Etwas sehr Besonderes

Ausgabe Nr. 2453
 

Richtfest in der Kirchenburg Großau

 

Der Tisch des Pfarrhauses in Großau ist an diesem Tag reich gedeckt. Aus gutem Grund, denn es wird gefeiert. Scherben und Wein haben zuvor nach altem Brauch das Richtfest zur Fertigstellung eines Dachstuhlkomplexes des Wehrgangs der hiesigen Kirchenburg eröffnet. Für zehn Auszubildende der Theodor-Frey-Schule in Eberbach bedeutet diese Tradition neben dem erfolgreichen Abschluss ihres Arbeitsauftrages in Siebenbürgen vor allem eins: Feierabend.Weiterlesen

„Blut hat keinen Preis“

Ausgabe Nr. 2453
 

Blutspender sind im Hermannstädter Blutzentrum immer willkommen

 

Mit Blut eine Konzertkarte bezahlen, für eine Verletzte Blutspender gesucht, immer wieder hört man von Kampagnen, die zum Blutspenden aufrufen. Punktuell hilft das, doch Rumänien ist in puncto Blutspender eigentlich eher unterbesetzt. In Hermannstadt ist die Anzahl der freiwilligen Blutspender zwar angestiegen, allerdings gilt dies auch für die Anzahl der chirurgischen Eingriffe, so dass hier manchmal „Not am Mann" herrscht.

Über das Hermannstädter Blutzentrum führte die HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u mit der Biologin Livia Mareș Pressesprecherin der Institution, folgendes Gespräch.

 Stellen Sie bitte das Hermannstädter Blutzentrum kurz vor.

Das Hermannstädter Blutzentrum ist eine eigenständige Institution, und nicht eine Abteilung des Kreiskrankenhauses, auch wenn wir den Hof mit dem Spital teilen. Wir gehören zum landesweiten Transfusionsinstitut. 20 Angestellte arbeiten hier, davon zwei Ärzte und drei Biologen – wir sind ein bisschen unterbesetzt.Weiterlesen

Moderne Öffentlichkeitsarbeit

Ausgabe Nr. 2453
 

Neue ifa-Kulturmanagerin Pia Ionescu-Liehn im Interview

 

 Seit dem 9. September ist Pia Ionescu-Liehn Kulturmanagerin des Instituts für Auslandsbeziehungen e.V. (ifa) in Hermannstadt. Aus diesem Grund hat der HZ-Praktikant Jonas B o r n e m a n n sie zu ihrer Person, ihren Aufgabenbereichen und Plänen befragt:

 Du bist nun seit einem Monat durch das ifa nach Hermannstadt entsandt. In welcher Organisation arbeitest Du konkret?

Mein Einsatzort ist das Demokratische Forum der Deutschen in Hermannstadt, an dem ich als Kulturmanagerin tätig bin. Vor diesem Hintergrund geht es inhaltlich um die Stärkung der Organisation, das heißt, die Sichtbarkeit des Forums zu erhöhen und seine Strukturen zu unterstützen. Konkret leiste ich einen Beitrag, Projekte durchzuführen, neue Mitglieder zu gewinnen und auf diese Weise eine Sicherung des Nachwuchses voranzutreiben. Ganz generell ist es die Aufgabe eines Kulturmanagers, die hiesige deutsche Minderheit zu stärken. Auf welche Weise das getan wird, bleibt – natürlich in Absprache mit der jeweiligen Institution – von dem Profil und den Stärken des Kulturmanagers abhängig. Das können zum einen Erfahrungen aus der Berufspraxis sein, zum anderen Studienschwerpunkte, die Expertise oder Hobbies einer Person.Weiterlesen

20 Jahre im Amt

Ausgabe Nr. 2453
 

20 Jahre im Amt feierte am Sonntag in Braller/Bruiu Pfarrer Michael Reger gemeinsam mit den Mitgliedern der acht von ihm von Kerz aus betreuten Kirchengemeinden. Nach dem Abendmahlsgottesdienst gab es ein geselliges Beisammensein im Kulturheim, bei dem auch gehörig gesungen wurde. Unser Bild: Landeskirchenkurator Friedrich Philippi (rechts) gratulierte Pfarrer Reger persönlich für dessen treuen Dienst in den Gemeinden im so genannten Krautwinkel.                      

