Hohe Auszeichnung für Emil Hurezeanu

Ausgabe Nr. 2746

In Anerkennung der um die Bundesrepublik erworbenen besonderen Verdienste während dessen Amtszeit in Berlin, verlieh Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Rumäniens Botschafter Emil Hurezeanu (links) das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Der inzwischen als Botschafter Rumäniens in Wien akkreditierte Gewürdigte  nahm die Auszeichnung im Rahmen eines Festaktes am 8. Oktober d. J. von seinem deutschen Amtskollegen Ralf Beste (rechts) in dessen Residenz in Wien entgegen.                   

Foto: Rumänische Botschaft Wien

,,Vom Grashalm bis zum Sternenhimmel“

Projekt für Kinder aus Rothberg hatte großen Erfolg bei Klein und Groß

Ausgabe Nr. 2746

Beim Ausflug mit dem Biologen Mihai Proca und der Waldorf-Lehrerin Johanna Reber.

Für die Waldorf-Schüler in Rothberg/Roşia wurde in den vergangegen Wochen ein Projekt organisiert, durch welches sie neue Seiten der Welt erkunden konnten: „Wir entdecken die Welt – Vom Grashalm bis zum Sternenhimmel”. Organisator der Projektes war die Rothberger Gymnasialschule, mit Unterstützung des Vereins APAR in Rothberg und dem Bürgermeisteramt Rothberg. Gewidmet war das Projekt den Schülern der Waldorfschule, die im Rahmen der Gymnasialschule tätig ist.Weiterlesen

Belohnung und Motivation

,,Auslandsdeutsche des Jahres 2021″ lebt in Namibia

Ausgabe Nr. 2746

 

Sybille Moldzio (rechts) im Studio des Radiosenders  Hitradio Namibia.                        Foto: Privat

Von Ende Juli bis Ende Oktober konnten Deutschsprachige in aller Welt zum dritten Mal darüber abstimmen, wer ,,Auslandsdeutsche des Jahres“ werden soll. Fünf Frauen standen im Finale dieses Wettbewerbs, der mittlerweile der bedeutendste von und für Auslandsdeutsche weltweit ist. Ausschlaggebend bei der Wahl, die von der Internationalen Medienhilfe (IMH) organisiert wurde, war erneut vor allem das Engagement der Teilnehmerinnen für die eigene Kultur. Es konkurrierten deutschstämmige Frauen aus Chile, Rumänien, Brasilien, Namibia und den USA miteinander.Weiterlesen

Blendend, bunt und intensiv

Das musikalische Projekt ,,Electric“ war im Gong-Theater zu sehen

Ausgabe Nr. 2746

Matei Ioachimescu mit seiner elektronischen Querflöte, hinter ihm eines der blendenden Stroboskope. Foto: die Verfasserin

Sechs Stroboskope und zwei Lasergeräte waren auf das Publikum gerichtet. Zwei Damen wurden in der zweiten Reihe gewarnt „es könnte etwas intensiv werden“. Sie sollten sich näher an den Rand setzen. Gebannt warteten die wenigen Zuschauer auf den Beginn der „Electric“-Show, einem Projekt des bekannten Querflötenspielers Matei Ioachimescu, des Komponisten Cristian Lolea und des Multimedia-Künstlers Tom Brânduș. Auf ihrer Rumänien-Tournee machten die Künstler am Dienstagabend in Hermannstadt Halt und zeigten ihre „elektrisierende” Performance im Kinder- und Jugendtheater „Gong”. Weiterlesen

Erfolgreiche Saison

Hermannstädter Rallye-Team ist Vizemeister

Ausgabe Nr. 2746

Sebastian Barbu am Steuer seines Skoda Fabia R5.                                                Foto: Privat

Bei der letzten Etappe der rumänischen Rallye-Landesmeisterschaft, der Bukowina Rallye (Raliul Bucovinei), die am 29. und 30. Oktober d. J. in und um Câmpulung Moldovenesc stattgefunden hat, belegten der Hermannstädter Rennfahrer Sebastian Barbu und sein Kopilot Bogdan Iancu mit ihrem Skoda Fabia R5 in der Gesamtwertung den ersten Platz. Weiterlesen

