974-1978) und Kenntnis regionaler Kultur von Mecklenburg und Siebenbürgen ist einer von ihnen. Er gehört zu einer theologischen Generation der DDR im Übergang, die mit ihren kritischen Gedanken von damals Inspirationen für engagierte Zeitgenossenschaft von heute liefern. Denn Sache der Theologie ist es „das überlieferte Glaubenszeugnis als gegenwärtig zu verantwortendes zu bedenken. Sie sagt nicht ‚So war es‘, sondern ‚So ist es’“ (Gerhard Ebeling). Für Langer sind regionale Verwurzelung und weltoffene Perspektive Charakteristika für sein Gesellschaftsbild. So lässt er auch für sich gelten, was Karl Barth über Dietrich Bonhoeffers Theologie sagte: „schwermütige Theologie der norddeutschen Tiefebene“, die frei ist von kirchlicher Enge.

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