„Ein Mindestmaß an Normalität“

10. Auflage des Skicups des Österreichischen Konsulats in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2709

 

Dezső Mátyás, der Sieger in der Gesamtwertung Herren, nach dem Start  zum zweiten Durchgang auf der B-Piste. Foto: Werner FINK

Vergangenen Samstag fand auf der B-Piste des Arena Platoș Păltiniș Skiresorts die zehnte Auflage des Skicups des Österreichischen Konsulats Hermannstadt – Liqui Moly unter der Schirmherrschaft der Österreichischen Botschaft in Bukarest, des Hermannstädter Bürgermeisteramtes und des Hermannstädter Kreisrates statt.

Gruppenbild mit Organisatoren und Ehrengästen. obere Reihe (v. l. n. r.): Mag. Gerd Bommer, Handelsrat an der Österreichischen Botschaft Bukarest, S. E. Arthur Mattli, Schweizer Botschafter, I. E. Isabel Rauscher, Österreichs Botschafterin, S. E. Karol Mistrik, Slowakischer Botschafter, Marius Mihail Puiu, Österreichischer Honorarkonsul in Konstanza; untere Reihe (v. l. n. r.): Christian Macedonski, Martin Freinademetz, Georg Bardeau, Österreichischer Honorarkonsul in Temeswar, Matthias Huber, Andreas Huber, Cristina Huber und Andreas Huber Junior,  Junior Partner bei Limorom.                       Foto: Werner FINK

 

Wie jedes Jahr gab es auch dieses Mal zahlreiche Teilnehmer aus dem ganzen Land, darunter mehrere Ehrengäste. Als Gewinner der Gesamtwertung gingen in diesem Jahr bei den Damen Emma Ana Crîjmar und bei den Herren Dezső Mátyás hervor.

Strahlender Sonnenschein empfing denjenigen, der Hermannstadt am Samstagmorgen in Richtung Arena Platoș verließ. Weit und breit war kaum Schnee zu sehen, die Umgebung glich eher einer Frühlingslandschaft. Ob da überhaupt jemand Skifahren kann? schoss es einem durch den Kopf. Aber sicher! Bereits am späten Morgen schien der Parkplatz vollgeparkt zu sein und auf den schneebedeckten Pisten des Resorts herrschte Vollbetrieb. Weiter oben, in der Nähe der B-Piste, machten sich  die Teilnehmer zum Start bereit.

Das Podium der Herren in der Gesamtwertung, mit Botschafterin Rauscher: Marius Stoian, Mátyás Dezső und Zsolt Keresztes. (v. l. n. r.).Foto: Werner FINK

Etwa 150 Teilnehmer zwischen 4 und 67 Jahren  aus den Kreisen Hermannstadt, Alba, Kronstadt, Muresch, Harghita, Covasna und auch aus anderen Kreisen des Landes nahmen am Skicup teil. „Wir bemerken, dass jedes Jahr die Teilnehmer aus immer mehr Kreisen aus Rumänien kommen“, stellte Andreas Huber, Honorarkonsul Österreichs in Hermannstadt fest. „Dieses Jahr waren etwa 20 Landkreise vertreten, was uns  natürlich erfreut“. Erfreulich sei auch, dass über diese Veranstaltung dieser Sport für alle aus dem ganzen Land zugänglich wird. Huber machte auch dieses Mal persönlich beim Skicup mit und in diesem Jahr auch sein Sohn Andreas Huber Junior.

Die drei besten Damen in der Gesamtwertung auf dem Podium: Anda Curuță, Emma Ana Crîjmar und Agota Fina (v. l. n. r.); im Vordergrund klatscht Botschafterin Rauscher Beifall.Foto: Werner FINK

Unter den aktiven Teilnehmern am Skicup befanden sich übrigens auch  eine Reihe von Ehrengästen, darunter Karol Mistrik, der Botschafter der Slowakei  in Rumänien, Marius Mihail Puiu, Honorarkonsul der Republik Österreich in Constanța, Georg Bardeau, Honorarkonsul der Republik Österreich in Temeswar, Gerd Bommer, Wirtschaftsrat an der Österreichischen Botschaft in Bukarest und Christian Macedonski vom Deutschen Forum in Kronstadt.

