Absolut liebenswert

,,Bibi“ – neueste Premiere am Gong-Theater

Ausgabe Nr. 2745

Deutsche Premiere zu aktuellem Thema: ,,Bibi“ heißt die neueste Inszenierung am Gong-Theater. Die Lehrerin gespielt von Claudia Stühler (am Katheder), kennt sich mit dem Faxgerät besser aus als mit Skype. Sie versucht alles, um die Schule, die alle Dorfbewohner einmal besucht haben, vor der Schließung zu retten. Bibi, gespielt von Eliza Păuna (am Boden sitzend) ist ihr letzter Schüler, der bald an ein Lyzeum in die am nächsten gelegene Stadt gehen soll. Ob die beiden die Schule retten können? Foto: Cynthia PINTER

Eine alte Dorfschule, ein Schüler, eine Lehrerin. Die alten abgeblätterten blauen Wände des Klassenzimmers lechzen nach frischer Farbe. Bücher liegen im Raum herum, eine Steckdose ragt aus der Wand heraus. „Wirf endlich auf das Bild, dann kriegst du dein Prüfungsthema“. Mit ausgebreiteten Armen steht die bebrillte Lehrerin vor ihrem Schüler, Bibi, ihren einzigen Schüler. Er wirft den Ball und trifft das Bild von Ion Creangă. Das Prüfungsthema steht fest.Weiterlesen

Endlich erster Sieg

CSU Sibiu hat gegen CSO Voluntari gewonnen

Ausgabe Nr. 2745

Große Freude bei der Hermannstädter Mannschaft nach dem ersten Sieg der Saison.                            Foto: BC CSU Sibiu

Die Pechsträhne wurde unterbrochen. Nach vier Niederlagen folgte der erste Sieg. Die Hermannstädter Basketballmannschaft CSU Sibiu hat am Sonntag, dem 24. Oktober, gegen CSO Voluntari in der Transilvania-Halle in Hermannstadt 86:83 gewonnen. Weiterlesen

Für Freunde der leichten Muse

Neues Buch von Heinrich Heini Höchsmann

Ausgabe Nr. 2745

Heinrich Heini Höchsmann (links) und Dr. Kurt Thomas Ziegler bei der Vorstellung des Buches bei den 31. Deutschen Literaturtagen in Reschitza.                                                      Foto: Beatrice UNGAR

Darf man vorstellen? Hier kommt das neueste Buch von Heinrich Heini (die namentliche Ähnlichkeit mit einem berühmten Dichter ist natürlich rein zufällig), welches er „Das kleine ABS der Scherzdichtung“ genannt hat, wobei A für Anekdoten, B für Bonmots und S für Satiren steht. Wie der Titel verspricht, enthält es lustige Sprüche, witzige Gedanken und natürlich – wie es sich für eine richtige Satire gehört – Spottgedichte über die Mächtigen und Prominenten.Weiterlesen

Hermannstadt hat allen gut gefallen

Zur Pop-up-Ausstellung ,,Archäologie und Politik“ auf dem Huetplatz

Ausgabe Nr. 2745

Projektleiterin Dr. Polly Lohmann (rechts) und Assistent Sascha Marschner vor den Tafeln der Ausstellung auf dem Huetplatz in Hermannstadt.                               Foto: Beatrice UNGAR

Die Pop-up-Ausstellung ,,Archäologie und Politik. Die zwei Geschichten des Tropaeum Traiani zwischen Heidelberg und Adamklissi”, die am Beispiel des römischen Siegesdenkmals Tropaeum Traiani verschiedene Perspektiven, Interpretationen und Inszenierungen von kulturellem Erbe zeigt und von Studierenden der Universität Heidelberg unter Leitung von Dr. Polly Lohmann, in Zusammenarbeit mit rumänischen und deutschen Kolleginnen und Kollegen gestaltet wurde, befand sich vom 26. September bis 6. Oktober auf Reisen. Erste Station war am 26. September in Wien vor dem Ephesos Museum. Danach ging es nach Rumänien, wo die Ausstellung in Klausenburg, Hermannstadt, Bukarest und Konstanza zu besichtigen war. Näheres unter aup.hypotheses.org. Über die Station Hermannstadt, wo die Ausstellung am 30. September auf dem Huetplatz aufgestellt war, berichten im Folgenden die Studentinnen Mia Knoch und Henrike Wachsmuth.Weiterlesen

Vielfältig und doch hochkarätig

Vorbericht zu der Dezemberauktion im Auktionshaus Dr. Fischer

Ausgabe Nr. 2745

Der elegante Ring der Spätrenaissance.

