Weltrekord geknackt

Erster Schwimmweltmeister der Herren aus Rumänien

Ausgabe Nr. 2775

David Popovici freut sich über den Sieg.                             Foto: FERENC Isza/AFP/Promedia

„Hoffnung bedeutet vertrauen: dir und den Menschen. Es geht darum, die Dinge zu akzeptieren, die du nicht ändern kannst, weil es nicht in deiner Macht steht, aber es geht vordringlich um die Überzeugung, dass du alles erreichen kannst, was du dir im Leben vornimmst“, sagte David Popovici, der erste Weltmeister der Herren in der Geschichte des Schwimmsports in Rumänien in einem Interview mit HotNews. Der 17-Jährige schlug am Montag bei der WM in Budapest nach 1:43,21 Minuten an und sicherte sich den Weltmeistertitel  über 200-Meter-Freistil vor  Hwang Sunwoo aus Südkorea und Tom Dean aus Großbritannien. Am Mittwoch gelang ihm ein zweiter WM-Titel in der Kategorie 100-Meter-Freistil.Weiterlesen

Einander hören, miteinander feiern, gemeinsam beten

Fulminanter Abschluss der Ökumenischen Gebetswoche in Schäßburg

Ausgabe Nr. 2775

Bei der Begrüßung am 18. Juni in der Klosterkirche (v. l. n. r.): László-Csaba Jenei (unitarischer Pfarrer in Schäßburg), Petru Bleahu (orthodoxer Pfarrer an der Hauptkirche in Schäßburg, vertrat Erzbischof Irineu von Alba Iulia); Ciprian Suciu (griechisch-katholischer Pfarrer, persönlicher Referent des Weihbischofs), Septimiu Nicula (griechisch-katholischer Dechant von Mediasch/Elisabethstadt), Weihbischof Cristian Crişan (griechisch-katholisch, Blasendorf), Bischofsvikar István Koszta (ungarisch-lutherisch, Kronstadt), Bischofsvikar László Szegedi (reformierter, Kronstadt), Dechant István Bíró (reformierter Pfarrer von Schäßburg), Bischof Reinhart Guib, Dechant Sándór Szentgyörgyi (unitarisch, Dechant von Sankt Martin), Dechant Hans-Bruno Fröhlich, Pfarrer Ciprian Dărăban (griechisch-katholisch, Schäßburg), Pfarrerin Angelika Beer (Malmkrog). Foto: Privat

Am Samstag, dem 18. Juni d. J. kam in der jüngst wiedereingeweihten evangelischen Klosterkirche die diesjährige Ökumenische Gebetswoche zu ihrem Höhepunkt. Seit 25 Jahren findet in Schäßburg die Ökumenische Gebetswoche statt – und zwar auch unter kontinuierlicher Beteiligung orthodoxer Geistlicher sowie der orthodoxen Kirchengemeinde vor Ort. Dass dieses Jubiläum, das einer Silberhochzeit gleichkommt, gefeiert werden konnte und auch noch in einer sehr herzlichen, zugewandten und freundschaftlichen Atmosphäre ist nicht zuletzt allen beteiligten Kirchen vor Ort zu verdanken, die in all den Jahren nicht nachgelassen haben, einander zu sehen und zu hören und miteinander zu beten.Weiterlesen

,,Sie hat angefangen zu leben“

DWS-Mitgliedertreffen im Kinderhospiz des Dr. Carl Wolff-Vereins

Ausgabe Nr. 2775

Ortrun Rhein, hier mit der Dreijährigen Crina auf dem Arm, führte die DWS-Mitglieder durch das Kinderhospiz.Foto: der Verfasser

Das Mitgliedertreffen des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen (DWS) am 8. Juni fand dieses Mal im Kinderhospiz des „Dr. Carl Wolff“-Vereins der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien statt. Zunächst stellte in dem Gemeinschaftsraum des Altenheims Cătălina Costache die Stiftung Polisano vor, die sich vor allem um Herzoperationen für Kinder kümmert, darunter mit Hilfe von Ärzten aus dem Ausland. Anschließend ging es nach nebenan ins Kinderhospiz, wo  Heimleiterin Ortrun Rhein dieses vorstellte und die Gäste durch die Zimmer führte. Eine Schlussfolgerung war, dass von staatlicher Seite für diesen Bereich, wo es um schwer kranke und womöglich verlassene Kinder geht, viel zu wenig Interesse gezeigt wird.Weiterlesen

