Polnische Plakate

Ausgabe Nr. 2835

Plakate von Ryszard Kaja (1962-2019), die der Künstler zwischen 2012 und 2019 im Auftrag der Galerie Plakat-Polska in Wrocław/Breslau geschaffen hat, um die Vielfalt Polens zu veranschaulichen, sind im Rahmen des Festivals der Zeitgenössischen Kunst (SCAF) noch bis zum 30. September im Habitus-Kulturzentrum in Hermannstadt zu sehen.               Foto: Beatrice UNGAR

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2835

Deutsche Premiere

Hermannstadt. – Die Inszenierung ,,Die Meinen” nach Maxim Gorkis ,,Die Kleinbürger” ist die erste Premiere der Spielzeit 2023/2024 an der deutschen Abteilung des Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheaters, die heute, 29. September, 19 Uhr, im Großen Saal aufgeführt wird. Für Regie und Textadaption zeichnet Dumitru Acriș verantwortlich, Regie- und Projektassistenz hat Patrick Imbrescu inne. Es spielen: Daniel Bucher, Johanna Adam, Ioana Cosma, Gyan Ros Zimmermann, Daniel Plier, Emöke Boldizsár, Fabiola Petri, Eva Frățilă und Ștefan Tunsoiu. Gorkis Stück wurde am 7. April 1902 anlässlich eines Gastspiels des Moskauer Künstlertheaters in Petersburg uraufgeführt. (BU)Weiterlesen

Mensch und Natur im Mittelpunkt

Das 33. Sachsentreffen findet vom 29. September bis 1. Oktober in Keisd statt

Ausgabe Nr. 2834

Unter dem Motto „Mensch und Natur. Kulturlandschaft Siebenbürgen” findet in Keisd/Saschiz vom 29. September bis 1. Oktober d. J. das 33. Sachsentreffen statt. Veranstalter sind das Demokratische Forum der Deutschen in Siebenbürgen, das Demokratisches Forum der Deutschen im Kreis Mieresch und die Evangelische Kirche A. B. in Rumänien. Für die Fahrt zum Sachsentreffen stellt das Demokratische Forum der Deutschen in Hermannstadt am Samstag, den, 30. September einen Großraumbus zur Verfügung. Abfahrt ist um 7 Uhr auf dem Parkplatz am Thaliasaal, Rückfahrt aus Keisd 18 Uhr.Weiterlesen

Panflöten-Zauber

Ausgabe Nr. 2834

Das 51. Hermannstädter Internationale Jazzfestival findet in dieser Woche statt. Unser Bild: Zum Auftakt boten am Montag der Panflötenvirtuose Damian Drăghici und seine Band ein außerordentliches Konzert auf der Bühne des Thaliasaals.                                                                                                  Foto: Cynthia PINTER

Geistiger und geistlicher Mittelpunkt

Der Pfarrer und Schriftsteller Eginald Schlattner feierte seinen 90. in Rothberg

Ausgabe Nr. 2834

Gruppenbild mit Geistlichen und Tochter (v. l. n. r.): Dechant Dietrich Galter, Pfarrer Michael Reger, Pater Georg Sporschill, Pfarrerin Angelika Beer, Bischof Reinhart Guib, Pfarrer Eginald Schlattner, Sabine Maya Schlattner, Altbischof Dr. Christoph Klein, Pfarrerin Hildegard Servatius-Depner, Pfarrer Gerhard Servatius-Depner, Pfarrer Klaus Martin Untch und Stadtpfarrer Kilian Dörr. Foto: Beatrice UNGAR