Wertvolle ökumenische Begegnungen

Metropolit Andrei von Klausenburg zu Gast in Bayern

Ausgabe Nr. 2746

Bei der Buchvorstellung in der Kathedrale des Rumänischen Kirchenzentrums in München: Pfarrer Jürgen Henkel, Professor Daniel Benga, Metropolit Andrei, Weihbischof  Sofian, Prof. Dr. Konstantin Nikolakopoulos von der Ausbildungseinrichtung für Orthodoxe Theologie an der Universität München (v. l. n. r.).                                                                                         Foto: Wolfram GÖLL

 

Metropolit Andrei von Klausenburg besuchte auf Einladung des ökumenischen Instituts „Ex fide lux“ Bayern und stellte sein Buch „Beichte und Kommunion“ in München, Nürnberg und Selb vor. Mit einem umfangreichen Besuchsprogramm hat der rumänische orthodoxe Metropolit und Erzbischof Andrei von Klausenburg in Bayern die kirchlichen Beziehungen der Metropolie Klausenburg und seines Erzbistums Vad, Feleac und Cluj nach Bayern vertieft. Weiterlesen

Ein trauriges Lied für zwei Stimmen

Zum zweisprachigen Gedichtband von Dagmar Dusil und Ioana Ieronim

Ausgabe Nr. 2746

Dagmar Dusil/Ioana Ieronim. Beleuchtete Busse in denen keiner saß/Şi trec autobuze goale. Gedichte. Reihe Lyrik Bd. 164, Pop-Verlag Ludwigsburg, 2021, 124  Seiten,  ISBN 978-3-86356-339-4.

Das Jahr 2021 ist eine Verlängerung des Jahres 2020. Zuweilen ersetzt 2021 das Jahr 2020. Das Jahr 2021 atmet scheu für das Jahr 2020. Diese Anomalien hinterlassen Spuren. Sie haben uns alle gezwungen, in den Spiegel der Einsamkeit, der Zerbrechlichkeit unseres Wesen zu blicken. Sie haben uns gezeigt, dass die Welt, wie sie gedacht und erfasst wurde, sich verändern kann. Uns ohne Vorwarnung verändern kann. Die fragilisierendsten Gefühle wie Einsamkeit, Angst, Unsicherheit, Perspektivlosigkeit, können auf dem gesamten Globus aktiviert werden. Gleichzeitig und mit der gleichen Intensität, ohne Rücksicht auf soziale Kategorien. Die Seele des Menschen leidet. Sein Seufzen ertönt in unterschiedlichen Tonarten, verschiedenen Lautstärken und Umgebungen, während der gesamten Dauer der Pandemie. Ein Echo dieses langhingezogenen Seufzers ist auch der zweisprachige Gedichtband der Autorinnen Dagmar Dusil und Ioana Ieronim, „Beleuchtete Busse in denen keiner saß/Şi trec autobuzele goale”, der mit Scherenschnitten von Gerhild Wächter illustriert und mit einem Nachwort von Emil Hurezeanu versehen in diesem Jahr im Pop-Verlag  Ludwigburg erschienen ist.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2746

Foto: lataifas.ro

Wanderung mit Picknick

Hohe Rinne. – Ein Ausflug mit Picknick wird am Sonntag, dem 7. November, ab 12 Uhr auf der Eurorando-Route Hohe Rinne – Găujoara-Wiese – Muncel-Forsthütte – Oncești-Wiese – Oncești-Spitze veranstaltet. Die Route ist für Familien mit Kindern geeignet.  Treffen ist um 10.45 Uhr an der Bushaltestelle am Hermannstädter Hauptbahnhof (Bus Nr. 22) bzw. 12 Uhr auf der Hohen Rinne, bei der Salvamont-Stelle (Sessellift). Die Wanderung dauert 3,5 bis 4 Stunden, mit einem Höhenunterschied von 350 Metern. Die Wanderer müssen den eigenen Picknick mitbringen und mit festen Wanderschuhen, wasserfestem Umhang, Mütze, Handschuhen und Wasserflaschen ausgestattet sein. Bergführer ist Bogdan Muntean. Für Einschreibungen Formular ausfüllen: https://forms.gle/g8QQTSjnQnhzx6Ak9. (RS)Weiterlesen