5. Auflage des „Lucreția Ciobanu”- Festivals

Ausgabe Nr. 2775

Ein zweitägiger Folkloremusik-Marathon hat am Anfang dieser Woche in Hermannstadt stattgefunden, bei dem bekannte Musiker, Tänzer und Ensembles auf der Bühne des Ion Besoiu-Kulturhauses aufgetreten sind. Ein sehr beliebter Moment des Festivals war, als die Sänger Anișoara Popescu, Georgiana Necșa, Tudor Furdui Iancu, Maria Mihali und Iulia Mihai zusammen aufgetreten sind (unser Bild). An beiden Abenden wurde das Festival von Traian Stoiță und Vasilica Tătaru moderiert. Im Rahmen des Festivals hat auch ein Folkloremusikwettkampf stattgefunden, bei dem sich Ioana Ștefan aus Kreis Suceava unter den 20 Konkurrenten durchgesetzt hat und die Große Trophäe erhalten hat. Das Festival wurde vom Kreiszentrum für die Förderung und Erhaltung der traditionellen Kultur „Cindrelul – Junii” Hermannstadt organisiert. Gewidmet ist das Festival der in Topârcea, Kreis Hermannstadt geborenen Volksmusiksängerin Lucreția Ciobanu (27. 10. 1924–30. 09. 2015), die die Musik aus der Mărginimea Sibiului weltweit bekannt gemacht hat und als „Dame der Berge” („Doamna Munților”) bekannt war.               Foto: „Cindrelul – Junii”

Weg vom Smartphone

Konzert des Bålder Quartetts im Thaliasaal

Ausgabe Nr. 2775

Das Bålder Quartett (v. l. n. r.): Ciprian Oraveț (1. Geige), Andrew Ng Wen Hao (2. Geige), Vadim Grumeza (Bratsche) und Tommi Wesslund (Cello).                                   Foto: filarmonicasibiu.ro

Langsam nahmen die Zuhörerinnen und Zuhörer im Thaliasaal Platz, auf der Bühne standen vier Stühle und ebenso viele Notenständer bereit und der Hintergrund war vom zugezogenen Vorhang aus rotem Samt koloriert. Die Vorfreude und Neugier des Publikums waren spürbar. Grund dafür war der bevorstehende Auftritt des Bålder Quartetts. Die Formation wurde laut Konzertprogramm 2018 als Teil der Kammermusikakademie im finnischen Kuhmo gegründet. Weiterlesen

Mit seltsamen Gestalten bevölkert

Die Zwillingsbrüder Gert und Uwe Tobias im Gespräch mit Claus Rehnig

Ausgabe Nr. 2775

Ein gefeiertes Künstlerpaar: Die Zwillinge Uwe und Gert Tobias. Foto: dpa / epa / Justin lane

Die in Kronstadt geborenen  und in Köln lebenden Brüder Gert und Uwe Tobias gehörten zu den drei Nominierten des Prix du Dessin der Fondation d’Art Contemporain Daniel et Florence Guerlain, die beiden anderen waren die Amerikanerin Chloe Piene und die Russin Olga Chernysheva, die den Preis bekam. Aber eine Nominierung ist allein schon eine Auszeichnung, weil die Kunstwelt in Frankreich ein Augenmerk auf die Künstler der Fondation wirft. Die Preisverleihung und die Ausstellung der nominierten Künstler erfolgt jedes Jahr während des Salon du Dessin  im Palais Brogniard, einer der prestigeträchtigsten Galerien der französischen Hauptstadt, wo eine unscheinbare kleine alte Zeichnung schon mal einen Millionenwert erreichen kann.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2775

Die von Bianke Grecu geleitete Tanzgruppe der Brukenthalschule beim Kronenfest 2019 in Kerz.               
Foto: Fred NUSS

Kronenfest in Kerz

Kerz. –  Am Sonntag, dem 26. Juni d. J., organisiert das Demokratische Forum der Deutschen in Hermannstadt zusammen mit der Evangelischen Kirchengemeinde A. B. in Kerz das alljährliche Kronenfest.