Dem Anlass entsprechend würdig war die dem Pfarrer und Schriftsteller Eginald Schlattner gewidmete Veranstaltung am 13. September d. J. in Rothberg. An diesem Tag wurde Schlattner 90 und er sagte u. a. in seinem Dankeswort im Anschluss an Gottesdienst und Festakt in der evangelischen Kirche, er habe nie gewusst, und wisse es auch heute nicht, was Gott von ihm wolle, aber er wusste es schon immer, was Gott von ihm nicht will. Abgeleitet habe er dies an der Inschrift über dem Eingang zur Kirche, die er 1989 auf einem alten Foto entdeckt und dann neu angebracht hatte: ,,Herr weise uns deinen Weg.“Weiterlesen

Ein Rockorchester aus Gitarren

Streiflichter von der 9. Auflage des Guitar Meeting-Festivals in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2834

Überwältigt war Tudor Chirilă von der Wucht der Begeisterung, die ihm entgegenwogte.

Beim Gitarrenfest für Klein und Groß, Guitar Meeting genannt, trafen sich am vergangenen Wochenende 9. Mal Gitarrenbegeisterte in Hermannstadt. Das dreitägige Gitarrenfestival war für viele Gitarristen eine wohl seltene Chance. Zusammen mit bekannten Bands hatten sie die Möglichkeit, gemeinsam zu musizieren. Auch viele Kinder waren unter den Teilnehmenden, mit Gitarren, die fast so groß waren, wie sie selbst.Weiterlesen

,,Das tägliche bewusste Anderswerden“

Gesamtwerk von Ilse Hehn mit Andreas-Gryphius-Preis 2023 gewürdigt

Ausgabe Nr. 2834

Ilse Hehn gehört zu den treuen Teilnehmerinnen an den Deutschen Literaturtagen in Reschitza, hier stellte sie bei der 33. Auflage im Vorjahr einige neue Bücher vor.                      
Foto: Beatrice UNGAR

,,Die Schriftstellerin Ilse Hehn ist eine herausragende Persönlichkeit, deren Beitrag zur Literatur, Kunst und Kultur nicht nur beeindruckend, sondern auch von großer Bedeutung ist.“ So begann die Künstlerin Eva Beylich ihre Laudatio auf die Schriftstellerin und Künstlerin, die für ihr Gesamtwerk im Rahmen der Feierlichkeiten zum 75. Gründungsjubiläum der KünstlerGilde e. V. in Esslingen am 16. September mit dem Andreas-Gryphius-Preis für das Jahr 2023 gewürdigt worden ist. Den Preis für das Jahr 2022 durfte Bernd Kebelmann entgegennehmen und den Nikolaus-Lenau-Preis 2023 Dr. Matthias Buth. Im Folgenden lesen Sie die Laudatio von Eva Beylich:Weiterlesen

Augenmerk auf Kirchen und Synagoge

Erste Auflage des Festivals ,,Ars SACRA“ hat in Hermannstadt stattgefunden

Ausgabe Nr. 2834

„Ars sacra“ lautete auch der Titel der Ausstellung mit Werken von Stefan Orth in der reformierten Kirche in der Fleischergasse/Mitropoliei. Foto: Beatrice UNGAR

Zum Europäischen Denkmaltag haben sich mehrere Kirchen und die Synagoge in Hermannstadt dem 2007 in Budapest erarbeiteten Modell „Ars SACRA“ angeschlossen und schafften es, bei der ersten Auflage dieser Veranstaltung, die vom 15. bis 17. September stattgefunden hat, das Augenmerk auf die Kirchengebäude als Kulturgut und auf ihre Ausstattung als heilige Kunst zu lenken mit 5 Ausstellungen, 12 Kulturveranstaltungen, zwei religiösen Stadtführungen.Weiterlesen

,,Ich bin einer von gestern“

Balthasar Waitz erzählt Geschichten aus dem Banater Bergland

Ausgabe Nr. 2834

Balthasar Waitz: Wolfsberg. Geschichten aus dem Banater Bergland. Kultur- und Erwachsenenbildungsverein ,,Deutsche Vortragsreihe Reschitza“, Verlag ,,Banatul Montan“ Reschitza 2019, 102 Seiten, ISBN 978-973-1929-97-2.

