T-aves baxtalo!

Ausgabe Nr. 2344
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Traditionen der Roma aus dem Harbachtal vorgestellt

 

„Es ist egal wie viele Bänder wir ins Haar flechten. Ich bevorzuge drei pro Zopf. Alle Farben sind erlaubt. Bloß schwarz dürfen die Bänder nicht sein.“ Es wird dunkel und Nina hat sichtlich Spaß daran, fremden Frauen und Mädchen die Haare zu flechten. Nina ist dreizehn und wohnt in Bürgisch/Bărghiș. Sie ist eine junge Roma, die auf Einladung des Astra-Museums nach Hermannstadt ins Freilichtmuseum gekommen ist, um etwas von ihren Traditionen preiszugeben.

 

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Vom prozesshaften Wandel

Ausgabe Nr. 2344
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Peter Jacobi und seine Studie für eine Kreuzigung"

 

Nach dem Studium an der Kunstakademie Nicolae Grigorescu in Bukarest wurde Peter Jacobi 1961 auf eine Lehrerstelle am musischen Gymnasium im südrumänischen Craiova zugeteilt, die er jedoch vor Jahresfrist kündigte. Als positiv an seinem Aufenthalt in Craiova schätzt Jacobi, dass er im nahe gelegenen Târgu Jiu das Skulpturenensemble von Constantin Brâncuşi kennenlernte. Auch beeindruckten ihn auf seinen Wanderungen durch Oltenien Webarbeiten aus Ziegenhaar und die einfachen Holzikonen in den Dörfern.

 

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Ein Spiel der Weisen in Europa

Ausgabe Nr. 2343
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Die Erfindung des Luftballons vor 230 Jahren – und wie sie von den Hermannstädtern miterlebt wurde

 

Das muss den Hermannstädtern zugute gehalten werden, sie waren immer auf dem Laufenden. Auch in Sachen Luftballon: Im Juni 1783 gelingt es den Brüdern Montgolfier aus Frankreich, den ersten Heißluftballon – Kaiser Josef II. nannte ihn ein Spiel der Weisen in Europa" – zu starten. Ein Jahr darauf, 1784, sollte die große Erfindung auch hier ausprobiert werden. Dieses Ereignis wird von der Hermannstädter Zeitung Nr. 39/1784 wie folgt beschrieben:

 „Unsere Muthmassung, dass wir in Hermannstadt ganz sicher eine Luftkugel, später oder früher sehen würden, hat uns nicht betrogen, ob wir gleich alles grösstentheils nur dem Zufall zu verdanken haben. Ein fremder Officier brachte eine etwa 30 Zoll im Durchschnitt dicke von Wien, welche in der Behausung des Titl. H. Brigadier Generals v. Rall, aufsteigen sollte. Man füllte sie zum Theil in seiner Gegenwart, weil aber der Mittag heranrückte, und der Herr General nicht zu Hause speisen sollte, so machte in seiner Abwesenheit der Herr Adjutant mit genanntem Officier den Versuch nur vor sich in dem Hof. Eine Schnur von 50 Klafter war daran gemacht, und der Ballon stieg, mit äusserster Leichtigkeit eine beträchtliche Höhe. Durch ein Versehen entwischte aber derselbe, und in weniger als zwo  Minuten erreichte er eine solche Höhe, dass man ihn kaum erkennen konnte. Man weiss noch nicht wo er sich niedergelassen haben wird. Es ist aber an alle Militär Oerter deswegen ausgeschrieben worden, und dem Finder desselben wird eine ansehliche Vergütung versprochen.“Weiterlesen

Sieg für Sebi und Horațiu

Ausgabe Nr. 2343
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Tolle Überraschung bei Hermannstädter Rallye

 

In der 2WD-Wertung konnte der vom Wurmbrand-Team betreute Sebastian Barbu mit dem Citroen DS3 bis auf den ersten Platz vorstürmen", berichtet das Online-Magazin Motorline, das die Hermannstädter Rallye zu den härtesten Läufen der Rallye-Europameisterschaft (ERC)" zählt.

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Miteinander gestalten

Ausgabe Nr. 2343
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Jugendworkcamp an der Evangelischen Akademie

 

Wie bereits im vergangenen Jahr organisierte die Evangelische Akademie Siebenbürgen, diesmal vom 22. – 29. Juli, ein Jugendworkcamp. Teilgenommen haben insgesamt 28 deutschsprachige Jugendliche aus Serbien und Rumänien. Ursprünglich eingeplant war auch eine Gruppe aus Ungarn, die aber leider kurzfristig absagte. Die im Camp zusammengekommenen Jugendlichen sind zwischen 15 und 19 Jahren alt – manche von ihnen kennen sich bereits aus dem Vorjahr.