Im Mittelpunkt der wichtigsten Begegnungsveranstaltung der Siebenbürger Sachsen aus dem Kreis Hermannstadt stehen der Gottesdienst um 12 Uhr und der Umzug mit der siebenbürgisch-sächsischen Volkstanzgruppe der Bruken-
thalschule mit Blasmusik ab 14 Uhr.  Die Predigt im Gottesdienst hält Bischof Reinhart Guib.  (BU)Weiterlesen

Abschlussfeier

Ausgabe Nr. 2774

Die Abschlussfeier für die Klassen 5-7  bzw. 9-11 am Samuel von Brukenthal-Gymnasium in Hermannstadt hat am Freitag stattgefunden. Die Achtklässler und die Zwölftklässler hatten schon Ende Mai ihre Abschlussfeier. Insgesamt 912 Schülerinnen und Schüler haben im Schuljahr 2021/2022  an dieser Schule gelernt, davon 439 am Gymnasium und 467 am Lyzeum. Unser Bild: Die Abschlussfeier der Klassen 5-7 fand mittags statt und war sehr gut besucht.                                                                                                                                Foto: Cynthia PINTER   

Am Nordrand des Kreises

Pfingstmontagsgottesdienst in Pruden/Prod

Ausgabe Nr. 2774

Die evangelische Kirche in Pruden.                                                             Foto: Dietrich GALTER

Auf Einladung des Schäßburger Kirchenbezirks fuhren zwanzig Neppendorferinnen und Neppendorfer am Montag, den 6. Juni, zum Pfingstgottesdienst nach Pruden/Prod. Wo liegt denn dieses kleine, abgelegene, ehemals sächsische Dorf? Genau am Nordrand des Kreises Hermannstadt, zur Gemeinde Halvelagen gehörend, aber kirchlich dem Kirchenbezirk Schäßburg der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien zugeordnet. Weiterlesen

Preisträgerinnen

Ausgabe Nr. 2774

Beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl fanden am Sonntag die Preisverleihungen statt. Die Carl-Wolff-Medaille ging an Hans Martin Tekeser (Laudatio: Reinhold J. Sauer), die Stephan-Ludwig-Roth-Medaille an Michael Schmidt (Laudatio: Dr. Bernd Fabritius) und den Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreis 2021 teilten sich Dr. Sigrid Haldenwang (Laudatio: Michael Markel) und Prof. Dr. Erika Schneider (Laudatio: Prof. Dr. László Rákosy). Am Samstag hielt Dr. Sigrid Haldenwang den Vortrag ,,Ein Einblick in den Wortschatz der siebenbürgisch-sächsischen Mundarten aus historischer Sicht“ und Prof. Dr. Erika Schneider den Vortrag ,,Die traditionelle Kulturlandschaft im Hügelland Siebenbürgens und ihre Veränderung unter dem Einfluss des Menschen“ Unser Bild (v. l. n. r.): Dr. Rolf Binder gratuliert Dr. Sigrid Haldenwang und seiner Schwester Dr. Erika Schneider   Foto: Konrad KLEIN

Individuelle und kulturelle Identität

Engagierte Podiumsdiskussion beim Heimattag in Dinkelsbühl

Ausgabe Nr. 2774

Zum Thema „Identität in neuer Umgebung“ diskutierten im Schrannen-Festsaal Holger Gutt, Fabian Kloos, Dr. Heinke Fabritius, Moderatorin Dr. Iris Oberth, Benjamin Józsa und Brigitte Drodtloff (v. l. n. r.).                                                                                                       Foto: Rainer LEHNI

Nach einer zweijährigen Pause hat vom 3. bis 6. Juni der Heimattag der Siebenbürger Sachsen wieder als Präsenzveranstaltung in Dinkelsbühl stattgefunden, unter dem Motto „Wurzeln suchen – Wege finden“. Organisiert wurde der Heimattag vom Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland. An dem Trachtenumzug haben rund 100 Gruppen mit weit über 2.000 Mitwirkenden teilgenommen. Aus Hermannstadt dabei war u. a. der DFDR-Geschäftsführer Benjamin Józsa, der am Pfingstmontag an dem Podiumsgespräch zum Thema „Identität in neuer Umgebung“ teilgenommen hat. Lesen Sie dazu im Folgenden die gekürzte Fassung des in der Siebenbürgischen Zeitung veröffentlichten Berichts von Christian Schoger: Weiterlesen