Leuchtende Schmetterlinge und schwarze Kapuzen

Schwarzlichttheater mit Maria Rampelt im Pfarrhauskeller in Mediasch
Ausgabe Nr. 2530

 

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Anfang April gastierte Maria Rampelt mit ihrem ehrenamtlichen Projekt „Schwarzlichttheater für und mit Kindern“ in Mediasch. Die gebürtige Reussenerin hat dort an drei Tagen mit Kindern der Hermann-Oberth-Grundschule im evangelischen Pfarrhaus eine halbstündige Vorführung einstudiert. Den Auftakt des Projekts machte jedoch ein kreativer Nachmittag beim Frauentreff, wo Maria Rampelt den anwesenden Frauen zeigte, wie sie aus Knöpfen und Aludraht individuelle Ringe herstellen können. Den Abschluss des Projekts bildete ein dreistündiger Workshop zum Thema „Schwarzlichttheater“, den Maria Rampelt mit interessierten Lehrerinnen der Hermann-Oberth-Schule durchführte. Zu den Hintergründen ihres ehrenamtlichen Engagements in Siebenbürgen gewährte Maria Rampelt Moni Schneider-Mild folgendes Interview.

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Klare Ansage der Unterstützung gemacht

Bayerischer Staatssekretär Johannes Hintersberger besuchte Hermannstadt
Ausgabe Nr. 2530

 

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Johannes Hintersberger, Staatssekretär im Bayerischen Arbeits- und Sozialministerium, Familie und Integration, zu dessen Zuständigkeitsbereich auch die deutsche Minderheit in Rumänien gehört, besuchte vergangene Woche u. a. Temeswar und Hermannstadt, um die deutsche Minderheit hier und das Land kennen zu lernen. In Temeswar führte er Gespräche u. a. mit MdP Ovidiu Ganţ, in Hermannstadt mit Bürgermeisterin Astrid Fodor und dem Vorsitzenden des Siebenbürgenforums (DFDS), Martin Bottesch, besuchte hier weiterhin das After-School-Projekt der Stiftung Bavaria Romania, das Altenheim und das Hospiz. Begleitet wurde er von Herta Daniel, Bundesvorsitzende des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, sowie Peter-Dietmar Leber, Vorsitzender der Landsmannschaft der Banater Schwaben, sowie Judith Urban, Konsulin der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt. Über den Besuch in Rumänien sprach mit Johannes Hintersberger HZ-Redakteur Werner Fink.

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„Sinnsprüche und Worte“

Sonderausstellung im Schatzkästlein am Kleinen Ring
Ausgabe Nr. 2530

 

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Unter dem Motto „Ein‘ feste Burg ist unser Gott“ steht die Sonderausstellung „Sinnsprüche und Worte der Siebenbürger Sachsen“, die gestern im Schatzkästlein am Kleinen Ring eröffnet wurde und daselbst bis zum 15. Oktober d. J. zu besichtigen sein wird.

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Partner für deutsche Initiative gesucht

Der CDU-Abgeordnete Werner Jostmeier besuchte mit Delegation Rumänien
Ausgabe Nr. 2530

 

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Der Landtagsabgeordnete Werner Jostmeier, u. a. CDU-Beauftragter für Vertriebene und Aussiedler in Nordrhein-Westfalen, war zum fünften Mal in seiner Mandatszeit auf Rumänienbesuch, um sicher zu gehen, dass die Arbeit für die deutsche Minderheit in Rumänien „stabil bleibt und sich weiter entwickelt”. Eingeplant waren   Besuche und Treffen in Temeswar, Reps/Rupea, Schweischer/Fişer (beide Kreis Kronstadt) und Hermannstadt.

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Anderssein ist gut

Eine Weltpremiere am Gong-Theater
Ausgabe Nr. 2530

 

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Bi, ba, bussi-buss, eins, zwei, drei, Zauberei! Verzaubert waren Kinder wie Erwachsene von der bunten und fantastischen Welt der „Kinderzimmerzauberei“, einer Puppentheatervorstellung von Elise Wilk, die am Sonntagmittag, den 14. Mai, an der deutschen Abteilung des Hermannstädter Gong Kinder- und Jugendtheaters Weltpremiere feierte. Das Theaterstück wurde vom Gong-Theater in Auftrag gegeben und was dabei herausgekommen ist, lässt sich sehen. Auch mehrmals. Elise Wilks erstes Theaterstück für Kinder war ein riesiger Erfolg.

