Verkehrstechnisches Herzstück

Ausgabe Nr. 2800

Verkehrstechnisches Herzstück: Die Junger-Wald-Straße/Calea Dumbrăvii ist kurz vor Jahreswechsel wieder eröffnet worden. Lesen Sie mehr dazu auf Seite II. Unser Bild: Parallel zum Radweg (links) gibt es zwischen dem Mihai Viteazul-Boulevard und der Siretului-Straße eine Bus-Fahrspur, auf der ausschließlich Elektro- Busse in entgegengesetzte Fahrtrichtung (rechts) verkehren.                            Foto: Beatrice UNGAR

Seit einiger Zeit sind die Straßen- und Kanalisationsarbeiten, die die Anwohner sowie die Verkehrsteilnehmer an und in der Junger-Wald-Straße/Calea Dumbrăvii gar manches Mal auf eine Geduldsprobe stellten, abgeschlossen.

Das ,,Geduld-haben“ hat sich gelohnt, die Junger-Wald-Straße, eine wichtige Verkehrsader sowie auch ein Frischluftkorridor für Hermannstadt, erscheint nach der termingerechten Übergabe als ein einladender, moderner Verkehrsweg, der absolut den heutigen Ansprüchen zur umweltfreundlichen Mobilität genügt! Weiterlesen

Strategie des Überlebens

Ausstellungskatalog zu Kunst und Deportation

Ausgabe Nr. 2800

Irmgard Sedler: ,,Das Laub gesammelt aus fünf Herbsten“. Kunst und Deportation. Siebenbürger Sachsen in sowjetischen Arbeitslagern 1945-1949. Katalog zur gleichnamigen Ausstellung herausgegeben vom Siebenbürgischen Museum Gundelsheim 2022, Verlag Renate Brandes, Altenriet, 272 Seiten, ISBN 978-3-948818-20-3, 37,50 Euro. Erhältlich im Museumsshop oder nach Anfrage gegen Rechnung zzgl. Versandkosten. Er kann auch direkt beim Verlag Renate Brandes oder über den Buchhandel bezogen werden.Näheres unter www.siebenbuer gisches-museum.de

Kurz vor Weihnachten 2022 erschien nun auch der Ausstellungskatalog „Das Laub gesammelt aus fünf Herbsten. Kunst und Deportation“. Diese Publikation, herausgegeben anlässlich der gleichnamigen Ausstellung, die vom 27. August bis 26. September 2021 im Haus der Geschichte Dinkelsbühl und vom 10. Dezember 2021 bis 24. April 2022 im Siebenbürgischen Museum auf Schloss Horneck in Gundelsheim zu besichtigen gewesen ist, beschreibt die Verbindung von Kunst und Deportation der Siebenbürger Sachsen in die sowjetischen Arbeitslager 1945 bis 1949. Neben dem primär ästhetischen Kunsterlebnis und der kunsthistorischen Reflexion gewährt sie dem Leser Anhaltspunkte zum wesentlichen Diskurs über den künstlerischen Akt als Strategie des Überlebens.Weiterlesen

Aus dem imaginären Bildersaal

Ausgabe Nr. 2800

Hans Fronius: Stundturm in Schässburg, 1970, Kreidezeichnung. Kunstdruckkarte des „Siebenbürgischen Künstlerarchivs“, Gundelsheim/Neckar.

Im imaginären Bildersaal des europäischen Südostens sehen wir uns nach Illustrationen für unseren winterlichen Rundbrief um und wählen, ohne viel zu zögern, Graphiken von Hans Fronius (1903-1988) aus. Der Zeichner und Maler Hans Fronius war, durch Herkunft und Lebensgang, ein Vertreter alten (kaiserlich-königlichen) und neueren Österreichertums. Sein Vater, Dr. Fritz Fronius, in Schässburg geboren, war Arzt, die Mutter entstammte einer Wiener Familie italienischen Ursprungs (Passini).Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2800

In eigener Sache

Liebe Leserinnen und Leser, wir danken euch allen im In- und Ausland, die uns zu Weihnachten und zum Jahreswechsel gratuliert haben! Wir haben uns sehr gefreut über die zahlreichen Zuschriften auf dem Postweg oder in elektronischem Format. Zwei besondere Zuschriften können Sie auf Seite II lesen.

Ihnen, liebe Leserinnen und Leser von nah und fern, wünschen wir ein gutes Jahr 2023. Bleiben Sie uns weiterhin gewogen.

Und wer von unseren Abonnenten den ersten weiteren Abonnenten für 2023 anwirbt, darf sich auf eine Überraschung freuen!

Die RedaktionWeiterlesen

Auf der Suche nach einem frohen Fest

Weihnachtsbotschaft / Von Dechant Alfred DAHINTEN

Ausgabe Nr. 2799

In einem vergilbten Büchlein, welches noch mein Vorgänger im Pfarramt zurückgelassen hatte, fand ich den Text eines alten Krippenspiels. Es war eines der Ersten, welches ich in Mühlbach aufführen ließ, denn trotz seines Alters erschien seine Botschaft erstaunlich aktuell.

