Konzert am Epiphanias-Vorabend

Ausgabe Nr. 2753

Der Heltauer Kirchenchor, laut Maximilian Braisch, ,,eine fröhlich gemischte Gruppe, die sich regelmäßig und doch in stark schwankender Zahl trifft und die meine Frau Theresa und ich seit einem guten Jahr leiten und begleiten dürfen“, hat am Vorabend des Epiphanias-Festes, also am 5. Januar, ein Sonderkonzert in der evangelischen Stadtpfarrkirche in Hermannstadt geboten.Die musikalische Andacht wurde von Hermannstädter Sängerinnen und Sängern mitgetragen, die sich vereinzelt als Unterstützer in den Heltauer Chor untergemischt haben. Weiterlesen

,,Gedenkzeichen gegen das Vergessen“

Buch von Christoph Klein als Festgabe für Eginald Schlattner erschienen

Ausgabe Nr. 2753

Christoph Klein: Grenzbeschreitung. Kulturtheologische Betrachtungen zu Texten siebenbürgischer Autorinnen und Autoren. Verlag Dr. Kovač Hamburg, 2021, 298 Seiten, ISBN: 978-3-339-12672-6

Unter dem Titel ,,Grenzbeschreitung“ ist vor kurzem im Hamburger Dr. Kovač-Verlag ein Buch von Altbischof D. Dr. Christoph Klein erschienen. Es enthält, wie der Untertitel besagt, „Kulturtheologische Betrachtungen zu Texten Siebenbürgicher Autorinnen und Autoren“. Als Herausgeber zeichnet der Innsbrucker katholische Theologe und Komparatist Prof. Dr. Peter Tschuggnall. Der ebenfalls österreichische Ordensgeistliche und Lyriker Alfons Jestl hat dazu ein sehr freundliches, einladendes Geleitwort geschrieben. Wie Christoph Klein im Vorwort ausführt, lehnt sich der Titel des Buches an ein Wort des großen Theologen Paul Tillich an, der von der Grenze als vom „fruchtbarsten Ort der Erkenntnis“ spricht. Weiterlesen

Er suchte stets das Neue

Entpflichtung von Pfarrer Stefan Cosoroabă

Ausgabe Nr. 2753

Pfarrer Dr. Stefan Cosoroabă (links) und der Michelsberger Kurator Michael Henning. Foto: Beatrice UNGAR

Gewöhnlich zähle man Höhepunkte einer Karriere auf, wenn man Bilanz ziehe, er möchte aber auf drei Tiefpunkte hinweisen, schickte Pfarrer Dr. Stefan Cosoroabă seiner Predigt voraus, die er am zweiten Weihnachtstag, dem 26. Dezember 2021 in der Dorfkirche in Michelsberg gehalten hat, anlässlich seiner Entpflichtung aus dem Amt. Cosoroabă wechselt als Mitarbeiter in den Stab der GEKE (Gemeinschaft europäischer Kirchen in Europa) nach Wien.Weiterlesen

,,Perle Siebenbürgens“

Neuerscheinung: Schäßburg in Wort und Bild

Ausgabe Nr. 2753

Jürgen Henkel (Text), Martin Eichler (Fotos): Schäßburg (Sighişoara) – Eine Erkundung der „Perle Siebenbürgens“, Kunstverlag Josef Fink 2021, 88 Seiten, 61 Fotos,  ISBN 978-3-95976-306-6, 6 Euro. Der Band ist im Buchhandel (in Hermannstadt im Erasmus-Büchercafé und in der Schiller-Buchhandlung) oder beim Verlag (htt ps://kunstverlag-fink.de/kontakt/ ) erhältlich.

Von „Rothenburg“ oder „Dinkelsbühl“ bis hin zur „Perle“ Siebenbürgens reichen die begeisterten Vergleiche für die Stadt Schäßburg – rumänisch Sighişoara – im Herzen Siebenbürgens. Die historische Altstadt auf dem Burgberg mit ihren wuchtigen Wehranlagen und trutzigen Türmen, den kolossalen Kirchenbauten und prächtigen Bürgerhäusern aus Mittelalter, Renaissance-Zeit und der Epoche des Barock mit manchmal sogar venezianisch anmutender Optik  gilt bis heute als eine der schönsten historischen Städte in ganz Südosteuropa. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2753

In eigener Sache

Liebe Leserinnen und Leser, wir danken euch allen im In- und Ausland, die uns zu Weihnachten und zum Jahreswechsel gratuliert haben! Wir haben uns sehr gefreut über die zahlreichen Zuschriften auf dem Postweg oder in elektronischem Format.

Ihnen, liebe Leserinnen und Leser von nah und fern, wünschen wir ein gutes Jahr 2022. Bleiben Sie uns weiterhin gewogen.

Und wer von unseren Abonnenten den ersten weiteren Abonnenten für 2022 anwirbt, darf sich auf eine Überraschung freuen!

