Nachrichten

Ausgabe Nr. 2798

Foto vom Weihnachtskonzert 2021.     Foto: Cynthia PINTER

Konzert des Bachchors

Hermannstadt. – Der Hermannstädter Bachchor führt am Sonntag, dem 18. Dezember, 18 Uhr den Weihnachtsteil des Messias von G.F. Händel in der Hermannstädter Stadtpfarrkirche auf, in Begleitung der MusikerInnen der Hermannstädter Staatsphilharmonie. Als SolistInnen wirken Melinda Samson (Sopran) und Elisa Gunesch (Alt) aus Hermannstadt mit, samt den beiden Gastsolisten Nicolae Simonov (Tenor) und Dan-Cristian Hodrea (Bass). Die öffentliche Hauptprobe des Konzertes findet am Samstag, dem 17. Dezember, 19 Uhr statt. Karten (20 Lei) können im Kiosk der Stadtpfarrkirche erworben werden. (RS) Weiterlesen

Gedanken zum Advent

Ausgabe Nr. 2797

,,Dem Engel der Gemeinde in Laodizea schreibe: … Ich rate dir, dass du Gold von mir kaufst, das im Feuer geläutert ist, damit du reich werdest, und weiße Kleider, damit du sie anziehst und die Schande deiner Blöße nicht offenbar werde, und Augensalbe, deine Augen zu salben, damit du sehen mögest. … Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an.“ (Offenbarung 3,14 – 22)

Liebe Leserinnen und Leser der Hermannstädter Zeitung!

Die obigen Verse entstammen dem letzten der sieben so genannten ,,Sendschreiben“ der Offenbarung. Ihr Autor, der ,,Seher“ Johannes schreibt an christliche Gemeinden in Kleinasien in der Zeit um die Wende vom ersten zum zweiten nachchristlichen Jahrhundert. Um zu verstehen, was er mit den obigen Ermahnungen beabsichtigt, muss man den historischen Kontext im Blick haben. Weiterlesen

Hohe Auszeichnungen für den DFDR-Abgeordneten

Ausgabe Nr. 2797

Die Europäische Rabbinerkonferenz, die am 14. November d. J. zum ersten Mal seit 40 Jahren wieder in Bukarest tagte, sowie die Föderation Jüdischer Gemeinschaften in Rumänien (FCER), übergaben dem Abgeordneten des DFDR, Ovidiu Ganț je eine Auszeichnung in Anerkennung der Unterstützung der jüdischen Gemeinschaften in Rumänien. Unser Bild: MP Ovidiu Ganț, Oberrabbiner Avichai Apel, stellvertretender Vorsitzender der Europäischen Rabbinerkonferenz und Ovidiu Banescu, stellvertretender Vorsitzender der Föderation Jüdischer Gemeinschaften in Rumänien bei der Übergabe.                                                            Foto: FCER

,,Unsere Gegenwart zu erhellen“

,,Lebenswege in Siebenbürgen“ von Altbischof D. Dr. Christoph Klein

Ausgabe Nr. 2797

Buchvorstellung zum 85. Geburtstag: Das Landeskonsistorium der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien hatte am Montag zur Präsentation des Buches „Lebenswege in Siebenbürgen. Festreden und Nachrufe“ von Bischof em. D. Dr. Christoph Klein eingeladen. Dabei gratulierten die Gäste auch D. Dr. Christoph Klein zum 85. Geburtstag. Zu Wort kamen Bischof Reinhart Guib, der DFDR-Vorsitzende Dr. Paul-Jürgen Porr, Konsulin Kerstin Ursula Jahn, Dr. Stefan Tobler vom Theologischen Institut, Landeskirchenkurator Friedrich Philippi.  Unser Bild: D. Dr. Christoph Klein (links) im Gespräch mit dem Schäßburger Dechant und Stadtpfarrer Dr. hans-Bruno Fröhlich, der das 2020 im Schiller-Verlag erschienene Buch vorgestellt hat.                                                              Foto: Stefan BICHLER