,,Ich erzähle von Orten, die so, wie sie einst waren, nicht mehr existieren. Und ich erzähle von Menschen, die nicht mehr da sind. Normale tote Leute. Nichts Besonderes, sagen die Alten. Wir kennen das auch. Ach, der ist doch von gestern, sagen die Leute auch. Es ist wahr. Ich bin einer von gestern.“ So lautet das Motto des Buches ,,Wolfsberg. Geschichten aus dem Banater Bergland“ von Balthasar Waitz.Weiterlesen

Eintönige Meisterleistung

,,Das Missverständnis“ ist erste Premiere der Spielzeit

Ausgabe Nr. 2834

Szenenfoto mit Marius Turdeanu und Cendana Trifan.               Foto: TNRS

„Was man nicht kennt, kann man leichter töten.“ Eigentlich sollte man beim Hören dieser Worte zusammenzucken, doch die monotone Art, wie sie ausgesprochen werden, lassen einen kalt. Ein eintöniger Dialog folgt dem nächsten, und es gibt keinen Blickkontakt zwischen den Gesprächspartnern. Martha und ihre Mutter sind die beiden Hauptgestalten in dem Theaterstück „Neînțelegerea“ (Das Missverständnis) von Albert Camus, das in der Regie von Bobi Pricop am 15. September, auf der Bühne des Radu-Stanca Nationaltheaters in Premiere aufgeführt und als erste Premiere an der rumänischen Abteilung in dieser neuen Spielzeit gefeiert wurde. Weiterlesen

Erfolgreich auf Madeira

Ausgabe Nr. 2834

Die Hermannstädterin Ghizela Vonica (unser Bild) nahm an der Weltmeisterschaft im Berglauf (WMA/WMRA World Masters Mountain Running Championships) auf Madeira in Portugal zwischen dem 15.-17. September teil und gewann zwei Medaillen in der Kategorie „Frauen 45“: eine Silbermedaille im Einzellauf und zusammen mit Aura Ionescu eine Bronzemedaille als Team Rumänien. Zu bewältigen hatte sie 32,4 km und einen Höhenunterschied von 1151 m. Insgesamt gewannen die rumänischen Sportlerinnen und Sportler im Einzellauf eine Goldmedaille (Männer 70), eine Silbermedaille (Frauen 50+) und eine Bronzemedaille (Frauen 40+), sowie fünf Medaillen im Teamlauf.                    Foto: Privat

Durchdringende Freude erlebt

Frauen aus Afrika, Asien und Europa bei einer internationalen Konsultation in Namibia

Ausgabe Nr. 2834

Einige Frauen vom Penduka-Projekt mit Aigerim Kursantowa.

Zwischen dem 22. und dem 31. August d. J. hatte die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck jeweils zwei Vertreterinnen ihrer sechs Partnerkirchen zu einer Konsultation zum Thema „Empowerment of Women” (Stärkung, Befähigung der Frauen) ins Tabitha Conference Center nach Windhoek in Namibia eingeladen. Insgesamt nahmen fünfzehn Delegierte aus Indien, Namibia, der Republik Südafrika, Deutschland, Rumänien und Estland an der Konsultation teil, seitens der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien waren Sunhild Galter und Monika Brandsch dabei.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2834

Basar im Forumshaus

Hermannstadt. – Der zweite Wohltätigkeitsbasar zugunsten des Kinderhospizes des Dr. Carl Wolff-Vereins findet am 7. Oktober, 9-14 Uhr im Forumshaus statt. Forum, evangelische Kirchengemeinde Hermannstadt, Brukenthalschule, Handarbeitskreise der evangelischen Frauen aus Hermannstadt und Neppendorf, die „Besseren Hälften” des DWS und Privatpersonen haben sich erneut mobilisiert. Sachspenden können im Sekretariat des DFDH von Montag bis Freitag, jeweils zwischen 9 und 15 Uhr, abgegeben werden. (RS)Weiterlesen

