Zwei Absolventinnen und zwei Preisträger

Gottesdienst zum Abschluss des Hochschuljahres am Theologischen Institut

Ausgabe Nr. 2918

Nach der Kreuzübergabe stellte sich Bischof Reinhart Guib (Bildmitte) mit den beiden Absolventinnen Maria Reuss (links) und Ana-Maria Dimitrescu zum Gruppenbild vor dem Altar der Johanniskirche auf.
Foto: Hans KÖNIGES

Wie jedes Jahr verabschiedete Bischof Reinhart Guib Ende Juni in einem Gottesdienst in der Johanniskirche in Hermannstadt zum Ende des Hochschuljahres die Absolventen, in diesem Jahr zwei Absolventinnen, des Studiengangs Protestantische Theologie an der Lucian Blaga-Universität. Gemeinsam mit dem Professor in aktiver Rente, Dr. Stefan Tobler, gestalteten sie diesen Abschlussgottesdienst am Samstagabend.Weiterlesen→

Luxemburger in Rumänien

Ausgabe Nr. 2918

Alles begann mit einer Reihe von Postkarten, die in Rumänien lebende Luxemburger an ihre Verwandten in der Heimat schickten. Dank der sorgfältigen Arbeit von Historikern, die den Ursprung dieser Postkarten erforschten, wissen wir, dass Rumänien, das heute als Auswanderungsland bekannt ist, einst ein Arbeitsziel für Luxemburger aller sozialen Schichten war. Philippe Henri Blasen, Historiker am Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History, stieß im Zuge seiner Recherchen auf die Schicksale von rund 20 Luxemburgern, die zwischen 1885 und 1950 aus beruflichen Gründen nach Rumänien zogen, und konnte ihre Biografien rekonstruieren. Die daraus entstandene Wanderausstellung „Obstbäume, Eisenbahntunnel und nahtlose Rohre. Luxemburger in Rumänien 1885-1950” ist bis zum 30. September d. J. im Foyer der Bibliothek der Lucian Blaga-Universität in Hermannstadt zu sehen. Unser Bild (v. l. n.r.): der Luxemburger Honorarkonsul Daniel Plier, Bibliotheksdirektor Valer Simion Cosma und Philipp H. Blasen bei der Eröffnung der Ausstellung.     Foto: Aurelia BRECHT

,,Diese Reise sollte Spuren hinterlassen“

Buchvorstellungen in Bukarest zum 200. Geburtstag von Johann Strauss Sohn

Ausgabe Nr. 2918


Botschafterin Ulla Krauss-Nussbaumer hatte am 18. Juni Dr. Franz Metz in ihre Residenz in Bukarest eingeladen, um dort die deutsche Originalfassung seines Buches vorzustellen.             Foto: Österreichische Botschaft Bukarest

„Was hat Johann Strauss Sohn eigentlich mit dem heutigen Balkan zu tun? Die Reise des Künstlers ist äußerst spannend. Selbst die abenteuerlichen Reisen von Franz Liszt 1846 und Johannes Brahms 1879 durch das Banat und Siebenbürgen sind im Vergleich zur ‚Welttournee‘ des Walzerkönigs in den Jahren 1847–1848 nur kleine Ausflüge. Diese Reise sollte Spuren hinterlassen …“. So stellt der im Banat geborene deutsche Organist, Musikwissenschaftler und Dirigent, Dr. Franz Metz, in wenigen Worten die Gastkonzerte des damals 22jährigen späteren Walzerkönigs durch das Banat, Siebenbürgen und die Rumänischen Fürstentümer in Kürze dar. Das von Metz diesem Ereignis gewidmete Buch „Eine Reise in den Orient” (1999 im ADZ-Verlag und 2021 überarbeitet in dem Verlag Edition Musik Südost München erschienen) wurde aus Anlass des 200. Geburtstages von Johann Strauss Sohn von Ozana Alexandrescu ins Rumänische übersetzt und in Bukarest vorgestellt. Weiterlesen→