Im Jahr 2015 veröffentlichte Altbischof D. Dr. Christoph Klein den Band „Geistliche Leitbilder und Weggefährten. Betrachtungen“ (Schiller Verlag Bonn-Hermannstadt), in dem er historische und zeitgenössische Personen und Persönlichkeiten würdigte, die für seinen Werdegang wichtig waren; ich hatte die Ehre, jenes Buch damals vorstellen zu dürfen. Die Herausgabe des zweiten Bandes „Siebenbürgische Erinnerungsorte in Lebensbildern“ (Schiller Verlag 2018) erwies sich aus seiner Sicht als nötig, damit auch die „Weltlichen“ gewürdigt werden sollten, da der erste Band sich ausschließlich auf Geistliche bzw. Theologen bezog. Nun kommt noch ein dritter Band dazu, der bereits 2020 erschien aber damals wegen den pandemiebedingten Einschränkungen nicht in einem solchen Rahmen präsentiert werden konnte: „Lebenswege in Siebenbürgen. Festreden und Nachrufe“ mit einem Geleitwort von Dr. Konrad Gündisch (das Geleitwort ist die Laudatio, die der Historiker Dr. Gündisch anlässlich der Verleihung des siebenbürgisch-sächsischen Kulturpreises an Altbischof Klein 2019 gehalten hatte). Hier geht es wiederum um zeitgenössische Persönlichkeiten Siebenbürgens, wobei im letzten Teil auch persönliche Rückblicke des Altbischofs aufgezeichnet sind.Weiterlesen

Requiem am Totensonntag

Ausgabe Nr. 2797

Der Hermannstädter Bachchor führte am Totensonntag das Requiem von Gabriel Fauré in der evangelischen Stadtpfarrkirche auf. Dies geschah in Zusammenarbeit mit der Hermannstädter Staatsphilharmonie, den Solistinnen Melinda Samson (Sopran) und Elisa Gunesch (Mezzosopran) und dank der finanziellen Unterstützung des Hermannstädter Bürgermeisteramtes. Unser Bild: Zum Auftakt spielte Gabriel Silișteanu (Bratsche) die kurze Trauermusik von Paul Hindemith.                                                                      

Foto: Max SHUZ

Fotoausstellung „Sibiu Superangular“

Ausgabe Nr. 2797

Die Fotoausstellung „Sibiu Superangular“ wurde am Mittwoch, dem 23. November, im Foyer der Astra-Bibliothek eröffnet. Die Ausstellung wurde in Kooperation mit dem Nationalmuseum Cotroceni in Bukarest, der Presseagentur Agerpres und dem Brukenthalmuseum organisiert. Gezeigt werden bis zum 4. Dezember alte aber auch neue Aufnahmen von Hermannstadt schwarz-weiß sowie in Farbe. In der Ausstellung sind zahlreiche Fotografien zu sehen, die in den Ateliers der damaligen Zeit (19. Jahrhundert) von folgenden Hermannstädter Fotografen aufgenommen wurden: Alexander Maierhofer, Theodor Glatz, Kamilla Ásbóth, Gustav Albert Schivert, August Meinhardt, Rudolf Czeck, Wilhelm Auerlich, Emil Fischer. In der Ausstellung können auch Reproduktionen aus dem historischen Archiv von Agerpres bewundert werden, die alte Bilder aus den 1980-er Jahren zeigen – bisher unveröffentlichte Aufnahmen der Altstadt aber auch der neueren Wohnblockviertel sowie Portraits von Passanten und Einwohnern der Stadt.  Die Stadtlandschaft wird durch die Fotografien von Alexandra Gogu ergänzt, die aktuelle Bilder aus Hermannstadt präsentiert. Außerdem sind alte Fotoapparate, sowie alte Bücher über Fotografie in Schaukästen ausgestellt.                                