Schulbeginn in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2833

Rund 57.000 Schülerinnen und Schüler von der Vorbereitungsklasse bis hin zur 12. Klasse drücken im neuen Schuljahr, das am Montag begonnen hat, die Schulbänke in 340 Schulen im Kreis Hermannstadt. Davon besuchen 4349 eine deutsche Schule oder Schulabteilung. Unser Bild: Die Schülerinnen und Schüler der 2. Klasse an der deutschen Abteilung der Schule Nr. 2 in Hermannstadt freuen sich über ein neues Schuljahr mit Lehrerin Sandi Rusu Costea.                                                                                Foto: Cynthia PINTER

,,Er schuf literarische Zeitdokumente“

Jubiläumstagung zum 90. Geburtstag des Pfarrers und Schriftstellers Eginald Schlattner

Ausgabe Nr. 2833

Der Pfarrer und Schriftsteller Eginald Schlattner (im Bild mit Mikrofon) nahm am Freitag an der ihm gewidmeten Jubiläumstagung teil und ergriff zum Abschluss das Wort. Er zeigte sich überrascht und erfreut zugleich über das zahlreich erschienene Publikum und signierte allen Interessierten den als Festschrift vorliegenden Tagunsgband.       Foto: Aurelia BRECHT

,,Warum muss man in die evangelische Kirche hinuntersteigen?“ fragte Eginald Schlattner eine Gruppe Schülerinnen und Schüler, die ihn in Rothberg besuchten. Eine der damaligen Schülerinnen, Dr. Andrea Dumitru, antwortete: ,,Die Erde ist gewachsen!“ Diese Antwort wurde nun zum Titel der Jubiläumstagung zum 90. Geburtstag von Eginald Schlattner, die von der Evangelischen Akademie Siebenbürgen (EAS) in Zusammenarbeit mit dem Siebenbürgenforum und der University of British Columbia (Kanada) am 8. und 9. September d. J. im Hans Bernd von Haeften-Tagungshaus der EAS veranstaltet wurde.Weiterlesen

,,Partnerschaftlich, Hand in Hand“

25 Jahre Deutscher Wirtschaftsclub Siebenbürgen (DWS) gefeiert

Ausgabe Nr. 2833

Als ,,Geburtstagsgeschenk“ überreichte Konsulin Jahn (links) dem DWS-Vorsitzenden Wolfgang Köber einen eingerahmten Originalausschnitt aus der Hermannstädter Zeitung Nr. 1595 vom 9. Oktober 1998 mit der ersten Nachricht über die Gründung des DWS.                                      Foto: Werner FINK

„Vor mehr als einem Vierteljahrhundert hat einer der ersten deutschen Generalkonsuln in Hermannstadt, Herr Ralf Breth, einen Wirtschaftsstammtisch gegründet, zu dem sich deutsche Unternehmer monatlich trafen. Sein Nachfolger, Generalkonsul Gehrig, stellte dann fest: es braucht mehr als einen reinen Stammtisch zum Erfahrungsaustausch“, erinnerte Konsulin Kerstin Ursula Jahn. Vergangenen Samstag feierte nämlich der Deutsche Wirtschaftsclub Siebenbürgen (DWS) 25 Jahre seit dem Bestehen. Als Ehrengäste dabei waren u.a. Kulturministerin Raluca Turcan, Bürgermeisterin Astrid Fodor, Konsulin Kerstin Ursula Jahn, DFDR-Vorsitzender Paul-Jürgen Porr oder Reinhold Sauer von der Carl Wolff-Gesellschaft, dem siebenbürgischen Wirtschaftsclub in Deutschland. Dabei war übrigens eine ganze Delegation, bestehend aus 20 Mitgliedern der Carl Wolff-Gesellschaft.Weiterlesen