Abschiedsempfang im Großherzogtum Luxemburg

Ausgabe Nr. 2723

Großherzog Henri von Luxemburg (Bildmitte) hat Rumäniens Botschafter in Luxemburg, Lilian Zamfiroiu (links) und dessen Gattin Tatiana Zamfiroiu (rechts) eine Audienz gewährt anlässlich des Abschieds von Botschafter Zamfiroiu. Dieser war seit 2016 in Luxemburg als Botschafter tätig gewesen und hat sich tatkräftig für die bilateralen Beziehungen eingesetzt, wie aus einem von dem Romlux-Verein am 14. Mai d. J. veranstalteten Webinar hervorging, das die frühere Kulturministerin Erna Hennicot-Schoepges gemeinsam mit dem Romlux-Vorsitzenden Răzvan-Petru Radu moderierte. Großherzog Henri  überreichte dem scheidenden Botschafter den Orden der Eichenkrone im Rang eines Kommandeurs. Der Orden wurde mit Königlich-Großherzoglichem Beschluss vom 29. Dezember 1841 von Wilhelm (II.), König der Niederlande und Großherzog von Luxemburg als vierklassiger (Großkreuz, Ritter vom Stern, Kommandeur und Ritter) allgemeiner Verdienstorden für das Großherzogtum Luxemburg gestiftet.                   

Foto: Maison du Grand-Duc

Auf den Glauben kommt es an

Konfirmation zu Pfingsten in der Bergkirche

Ausgabe Nr. 2723

Frank Staffendt, Brenda Polder, Stadtpfarrer Dechant Dr. Hans-Bruno Fröhlich, Anna Margadant und Eduard Schuller (/v. l. n. r.).  Foto: Privat

Auch in Schäßburg fand in diesem Jahr die Konfirmation am Pfingstsonntag statt. Besonders schön war, dass alle vier Konfirmanden die siebenbürgisch-sächsische Volkstracht trugen. Die Konfirmandenprüfung fand nicht wie üblich am Abend davor, sondern im Gottesdienst in der Bergkirche statt.Weiterlesen

Im Mittelpunkt stand der Rhabarber

Workshop auf dem Kleinschelkener Winzerhof im ASTRA-Freilichtmuseum

Ausgabe Nr. 2723

Heide Göddert, geborene Preiss (Bildmitte) in der Alltagstracht einer Siebenbürger Sächsin aus Agnetheln, ihrem Geburtsort, bereitete nach einem bewährten Rezept den Rhababerkuchen vor. Ihr zur Seite standen die beiden Museografinnen Camelia Ștefan (rechts) und Simona Malearov (links).      Foto: Beatrice UNGAR

Ein kulinarischer Workshop zum Thema Rhabarber hat am Samstag im ASTRA-Freilichtmuseum, im Haus eines siebenbürgisch-sächsischen Winzers aus Kleinschelken/Șeica Mică stattgefunden. Zubereitet wurden in der bestens ausgestatteten Küche vor Publikum und laufenden Kameras Kuchen und Kompott. Außer dem Kuchenrezept, das die Veranstalterinnen auf eine Schiefertafel mit Kreide aufzeichneten, erhielten die Besucherinnen und Besucher auch Informationen zum Rhabarber als Heilmittel und als Farbstoff für die Haare.Weiterlesen

„Wie nah, wie fern ist der Ort, der Heimat ist“

Folkmusik aus der Feder eines ausgewanderten Sachsen

Ausgabe Nr. 2723

Hans Seiwerth: Im Spiegelbild ein Kakadu. Gesang: Angela Seiwerth (Nr. 4, 5, 13), Violine: Michael Gewölb (Nr. 9), Ton: Dietrich Schöller-Manno, Graphik: Nicolaus Damian, Layout. Michael Gewölb. Edition Musik Südost München, 2021.