Die RedaktionWeiterlesen

Bach-Oratorium zum 90. Geburtstag

Weihnachtskonzert des Hermannstädter Bachchores in der Stadtpfarrkirche

Ausgabe Nr. 2752

Die Solisten Renata Gebe-Fügi (Sopran, Zweite Israelitin, 1. v. l.), Dan Cristian Hodrea (Bariton, Moses, 2. v. l.) und Melinda Samson (Sopran, Erste Israelitin, 3. v. l.), und Nicolae Simonov (Tenor, Aaron, sitzend, rechts außen) begeisterten gemeinsam mit Jürg Leutert (am Dirigentenpult, rechts) dem Hermannstädter Bachchor und dem Orchester der Hermannstädter Staatsphilharmonie das Publikum.        Foto: Cynthia PINTER

Eine ,,würdige Abrundung“ des Brukenthaljahres und ein Geschenk an das Publikum und an die Mitglieder des Hermannstädter Bachchores, der in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag gefeiert hat war das diesjährige Weihnachtskonzert in der evangelischen Stadtpfarrkirche, das am 3. Adventsonntag in Zusammenarbeit mit der Hermannstädter Staatsphilharmonie stattgefunden hat. Aufgeführt wurde das Oratorium ,,Die Israeliten in der Wüste“ von Carl Philipp Emanuel Bach. Weiterlesen

Beim Lebkuchenverzieren

Ausgabe Nr. 2752

Fleißige Damen und ein Herr beim Lebkuchenverzieren: 450 Lebkuchensterne wurden von Mitgliedern und Freunden der evangelischen Kirchengemeinde aus Hermannstadt am Montag, dem 13. Dezember, im Presbyterialsaal im Stadtpfarramt am Huetplatz in  Hermannstadt, mit süßem Eiweiß-Zuckerguß verziert. Die Weihnachtsbackware wurde von der Firma „Boromir“ gebacken und wird an Heiligabend viele Kinder und Senioren bei der Christbescherung erfreuen. Unser Bild: Christa Mates (vorne rechts) zeigt, wie schön einige Lebkuchensterne geworden sind.                                                                           Foto: Cynthia PINTER

 

Ein Jahr im Zeichen der Anpassung

Rückblick des DFDH-Vorsitzenden Prof. Dr. Zeno-Karl Pinter auf das Jahr 2021

Ausgabe Nr. 2752

Sehr gut besucht war am 24. September d. J. der Workshop ,,Von dem Pelz zur Haube – die siebenbürgisch-sächsische Tracht“ im Spiegelsaal des DFDH.   Foto: DFDH

Auch wenn das Jahr 2020 für viele von uns ein Jahr der Entbehrungen, der Isolation, der Einsamkeit und der Frustration war, könnte man über das Jahr 2021 behaupten, dass es das Jahr der Anpassung an eine neue Lebensart, an eine neue Realität und eine neue Situation war. Das Leben geht immer weiter, und wir müssen mitgehen, ob es uns gefällt oder nicht, wir müssen uns anpassen und das Beste aus der gegebenen Lage machen. So mussten wir auch die Tätigkeit des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) anpassen. Das Hermannstädter Forum hat auch in diesem Jahr interessante Buch- und Kulturprojekte, sowie Multimediaprojekte angeboten: von Buch-, Lese- oder Lehrprojekten, Kammermusikkonzerten bis zu verschiedenen Dokumentarfilmvorstellungen, wie zum Beispiel „Die Gründer. 30 Jahre DFDR“ oder „Neues Leben in alten Mauern“.Weiterlesen

Ein Licht geht uns auf

Weihnachtsbotschaft / Von Pfarrerin Bettina KENST

Ausgabe Nr. 2752

Mediasch im Advent:  Ein einsamer schön geschmückter Weihnachtsbaum steht seit dem 26. November d. J. auf dem Hauptplatz im Zentrum von Mediasch und macht dem Turm der Margarethenkirche ,,Konkurrenz“. Allerdings ist mit dem Weihnachtsbaum kein Weihnachtsmarkt auf den Platz gebracht worden. Am ersten Sonntag im Advent war der Platz wie leergefegt. Bei dem Weihnachtsbaum handelt es sich übrigens um eine Spende von einer Privatperson, die nicht genannt werden möchte. Dies ist schon zur Tradition geworden in Mediasch, dass jedes Jahr eine andere Familie einen Weihnachtsbaum spendet, der dann auf dem Hauptplatz aufgestellt wird…                                     Foto: Beatrice UNGAR

Eckart Bücken und Detlev Jöcker sind die Autoren des Liedes „Ein Licht geht uns auf“, das bereits seit einigen Jahren Bestandteil einiger evangelischer Gesangbücher ist. Es ist ein weihnachtliches Kinderlied aus den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Bibelfest und einfach dichtet hier jemand, der die Tradition christlicher Weihnachtstexte kennt.

Die erste Strophe des Liedes spielt auf das Wort aus dem Buch des Propheten Jesaja an („Das Volk, das im Finstern wandelt, schaut ein großes Licht; über denen, die im Land der Dunkelheit wohnen, erstrahlt ein Licht.“ Jes 9,1). Weiterlesen

Der Zauber von Weihnachten und das Jesuskind

Bistritz – die siebenbürgisch-sächsische Stadt der uralten Traditionen

Ausgabe Nr. 2752

Die Weihnachtskarawane wird weiterhin wie jedes Jahr mit Weihnachtsliedern und der alten Tradition fortgeführt. Man kann sagen, dass sich Bistritz jeden Winter in ein kleines Wien verwandelt mit seiner schönen Weihnachtsdekoration, den Lichtern, die das historische Stadtzentrum durchziehen, und dem Geheimnis, das sich oft nicht beschreiben lässt. Weiterlesen