Foto: Cynthia PINTER

Jugendarbeit professionalisieren

,,Hermannstädter Gespräche“ fanden zum Thema Jugend statt

Ausgabe Nr. 2797

Die Teilnehmer/innen an der Podiumsdiskussion  im Spiegelsaal des DFDH (v. l. n. r.):  Paul Dărășteanu, Johanna Kézdi, Winfried Ziegler, Andrea Rost und Sebastian Arion.Foto: Cynthia PINTER

Die vierte Gesprächsrunde der Reihe „Hermannstädter Gespräche“ fand am Dienstag, dem 22. November zum Thema „Was bewegt die Jugend heute? Jugendliche und ihre Perspektive in der deutschen Minderheit“, im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt statt. Eingeladen waren Johanna Kézdi, Schülerin der 12. Klasse des Samuel-von-Brukenthalgymnasiums, Sebastian Arion, Leiter der Tanzgruppe des Hermannstädter Jugendforums und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Jugendorganisationen in Rumänien e. V., Paul Dărășteanu vom Verein „Școala Trimitoare“ und Andrea Rost, Leiterin des Deutschen Jugendvereins Siebenbürgen. Die Moderation des Abends übernahm Winfried Ziegler, Geschäftsführer des Siebenbürgenforums.  Weiterlesen

Hermannstadt erkundet

Beim FunkForum-Treffen der deutschsprachigen Medien

Ausgabe Nr. 2797

Gruppenbild der FunkForum-Mitglieder bei der Stadtführung mit Beatrice Ungar (links im Foto) durch die Altstadt von Hermannstadt.   Foto: Ignácz FERENC

Das Jahrestreffen des Medienvereins „FunkForum“, ein Zusammenschluss von Redakteurinnen und Redakteuren deutschsprachiger Medien aus Mittel- und Südosteuropa, zu dem Alois Kommer, der Leiter der FunkForums eingeladen hatte, fand am vergangenen Wochenende (18.-20. November) in Hermannstadt statt. Mitfinanziert wurde das Treffen vom Institut für Auslandsbeziehungen Stuttgart (ifa). Im Programm des ersten Tages der Journalistinnen und Journalisten aus Rumänien und Ungarn war als erstes eine Gesprächsrunde mit lokalen Kooperationspartnern. Weiterlesen

„Was ist eigentlich typisch deutsch?”

Wanderausstellung des Hamburger Fotografen Jörg Müller im Thaliasaal

Ausgabe Nr. 2797

Die Wassertalbahn in Oberwischau ist eine der Fotografien, die im Rumänien-Teil der Ausstellung „5x Deutschland” zu sehen ist. Die Ausstellung wurde vom Goethe-Institut gefördert und hier in Hermannstadt vom Deutschen Kulturzentrum Hermannstadt und der Hermannstädter Staatsphilharmonie organisiert.                                                  Foto: Jörg MÜLLER

Jörg Müllers Fotoausstellung 5x Deutschland in aller Welt” ist eine aktuelle Bestandsaufnahme deutschen Lebens auf fünf Kontinenten. Sie porträtiert die Nachfahren von Auswanderern, die Deutschland in den letzten Jahrhunderten verlassen haben, in Litkowka/Russland, Oberwischau/Rumänien, Pomerode/ Brasilien, Manitoba-Kolonie/Mexiko und in der Region um Wartburg/Südafrika. Mit dem Fotografen sprach HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u. Die Ausstellung ist im Thaliasaal bis zum 12. Dezember zu sehen.Weiterlesen

,,…die auserwählte Stadt“

Nora Iugas Hermannstadt-Roman als Performance

Ausgabe Nr. 2797

Mihai Ignat, Iulia Georgeta Popescu und Nora Iuga (v. l. n. r.) stellten sich nach der Vorstellung den Fragen des Publikums.                                                                                        Foto: Beatrice UNGAR

,,Jede Seite fasziniert“ lautet der Titel der Rezension zu dem Roman ,,Hipodrom“ von Nora Iuga, die unter dem Titel  in der Hermannstädter Zeitung Nr. 2734 vom 13. August 2021 erschienen ist. Angesichts dieser Feststellung ist das Projekt der Bukarest Schauspielerin Iulia Georgeta Popescu als ein Wagnis zu bezeichnen, denn sie hatte sich vorgenommen, diese in mehrfachem Sinn fabelhafte Hommage an die Stadt Hermannstadt als Performance auf die Bühne zu bringen. Die Aufführung im Rahmen des Datfest-Festivals der Studierenden der Schauspielkunst an der Lucian Blaga-Universität in Hermannstadt am 5. November überzeugte alle Anwesenden davon, dass Nora Iugas Werk sozusagen ,,reif für die Bühne“ gemacht werden kann.Weiterlesen