Mit spannendem Hintergrundwissen

In seinem neuen Buch berichtet Gerhard Bonfert über seine Reise durch Peru

Ausgabe Nr. 2802

Gerhard M. Bonfert: Land aus Feuer und Wasser. Perú: Amazonien und Altiplano – Im Reich der Sapa Inka, Eigenverlag, Augsburg 2022, 127 Seiten.Dieses und alle anderen Bücher von Gerhard M. Bonfert sind bei dem Autor (E-Mail: gm.bonfert@gmx.de) zu einem Druckkostenbeitrag von 15 Euro zzgl. Postspesen zu beziehen oder zu bestellen in Hermannstadt beim Erasmus-Büchercafé unter erasmus@buechercafe.ro

Im Mai 2016 hat sich Gerhard Bonfert auf eine mehrtägige Reise ins südamerikanische Peru begeben. Dort besuchte er unter anderem die Hauptstadt Lima, lernte Einheimische im Regenwald kennen, fuhr auf schmalen Booten über einen Nebenfluss des Amazonas, besuchte die mystischen Ruinen der Inkas und übernachtete in einer Lehmhütte am Titicaca-See. Seine Erinnerungen an diese Reise hat Bonfert 2022 aufgeschrieben und nun unter dem Titel „Land aus Feuer und Wasser – Peru: Amazonien und Altiplano – Im Reich der Sapa Inka“ veröffentlicht. In den 123 Seiten nimmt der gebürtige Hermannstädter die Leserinnen und Leser mit auf seine Reise. Er erzählt nicht nur von seinen Eindrücken vor Ort, sondern füttert diese auch mit spannendem Hintergrundwissen an.Weiterlesen

Ausstellung zur Filmgeschichte in Klausenburg

Ausgabe Nr. 2802

Am 15. Dezember des vergangenen Jahres wurde im Dachgeschoss des Schneiderturms in Klausenburg eine Ausstellung im Vorfeld der zukünftigen Eröffnung eines Museums der Kinematografie aus Siebenbürgen eröffnet und damit die Gründung dessen angekündigt.  Als Gründer des Museums fungiert die Stiftung Xantus in Partnerschaft mit dem Nationalen Zentrum der Kinematografie (CNC), dem Verband der Filmemacher aus Rumänien (UCIN), dem Siebenbürgischen Museum-Verein  EME und dem Bürgermeisteramt in Klausenburg. Weiterlesen

Gold für Rumänien

Ausgabe Nr. 2802

Neues Jahr, erste Erfolge: Die Hermannstädterin Ghizela Vonica, die Mediascherin Maria Herman und die aus Tulcea stammende Nicoleta Ciortan haben zusammen Rumänien bei den „Masters Marathon Championships“in Funchal auf der Insel Madeira in Portugal, vertreten und den ersten Platz als Team in der Kategorie W45 belegt. Nicoleta Ciortan gewann den zweiten Platz in der Gesamtwertung der Damen. Der Marathon fand am Sonntag, dem 22. Januar, statt und war laut Ghizela Vonica „sehr anstrengend, wegen der hohen Außentemperaturen. Wir sind eine Woche früher nach Madeira gereist, um uns anpassen zu können. Trotzdem waren die Hitze und Feuchtigkeit unsere größten Gegner beim Marathon“. Dazu kamen der 500 Meter Höhenunterschied und das oftmalige Wiederholen der Strecke, das die Sportlerinnen aus Rumänien an ihre Grenzen stoßen ließen. Im Foto von links: Maria Herman, Ghizela Vonica und Nicoleta Ciortan.

Foto: Privat

,,Warum mussten wir nach Transnistrien?“

Von Radautz nach Haifa: Das Schicksal der Dipl.-Psychologin Erika Feiler

Ausgabe Nr. 2802

Erika Feiler im Mai 2022 in ihrer Wohnung in Haifa.        Foto: Christel WOLLMANN-FIEDLER

Aus Anlass des Internationalen Holocaust-Gedenktages, der heute, am 27. Januar, weltweit begangen wird, veröffentlichen wir im Folgenden einen Beitrag von Christel W o l l m a n n-F i e d l e r, der Berlin-Korrespondentin der HZ, über das Schicksal von Erika Feiler, geborene Weinstein, die heute in Haifa lebt. Sie wurde 1932 eher durch Zufall in Czernowitz geboren.  Die Eltern lebten in Radautz in der Südbukowina, der Vater war dort Kinderarzt. Erika sollte in einem Krankenhaus auf die Welt kommen. In Radautz gab es nur Hausgeburten.Weiterlesen

Er kümmerte sich lieber um seine Hühner

Schülerinnen und Schüler führten Dürrenmatts ,,Romulus der Große“ auf

Ausgabe Nr. 2802

Schlussszene bei ,,Romulus der Große“: Die Germanen haben es bis in Romulus (vorne links) Schlafzimmer geschaftt. Der germanische Anführer Odoaker (vorne rechts) wird König von Italien.                                                                                                                                  Foto: Hannah WEIDEN