Es erzählt von einem gewissen „Herr Irgendwer“- der Name ist natürlich Programm – welcher von seinem Chef eine „Gratifikation“ erhält (für die jüngeren Leser: Er kriegt Weihnachtsgeld). Damit soll er für sich und seine Lieben etwas zu Weihnachten kaufen; – nicht mehr und nicht weniger als „Das Allerbeste zum Weihnachtsfeste“! Weiterlesen

Spannend und torreich

4:0-Sieg des FC Hermannstadt in neuem Stadion gegen FC Farul Constanța

Ausgabe Nr. 2799

Endlich zu Hause: Neues Stadion, neue Motivation: Vor 12.000 Zuschauern gingen die Hermannstädter oft in die Offensive und brachten den Torwart aus Konstanza mächtig ins Schwitzen. Die Hermannstädter Fans waren begeistert und feuerten ihre Mannschaft an.                                                     Foto: Cynthia PINTER

Großes Lampenfieber hatten die Fußballspieler des FC Hermannstadt beim Betreten des Rasens des frisch eingeweihten Stadions am Samstag, dem 10. Dezember. Erstens weil das Match ausverkauft war und über 12.000 Menschen gekommen waren, u. a. Bürgermeisterin Astrid Fodor höchstpersönlich, um das neue Stadion und das erste Fußballspiel zu erleben; zweitens weil die Hermannstädter Mannschaft direkt gegen die Erstplatzierten der ersten Liga FC Farul Constanța, die von niemand anderes als Gheorghe Hagi trainiert wird, antreten sollten. Weiterlesen

25 Jahre strategische Partnerschaft

Ausgabe Nr. 2799

,,Wir freuen uns darauf, die Partnerschaft zwischen den USA und Rumänien weiter zu vertiefen, sobald die Visapflicht für die rumänischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, die in die USA reisen, wegfallen wird“, sagte Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor bei der feierlichen Eröffnung der von der US-Botschaft in Bukarest und der Presseagentur Agerpres veranstalteten Wanderausstellung zu 25 Jahren strategischer Partnerschaft zwischen den USA und Rumänien, die unter dem Titel ,,We are the People“ (so lautet die Präambel der Verfassung der USA) steht und am Donnerstag der Vorwoche auf dem Huetplatz aufgestellt wurde. Unser Bild: Bürgermeisterin Astrid Fodor gehörte zu den ersten Besucherinnen der Ausstellung.              Foto: Presseamt der Stadt

,,Latsch, latsch, latsch, die Wiese blüht…“

Erinnerungen an eine Schulreise mit Prof. Friedrich Philippi 1977

Ausgabe Nr. 2799

Während meiner Zeit am Pädagogischen Lyzeum in Hermannstadt (Päda), 1974-1978, hatte ich das große Glück, in einer wunderbaren Klasse gewesen zu sein. Dazu gehörten natürlich auch unsere Klassenlehrerin, die Biologieprofessorin Marga Grau (damals noch Schuller) und einige der Professoren. Unser Glück bestand vor allem darin, dass viele Ausflüge und Schulreisen organisiert und durchgeführt wurden. Das war nicht bei allen Klassen so. Nicht alle Professoren haben sich das angetan, eine Reise zu planen, zu organisieren, Papierkram zu erledigen, Bewilligungen von verschiedenen Ämtern – einschließlich Partei und Verband der Kommunistischen Jugend (VKJ/UTC) – einzuholen, u. v. a.m. Weiterlesen

Weihnachtsgottesdienst „Von Daheim für Daheim“

Ausgabe Nr. 2799

Auch in diesem Jahr gibt es einen Weihnachtsgottesdienst „Von Daheim für Daheim“. Dieser wird am 24. Dezember 2022 um 14 Uhr deutscher Zeit bzw. 15 Uhr rumänischer Zeit im Videostream auf Youtube www.youtube.com/@siebenbuerger ausgestrahlt. Ein Grußwort seitens der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien spricht Bischofsvikar Dr. Daniel Zikeli (Bukarest), den Segen spricht Bischof Reinhart Guib. Ein Grußwort seitens des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland übermittelt der Bundesvorsitzende Rainer Lehni (Köln/Zeiden). Musikalische Beiträge bieten das Trio Saxones Plus sowie Jürgen aus Siebenbürgen, alias Jürgen Dörr, und der Pianist Wolli Krafft. Für Film und Regie zeichnet der Mühlbacher Film- und Musikproduzent Eduard Schneider verantwortlich. Unser Bild (v. l. n. r.): Den Gottesdienst gestalten die Pfarrer  Michael Reger (Kerz), Dietrich Galter (Bezirksdechant Hermannstadt), Alfred Dahinten (Bezirksdechant Mühlbach) und Klaus-Martin Untch (Hermannstadt) in Deutsch-Weißkirch/Viscri im Kreis Kronstadt.

Ein ganz besonderes Kochbuch

Heimbewohnerinnen und Heimbewohner gaben Rezepte preis

Ausgabe Nr. 2799

Oma hat’s gekocht und Opa hat’s geschmeckt/Bunica gătea, bunicul savura. Rezepte aus früheren Tagen, gesammelt im Dr. Carl Wolff Altenheim in Hermannstadt von/Rețete de pe vremuri, culese la Căminul pentru vârstnici Dr. Carl Wolff din Sibiu de Hannelore Baier, Adriana und/și Gerold Hermann, Ursula Philippi. Übersetzung: Nadia Badrus, Honterus Verlag  Hermannstadt 2022, 115 Seiten, ISBN 978-606-008-125-8.

Ein ganz besonderes Kochbuch wurde im Speisesaal des Dr. Carl Wolff-Altenheims in Hermannstadt am Mittwoch vorgestellt, das unter dem Titel ,,Oma hat’s gekocht und Opa hat’s geschmeckt/Bunica gătea, bunicul savura“ im Honterus-Verlag herausgegeben worden ist. Nachdem die Heimleiterin Ortrun Rhein alle Anwesenden begrüßt hatte, erzählte  Gerold Hermann im Namen der Autoren über die Entstehung des Buches. Lesen Sie im Folgenden seine Ansprache in leicht gekürzter Form:Weiterlesen