Findet die Wahl-Hermannstädterin eines Tages die CD eines ihr unbekannten Liedermachers in der Post, verbunden mit der Bitte, doch eine Rezension zu schreiben, wird (noch vor dem Anhören…) fast aus Gewohnheit (und um manche Bedenken zu zerstreuen), zunächst die Suchmaschine angeworfen. Entdeckt man dann, dass es sich beim Künstler um einen bekannten rumäniendeutschen Folk-Sänger handelt, der in den 1980er Jahren einst Geschichtelehrer und Leiter des höchst aktiven Kammerchors „Cantores juvenes“ der Brukenthalschule war (bekannt ist die LP „Stimmen der Völker in Liedern“, 1987 bei Electrecord), siegt die Neugier über die Vorsicht. Weiterlesen

Eine faszinierende Biografie

Die Roma-Autorin Luminița Mihai Cioabă stellte ihr neuestes Buch vor

Ausgabe Nr. 2723

Bei der sehr gut besuchten Buchvorstellung im Sitzungssaal des Kreisrates Hermannstadt sprachen Pfarrer Prof. Dr. Constantin Necula, die Autorin Luminița Mihai Cioabă und der Philosoph und Literaturkritiker Dr. Ion Dur (v. l. n. r.).                                             Foto: Ruxandra STĂNESCU

,,Drumul“ (Der Weg) heißt das neueste Buch der Roma-Autorin Luminița Mihai Cioabă, das im Verlag Neo Drom (Neuer Weg) erschienen ist und das hauptsächlich ihrem Vater Ion Cioabă (1935-1997) gewidmet ist, der als Siebenjähriger mit seiner Familie 1942 nach Transnistrien deportiert worden ist und sich 1992 zum ,,Internationalen König der Roma“ krönen ließ. Am Montag stellten Pfarrer Prof. Dr. Constantin Necula und der Philosoph und Literaturkritiker Dr. Ion Dur das Buch vor einem zahlreichen Publikum im Sitzungssaal des Kreisrates Hermannstadt vor. Weiterlesen

Bewegend und anrührend

Siebenbürgisches Museum Gundelsheim wieder offen

Ausgabe Nr. 2723

Die Holzskulptur „Caesar und Wowa“, gefertigt im Lager 1001 in Makejevka, wurde 2016 dem Siebenbürgischen Museum aus Familienbesitz geschenkt.

Das Siebenbürgische Museum Gundelsheim ist seit dem 25. Mai 2021 bis auf Weiteres unter Auflagen wieder geöffnet! Erwartet werden Einzelbesucherinnen und -besucher (auch Familien aus einem Haushalt). Die aktuelle Sonderausstellung „‚… skoro damoi!‘ Hoffnung und Ver­zweiflung. Siebenbürger Sachsen in sowjetischen Arbeitslagern 1945-1949“ ist noch bis 15. August zu sehen. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2723


Foto: Werner FINK

 

Heimattage der Deutschen im Banat

Temeswar. – Unter dem Motto „Virtuell und trotzdem verbunden” findet am Wochenende die Online-Auflage der Heimattage der Deutschen im Banat 2021 live auf der Facebook-Seite sowie auf dem Youtube-Kanal des Banater Forums unter „DFDR Banat” statt. Samstag, 29. Mai, beginnt das Programm ab 11 Uhr, Sonntag, 30. Mai, ab 10 Uhr jeweils unter https://www.face book.com/search/top?q=dfdr%20banat oder https://www.youtube.com/results?search_query=dfdr+banat (BU)Weiterlesen

Ein Blumengruß zu Pfingsten

Ausgabe Nr. 2722

Sonntag feiern die protestantischen und römisch-katholischen Christinnen und Christen das Pfingstfest. Dazu wünscht die HZ-Redaktion alles Gute. Unser Bild: Pfingstrosenblüte im Neppendorfer Pfarrgarten.                                    Foto: Sunhild GALTER

Acht neue Mitglieder

Konfirmation am Sonntag Exaudi in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2722