Zur Aufführung von „Romulus der Große“ von Friedrich Dürrenmatt hatte das Deutsche Kulturzentrum Hermannstadt am Mittwoch der Vorwoche, dem 18. Januar, eingeladen. Das Theaterstück wurde im kleinen Saal des Gong-Theaters von Schülerinnen und Schülern des Samuel von Brukental-Gymnasiums und des Pädagogischen Nationalkollegs Andrei Șaguna inszeniert.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2802

Urzellauf am  Sonntag

Agnetheln. – Der traditionelle Urzellauf findet in diesem Jahr am Sonntag, dem 29. Januar, in Agnetheln statt, gibt der Agnethler Urzelzunftverein (Breasla Lolelor Agnita) bekannt. Es ist die 16. Auflage nachdem dieser Brauch 2006  von dem Lehrer Bogdan Pătru wiederbelebt worden war und 2007 erstmals die Parade stattgefunden hat.  Der Abmarsch der Urzelparade findet ab 10 Uhr von dem IMIX-Werk statt, um 10.15 Uhr werden vor der Apotheke und dem Dacia-Hotel die traditionellen Figuren vorgestellt, um 10.30 Uhr vor dem Bürgermeisteramt und um 11 Uhr an der Abzweigung nach Kirchberg, danach laufen die Urzeln  bis 18 Uhr in Parten  durch die Stadt.   (BU)   Weiterlesen

Urzellauf 2023

Ausgabe Nr. 2801

Der traditionelle Urzellauf findet in diesem Jahr am Sonntag, dem 29. Januar, in Agnetheln statt, gibt der Agnethler Urzelzunftverein (Breasla Lolelor Agnita) bekannt. Um 10 Uhr ist der Abmarsch von dem IMIX-Werk geplant, um 10.15 Uhr werden vor der Apotheke und dem Dacia-Hotel die traditionellen Figuren vorgestellt, um 10.30 Uhr findet die Präsentation der traditionellen Zunftzeichen vor dem Bürgermeisteramt statt.                          Foto: Beatrice UNGAR

Ehrentafel enthüllt

Klingender Neujahrsempfang im Bischofspalais der EKR
Ausgabe Nr. 2801

Am 10. Januar hat der Neujahrsempfang 2023 im Festsaal des Hermannstädter Bischofspalais der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien stattgfunden.
Foto: Stefan Bichler

Bei ungewohnt frühlingshaften Temperaturen folgten viele Gäste Bischof Reinhart Guibs Einladung zum traditionellen Neujahrsempfang, der am 10. Januar im Hermannstädter Bischofspalais der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien (EKR) stattfand. Das Ereignis war zugleich auch der Auftakt zum ,,Jahr der Kirchenmusik” in der EKR.Weiterlesen

Hohe Auszeichnung für TNRS

Ausgabe Nr. 2801

Im Vorfeld des Nationalen Kulturtages, der in Rumänien am 15. Januar, dem Geburtstag des Dichters Mihai Eminescu gefeiert wird, hat Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis (rechts) am 13. Januar d. J. im Rahmen einer Feierlichkeit im Cotroceni-Palais Kultureinrichtungen und Persönlichkeiten der rumänischen Kulturszene gewürdigt. Zu den Einrichtungen gehörte auch das Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheater (TNRS), vertreten durch Intendant Constantin Chiriac (links), der den Kulturverdienstorden im Rang eines Commandeurs in der Kategorie ,,Darstellende Künste“ entgegennehmen durfte.  In der gleichen Kategorie wurde das Ungarische Staatstheater ,,Csiky Gergely“ Temeswar mit dem Kulturverdienstorden im Rang eines Offiziers ausgezeichnet. Ebenfalls am 13. Januar gab Staatspräsident Klaus Johannis bekannt, dass er dem Kulturhauptstadtprogramm ,,Temeswar 2023″ seine Hohe Schirmherrschaft verliehen hat.                                                                   Foto: presidency.ro

 

,,Ein Zeichen der Transparenz“

SRI hat die Revolutionsakte am 22. Dezember 2022 freigegeben

Ausgabe Nr. 2801

Mittags, am 21. Dezember 1989, auf dem Großen Ring.

Noch vor Weihnachten 2022, genauer am 22. Dezember, hat der rumänische Nachrichtendienst (Serviciul Român de Informații, SRI) die Revolutionsakte freigegeben. Es handelt sich um die Akte über die Rolle von damaligen Securitate-Mitarbeitern, die in die SRI übernommen wurden, bei der blutigen Unterdrückung der antikommunistischen Revolution im Dezember 1989 in Rumänien. Weiterlesen