Der Schwerpunkt liegt auf Qualität

Besuch bei der Hermannstädter Reinigungsfirma Central Cleaning

Ausgabe Nr. 2710

Eine Mitarbeiterin der Firma im Einsatz bei einem Kunden. Foto: www.centralclean.ro

Zsolt Varró ist ein junger Mann der vor etwa zwei Jahren an einem Start Up-Programm teilnahm. Er reichte einen Geschäftsplan ein und erhielt eine Start-Up Plus-Unterstützung mit deren Hilfe er 2019 die Reinigungsfirma Central Cleaning in Hermannstadt gründete.  Gegenwärtig besteht die Firma aus einem Team von sechs Leuten wobei der Schwerpunkt auf Reinigungsaktivitäten von Bürogebäuden, Industriestätten, Gewerbeflächen gelegt wird.Ein Ziel ist, die Firma weiter auszubauen.Weiterlesen

Aus in Australien

Simona Halep von Serena Williams besiegt

Ausgabe Nr. 2710

Serena Williams (links) und Simona Halep.                  Foto: Skysports

Die Chancen standen 61:39 für Serena Williams im Viertelfinale des Grand Slam Tennis-Turniers „Australian Open“ gegen Simona Halep. Und das, obwohl die aus Constanza stammende Halep als Nummer 2 der WTA-Weltrangliste im Damentennis 8 Nummern höher steht als die Amerikanerin. Trotzdem siegte am Dienstag, dem 16. Februar, die ältere und erfahrenere Serena Williams in zwei Sätzen (6:3; 6:3) und qualifizierte sich ins Halbfinale, wo sie am Donnerstag, dem 18. Februar, nach Redaktionsschluss, auf Naomi Osaka aus Japan traf.Weiterlesen

Umstrittene Wahrheit

Dr. Wolfgang Wünsch hat seine zweite Doktorarbeit veröffentlicht
Ausgabe Nr. 2710

Wolfgang Wünsch: Hans Küng in der Theologie der Religionen. Von der offenbarten dogmatischen Wahrheit zum interreligiösen Synkretismus, Edition Hagia Sophia, Wachtendonk 2020, 346 Seiten, ISBN 978-3-96321-007-5

Es ist schon etwas Besonderes, auf dem Titelblatt eines Buches zwei Namen zu lesen, den einen ganz groß: Hans Küng, und den anderen fast winzig klein: Wolfgang Wünsch. Der erste ist der Name eines weltbekannten Professors der berühmten Universität in Tübingen, der andere des Pfarrers einer kleinen evangelischen Dorfgemeinde in Siebenbürgen. Ein geistiger Riese der Eine, der Andere zwar nicht ein Zwerg, aber doch ein nur fern, irgendwo am weltvergessenen Rande lebender, aber selbstständig denkender, geistig sehr reger Seelenhirte.

Dr. Wolfgang Wünsch, evangelischer Pfarrer in Petersdorf/Petrești und Dechant des Mühlbacher Kirchenbezirks hat vor kurzem seine zweite Doktorarbeit unter dem Titel ,,Hans Küng in der Theologie der Religionen/Von der offenbarten dogmatischen Wahrheit zum Interreligiösen Synkretismus“ im Verlag Edition Hagia Sophia veröffentlicht.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2710

Forumsclub am 2. März

Hermannstadt. – Der erste Forumsclub des Jahres 2021 findet am Dienstag den 2. März, ab 17 Uhr statt: Stadtpfarrer Kilian Dörr bietet eine Begehung der Stadtpfarrkirche mit Erläuterungen zum derzeitigen Stand der Restaurierungsarbeiten an.

Treffpunkt ist vor dem Forumsgebäude, Sporergasse/General Magheru Str. 1-3.  Alle Teilnehmer werden gebeten, staubresistente Kleidung, festes Schuhwerk und Masken zu tragen. Um Anmeldung wird gebeten unter brecht@ifa.de. (AB)Weiterlesen

Effizient und durchsetzungsfähig

Der DFDR-Landesvorsitzende Dr. Paul-Jürgen Porr wurde am 2. Februar d. J. 70

Ausgabe Nr. 2709

Dr. Paul-Jürgen Porr bei einer Pressekonferenz im Spiegelsaal des DFDH. Foto: Fred NUSS

