Porträt einer ungewöhnlichen Frau: Mechtild Immenkötter (1936-2025)
Ausgabe Nr. 2970

Bei einem Gartenfest im Sommer 2025 (v. l. n. r.): Elly Tull-Zander, Dr. Monika Langkau-Herrmann, Brigitte Neuss, Mechthild Immenkötter. Foto: Ljuba GÜNTHER
Als sie sich eingestehen musste, dass sie den Kampf ums Überleben verlieren würde, wollte sie den Zeitpunkt ihres Todes selbst bestimmen. Mit letzter Kraft bestand sie darauf, dass alle Geräte, die sie künstlich am Leben hielten, entfernt wurden. Ihrem Willen mussten auch die Ärzte nachgeben. Sechs Wochen der Qual lagen hinter ihr – künstliche Beatmung, Antibiotika, Schmerzmittel, künstliche Ernährung. Tapfer stand sie den letzten Kampf durch. In diesem Jahr wäre die Rechtswissenschaftlerin Mechtild Immenkötter 90 Jahre alt geworden. Sie war maßgeblich an der Gründung des „Verbands aktiv-unabhängiger Frauen“ (vaf) beteiligt. Die vaf-Geschäftsführerin Dr. Monika Langkau-Herrmann, , Autorin und ehemalige Referatsleiterin Frauenpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) zeichnet im Folgenden ein Porträt dieser ungewöhnlichen Frau:Weiterlesen


