Anstieg der Besucherzahlen erwartet

Baubeginn an der Kirchenburg in Reussmarkt im Kreis Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2745

Die Kirchenburg in Reußmarkt ist die letzte von den insgesamt 13 Kirchenburgen in Siebenbürgen, die im Rahmen des zweiten EU-Projekts der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien  restauriert wird. An der um 1260 erbauten romanischen Pfeilerbasilika wurden ab 1496 die Seitenschiffe erhöht, so dass eine Hallenkirche daraus wurde. Von dem ursprünglichen Gebäude sind noch der Turm, der heute in das Dach integriert ist, und die Kirchenmauern erhalten. An dem Bering der Kirche befinden sich einige der am besten erhaltenen Vorratskammern Siebenbürgens. Deren Restaurierung ist allerdings nicht im Projekt vorgesehen.Foto: Dan GREAVU

Die Reparatur, Erhaltung und die Erschließung für den Tourismus der Kirchenburg in Reussmarkt/Miercurea Sibiului wird finanziert durch das Regionale Operationelle Programm 2014-2020 (Programul Operațional Regional), mit einem Gesamtwert von circa 300.000 Euro und wurde vor kurzem in Angriff genommen. Die Arbeiten führt die Firma Euras durch.Weiterlesen

Mehr Geimpfte, weiterhin viele Tote

Der Senat will keine Zertifikatspflicht bei der Arbeitsstelle

Ausgabe Nr. 2745

Schlange beim Impfmarathon im Mai 2021 vor dem Thaliasaal. Hier findet am Wochenende wieder ein Impfmarathon statt.Foto: Ruxandra STANESCU

Die Anzahl der Personen, die sich in Rumänien mit der ersten Dosis gegen Covid19 impfen lassen, hat sich fast verdreifacht, im Vergleich zum vergangenen Monat. In den meisten Ortschaften – inklusive Hermannstadt – werden zusätzliche Impfstellen eröffnet und wieder Impfmarathons organisiert. Grund dafür ist u. a. ein Beschluss der Regierung, dass man Malls und Läden, in denen keine Lebensmittel verkauft werden, nur noch betreten darf, wenn man ein Grünes Zertifikat vorweisen kann. Diese Regel gilt auch für Hotels, Terrassen und Restaurants. Das Vorweisen eines negativen  PCR- oder Schnelltests wird in diesen Fällen nicht mehr berücksichtigt.Weiterlesen

Ich, Du und Wir alle in you-tópia

Premiere an der deutschen Abteilung des Radu Stanca-Nationaltheaters

Ausgabe Nr. 2745

Ein Gesamtkunstwerk: Die neueste Premiere der deutschen Abteilung des Radu Stanca-Nationatheaters mit ,,you-tópia“, die am Sonntag, den 24. Oktober, stattgefunden hat,  kann als ein Gesamtkunstwerk bezeichnet werden.  Unser Bild: Szenenfoto mit Emőke Boldizsár als Marktschreierin im Vordergrund.                               Foto: Sebastian MARCOVICI

Starr wie Statuen stehen die Schauspieler der Deutschen Abteilung des Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheaters auf der Bühne, hinter ihnen sind weiße, minimalistisch anmutende Stellmodule platziert, auf den hellen, monochromen Kostüme flimmern Videopixel. Alle warten gespannt auf den Beginn der Premiere von ,,you-tópia“, ein Projekt, das Text mit Tanz, Performance und Musik vereint und eine Kollaboration zwischen in Rumänien und in deutschsprachigen Teilen Europas arbeitenden Künstlern ist. Weiterlesen