Hermannstädter Radtour

Ausgabe Nr. 2918

An der 15. Auflage der Hermannstädter Radtour, die gestern begonnen hat und bis einschließlich den 6. Juli stattfindet, nehmen 26 Profi-Teams teil. Auch in diesem Jahr wird eine Etappe auf der Transfogarascher Hochstraße gefahren, und zugleich der Transfăgărășan Challenge-Wettkampf für Amateurradsportler organisiert. Das ist heute, Freitag, den 4. Juli. Dank Livestream Romania werden alle Etappen kostenlos online zu verfolgen sein: 4. Juli, Etappe 2: 11-17.15 Uhr, 5. Juli, Etappe 3: 14.30-19.45 Uhr bzw. 6. Juli, Etappe 4a 9-12.45 Uhr/Etappe 4b: 17.30-20.50 Uhr auf livestream.com, Facebook und der Homepage ciclism.sibiu.ro

Unser Bild: Auf das Siegerpodium beim Sponsorenrennen, an dem am 29. Juni rund 370 Vertreterinnen und Vertreterinnen der Unternehmen teilgenommen haben, die an der Unterstützung der Hermannstädter Radtour beteiligt sind, stiegen in der Kategorie Mannschaften Männer (v. l. n. r.) Compa 1, IFM 1 und Conti Fără Frâne.                         Foto: TCS

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2918

Foto: Werner FINK

Hungarikum-Tage am Wochenende

Hermannstadt. – Die 16. Auflage der Hungarikum-Tage findet im Astra-Freilichtmuseum vom 4. bis 6. Juli statt. Ausstellungen, Konzerte, ein Handwerkermarkt und ein Kochwettbewerb sind an diesen 3 Tagen geplant. Der Kochwettbewerb findet am Samstag, dem 5. Juli, auf dem Gelände des Dorfmarktes statt, in der Jury vertreten sind Meisterköche aus Rumänien und Ungarn, die dann am Sonntag ein Schaukochen veranstalten, bei dem dann auch probiert werden darf. Der Handwerkermarkt findet ebenfalls im Freilichtmuseum statt und ist Freitag und Samstag von 10 bis 20 Uhr und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Näheres unter www.szeben.ro. (RS)Weiterlesen→

Einzigartig und publikumswirksam

Die 32. Auflage des Hermannstädter Internationalen Theaterfestivals

Ausgabe Nr. 2917

Auf dem Großen Ring war immer etwas los. Unser Bild: Am ersten Abend lockte zum Sonnenuntergang das atemberaubende Spektakel „Ymirs Traum” von der Straßentheatertruppe Elementz Art aus Italien tausende Zuschauer auf den Großen Ring.                                                                                           Foto: Nicolae GLIGOR

Durch die Heltauergasse marschieren laute Trommler, auf dem Großen Ring schwingen Akrobaten in 50 Metern Höhe von einem Gestell und aus der römisch-katholischen Stadtpfarrkirche ertönen Gospel-Songs. Schon erraten? Wenn Hermannstadt sich in eine riesengroße Bühne verwandelt, dann kann das nur eines bedeuten: Das Internationale Theaterfestival hat begonnen! Die 32. Auflage, die unter dem Motto „Danke“ noch bis Sonntag, dem 29. Juni stattfindet, hat auch dieses Jahr tausende Touristen in die Stadt gelockt und unzählbare Hermannstädter ins Zentrum verleitet. Täglich gibt es hier zu jeder Stunde etwas zu erleben.Weiterlesen→

Spendenaufruf für das Portal der Brukenthalschule

Ausgabe Nr. 2917

Tag für Tag bist Du hindurchgegangen. Mal voller Vorfreude, mal mit Lampenfieber, manchmal auch mit einem mulmigen Gefühl. Vier Jahre lang war das Portal der Brukenthalschule für Dich der stille Zeuge unzähliger Erlebnisse – vom ersten Schultag bis zum Abschied. Aber die Zeit und die vielen Schüler haben ihre Spuren hinterlassen. Darum startet die Evang. Kirchengemeinde Hermannstadt eine Sammel-aktion unter den Absolventen, um diese Türe auch für die nächsten Generationen erhalten zu können.