Weiterhin waren als Gäste dabei Isabel Rauscher, Botschafterin der Republik Österreich in Rumänien, Arthur Mattli, Botschafter der Schweiz in Rumänien,  Hans Erich Tischler, Konsul der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstradt und der DFDR-Landesvorsitzende Paul-Jürgen Porr. Scheinbar hatten alle Teilnehmer am Skicup große Freude, vor allem nach dem wirren Jahr 2020.  „Es ist wichtig, ein Mindestmaß an Normalität zu haben, ein Mindestmaß an sportlicher Aktivität.  Deshalb bin ich sehr sehr gerne hier“, unterstrich Botschafterin Isabel Rauscher.

Der Betreiber der Arena Platoș, der Snowboard-Weltmeister Martin Freinademetz stieg beim Skicup auf Skier um.Foto: Werner FINK

Die zwei  Runden Riesenslalom wurden von den Teilnehmern gut überwunden. Gegen Mittag war zwar die Sonne verschwunden, was aber die Skifahrlust nicht beeinträchtigte.

Am Nachmittag erfolgte die Siegerehrung, wobei die Gewinner die Ehre hatten,  die Preise von Botschafterin Isabel Rauscher entgegenzunehmen. Als Siegerin in der Gesamtwertung der Kategorie Damen ging Emma Ana Crîjmar (52.13 Sekunden) hervor. Auf Platz zwei landete Anda Curuță (52.21) und auf Platz drei Agota Fina (53.27). Als der Beste unter den Herren in der Gesamtwertung ging Mátyás Dezső (49.78) hervor, gefolgt von Marius Stoian (50.68) und Zsolt Keresztes (50.72).

Hauptorganisator Andreas Huber ließ es sich auch bei der Jubiläumsauflage des Skicups nicht nehmen, selbst daran teilzunehmen.Foto: Werner FINK

Die zahlreichen Preise, die den Gewinnern der verschiedenen Kategorien und der Gesamtwertung überreicht  wurden, wurden von  Liqui Moly über Limorom, von Suzuki über das Autohaus Huber sowie von Hervis Sports & Fashion und Kärcher Rumänien gesponsert. Der  diesjährige Skicup wurde von dem Hermannstädter Gesundheitsamt genehmigt und mit der Unterstützung des Kreisinspektorats der Gendarmerie und mit der logistischen Unterstützung von DEKRA Certification veranstaltet, was zur Einhaltung der sanitären Maßnahmen beigetragen hat.

Für einen Wettkampfstopp sorgte ein recht großer Hund, der scheinbar ausgerechnet von der B-Piste aus die wunderschöne Aussicht genießen wollte. Die Aufforderung zum Verlassen der Piste verwechselte er sogar mit einer Aufforderung zum Spielen. Nach mehrmaligem Hin und Her gelang es schließlich, den Hund dazu zu bewegen, die Piste zu verlassen. Foto: Werner FINK

„Ich finde den Wintersport sehr wichtig. Er hat ein sehr großes Potenzial hier in Rumänien“, sagte Botschafter Arthur Mattli und fügte hinzu:  „Ich denke es ist etwas, was noch kommen wird. In der Schweiz leben wir natürlich auch vom Wintersport. Wir haben über 10.000 Kilometer Pisten. Wir haben 1.800 Skilifte und ich freue mich immer, wenn ich einen Kilometer Skipiste mehr sehe in Rumänien und ich freue mich immer sehr wenn es einen Skilift mehr gibt in Rumänien. Ich bin überzeugt, wenn das so weitergeht, dann werden auch die Schweizer nicht  nur im Sommer sondern auch im Winter mal gerne nach Rumänien kommen. Rumänien sollte auch eine Vierjahreszeiten-Destination sein.“

Werner FINK

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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