Nachrichten

Ausgabe Nr. 2624

Maifest am 18. Mai; Bezirksgemeindefest; Männerfrühstück; Tagung zu Migration und Identität; Lesungen im Erasmus; Brunch in Baassen; Street-Food-Fest; Konzert im Spiegelsaal; Akademische Sitzung; Sonderpreise der HZ beim DaM-Schülerwettbewerb;Lindley Kammerchor zu Gast; Restauratorentreffen; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Gastgeber unter sich

Ausgabe Nr. 2623

Am Dienstag schon traf Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis in Hermannstadt ein, um als guter Gastgeber die Vorbereitungen für den EU-Gipfel zu überprüfen, Mittwoch eröffnete er die internationale Konferenz zur Zukunft Europas, die an der Lucian Blaga-Universität stattfindet, und gestern empfing er die Teilnehmer an dem EU-Gipfeltreffen. Mehr dazu lesen Sie in unserer nächsten Ausgabe. Unser Bild: Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor und Staatspräsident Klaus Johannis beim Händedruck vor der Pressewand im Foyer im Erdgeschoss des Rathauses am Großen Ring.

Foto: Sorin MIȘCOCI

 

„Wir wollen und können es“

Honterus-Druckerei feiert 25. Betriebsjubiläum

Ausgabe Nr. 2623

 

Geschäftsführer Helmut Mathes präsentiert das Prospekt aus dem Jahr 1994.
Foto: Fred NUSS

„Wie das Altenheim (Anmerkung der Redaktion: Dr. Carl Wolff, das im Oktober 1994 eingeweiht wurde und sich zu jenem Zeitpunkt im Bau befand) sei auch die Druckerei eine ‚Insel der Hoffnung‘; sie schaffe Arbeitsplätze, setze mit ihrer modernen Technik ein Zeichen der Erneuerung, und wenn die Deutschen in Rumänien ihre Brückenfunktion wahrnehmen wollten, bräuchten sie dazu Mittel der Kommunikation. Im Computerraum lag ein Probeausdruck der Hermannstädter Zeitung aus, quasi zum Beweis, dass mit dieser gleichfalls aus BMI-Mitteln finanzierten Druckerei (Kostenpunkt 1,75 Millionen DM) ‚ein langgehegter Wunsch der deutschen Minderheit, ihre eigenen Publikationen drucken und vertreiben zu können‘ in Erfüllung gegangen sei (wie es in einer eigens zu diesem Anlass herausgegebenen BMI-Pressemitteilung heißt). (…)

Die Druckerei wurde im Januar 1990 angefordert und ist nach vier Jahren gekommen,  um in erster Linie Bücher und Publikationen der deutschen Minderheit zu drucken (jedoch auch, um durch Ausführung von Drittaufträgen Geld einzunehmen, um die finanzschwachen deutschen Publikationen überhaupt drucken zu können).“ Das schrieb Horst Weber in der HermannstädterZeitungNr. 1372/13. Mai 1994 in seinem Beitrag „Inseln der Hoffnung“ über den Besuch des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesministerium des Inneren, des Aussiedlerbeauftragten der Bundesregierung, Dr. Horst Waffenschmidt, bei der deutschen Minderheit in Rumänien.Weiterlesen

Transilvania Card ist da

EKR-Pressekonferenz zur Eröffnung der Touristensaison

Ausgabe Nr. 2623

 

Stefan Bichler, Bischof Reinhart Guib und Hauptanwalt Friedrich Gunesch bei der Pressekonferenz im Bischofshaus (v. l. n. r.).  
Foto: Jan-Christian BREWER

Die Evangelische Kirche A. B. in Rumänien hat auch in diesem Jahr die sogenannte „Transilvania Card“ herausgeben. Durch sie sollen Touristen und Einheimische animiert werden, das Land besser kennen zu lernen.Weiterlesen

„Patenschaften wieder mit Leben erfüllen”

NRW-Aussiedlerbeauftragter Heiko Hendriks zu Gast in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2623

 

Heiko Hendriks (links) mit Bürgermeisterin Astrid Fodor (Bildmitte) und Rainer Lehni im Rathaus in Hermannstadt.               
Foto: Werner FINK

Heiko Hendriks, Beauftragter der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen für die Belange von deutschen Heimatvertriebenen, Aussiedlern und Spätaussiedlern besuchte am Montag Hermannstadt, in Begleitung einiger Kollegen sowie Vertretern der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, darunter Rainer Lehni, Stellvertretender Bundesvorsitzender sowie Landesvorsitzender des Verbands der Siebenbürger Sachsen in Deutschland für Nordrhein-Westfalen. Empfangen wurde die Delegation im Bischofspalais von Bischof Reinhart Guib, im Forumshaus von Dr. Paul-Jürgen Porr, Vorsitzender des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), Martin Bottesch, Vorsitzender des Siebenbürgenforums und Benjamin Józsa, DFDR-Geschäftsführer, im Rathaus von Bürgermeisterin Astrid Fodor und in der Brukenthalschule von Direktorin Monika Hay. Zum Abschluss ging es zum Friedrich Teutsch-Kultur- und Begegnungszentrum, wo Gerhild Rudolf und Heidrun König durch das Landeskirchliche Museum der Evangelischen Kirche führten und den Besuchern auch die Johanniskirche zeigten.Weiterlesen

Beim Schneeschippen eingefallen

Vorpremiere mit Steaua fără nume“ am Radu Stanca-Nationaltheater

Ausgabe Nr. 2623

 