Dr. Paul-Jürgen Porr, der Landesvorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), wurde am 2. Februar d. J. 70. Das bietet Anlass, ihm zu gratulieren und eine kurze Rückschau auf sein Wirken zu halten. Dabei soll seine hauptamtliche Tätigkeit als Arzt, Forscher und Hochschullehrer im Bereich der Medizin sowie als Krankenhausmanager nur am Rande erwähnt werden, ebenso ein Teil seiner ehrenamtlichen Aufgaben. Ich möchte mich auf die Rolle von Paul-Jürgen Porr als Politiker der deutschen Minderheit in Rumänien beziehen.Weiterlesen

Hermannstadt im Top 5

Ergebnisse des Wettbewerbs ,,Die 20 besten europäischen Reiseziele“

Ausgabe Nr. 2709

Der Wettbewerb für die ,,20 besten europäischen Reiseziele“, der in der Zeitspanne vom 20. Januar bis zum 10. Februar stattgefunden hat, wurde am Mittwoch abgeschlossen.

Die Organisatoren vom Verein „European Best Destinations“ gaben am Mittwoch Bürgermeisterin Astrid Fodor die Ergebnisse, die Hermannstadt erzielt hat, bekannt. Weiterlesen

„Ein Mindestmaß an Normalität“

10. Auflage des Skicups des Österreichischen Konsulats in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2709

 

Dezső Mátyás, der Sieger in der Gesamtwertung Herren, nach dem Start  zum zweiten Durchgang auf der B-Piste. Foto: Werner FINK

Vergangenen Samstag fand auf der B-Piste des Arena Platoș Păltiniș Skiresorts die zehnte Auflage des Skicups des Österreichischen Konsulats Hermannstadt – Liqui Moly unter der Schirmherrschaft der Österreichischen Botschaft in Bukarest, des Hermannstädter Bürgermeisteramtes und des Hermannstädter Kreisrates statt. Weiterlesen

Schneerosen

Ausgabe Nr. 2709

Die milden Außentemperaturen führten dazu, dass in den Gärten in Hermannstadt nicht nur die Schneeglöckchen blühen, sondern auch andere Frühlingsblumen. Desgleichen grünen die Knospen an den Fliederbäumen. Unser Bild: Prächtig gedeihen derzeit auch die Schneerosen oder Christrosen (Helleborus niger) aus der Gattung Nieswurz (Helleborus) in der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae).

Foto: Beatrice UNGAR

Groteske Tragikomödie

Regiedebüt für die Schauspielerin Ofelia Popii

Ausgabe Nr. 2709

Szenenfoto mit Ciprian Scurtea (links) und Adrian Matioc.    Foto: TNRS

Ein Mann geht durch den Wald, rüttelt an Bäumen. Dann holt er einen Strick heraus, bindet eine Schlaufe, die er sich um den Hals legt. Im Hintergrund ist Vögelgezwitscher und Cellomusik zu hören. Kein Ast ist gut genug, nichts scheint in seinem Leben zu gelingen, nicht einmal sein Feuerzeug funktioniert. Sogar sein Vorhaben, sich das Leben zu nehmen, wird von einem zweiten Mann unterbrochen, der ebenfalls Selbstmord begehen will. So beginnt der Film „Cea mai frumoasă zi“ (Der schönste Tag), in der Regie von Ofelia Popii, nach einem Text von Sławomir Mrożek. Mit diesem Film, der seit dem 1. Februar online auf der Plattform „Scena digitală“ des „Radu Stanca“- Nationaltheaters zu sehen ist, feiert die bekannte Hermannstädter Schauspielerin (die für ihre Rollen in „Faust“, „Lulu“ oder „Felii“ bekannt ist) ihr Debüt als Regisseurin. Weiterlesen

Ein Kollege, kein Chef

Nachruf auf Georg Scherer

Ausgabe Nr. 2709

Georg Scherer (1944-2021) bei dem  50. Gründungsjubiläum der Hermannstädter Zeitung im Februar 2018.                 Foto: Laura MICU

,,Ich bin auch nicht als Kreisparteisekretär geboren“, soll der damalige Inhaber dieses Amtes gesagt haben, als der zu ihm beorderte Textilingenieur Georg Scherer Zweifel äußerte, ob er für die Stelle des Chefredakteurs der deutschen Wochenzeitung in Hermannstadt geeignet sei. Das war 1979, als Scherer die Geschicke der Hermannstädter Zeitung übernahm, die damals ,,Die Woche“ heißen musste, weil es verboten war, anderssprachige Ortsnamen öffentlich zu verwenden.Weiterlesen