Mach mit – für das Portal, durch das Du gegangen bist. Für Deine Schule. Für die Zukunft.

Von einem Architekturbüro und einer deutschen Steinmetzin, die in Hermannstadt ansässig geworden ist, haben wir ein professionelles Gutachten nebst den nötigen Arbeitsschritten erkundet, die zeigen, was zur Restaurierung nötig ist.

Das Eingangsportal ist das wertvollste Steinelement der Fassade und trägt wesentlich zu deren Lebendigkeit bei. Es handelt sich höchstwahrscheinlich um ein ursprüngliches Element des Gebäudes. Das Steinportal des Haupteingangs bildet den Mittelpunkt der Hauptfassade. Die Restaurierungsmaßnahmen zielen darauf ab, die Verfallsursachen und ihre Auswirkungen zu beseitigen bzw. zu mildern und die künstlerischen und historischen Komponenten durch Betonung des historischen Materials aufzuwerten.

Die nötigen Arbeiten erfolgen so, dass das ursprüngliche Steinmaterial vollständig erhalten bleibt – einschließlich seiner natürlichen Patina.

Die Wahl der Materialien und Methoden richtet sich nach der mineralogischen Beschaffenheit der zu behandelnden Elemente, der Form der Schädigungen sowie den mikroklimatischen Bedingungen und dem Feuchtigkeitsgrad des geschädigten Steins.

Der Kostenvoranschlag für Planung und Durchführung der notwendigen Reparaturen beläuft sich auf 11.440 Euro.

Spendenkonten bei der Banca Transilvania – Inhaber: Parohia Evanghelică C. A. Sibiu

Euro: RO78 BTRL 0330 4205 E231 45XX

Lei: RO16 BTRL 0330 1205 E231 4501 – bitte den Zweck „Portal Bruk“ angeben.

Die evangelische Kirchengemeinde Hermannstadt

Erfrischende Bootsfahrten

Ausgabe Nr. 2917

Erfrischende Bootsfahrten oder Fahrten mit Tretbooten können Klein und Groß auf dem See mitten im Hermannstädter Zoo. Auch im Zoo ist immer etwas Neues zu sehen. Der älteste Zoobewohner ist der 26 Jahre alte Braunbär Crin. Öffnungszeiten bis einschließlich im August: Mo.-So. täglich 9.30 bis 19.30 Uhr. Karten kann man auch online unter www.easy2visit.com/sibiu-zoo oder unter www.zoosibiu.ro kaufen. KInder bis 3 Jahre zahlen nicht. Kinder ab 3, Schüler, Studenten und Rentner 5 Lei, Erwachsene 10 Lei. Es gibt auch Abonnements für 10 Eintritte um 30 Lei. Die Bootsmiete kostet 50 Lei pro halbe Stunde.     Foto: www.zoosibiu.ro

Solidarität half die Tortur zu überstehen

Deutsche Roman-Fassung über Deportation in den Bărăgan erschienen

Ausgabe Nr. 2917

Benjamin Józsa, Beatrice Ungar und Mariana Gorczyca bei der Buchvorstellung (v. l. n. r.).                                                                 Foto: Cynthia PINTER

Zwischen Brăila und Slobozia führt ein Feldweg nach rechts. Dort ist Rubla, ein Ort mit einem einzigen Haus und einem Bewohner, Constantin Ciolacu. Er wurde 1951 zusammen mit anderen Menschen, die in den Dörfern in der Nähe der rumänisch-jugoslawischen Grenze lebten, in den Bărăgan zwangsumgesiedelt. Über die Deportation in die Bărăgan-Steppe schrieb die in Schäßburg lebende Autorin Mariana Gorczyca 2022 den Roman „Rubla, locul fără umbră“. Nun wurde die von Beatrice Ungar erarbeitete deutsche Fassung „Rubla, Ort ohne Schatten“, am Freitag, dem 13. Juni, im voll besetzten Spiegelsaal des Forums in der Moderation von Verlagsleiter Benjamin Józsa vorgestellt.Weiterlesen→