Gruppenfoto mit Konfirmanden, Pfarrern und Kuratorin auf den Stufen des Stadtpfarramtes (v. l. n. r.): 1. Reihe: Emma Herberth, Diana Popa, Corina Toader-Köber; 2. Reihe:  Katharina Jiurgiu-Krech, Sabina Stark, Paula Dörr; 3. Reihe: Markus Irhazi,  Stadtpfarrer Kilian Dörr, Simon Tartler; 4. Reihe: Pfarrer Klaus Martin Untch, Kuratorin Ilse Philippi, Dechant-Pfarrer Hans-Georg Junesch.                                                      Foto: Privat

Zu den Klängen der Sauer-Orgel – die erstmals im Gottesdienst an Christi Himmelfahrt nach langer Pause endlich wieder zu hören waren – zogen am Sonntag Exaudi die sechs Konfirmandinnen und  zwei Konfirmanden gemeinsam mit den drei Pfarrern und ihren Helferinnen und Helfern in die evangelische Stadtpfarrkirche ein. Draußen schien zu dem Zeitpunkt noch die Sonne. Beim Gang zum Stadtpfarramt, wo das traditionelle Gruppenbild auf den Stufen gemacht wird, fielen schon die ersten Regentropfen.Weiterlesen

Konfirmation in Mühlbach

Ausgabe Nr. 2722

Am Sonntag Exaudi fand auch in Mühlbach/Sebeș Alba die Konfirmation statt. Zu einem Gruppenbild stellten sich Konfirmanden und Pfarrer in der Mühlbacher evangelischen Stadtpfarrkirche auf. Unser Bild (v. l. n. r.): Maia Frățilă, Christl Dahinten, Stadtpfarrer Alfred Dahinten, Stud. theol. Andreas Guță, Anastasia Dahinten und Răzvan Fleșeriu.                                            

Foto: Pronto Sebeș

Zum Auftakt ein Buch

100 Jahre Handball in Rumänien

Ausgabe Nr. 2722

Narcisa Lecușanu (links außen) mit ihrer Vorstandskollegin und ihren Vorstandkollegen bei der 24. Handball-Wm der Damen in Japan (v. l. n. r.): Präsident Dr. Hassan Moustafa (Ägypten), Erster Vizepräsident Joel Deplanque (Frankreich), Schatzmeisterin Anna Rapp (Schweden), Mitglied Frantisek Taborsky (Tschechien).                           Foto: www.ihf.info

,,Im allgemeinen muß aber ausgesetzt werden, daß das Gesamtbild bei beiden Wettkämpfen durch das häufige Verschwinden des Balles (oft minutenlang!!) auf der einen Seite in den Bach, auf der anderen hinter den Blanken überaus gestört wurde, was auf die unzulänglichen Breitenverhältnisse des Platzes zurückzuführen ist. Weiters mangelt es an ordentlichen Toren, die hier durch Stangen mit hängendem Strick markiert wurden.“  Dieser Kommentar zu dem Turnschulgrund ist in der Hermannstädter Zeitung Deutsche Tagespost Nr. 144 vom 6. Juli 1920 zu lesen. Der Kommentar bezog sich auf ein Fußballspiel, doch es ist zu vermuten, dass knapp ein Jahr später, als am 17. Juni 1921 auf diesem Platz in Hermannstadt das erste Handballspiel in Rumänien ausgetragen worden ist, die Verhältnisse ähnlich waren.Weiterlesen

Damit einen das Erwartete nicht unerwartet überrascht

Neue Schulbücher für den deutschsprachigen Unterricht in Rumänien

Ausgabe Nr. 2722

 

 

Die aus dem Rumänischen übersetzten Schulbücher für die 8. Klasse haben aufgrund der Pandemiesituation länger auf sich warten lassen, als ursprünglich vorgesehen. Jetzt sind sie wenigstens als PDF schon auf manuale.edu.ro abrufbar und hoffentlich bald auch gedruckt. Über die Arbeit an den Schulbüchern für die Schulen und Schulabteilungen mit Unterricht in der Sprache der deutschen Minderheit berichtet im Folgenden Dr. Renate Klein, Schulbuchbeauftragte des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR).Weiterlesen

Von unglaublicher Feinheit

Miron Schmückle zeigt Aquarelle in Düsseldorf

Ausgabe Nr. 2722

Miron Schmückle: Float II, Aquarell und Farbstift auf Kartonpapier.