Foto: Beatrice UNGAR

Frischer Wind im Gong-Theater

Ausgabe Nr. 2453
 

Die Vorpremiere von „Alice“ wurde am Samstag mit Stehapplaus belohnt

 

Ungewöhnlich viele Jugendliche und Erwachsene warteten geduldig im Foyer des Hermannstädter Gong-Theaters für Kinder und Jugendliche am Samstagabend, den 17. Oktober. Nur hie und da war ein Kind zu sehen. Die Vorpremiere des Theaterstückes „Alice“ von Yann Verburgh in der Regie von Eugen Jebeleanu fand im voll besetzten Saal statt.Weiterlesen

Nachrichten

2453

25. Siebenbürgischer Lehrertag; Deutsches Puppentheater am Sonntag; Kreisforum tagt heute; Frauenfrühstück; Schreibwettbewerb; Übersetzungswettbewerb; Finissage in Kleinschenk; Für die Gemeindevertretung; Gottesdienst in der Mundart; Benefizveranstaltung; Der DWS ist umgezogen!; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache; Radio Neumarkt auf Deutsch.Weiterlesen

„Es zieht mich überhaupt nichts hin“

Ausgabe Nr. 2453
 

Eine Unterhaltung mit der Autorin Ursula Ackrill in Hamburg

 

Mit ihrem Debütroman „Zeiden im Januar“, der zu Beginn des Jahres 2015 erschienen und direkt zum Leipziger Buchpreis nominiert worden ist, legt die Autorin Ursula Ackrill eine steile Karriere hin. 1974 wurde Ursula Ackrill in Kronstadt geboren. In Hermannstadt besuchte sie das Pädagogische Lyzeum, in Bukarest studierte sie Germanistik und Rumänisch-Orthodoxe Theologie. Danach wanderte sie nach England aus und promovierte mit einer Dissertation über Christa Wolf. In Nottingham ist sie verheiratet und arbeitet dort als Bibliothekarin und Schriftstellerin.

Mit Ursula Ackrill sprach die Berliner HZ-Korrespondentin Christel Wollmann-Fiedler am Rande einer Lesung in Hamburg.

 In einer zauberhaften Landschaft Europas bist Du geboren worden. In Kronstadt im Karpatenbogen, unterhalb der Zinne. In Siebenbürgen warst Du zuhause, weit weg bist Du gezogen über die Karpaten nach Westeuropa bis auf die Britische Insel nach Nottingham, der Stadt Robin Hoods, wie die Legende sagt. Ja, von den Siebenbürger Sachsen zu den Angelsachsen. Ist das Zufall oder gewollt?Weiterlesen

„Hilfe zur Selbsthilfe“

Ausgabe Nr. 2453
 

Anträge für Senior Experten-Unterstützung einreichen!

 

Der Senior Experten Service (SES) ist in Rumänien nur noch etwas mehr als ein Jahr lang tätig. Bei einem Besuch in der Redaktion der Hermannstädter Zeitung forderte Katja Gulitzki, SES-Projektleiterin für Mittel- und Osteuropa, auf, noch soviele Projekte wie möglich zu machen und dabei die Unterstützung von Senior Experten anzufordern. Katja Gulitzki selber ist als Angehörige der deutschen Minderheit in Kasachstan geboren und im Alter von 10 Jahren nach Deutschland ausgewandert.Weiterlesen

„Einer musste ja bleiben…“

2452

Wir, meine Frau Veronika und ich, leben zurzeit in Siebenbürgen, genauer gesagt in Hermannstadt. Siebenbürgen liegt in Rumänien, eine Landschaft von beeindruckender Schönheit und auch eine Landschaft, in der seit Jahrhunderten Deutsche gesiedelt haben. Vor nahezu 850 Jahren sind die Siebenbürger Sachsen aus der Gegend um das heutige Luxemburg nach Siebenbürgen gesiedelt! Eine sehr lange Tradition und auch Stolz auf die Vergangenheit ist ebenso in Siebenbürgen beheimatet wie auch Traurigkeit und Sehnsucht nach den vergangenen Zeiten.Weiterlesen

Neueste Premiere

Ausgabe Nr. 2452
 

„Dincolo de dans" (Jenseits des Tanzes) lautet der Titel der jüngsten Premiere, die das Hermannstädter Balletttheater unter Leitung des US-amerikanischen Choreographen Davis Robertson am Mittwoch auf die Bühne kam. Unser Bild: Die Solisten Yvonne Slingerland und Ovidiu Matei Iancu.           

Foto: Fred NUSS

Die Liebe zum Handwerk

Ausgabe Nr. 2452
 

Hornbach eröffnet Baumarkt in Hermannstadt

 

Das Paradies für Bauunternehmer, Handwerker und Bastler wurde am Mittwoch, den 14. Oktober, in Hermannstadt eröffnet. Das Familienunternehmen Hornbach machte die Tore der sechsten Filiale in Rumänien an der Ausfahrt nach Mediasch auf. Auf 12.000 Quadratmetern bietet Hornbach über 30.000 Artikel zum besten Preisleistungsverhältnis. Dies versprach Mugurel-Horia Rusu, Generaldirektor von Hornbach Rumänien. „Die Hermannstädter werden zu Hornbach kommen, weil es hier Produkte von hoher Qualität zu kleinen Preisen gibt. Außerdem sind die Kunden in besten Händen mit der professionellen Beratung unserer Angestellten“, sagte Rusu bei der Pressekonferenz, die einen Tag vor der offiziellen Eröffnung stattgefunden hat.Weiterlesen