Als vielfältig und doch hochkarätig beschreibt die Kunsthistorikerin Franziska Seibel das Angebot in der traditionellen Dezemberauktion  des Auktionshauses Dr. Fischer in Heilbronn, die am 3. und 4. Dezember d. J. geplant ist. An zwei Tagen werden 2.000 Objekte unter den Hammer kommen, darunter auch ein eleganter Ring der Spätrenaissance und ein Silberbecher mit partieller Vergoldung aus Siebenbürgen. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2745

Foto: Digi24

Grünes Zertifikat mit Ausnahmen nötig

  Hermannstadt. – Die Gebäude des Bürgermeisteramtes kann man nur noch mit dem Grünen Zertifikat betreten, mit einigen Ausnahmen. Bürger, die beim Bürgerinformationszentrum oder bei der Registratur am Großen Ring Dokumente abgeben oder abholen möchten, müssen einen Stadtpolizisten ansprechen, der einen Beamten an den Eingang des Gebäudes ruft.

Im Hof des Finanzamtes in der Turismului-Straße findet die Übergabe und Übernahme der Dokumente im Hof ​​des Gebäudes statt, wo ein Zelt aufgestellt wurde. Hier ist die Zahlung von Steuern und Abgaben nicht möglich, Ungeimpfte können diese online (Online-Plattform auf sibiu.ro), bei Selbstzahler-Robotern (Selfpay) in den Lebensmittelgeschäften oder in den Postämtern tätigen.

An den Schaltern des Standesamtes werden ungeimpfte Bürger empfangen, die eine Sterbensurkunde bzw. eine Geburtsurkunde (nur mit Terminvereinbarung unter www.sibiu.ro) beantragen oder abholen  wollen.

Ausnahmen gelten auch an den Schaltern des Sozialamtes (mit dem Sitz in der Bd. Victoriei) für die Bürgerinnen und Bürger, die Sozialleistungen in Anspruch nehmen wollen, wobei hier der Abstand und die hygienischen Schutznormen eingehalten werden müssen (z. B. Gesichtsmasken tragen, Hände desinfizieren, Temperatur messen). (RS)Weiterlesen

Zwei Wochen Schulferien ab Montag

Corona-Regeln aufgrund steigender Infektionszahlen in Rumänien verschärft

Ausgabe Nr. 2744

Altstadtpanorama mit drei Türmen: Blick vom Dach der Bauruine eines Hotels am Bahnhofsplatz auf die Dächerlandschaft von Hermannstadts Altstadt, aus der drei Türme – jener der römisch-katholischen Stadtpfarrkirche, der Ratturm und der Turm der frisch renovierten evangelischen Stadtpfarrkirche  – herausragen.                        Foto: Cynthia PINTER

Einen unrühmlichen ersten Platz belegt derzeit Rumänien in Sachen Pandemie. Seit Ausbruch der Pandemie gab es 1.503.422 Infizierte und  43.039  Tote, 3.200 davon allein innerhalb der letzten Woche. Die Inzidenzrate liegt landesweit bei 9,2 Infizierten pro 1000 Einwohner in den letzten 14 Tagen. 18.863 Fälle wurden am Dienstag registriert und 574 Tote. In Hermannstadt  wurden 378 Personen positiv getestet. Die Inzidenzrate lag am Mittwoch in dem Kreisvorort bei 11,98, im Kreis bei 7,18. Weiterlesen

