Angst und Schrecken

Ausgabe Nr. 2455
 

Ein Labyrinth des Schreckens im Gong-Theater

 

Ein verwirrter Mann in Zwangsjacke irrt durch den Raum und stößt seinen Kopf gegen die Wand. Ein anderer mit gruseliger Maske und laut dröhnender Motorsäge läuft mir auf dem Korridor entgegen. Und auf den Stufen schreitet eine tote Braut mit einer brennenden Kerze. Das Labyrinth des Schreckens war erschreckend echt. Man fühlte sich im Gong-Theater für Kinder und Jugendliche wie in einem Horrorfilm von Alfred Hitchcock. Das Labyrinth des Schreckens fand am Freitagabend, dem 30. Oktober, einen Abend vor Halloween, in den dunklen Gängen und Räumen des Gong-Theaters statt.Weiterlesen

Nachrichten

2455

Im Zeichen des Gospel; Dusil in Wien; Über Lehrerinnenbildung; Thema: „Humor im Alter"; DFDR-Vertreterversammlung; „Deutsche Stunde" auf TVR3; Buchvorstellung im Erasmus-Büchercafé; Friedhofsaktion; Katharinenball im Forum; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Blick hinter die Kulissen

Ausgabe Nr. 2455
 

Wegweiser zu einem unbekannten Nachbarn

 

 

Kürzlich erschien „Rumänien – der unbekannte Nachbar“ von Manfred Kravatzky im Schiller Verlag. Das Buch soll weder Reiseführer, noch wissenschaftliche Auseinandersetzung sein: Es ist eine geeignete, hinreichend umfassende Einführung für alle Interessenten, für alle Neugierigen.

   Das Buch zeichnet einen Querschnitt durch Gesellschaft, Geschichte, Sprache, Kunst und Politik des Landes, das dem unbefangenen deutschsprachigen Publikum noch weitgehend verborgen geblieben ist. Es schaut hinter die Kulissen der häufig voreilig getroffenen Schlagworte: Dracula, Ceaușescu, Korruption. Doch welche Facetten kennzeichnen ein belastbares, reales Bild Rumäniens?Weiterlesen

„Für jeden Vorschlag offen“

Ausgabe Nr. 2455
 

10. Städtepartnerschaftsjubiläum in Marburg gefeiert

 

„Es gibt noch viele Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Wir sind für jeden Vorschlag offen", sagte Hermannstadts Bürgermeisterin ad interim Astrid Fodor bei dem Festakt zum 10. Städtepartnerschaftsjubiläum Marburg – Hermannstadt am 31. Oktober im Rathaus der Stadt Marburg. Christopher Moss, Vorsitzender des Freundeskreises Marburg – Hermannstadt, berichtet für die HZ:Weiterlesen

Eine Passion für Jazz

Ausgabe Nr. 2454
 

Junge Generation begeisterte im Gong-Theater

 

Im Rahmen des diesjährigen Hermannstädter Jazzfestivals fand die 15. Auflage des gleichnamigen Nachwuchswettbewerbs statt. Vielversprechende Künstler aus Rumänien, Ungarn und der Republik Moldau spielten im Gong-Theater auf und verbanden Einflüsse des Jazz mit neuen Genres, Klängen und Spielweisen. Dem Publikum bot sich eine beeindruckende Bandbreite anspruchsvoller Musik: An zwei Abenden traten 15 Künstlergruppen oder Solisten an, die Trophäe des diesjährigen Hermannstädter Jazzfestivals zu gewinnen.Weiterlesen

Nachrichten

2454

 

10 Jahre Städtepartnerschaft; Gottesdienst in der Mundart; Finissage in Kleinschenk; Vortrag im Forumshaus; Zweisprachiges Jagdbuch; Schreibwettbewerb; „Deutsche Stunde" auf TVR3; Konzert mit Duo Boettcher; Männerfrühstück an der EAS; Zur Erinnerungskultur; DFDR-Vertreterversammlung; Landler-Symposium in Wien; Für die Gemeindevertretung; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache; Radio Neumarkt auf Deutsch.Weiterlesen

Ein „bewegendes Gefühl“

Ausgabe Nr. 2454
 

Evangelische Kirche in Leschkirch/Nocrich nach Sanierungsarbeiten eingeweiht

 