Szenenfoto mit Viorel Rață, der in drei Rollen schlüpft, dem Regisseur der Inszenierung Florin Coșuleț und Mihai Coman, der zwei Rollen spielt (v. l. n. r.).
Foto: Vlad DUMITRU

„In einem kleinen rumänischen Städtchen der 30er Jahre führt das Schicksal eine junge verwöhnte Frau in das Haus eines weltfremden Mathematiklehrers. Die Zuneigung der beiden Menschen findet keine Erfüllung in einer dauerhaften Bindung, da sich die Frau nicht von ihrem luxuriösen Leben zu trennen vermag. Gefühlvolle Unterhaltung, einfühlsam inszeniert und gespielt.“ So wird das Stück „Stern ohne Namen“ (Steaua fără nume) des Schrifstellers Mihail Sebastian (1907-1945) auf der Webseite www.filmdienst.de beschrieben. Drei Vorstellungen der aktuellen Inszenierung durch den Schauspieler Florin Coșuleț wurden als Vorpremiere auf der Bühne des Radu Stanca-Nationaltheaters in Hermannstadt am 19. und 20. April, sowie am 5. Mai gezeigt. Die Premiere findet heute im Rahmen des Lucian Blaga-Festivals in Mühlbach/Sebeș Alba statt.Weiterlesen

Aufhören stand nie zur Debatte

Gespräch mit dem Dokumentarfilmer Björn Reinhardt

Ausgabe Nr. 2623

 

Björn Reinhardt  in seiner Wahlheimat.                                   
Foto: Florentina REINHARDT

Björn Reinhardt ist Dokumentarfilmer aus Deutschland. Er lebt jedoch schon über 15 Jahre mit seiner Ehefrau Florentina in Weintal/Valea Vinului in der Maramuresch, im tiefsten Norden Rumäniens. Der HZ-Praktikant Jan Christian Brewer hat ein Interview mit ihm zu seiner Arbeit, zu dem Land und der Zukunft von Beidem geführt.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2623

 

 

Zukunft der EU im Mittelpunkt; Maifest am 18. Mai; Fahrradtour und Brunches; Markt der Möglichkeiten; Vortrag; Jazz-Festival; Bilderbuchkino; Street-Food-Fest; Workshop; Männerfrühstück; Lesung im Erasmus; Lange Nacht der Museen; Kein Seniorentreffen; Bezirksgemeindefest im Mai; Ausfahrt nach Reschitza; Gottesdienst an Kantate; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Geeigneter Gruß für Staatsoberhäupter

2622

Die Open-Air-Fotoausstellung „Another Europe“ in der Heltauergasse eröffnet

Kurator Hamish Clark (links) und der deutsche Fotograf Andreas Trogisch vor dessen Bild, das auf dem Gelände des ehemaligen Gaswerkes an der Prenzlauer Allee in Berlin entstanden ist. Foto: Werner FINK

Bis zum 16. Mai kann die Fotoausstellung „Another Europe“ (Ein anderes Europa) entlang der Heltauergasse bewundert werden, die von  von dem Österreichischen Kulturforum in Bukarest in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk der nationalen europäischen Kulturinstitute in der Europäischen Union (EUNIC), der Vertretung der Europäischen Kommission in Rumänien und  dem Hermannstädter Bürgermeisteramt im Rahmen der rumänischen EU-Ratspräsidentschaft und hier zum Anlass des EU-Gipfels in Hermannstadt veranstaltet wurde.  

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Zwischen Apfel und Apple

2622

 

Die Krefelder Künstlerin Patrizia Casagranda

Patrizia Casagranda präsentierte bei der Vernissage zwei ihrer Werke aus der Serie „Die verbotene Frucht“ auf Gepäckwagen. Fotos: die Verfasserin

„Wir verharren in unseren Standpunkten farbenfroher Privilegien, scheinbar auf den Wechsel wartend, der niemals kommen wird, wenn wir sitzen bleiben“. So lautet ein Leitsatz der deutsch-italienischen Künstlerin Patrizia Casagranda, die in Krefeld lebt und einen Teil des Jahres regelmäßig in Indien verbringt. Sie blieb also folgerichtig nicht sitzen, als der deutsche Konsul Hans Erich Tischler sie einlud, bei der Ausstellung  „La masă – zu Tisch” mitzumachen, die zum Thema Europäische Gastronomie auf dem Flughafen in Hermannstadt am 15. April eröffnet wurde.

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„Leben, wohnen, arbeiten im Zentrum”

2622

Investoren planen neuen Stadtteil „Amylon 2022″ in Hermannstadt

Paul König und Karl Heinz Perianu. Foto: der Verfasser

Vergangenen Dienstag fand der zweite Workshop einer vierteiligen Workshopreihe zur partizipativen Planung der Stadtentwicklung  in der Gegend Amylon an der Schlachthofgasse/Str. Abatorului in Hermannstadt statt, moderiert im Auftrag der Investorengruppe von der Architekturfirma A.PLAN. Über die hier eingesetzte Methodologie „Urban Design Management“ beabsichtigt man sowohl für den Entwickler als auch für die Gemeinschaft einen Wert zu schaffen. Es geht es um ein über 40.000 Quadratmeter großes Grundstück, wo Paul König zusammen mit Karl  Heinz Perianu als Investoren einen neuen Stadtteil schaffen wollen mit Berücksichtigung des Bedarfs und der Meinung der Hermannstädter Bürgerinnen und Bürger. Die Kernidee sei, wie sich König ausdrückte, „leben, wohnen, arbeiten im Zentrum”.

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