Hannenheim, Piazzolla und Aichelburg

Zehn Jahre musica suprimata-Konzertreihe für verfemte Musik
Ausgabe Nr. 2744

30 Jahre danach: Die Violonistin Marianne Boettcher und die Pianistin Ursula Trede-Boettcher konzertierten nach 30 Jahren wieder in Hermannstadt und zwar im Rahmen der Reihe ,,musica suprimata“  im Thaliasaal. Foto: Beatrice UNGAR

2011 veranstaltete der Verein ,,pontus musicae“ das ,,Kleine Festival für ungehörte Musik“, um im Faschismus und Kommunismus als ,,unliebsam“ gestempelte Komponistinnen und Komponisten und deren Musik aus der Vergessenheit zu retten. Inzwischen heißt der Verein ,,musica suprimata“ und in diesem Jahr gab es nach der Zwangspause im Vorjahr wieder eine gediegene Veranstaltungsreihe. ,,Der Eintritt ist frei, weil einige Dinge zwar keinen Preis haben aber durchaus wertvoll sind“, sagte die Initiatorin und Veranstalterin Heidemarie T. Ambros.Weiterlesen

Premiere an der deutschen Abteilung

Ausgabe Nr. 2744

you-tópia lautet der Titel der ersten Premiere der deutschen Abteilung des Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheaters (TNRS), die an diesem Wochenende stattfindet. Morgen wird auf der TNRS-Bühne die Vorpremiere gezeigt und am Sonntag die Premiere. Beide Vorstellungen beginnen um 19 Uhr. Bei dem Stück handelt es sich um ein Projekt zur Dichtung der Avantgarde in Rumänien. Regie führen Edith Buttingsrud Pedersen und Florian von Hoermann. Es spielen: Johanna Adam , Emöke Boldizsar, Daniel Plier, Fabiola Petri, Lukas Redemann, Benedikt Häfner, Ana Tiepac, Eva Frățilă, Patrick Imbrescu, Ștefan Tunsoiu und Yannick Becker. Unser Bild: Szenenfoto von den Proben, die auf einem Industriegelände stattgefunden haben, mit Fabiola Petri, Eva Frățilă, Lukas Redemann, Patrick Imbrescu (v. l. n. r.).                      

Foto: TNRS

Pechsträhne hält an

Vier Niederlagen in Folge für CSU Sibiu

Ausgabe Nr. 2744

Neuer auf Position 4: Tanner McGrew, der neue Power Forward, versucht im Spiel gegen SCM Craiova, am Ball zu bleiben.
Foto: BC CSU Sibiu

Im Basketball werden die meisten Siege in Folge gezählt. Man nennt das Streak. Der längste Winning Streak in der Geschichte der NBA (National Basketball Association) in den USA war 33 Spiele (über zwei Monate). Diesen Rekord stellten die LA Lakers in der Spielsaison 1971-1972 auf. In Hermannstadt gibt es auch einen Streak, leider aber einen negativen, hier zählt man die Niederlagen. Die Herrenmannschaft von BC CSU Sibiu hat alle vier Spiele seit Saisonbeginn verloren. Die letzte Niederlage fand am Samstag, dem 16. Oktober in Großwardein statt, wo die „Adler“ das Spiel gegen CSM Oradea 64:81 verloren haben.Weiterlesen

Wunderbar fordernde Art

Ein neuer Roman von Eginald Schlattner: ,,Drachenköpfe“

Ausgabe Nr. 2744

Eginald Schlattner: Drachenköpfe. Roman. Pop-Verlag Ludwigsburg, 2021, 189 Seiten, ISBN  978-386-356-308-0

,,Drachenköpfe“, erschienen 2021 im Ludwigsburger Pop-Verlag,  ist ein Roman von Eginald Schlattner, der siebenbürgische Schriftsteller vor Ort, „wo die Bäume ihn kennen“, so sieht er sich selbst. Schlattner wurde am 13. September 1933 in Arad geboren, ist seit 1978 evangelischer Pfarrer in Rothberg und seit 1991 Gefängnispfarrer der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien. Bis in die 90er Jahre des letzten Jahrhunderts blieb Schlattner, der 1957 von der Securitate, die rumänische Geheimpolizei, verhaftet wurde, einer breiteren Öffentlichkeit eher unbekannt. Weiterlesen