Die evangelische Kirche in Leschkirch wurde vergangenen Samstag nach beendeten Sanierungsarbeiten im Beisein von über 30 Gästen aus Deutschland, meist ehemalige Leschkircher, und anderen Gästen, eingeweiht. Der Vorsitzende der HOG Leschkirch, Walter-Andreas Theiss, übergab den Schlüssel symbolisch an den Dechanten des Hermannstädter Kirchenbezirks, Dietrich Galter, der seinerseits den Schlüssel dem nun für Leschkirch zuständigen Pfarrer Reinhold Boltres reichte. Im Gottesdienst zu predigen eingeladen war der aus Leschkirch stammende Pfarrer Hans Bruno Fröhlich, heute Dechant des Schäßburger Kirchenbezirks.Weiterlesen

Das Sahnehäubchen von der Insel

Ausgabe Nr. 2454
 

Das Hermannstädter Internationale Jazzfestival feierte seine 45. Auflage

 

Als Sahnehäubchen auf der Geburtstagstorte des 45. Hermannstädter Jazzfestivals erwies sich die Stimme Madagaskars", Monika Njava, und ihre Island Jazz"-Band. Doch den Publikumsliebling gab das Amos Hoffman Quartett (Israel) am Samstagabend. Beide Auftritte belohnte das Publikum im Thaliasaal mit reichlich Stehapplaus.Weiterlesen

Österreichischer Nationalfeiertag

Ausgabe Nr. 2454
 

Im Zeichen der Republiksjubiläen „70 Jahre Kriegsende“ und „60 Jahre Staatsvertrag“ stand auch der Empfang zum Österreichischen Nationalfeiertag am Dienstag im Ballsaal des Hilton-Hotels, zu dem der Österreichische Botschafter Gerhard Reiweger (1. v. r.) und der Honorarkonsul der Republik Österreich in Hermannstadt, Andreas Huber (2. v. r.), eingeladen hatten. Honorarkonsul Huber hatte dazu eine besondere Idee: Er bat die Mezzosopranistin Elisa Gunesch, die österreichische, die rumänische und die EU-Hymne a capella zu singen. Ein gelungener Auftakt zu dem Fest, an dem rund 350 Gäste teilnahmen.                                  

Foto: Fred NUSS

Lebhaft und lustig

Ausgabe Nr. 2454
 

Lumpenkasperle wurde im Gong-Theater applaudiert

 

„Es war einmal ein kleines Lumpenkasperle“ und alles was es wollte, war: Dem Büblein Spaß machen. Doch dieses entdeckt neueres Spielzeug und wirft seinen alten Gefährten weg. Für das Stoffmännlein beginnt eine traurige Odyssee durch Hundemäuler und Mülleimer. Auf dem Lumpenwagen wird es zum Glück von der Oma des Bübleins gefunden. Die sorgt dafür, dass es zu seinem glücklichen Besitzer zurückkommt: Erst als das Büblein sein Kasperle als verloren glaubte, hatte es seinen wahren Wert erkannt.Weiterlesen

Kurzweiliger Vorgeschmack in der Aula

Ausgabe Nr. 2454
 

25. Siebenbürgischer Lehrertag nach der Wende fand in Hermannstadt statt

 

Dem diesjährigen Motto „Wir sprechen Deutsch" entsprechend, ermunterte die Deutsche Konsulin Judith Urban die Lehrenden an deutschen Schulen und deutschen Schulabteilungen in Siebenbürgen dazu, sich auch im Alltag der deutschen Sprache zu bedienen, auch im Umgang mit Schülern, Kolleginnen, Kollegen. Um die Sprachkompetenz dieser Lehrenden zu stärken hatten sich die Organisatoren, allen voran die Schulkommission des Siebenbürgenforums, das Pädagogische Lyzeum und die Brukenthalschule, etwas Besonderes ausgedacht. Zunächst wurde der Lehrertag auf zwei Tage angesetzt und am ersten Tag, Samstag, den 24. Oktober,  standen den ad hoc zusammengesetzten Lehrergruppen 16 deutschsprachige Gesprächspartner Rede und Antwort. Die Interviews sollen in einem von dem Zentrum für Lehrerfortbildung in Deutscher Sprache Mediasch (ZfL) herausgegebenen Sammelband veröffentlicht werden.Weiterlesen