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Fest der Freude und der Gemeinschaft

650 Teilnehmer bei dem 27. Maifest des Deutschen Forums in Hermannstadt
Ausgabe Nr. 2530

 

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„Ein Maitag ist ein kategorischer Imperativ der Freude“ hat Friedrich Hebbel einmal geschrieben. Unter dieses Motto könnte man das 27. Maifest des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) stellen, das am Samstag stattgefunden hat. Hauptakteure waren die Schülerinnen und Schüler der deutschen Schulen und Kindergärten aus Hermannstadt, die nach einem gelungenen Umzug, ihre Darbietungen nicht wie üblich im Jungen Wald, sondern im Sportsaal der Brukenthalschule vorführten. Im Jungen Wald wäre das Fest wohl ins Wasser gefallen, denn gleich nach Abschluss des Umzugs begann es heftig zu regnen.

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10 Jahre Focus

Ausgabe Nr. 2529

 

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Retrospektive in Bildern: Die Ausstellung Focus Sibiu 2017″ mit den besten Pressefotos der Fotografen Silvana Armat, Sebastian Marcovici, Ovidiu Matiu und Dragoș Dumitru bietet eine Rückschau auf die zehn Jahre, die seit dem Kulturhauptstadtjahr in Hermannstadt vergangen sind und wird am Donnerstag, dem 18. Mai, 18 Uhr, im Innenhof des Rathauses am Großen Ring eröffnet. Unser Bild: Blick in die Ausstellung Focus Sibiu 2016″.                      

Foto: Focus Sibiu

Ein „Gesicht des deutschen modernen Theaters“

Auszeichnung des Hermannstädter Theaterfestivals für Thomas Ostermeier
Ausgabe Nr. 2529

 

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Das größte Theaterfestival der Welt soll im vorigen Sommer, im Juni 2016, in Hermannstadt in Siebenbürgen stattgefunden haben. Theatergruppen aus aller Herren Länder waren angereist, um ihre beeindruckenden, gar sensationellen Einstudierungen zu präsentieren. Thomas Ostermeier schickte „Die Ehe der Maria Braun“ auf die Reise in die Karpaten, in die Landschaft der berühmten Kirchenburgen, in die Stadt am Zibin, die Stadt mit den meisten Festivals in Rumänien. Konzerttage, klassische Musiktage, Jazztage, Filmtage und mehr sind dort alljährlich zu Hause. Gastlich empfangen werden die Gruppen, die Künstler jedes Jahr von der Stadt und den Menschen dort.

Das 23. Hermannstädter Internationale Theaterfestival ehrte am 18. Juni 2016 weitere sieben Persönlichkeiten mit einem Stern auf der Ruhmesmeile an der Oberen Promenade: Luk Perceval, George Banu, Victor Rebengiuc, Tim Robbins, Thomas Ostermeier, Yevgeny Mironov, Alvis Hermanis.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2529

 

Gemeindeabend in Mediasch; Morgen findet das Maifest statt; 40. Gemeindefest in Mediasch; Deutsche Premiere am Gong-Theater; 2. Kindersingtag der EKR; „Stumm wie ein Schwan?“; Kolloquium in Răşinari; Sportwettkämpfe für Schüler; Konzert im Thaliasaal; Theaterwerkstatt; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

„Erstaunlich gut geschrieben“

Eva Pauls Buch „Weder Tod noch Leben. Eine siebenbürgische Lebensgeschichte“
Ausgabe Nr. 2529

 

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Wer dieses Buch nicht von vorneherein weglegt, weil es ihm zu „sektiererisch“ scheint, sondern der Reihe nach liest, kann zunächst staunen, wie gut es geschrieben ist. Wie in einem Roman werden zunächst zwei Familiengeschichten parallel erzählt. Der junge Tischler Hans in Neudorf hat nach seiner Heimkehr aus dem ersten Weltkrieg seine Jugendliebe geheiratet, obwohl sie an fortgeschrittener Tuberkulose leidet. Er hat diese Ehe gegen den Einspruch seiner Eltern und die Meinung des Dorfes durchgesetzt und sorgt in rührender Weise für seine kranke Frau, während er eine Werkstatt aufbaut und sein Handwerk erfolgreich betreibt. Seine Frau bringt trotz ihrer Krankheit zwei Kinder zur Welt, die er überaus liebt. Weiterlesen