Unter dem Titel ,,Bulp Fiction“ stellt der 1966 in Hermannstadt geborene Künstler Miron Schmückle filigran ausgeführte großformatige Aquarelle derzeit und noch bis zum 3. Juni in der Setareh-Galerie in Düsseldorf aus. Miron Schmückle war bei seinem ersten Besuch in seiner Kindheit in der Gemäldegalerie im Hermannstädter Brukenthalmuseum vor allem von den Stillleben fasziniert und diese Faszination hat ihn seither ständig begleitet. Auch in der aktuellen Ausstellung geht es ihm darum, die Naturerfahrung auszuloten. Weiterlesen

Kreativ und spannend

Schreibwerkstatt der Frauenarbeit der EKR

Ausgabe Nr. 2722

Lockere Stimmung herrschte bei der Schreibwerkstatt der Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien (EKR) im Terrassensaal im Hans Bernd von Haeften-Tagungshaus.                                    Foto: die Verfasserin

,,Eines Tages kaufte ich weiße Karteikarten, einen Klebestift und fing an, im Zug oder im Flugzeug, als man noch die Nagelschere mitnehmen durfte, aus der Zeitung Fotos und Wörter auszuschneiden. Auf eine Karte klebte ich dann das Bild und ein paar Wörter: DAS STÖRRISCHE WORT ALSO, oder WENN ES EINEN ORT WIRKLICH GIBT STREIFT ER DAS VERLANGEN, oder DIE TASCHENDIEBIN DIE BIN ICH.“  So schilderte die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller im März 2019 gegenüber der Zeitung Welt, wie sie ihre ersten Collagen erstellt hatte.Weiterlesen

,,Ich will raus aus Balkonien“

Die digitale Ferienmesse Wien 2021 Sommer Edition

Ausgabe Nr. 2722

Erinnern Sie sich noch, liebe Leserinnen und Leser, dass ich Mitte Jänner des Jahres bei meinem letzten digitalen Kurztrip in die weite Ferne den Bericht leicht euphorisch folgendermaßen geschlossen habe: ,,Und, nicht zuletzt hoffen wir alle, dass die Ferienmesse Wien 2021 tatsächlich und wie gewohnt in den Messehallen diesmal von 7.- 9. Mai 2021 stattfinden wird. Es ist alles geplant, jeder steht in den Startlöchern – ich drücke uns ganz fest die Daumen und freue mich schon jetzt darauf!“Weiterlesen

„Ich liebe unendlich Gesellschaft…“

Kurzporträts der Rahel Varnhagen und der Franziska zu Reventlow (Teil I)

Ausgabe Nr. 2722

Rahel von Varnhagen (1771-1833)

Zwei literarisch und gesellschaftlich einflussreiche Frauen ihrer Zeit, die – im  Abstand von hundert Jahren –  fast auf den Tag genau – in Deutschland geboren wurden, verdienen es, der Vergessenheit entrissen zu werden. In ihrem jeweiligen Wirkungskreis traten sie aktiv für die Emanzipation der Frau ein, indem sie gegen die Rollenmuster rebellierten, die ihre Familien für sie vorgesehen hatten. Beide mussten viele Schwierigkeiten überwinden, stießen dabei auch auf Ablehnung, erwarben sich aber nicht nur Respekt, sondern auch Bewunderung und Beliebtheit. Der Beitrag in der aktuellen HZ-Ausgabe ist Rahel von Varnhagen, geb. Levin    gewidmet, in der nächsten Ausgabe wird Franziska von Reventlow gedacht.Weiterlesen