Aus dem Reich der Angst

Online-Premiere am DSTT mit ,,Gemma Habibi“ von Robert Prosser

Ausgabe Nr. 2709

Szenenfoto mit Lars Sticker, Robert Prossert, Richard Hladik und Olga Török (v. l. n. r.).                                                                        Foto: DSTT

Das Klopfen kommt aus dem Reich der Angst. Kontrolliert oder nicht, die Gewalt ist oft ein Zufluchtsort und ein Mittel zur Bestätigung für junge Menschen, die ihren Platz in den Gemeinschaften, denen sie angehören, nicht mehr finden. Die vom Österreichischen Kulturforum Bukarest und dem Deutschen Staatstheater Temeswar co-produzierte Performance „Gemma Habibi” wurde von dem Schriftsteller und Performer Robert Prosser zusammen mit dem Schlagzeuger Lars Sticker geschaffen. Sie richten sich insbesondere an junge Menschen – und Erwachsene im Allgemeinen -, die sich in einer modernen multikulturellen Stadt isoliert fühlen oder die Kontrolle über ihre sozialen Beziehungen verlieren. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2709

Müllabfuhr wird für kleine Haushalte teurer

Hermannstadt. – Der Hermannstädter Stadtrat hat am vergangenen Freitag, den 5. Februar, in einer Sondersitzung die neuen Regelungen und Preise bezüglich Müllabfuhr verabschiedet. Die Regelungen hätten in der Januarsitzung verabschiedet werden müssen, wurden allerdings von der Bürgermeisterin Astrid Fodor von der Tagesordnung zurückgezogen, nachdem Proteste dagegen organisiert wurden. Für die neuen Regelungen und die Preise haben die 9 PNL- und die 8 DFDR-Stadträte gestimmt, dagegen die 4 USR-Plus- und die 2 PSD-Stadträte.

Für Haushalte mit 1, 2 oder 3 Personen wird es bis zu 45 Prozent teurer, für Haushalte ab 4 Personen billiger. Die Firmen zahlen um 3,8 Prozent mehr, um die Inflationsrate zu decken. Für unbewohnte Wohnungen muss man ab diesem Jahr nicht mehr bezahlen, im Vorjahr wurde mindestens eine Person bei der Müllabfuhr berechnet.

Im Vorjahr haben die Hermannstädter 11 Lei pro Person und Monat für die Müllabfuhr bezahlt. Ab 2021 werden drei unterschiedliche Abos eingeführt, jedoch stehen für dieses Jahr nur die zwei teureren Abos (Practic und Maxi) zur Verfügung, denn die billige Variante (Eco) kann nur ab 2022 bezogen werden, wenn die Bürger beweisen, dass sie 2021 den Sondermüll trennen. Laut den neuen Regelungen zahlen die Hermannstädter pro Monat und Haushalt, wie folgt: für einen Haushalt mit einer Person 16 Lei pro Monat (192 Lei/Jahr, also um 45 Prozent mehr als im Vorjahr), für einen  Haushalt mit 2 Personen 32 Lei pro Monat (384 Lei/Jahr). Ab 3 Personen pro Haushalt kostet die Müllabfuhr beim Abo Practic 42 Lei pro Monat, das bedeutet bei einem Haushalt mit 3 Personen eine Preiserhöhung von 27 Prozent, bei einer Wohnung mit 4 Personen ist die Müllabführ um 2 Lei/Monat/Haushalt billiger, bei einer Wohnung mit 5 Personen 13 Lei/Monat/Haushalt weniger, usw.Weiterlesen

Kreativ-Hub im Schatzkästlein

Ausgabe Nr. 2708

Das Schatzkästlein am Kleinen Ring, heute ,,Haus der Künste“ (Casa Artelor), das sich in der Verwaltung des Astra-Museums befindet, soll im Rahmen eines durch den EWR-Finanzierungsmechanismus (EEA Grants) finanzierten Projekts restauriert und in einen Kreativ-Hub umgestaltet werden. Hier soll ein Knotenpunkt entstehen mit dem Schwerpunkt traditionelles und neues Handwerk bzw. Kunsthandwerk. Der Projektbeginn wurde am Donnerstag der Vorwoche vor dem Schatzkästlein zelebriert. Unser Bild: Generaldirektor Ciprian Stefan Anghel (am Rednerpult), die Kreisratsvorsitzende Daniela Cîmpean, Karen Espelund, Geschäftsführerin  der Partnerorganisation Museene i Sør-Trøndelag aus Norwegen und Andreea Ciortea von IA Concept (v. l. n. r.).

Foto: Astra-Museum