Viorel Hizo Ehrenbürger

Ausgabe Nr. 2917

Der ehemalige Fußballtrainer Viorel Hizo (links) – die Fußballer und Fußballfans kennen ihn unter dem Spitznamen „Nea Vio” – nahm am Montag im Rahmen einer Feierstunde im Rathaus von Bürgermeisterin Astrid Fodor die Insignien eines Ehrenbürgers der Stadt Hermannstadt entgegen. Den Wortlaut des diesbezüglichen Beschlusses des Hermannstädter Stadtrates verlas Vizebürgermeister Helmut Lerner. Die Laudatio hielt Bürgermeisterin Astrid Fodor, die auch die Initiative hatte, diesen Ausnahmetrainer zu würdigen.                      Foto: Beatrice UNGAR

 

Von Bach bis Trotta

Kirchenmusikalisches rund um den Johannistag

Ausgabe Nr. 2917

Der Hermannstädter Bachchor und das Instrumentalensemble Collegium Musicum Brukenthal unter der Leitung von Brita Falch-Leutert.   Foto: B. UNGAR

Es werde in der evangelischen Stadtpfarrkirche reichlich Musik erklingen an drei Anlässen am ersten Wochenende des Hermannstädter Internationalen Theaterfestivals, gab Musikwart Jürg Leutert bekannt. Er hat nicht zu viel versprochen konnten alle Anwesenden sowohl bei dem Mittagsgebet mit Musik am Freitag als auch bei der Samstagmusik und im Sonntagsgottesdienst feststellen.Weiterlesen→

Zehn von dreizehn

40. Ordinationsjubiläum evangelischer Pfarrer

Ausgabe Nr. 2917

Gruppenbild mit Prof. Hans Klein (Bildmitte) vor dem Altar der evangelischen Stadtpfarrkirche (v. l. n. r.): Helmut Reich, Dietmar Auner, Walter Sinn, Friedrich Meister, Ortwin Plattner, Paul Sattler, Johann Pitters, Zeno Scheirich, Stefan Cosoroabă, Dietrich Galter.                       Foto: privat

In den Ordinationsprotokollen hieß es 1985: „Der inneren Berufung durch Gott zur Verkündigung des Evangeliums (vocatio interna) wird durch die Berufung der Kirche (vocatio externa) bestätigt und befähigt zum Dienst als Pfarrer”. Es folgt der jeweilige Namen der 13 ordinierten Pfarrer der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien. Vom 19. bis 22. Juni feierten zehn von den dreizehn in Hermannstadt ihr 40. Ordinationsjubiläum.   Weiterlesen→

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2917

Kronenfest am 29. Juni in Kerz

Kerz/Cârța. – Das traditionelle Kronenfest in Kerz, das der Kirchenbezirk Hermannstadt der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien in Zusammenarbeit mit dem Demokratischen Forum der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) und der evangelischen Kirchengemeinde Kerz als Bezirksgemeindefest veranstaltet, findet am Sonntag, den 29. Juni, dem Peter-und-Pauls-Tag, in Kerz statt.

Im Mittelpunkt der wichtigsten Begegnungsveranstaltung der Siebenbürger Sachsen aus dem Kreis Hermannstadt stehen der Gottesdienst um 12 Uhr und der Umzug mit den Tanzgruppen und der Neppendorfer Blaskapelle sowie allen Teilnehmenden ab 14 Uhr.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen führen die Tanzgruppe der Brukenthalschule und die Lehrerinnentanzgruppe siebenbürgisch-sächsische Volkstänze auf. Auch in diesem Jahr beteiligt sich eine Tanzgruppe der Kinder und der Jugendlichen aus Kerz an der Gestaltung des Kulturprogramms.

Das DFDH bietet Interessierten eine Busfahrt zum Kronenfest an. Abfahrt 9 Uhr vom Parkplatz Thaliasaal. Anmeldungen beim Sekretariat des DFDH unter 0269-21.54.17. (BU)Weiterlesen→