 

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„Die Orgel ruft zur Demut“

Ausgabe Nr. 2343
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Wiedereinweihung der Orgel und Kirche in Deutschkreuz im Haferland

 

Die Orgel ruft zur Demut" stellte Peter Maffay am Sonntag in seiner Ansprache beim gemeinsamen Mittagessen in der Kirchenburg in Deutsch-Kreuz/Criț nach dem Einweihungsgottesdienst für die restaurierte Orgel und die Kirche fest. Die im gleichen Jahr wie die neue Kirche, also 1813, vor genau 200 Jahren, eingeweihte Orgel ist ein Werk des Orgelbauer Johann Thois und thront" auf einer Empore über dem Altar. Diese Position will zeigen, dass Gott in Wort und Klang gelobt werden soll.

 Dem Stellenwert dieser Königin der Instrumente gemäß stand die von der Honigberger Orgelbauwerkstatt restaurierte Orgel auch im Mittelpunkt der Feierlichkeiten bei dem Einweihungsfest am Sonntag, das im Rahmen der Haferland-Kulturwoche 2013 stattfand und zu dem rund 500 Gäste von nah und fern strömten.

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„Gemeinsam schaffen wir es“

Ausgabe Nr. 2343
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Roma-Frauen initiierten Frauen-Netzwerk

 

Mit den Frauen kann man etwas zustande bringen", Frauen sind einfach seriöser", Wenn Frauen sich etwas in den Kopf setzen, setzen sie es auch durch" – solche Parolen" waren bei der Tagung in Sinaia zu hören, bei der vom 25. bis 27. Juli d. J. erstmals Frauen aus allen in Rumänien lebenden nationalen Minderheiten zusammenkamen, um ein Netzwerk aus der Taufe zu heben.

 

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Nachrichten

2343

25 siebenbürgische Künstlerinnen

Hermannstadt. – Über hundert Werke von 25 Künstlerinnen aus Siebenbürgen zeigt die Ausstellung „Siebenbürgische Künstlerinnen sichtbar machen“, die am 7. August d. J., um 17 Uhr, im Friedrich Teutsch-Kultur- und Begegnungszentrum (Fleischergasse/Mitropoliei 30) eröffnet wird und bis zum 9. Oktober d. J. besichtigt werden kann.

Die Objekte stammen zum Teil aus dem Bestand des Zentralarchivs der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, zum Großteil jedoch aus Privathäusern aus Hermannstadt und anderen Orten. Die Ölgemälde, Aquarelle, Graphiken, Hinterglasbilder, Illustrationen, Skulpturen, Tapisserien und andere Arbeiten sind Leihgaben von Kunstfreunden. Die Sonderausstellung, zu der das Teutsch-Haus ein abwechslungsreiches Begleitprogramm anbietet, wird vom Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt unterstützt. (BU)

 

Internationales Folklorefestival

Hermannstadt. – Die 38. Auflage des Internationalen Folklorefestivals „Cântecele Munților” (Lieder der Berge) hat am Mittwoch in Hermannstadt begonnen. Heute, ab 18.30 Uhr, findet der Umzug der Folkloreensembles aus Rumänien, Serbien, Brasilien, Mexiko, Montenegro, Deutschland und Weißrussland statt, im Anschluss treten die Gastgeber „Junii Sibiului” und ihre Gäste auf der Bühne auf dem Großen Ring auf. Das  genaue Programm: 

Heute, 2. August, Armeehaus, 10 Uhr: Tanzworkshop; 11 Uhr: Trachtenausstellung; 12 Uhr: Buchmesse; Heltauergasse, 18.30 Uhr: Trachtenparade; Großer Ring, 19 Uhr: „Junii Sibiului und Gäste“

Samstag, 3. August, Armeehaus, 10 Uhr: Tanzworkshop; Großer Ring, 19 Uhr: Folklorevorstellung; Restaurant Hermania, 20 Uhr: Deutscher Abend (Reservierungen unter 0755-05.59.99); Restaurant Select, 21 Uhr: Serbischer Abend (Reservierungen unter 0269-24.33.33).

Sonntag, 4. August, Armeehaus, 10 Uhr: Tanzworkshop; Großer Ring, 19 Uhr: Folklorevorstellung mit den Gastensembles, u. a  die Volkstanz- gruppe „Capp ean Cäppcher“ aus dem hessischen Cappel (Deutschland); Restaurant Select, 20 Uhr: Weißrussischer Abend (Reservierungen unter 0269-24.33.33).Weiterlesen